Soll Sohn in den Kindergarten gehen? Riesen Ehestreit!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von zoe0212 07.05.10 - 13:08 Uhr

Hallo!
Vorab, wir sind in die Schweiz ausgewandert. Hier ist der Kindergarten eher eine Vorschule mit festen Unterrichstzeiten, Ferienzeiten wie in der Schule. Alle Kinder die bis zum Stichtag 4 sind, müssen im August den Kindergarten für 2 Jahre besuchen. Der Kindergarten fordert viel Eigenständigkeit, wie z.B. den Kindergartenweg ALLEINE bewältigen, sich im Sport alleine umziehen können, morgens immer 1 1/2 Stunden Konzentration im Stuhlkreis, Ausdauer für den Waldtag (die Kleinen müssen echt weit laufen).
Sie sollten auch Dinge schon können, wie auf einem Bein hüpfen, Farben gut unterscheiden, mit der Schere Schneiden etc... alles, was ein 4-Jähriger eben so können sollte.
Unser Sohn ist 20 Tage vorm Stichtag geboren, muss also im August in den Kindergarten gehen. Er ist ein sehr introvertiertes, stilles, sensibles Kind. Laut Spital, Krankengym und Kinderkrippenleiterin auch in seiner Entwicklung eher auf dem Stand eines 3-Jährigen. Es wäre also überhaupt kein Problem, ihn 1 Jahr zurückzustellen. Mein Mann ist absolut dagegen! Ich würde meinem Kind nichts zutrauen, er würde das schon alles machen und schnell lernen. Das letzte Jahr in der Krippe hat er sicher tolle Fortschritte gemacht, dennoch ist er hintendran, was ich absolut nicht schlimm finde, deswegen würde ich ihm ja gerne noch ein Jahr in der Krippe gönnen. Wir müssen unseren Sohn im Juni in der Krippe abmelden, da er ja in den Kindergarten kommt. Ein zurück gibt es nicht, denn in der Krippe ist eine Warteliste von 1 Jahr, den Platz können sie auch nicht freihalten. Der Streit zwischen meinem Mann ist jetzt so gross, dass wir nicht mehr miteinander reden. ich hab Angst, dass mein kind dort überfordert ist, dass er sich noch mehr zurückzieht. Er bekommt schon eine Logopädie ab Sommer. Der kindergarten wird im noch eine Ergotherapie verordnen. Ich will ihm gerne das alles ersparen. er muss schon seit er auf der Welt ist zur Krankengym. Wir haben das vor 2 Monaten erst abgeschlossen. Warum kann mein Mann ihm nicht die Zeit lassen? Will oder kann er nicht sehen, dass der Kleine etwas länger braucht als andere? Er meint nur, es müsse immer starke Kinder in der Gruppe geben und schwache. Unser Sohn wäre eben der Schwache, der Jüngste. Es werden Kinder mit ihm in den Kindergarten kommen, die im August 5 werden, also 1 Jahr älter sind.... und er ist erst auf dem Stand eines 3-Jährigen. Ich mach mir so Sorgen und komme NICHT gegen den Willen meines Mannes an, trotz Abklärung im Spital, vom Kinderarzt etc...
Er kann noch nicht mal alleine zur Toilette, man muss ihm helfen mit der Hose. Will man das alles mit ihm üben, macht er komplett zu und man kommt nicht mehr an ihn ran. Die Betreuung im Kindergarten sieht übrigends eine Lehrerin vor vor 22 Kinder, die kann sich da nicht intensiv um die schwächeren kümmern....
Bin verzweifelt :-(
zoe0212 mit 3 Zwergen (5, fast 4 und 16 Mon)

Beitrag von zoe0212 07.05.10 - 13:15 Uhr

SORRY; MÜSSTE EIGENTLICH INS KINDERGARTENALTER-FORUM

Beitrag von kati543 07.05.10 - 13:19 Uhr

Kannst du deinen Sohn da nicht mal einen Probetag hinschicken und die Erzieherinnen im Kiga fragen, was sie davon halten? Ich habe bei meinem Sohn gesehen, dass er riesen Fortschritte gemacht hat. Er ist übrigens (diagnostiziert) 12 Monate mental zurück. Bei uns im Kiga ist es so, dass die Großen sich um die Kleinen kümmern und denen helfen. Die Erzieherinnen tun das auch nicht. Das ist auch ganz gut so, denn so lernen die Süßen verdammt schnell. Sie werden einfach dazu gezwungen. Die Kinder lernen da mehr von den Kindern als von den Erziehern. Die geben nur kleine Anstupser in die richtige Richtung.
Therapien bekommen sehr viele Kinder. Sei froh, wenn du nur so wenige hast. ;-)
Man kann es leider wirklich nicht vorher wissen, wie die Kinder reagieren. Für meinen Großen war der Kiga 100% positiv. Für andere Kinder ist es eine Qual. Es ist einfach total unterschiedlich. Vielleicht braucht es dein Kind einfach mal, sich von Mama und Papa zu lösen und mal zu zeigen, was in ihm steckt. Vielleicht weckt der Kiga seinen Ehrgeiz. Vielleicht zieht er sich aber auch nur noch mehr zurück...

Beitrag von zoe0212 07.05.10 - 13:36 Uhr

Danke für Deine Antwort :-)
Damit der KLeine sich von uns etwas löst, haben wir ihn letzten August den halben Tag in die Kinderkrippe gegeben. Da ist er sogar länger weg, als wenn er in den KiGa gehen würde. Klar helfen die Grossen hier auch den Kleinen. Allerdings haben wir zusätzlich noch eine dumme Konstelation, es werden nur 6 Grosse da sein und 16 Kleine.
Was gibt es denn noch für Therapien? Ich kannte jetzt nur die Logo und die Ergo?
Ich würde ihn ja gerne Probe gehen lassen für einige Zeit (so bis zu den Herbstferien vielleicht), nur klappt es nicht, kann er ja noch nicht mal zurück in die Krippe. Das wäre die Höchststrafe für ihn, denn dort fühlt er sich wohl, zu Hause den ganzen Tag mit Mama und Bruder finden wir alle nicht die beste Lösung.
Da unsere Tochter auch im Kindergarten ist, hatte ich auch schon ein Gespräch mit der Kindergärtnerin. Sie sagte, das müssen wir entscheiden, da man (wie Du auch sagts) das nicht wissen kann, wie sich ein Kind entwickelt. Einen Probetag für ihn gibt es auch, der ist Ende Juni, da kommen alle Neuen 1 Tag um sich alles anzugucken.
Ob insere Tochter nach den Ferein auch noch im Kindergarten ist, wissen wir nicht, da sie das komplette Gegenteil zu ihrem Bruder ist und gerade vom Schulamt getestet wird, ob sie in die Schule darf nach 1 Jahr Kindergarten. Das Ergebnis gibt es vor den Sommerferien. Klar wäre es für unseren Sohn gut, wenn die grosse Schwester noch dort wäre, aber es hätte auch seine Nachteile, den die Schester würde komplett die "Mutterrolle" übernehmen und das wäre nicht gut für sie...

Beitrag von kati543 07.05.10 - 14:14 Uhr

Es gibt noch eine ganze Menge mehr Therapien. Es kommt eben ganz darauf an, was das Kind hat. Aber die bekanntesten sind schon Logo, Ergo und Physio
Meiner Erfahrung nach, gehen sich Geschwister, wenn sie zusammen in einer Einrichtung sind, eher aus dem Weg. Bzw. die älteren Geschwister wollen nichts mit den Jüngeren zu tun haben aber die Jüngeren halten sich an die bekannte Person eher als an die ganzen Fremden. Daher werden bei uns hier generell keine Geschwisterkinder in dieselbe Gruppe getan.

Beitrag von zoe0212 10.05.10 - 12:55 Uhr

Hallo!
Bei uns ist der halbe Kindergarten voll mit nur Geschwistern. Es wird darauf geachtet, dass die Geschwister in den gleichen Kindergarten und in die gleiche Schule kommen.
Es gibt in jedem Kindergarten nur "1" Gruppe mit Grossen und Kleinen Gemischt. Da unsere Tochter sehr fürsorglich ist und ihrem Bruder bei allem hilft, sowie wir ausser Haus sind (zu Hause wird sich eher gestritten), denke ich schon, dass sie sich total um ihn kümmern wird. Sie waren auch eine Weile zusammen in der Kinderkrippe in der gleichen Gruppe, da war es so, dass sich unsere Tochter wie ein Löwe für ihren Bruder eingesetzt hat und alles für ihn getan hat...

Beitrag von tammyli 07.05.10 - 13:36 Uhr

Hallo,

also...das Ihr Euch deswegen so streitet ist ganz schlecht. Das bekommt ja der kleine Mann mit. Ihr solltet gemeinsam mit Kindergrippe und Kindergarten reden.

Kann es sein das Dein Mann ein Problem damit hat, das sein Sohn noch nicht so weit ist? Hat er ein Problem mit den Krippenkosten?

Das Bauchgefühl einer Mutter ist manchmal nicht das schlechteste. Er soll sich doch auch im Kindergarten wohlfühlen und nicht immer hinterherhinken.

Viel Glück (und bleib dran :-))

Beitrag von yamyam74 07.05.10 - 14:11 Uhr

Ach du meine Güte... dürfen die Kinder in der Schweiz sich nicht kindgerecht entwickeln? Das was Du da schreibst finde ich absolut total nicht tragbar...
Mit 4 Jahren den weg alleine bewältigen? Wissen die in der Schweiz nicht, dass ein 4jähriges Kind noch gar nicht Verkehrsicher sein kann?
Davon mal ganz abgesehen, lasse ich mir doch nicht vorschreiben, ob ich mein Kind in den KiGa, Vorschule, Schule oder was auch immer bringe....
1,5 Stunden Konzentration? Das hat ja nocht nicht mal ein 6jähriges Schulkind, was gerade eingeschult wird...

Alles andere ist ja okay, wie Schere, Farben, alleine umziehen...
aber auch dieser Satz von Dir, dass dort nur eine Erzieherin bzw. Lehrerin ist für so einen Haufen kleiner Kinder... unverantwortlich finde ich das.

Und wie Du Deinen Sohn beschreibst, sollte er wirklich noch nicht hin müssen.
Und wenn ich so was von einen Ehekrach bekommen würde, das wäre mir sowas von egal. Setz Dich durch, Dein Mann scheint eine Binde vor den Augen zu haben.

LG

Beitrag von kati543 07.05.10 - 14:30 Uhr

"Ach du meine Güte... dürfen die Kinder in der Schweiz sich nicht kindgerecht entwickeln?"
Da gibt es ganz andere Sachen in anderen Ländern, glaube mir. Und wenn du dir mal den Vergleich anschaust, aus welchen Ländern die Spezialisten kommen und wie die Schulbildung/Kindergartenbildung ist, dann ist Deutschland auf den hinteren Plätzen. Also das, was für uns hier gut ist, muß noch lange nicht woanders gut sein. Meine Nichten und mein Neffe gehen auch in den kindergarten. Dort wird ab dem 3. Lebensjahr richtig unterrichtet. Die haben richtige Arbeitsbücher, die man kaufen muß und Schuluniform. Die haben auch einen Spielplatz und basteln...aber dafür gibt es festgeschriebene Zeiten. Sie müssen auch Hausaufgaben erledigen wie Schulkinder. Die lernen dort schon ab dem 3.LJ ihre Muttersprache zu schreiben + Englisch. Meine Nichte ist 5 und spricht fließend Englisch. Das, was in Deutschland bis zur 3. oder 4. Klasse gemacht wird, ist dort alles im Kindergarten dran. Einfaches Rechnen, Lesen, Schreiben, 1. Fremdsprache sind dort Voraussetzung für den Besuch der 1. Klasse. Dort gibt es auch eine Einschulungsuntersuchung, aber die fordert ganz andere Sachen ab, als hier. Wenn Kinder dann in die Schule dort gehen, dann ist es mit dem Luxusleben des Kiga vorbei. Schulkinder haben dort bis ca. 13.00 Unterricht, dann kommen sie nach Hause für 1 Stunde, Essen, Hausaufgaben ganz schnell machen und dann geht es zur sogenannten Academy (man könnte es mit Nachhilfe vergleichen). Dort arbeiten die Lehrer nach dem Schulunterricht. Dort finden sich dann alle Schüler wieder ein und dann dürfen die Schüler praktisch Fragen und noch Unklarheiten beseitigen lassen. Das ist natürlich freiwillig und muß von den Eltern auch bezahlt werden. Wer es nicht macht, ist spätestens 1 Jahr später nicht mehr auf der Schule, weil er das Pensum nicht geschafft hat. So ca. 19.00 kommt der Schüler wieder nach Hause. Wieder fix essen, denn 20.00 kommt dann der Religionslehrer. Und spätestens danach fällt man ins Bett.
Das ist der Preis, den die Leute zahlen, um Spezialisten zu werden. Sie opfern ihre Gesundheit und ihre Kindheit um später mal aus der totalen Armut herauszukommen. Das ist Realität in sehr vielen Ländern. Also die Situation in der Schweiz ist durchaus human.

"Davon mal ganz abgesehen, lasse ich mir doch nicht vorschreiben, ob ich mein Kind in den KiGa, Vorschule, Schule oder was auch immer bringe.... "
Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber in den allermeisten Ländern, so auch in Deutschland, gibt es eine Schulpflicht. Schickst du dein Kind nicht in die Schule, tun es andere für dich.

Beitrag von nele27 07.05.10 - 14:39 Uhr

Aus welchem Land stammt Dein Bericht?? Hast Du vergessen dazuzuschreiben :-)

Beitrag von kati543 07.05.10 - 14:45 Uhr

Das ganze ist bei internationalen Schulsystemen der Fall. z.B. Beaconhouse. Meine Nichten gehen dort zum Kiga. Kannst ja mal die HP von denen googeln. Ach ja...es ist eben international. Aber die leben in USA.

Beitrag von sooderso 07.05.10 - 16:37 Uhr

Das ist aber nicht USA typisch. Ich glaube eher deine Nichten sollen besonders "gefördert" werden, damit sie "Spezialisten" werden. Da stehen meist sehr ergeizige Eltern dahinter, ob man solch einen Druck auf die Kinder gutheißen muß, sei mal dahingestellt.

Beitrag von kati543 07.05.10 - 18:47 Uhr

Mmmh... meine Schwiegermutter kann weder lesen noch schreiben, ihr Mann hat eine untere Laufbahn bei der Armee. Sie hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, dass es ihren Kindern besser geht und X verschiedene Jobs gehabt, um eine Schulausbildung zu finanzieren. Ihre Kinder (6 insgesamt) haben 5 studiert mit Auszeichnung (2xBWL, 1xMedizin, 1xJura, 1xChemie und der Jüngste ist noch in der Schule) und waren unter den Top 100 in ihrem Land. Und diese Kinder verlangen natürlich von ihren Kindern nun das selbe.

Beitrag von kerstin7t9 08.05.10 - 21:06 Uhr

Hi,

naja, ich weiß nicht. Da gönne ich meinen Kindern lieber eine echte Kindheit, wo sie auch noch Zeit haben, frei zu spielen und andere Fähigkeiten als die schulischen zu entwickeln. Ob man nun zu den Top 100 (was eigentlich? Burnout-Gefährdete?) eines Landes gehören muss, um ein glückliches Leben mit erfüllendem Beruf zu führen, wage ich zu bezweifeln. Der Preis scheint mir zu hoch.

LG Kerstin

Beitrag von yvonnechen72 07.05.10 - 14:39 Uhr

>"Davon mal ganz abgesehen, lasse ich mir doch nicht vorschreiben, ob ich mein Kind in den KiGa, Vorschule, Schule oder was auch immer bringe.... "
Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber in den allermeisten Ländern, so auch in Deutschland, gibt es eine Schulpflicht. Schickst du dein Kind nicht in die Schule, tun es andere für dich<

Ich glaube, sie meinte mit der Aussage, dass sie entscheidet, ob ihr Kind alleine oder in Begleitung zur Schule geht.

LG Yvonne

Beitrag von pizza-hawaii 07.05.10 - 17:13 Uhr

Ja, die haben es schon nicht leicht die Schweizer #schein

Interessanter weise haben die auch nicht solche Probleme wie wir -Schulbildung, Ausbildungsplätze, Ausbildung allgemein, etc.

Irgendwas müssen sie ja richtig machen, nicht umsonst ist die Schweiz ein beliebtes Land wenn es um Arbeitsplätze geht!

pizza

Beitrag von luka22 07.05.10 - 19:14 Uhr

Das stimmt! Die Arbeitsplätze sind toll! Denn dort kann man es durch Leistung zu etwas bringen und muss nicht unbedingt einen höheren Schulabschluss haben, um gutes Geld zu verdienen. Studenten gibt es dort daher wenige und Spezialisten kommen bei diesen Arbeitsbedingungen und Lohnzahlungen gerne - vor allem aus DEUTSCHLAND!!!

Nicht blöd, die Schweiz! Der deutsche Staat zahlt die teure Uniausbildung und die Absolventen werden dann mit Kusshand in der Schweiz aufgenommen. Mein Bruder ist letztes Jahr mit 2 Komillitonen in die Schweiz ausgewandert und ist begeistert :-).

Grüße
Luka

Beitrag von tarosti 08.05.10 - 15:22 Uhr

"Studenten gibt es dort daher wenige und Spezialisten kommen bei diesen Arbeitsbedingungen und Lohnzahlungen gerne - vor allem aus DEUTSCHLAND!!!"

Wie bitte??
Studenten gibt es wenige?

Hmmmmmm.....

Beitrag von male04 08.05.10 - 20:51 Uhr

Genau, wir Schweizer sind ja wirklich superschlau und niemand studiert hier. Deshalb gibt es ja auch so viele Arbeitsplätze, die wir dann den gebildeten Deutschen anbieten könne, damit wir dann alle unter Deutschen Chefs arbeiten können.

Der Bildungsstandard in der Schweiz ist sehr hoch. Nicht umsonst siedeln viele internationale Unternehmen ihren Europa-Sitz bei uns an. Es gibt bei uns viel weniger Schulabbrüche. Unser Bildunssystem ist nicht perfekt, aber verschiedene Leute in meinem Bekanntenkreis, die aus Deutschalnd eingwandert sind, schätzen es sehr. Hast du dir schon mal überlegt, warum so viele Deutsche in die Schweiz kommen und umgekehrt fast keine Schweizer nach Deutschland (ausser Jo Ackermann...)

Der TE würde ich auch raten, das Kind zurückzustellen. Habe wir bei unserer Tochter auch getan

LG

Beitrag von nicole36 09.05.10 - 18:50 Uhr

Hallo,

dass internationale Unternehmen ihre Standorte in die Schweiz verlegen hat wohl eher was mit der Steuerpolitik der Schweiz zu tun. Nicht unbedingt mit dem - angeblich - so hohen Ausbildungsniveau der Schweizer.

Gruss
Nicole

Beitrag von onlyboys 09.05.10 - 00:04 Uhr

- Kenne viele gut gebildete Schweizer die viel leisten.

- Die deutsche Arbeitsmentalitaet ist sehr auf Leistung aus, da geraet das Menschliche eher in den Hintergrund. Habe genug über deutsche Vorgesetzte gehört und auch selber erlebt

-Mit Kusshand aufgenommen?????Da habe ich aber hier von den Schweizern ganz andere Dinge gehört......

-es ist nicht weil die Leute hochdeutsch in den Schule lernen, dass man es dann nicht als nötig ansieht sich den Sprachgewohnheiten des Landes anzupassen

Naomi

Beitrag von windsbraut69 08.05.10 - 08:53 Uhr

Jaja, die Schweizer haben keine Ahnung und sind einfach nur doof.

Deshalb geht es ihnen auch finanziell so gut und sie haben m. W. nicht derartige "Pisa-Probleme" wie wir Deutschen derzeit.

In Deutschland gibt es übrigens auch eine Schulpflicht und Du wirst Dir vorschreiben lassen müssen, wann Du Dein Kind in die Schule gibst.

Gruß,

W

Beitrag von tarosti 08.05.10 - 14:17 Uhr

Erst miterleben bzw. sich fundiert kundig machen und dann (wenn immer noch nötig) blöd reden!! Du hast keine Ahnung...
Die Thread-Eröffnerin hat noch keine wirkliche Erfahrung mit dem System in der Schweiz, daher ist es wohl auch nicht so gut möglich, alles so zu schildern, wie es wirklich ist.
Ich weiss, wie es zu und her geht bei uns in der Schweiz. Du nicht, also aufpassen mit gewissen Äusserungen. Ich kann auch nix mit dem Kindergarten-/Hort-System aus Deutschland anfangen, äussere mich aber auch nicht dazu, da ich es nie erlebt habe.

Wo ich dir recht gebe ist, dass das beschriebene Kind meiner Meinung nach auch zurückgestellt werden müsste. Denn eine Mutter weiss, wie weit ihr Kind ist und wenn es ihr nicht wohl dabei ist, den Sohn zum Kiga zu schicken, dann ist es wohl auch nicht das Richtige fürs Kind. Eine Rückstellung ist übrigens kein Problem...

LG
Tarosti

Beitrag von onlyboys 08.05.10 - 19:43 Uhr

Hallo
Also 1. Wohne in der schweiz der Sohn geht in den Kiga, und ich finde es sehr menschlich. Komme saus Luxemburg und da ist es viel haerter. Da MUSS jedes Kind welches vor dem 31. 8 4. wiird in den Kiga (spielschule. da hat es das auch mit der lehrerin. Jeden Morgen und dreimal die Woche nachmittags. Ab 3 Mussen kinder in den Vorkindergarten, wo es auch schon so laeuft.

In frankreich ist es noch frueher, da koennen dann Kinder ab 2 einhalbin den Kiga, falls sie sauber sind, ab 4 muessen sie.

ALLES GRATIS

Nur in deutschland gibt es keine Kigapflicht, nur da muss man auf seinen Platz warten, und nur da muss man bezahlen......DAS finde ich beschissen und nicht wie es die anderen tun!

Beitrag von hibbelliese 07.05.10 - 19:37 Uhr

Ich würde ihn auch ein Jahr zurückstellen, dann kann er noch ein Jahr "Kind" sein. Hört sich ja ganz schön krass an wie die das in der Schweiz machen. Würde mich nicht vom Mann unterkriegen lassen bei dem Thema.

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