Besorgte Über-Mamis

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Beitrag von butterfly-baby 07.05.10 - 16:01 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich komme gerade von einem (1.) Kindergeburtstag, wo mehrere Mamis mit ihren Babys (zwischen 7-12 Monaten) anwesend waren, und nun reicht es mir schon wieder - puh #augen

Ich habe PEKiP mitgemacht, Baby-Schwimmen u.ä. und alles hat unserer Tochter und uns sehr viel Spaß gemacht. WÄREN da nicht....

Diese überbesorgten Mamis, die tatsächlich eine geschlagene Stunde (!) darüber diskutieren können, welche Öl-Sorte die beste für die Brei-Zubereitung ist, die bei 1-Jährigen noch 1x heruntergefallene Schnuller AUSKOCHEN und das Kind nicht 3 Schritte alleine machen lassen. Wie sollen diese Kinder denn mal selbständig werden???

Ich begleite mein Kind mit wachsamen Mutter-Augen, aber vor allem auch mit meiner Liebe und mit meinem Vertrauen und Zutrauen. Und ich schaffe es tatsächlich auch mal, auf meinen BAUCH zu hören bzw. meinem Instinkt zu folgen, anstatt jede Kleinigkeit in einem von 1000 schlauen Büchern nachzuschlagen und mir anschließend Sorgen um eventuelle Abweichungen in irgendwelchen Wachstums- oder Fähigkeiten-Tabellen zu machen.

UND ICH BIN STOLZ DRAUF!

Und Mädels - Ihr könnt das auch sein! Lasst Euch nicht verrückt machen - das kann ich Euch nur raten! Ihr seid alle von Natur aus die besten Mamas auf der Welt #verliebt Weil Ihr Eure Kinder liebt!

So - das musste ich mal loswerden! :-)

Beitrag von schnabel2009 07.05.10 - 16:09 Uhr

Ja, das kenne ich!!! Und es nervt so unglaublich *seufz*
Ich bin 100% Deiner Meinung.

LG schnabel

Beitrag von leahmaus 07.05.10 - 16:10 Uhr

Hi du,

Oh ja,ich kenne auch so ein paar Über-Muttis!!!

Schrecklich ist sowas.

Am schlimmsten war es damals bei meiner 1Tochter.
Da wollten die mir auch alle gute Ratschläge geben.

Naja,lass dich nicht unterkriegen:-p

LG Stephie mit Lea 3,5J und Hanna 4Mon(*30.12.09)

Beitrag von heike011279 07.05.10 - 16:13 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich auch. Eine Freundin von mir hat einen zweijährigen Sohn und es ist nicht möglich, sich mit ihr auch nur zwei Sätze am Stück normal zu unterhalten. Ständig schaut sie zu ihrem Kind, ermahnt es, nicht hierhin zu gehen, nicht dort etwas anzufassen, fragt, ob es etwas trinken möchte und und und.
Das Kind kann bei ihr zuhause noch nicht einmal alleine ins Kinderzimmer laufen, ohne dass sie hinterhergeht und schaut, was er macht. Natürlich folgt dann auch gleich ein "Nein!" und ein ängstliches "Was machst Du da? Lass das lieber!"
Klar muss man Kinder in dem Alter im Auge behalten, habe ja auch einen zweijährigen Sohn. Aber ich habe soviel Vertrauen in die Kindersicherheit meiner Wohnung, dass ich nicht jeden Schritt "überwache".
Ich hab gar keine Lust mehr, mich mit ihr zu treffen. Denn das, was sie macht, ist nicht mehr normal.
Ich habe einige Freundinnen mit Kindern in diesem oder sogar jüngeren Alter und nirgends ist so ein Tohuwabohu um jeden Pups der Kinder.

Aber na ja, ängstlich sind wir ja schließlich alle mal, von daher kann ich verstehen, dass öfter Mütter hier auch mal nachfragen, wenn sie sich unsicher sind, was Entwicklung oder Verhalten des Nachwuchses angeht.

LG
Heike

Beitrag von theda 07.05.10 - 16:31 Uhr

Hey,
das wird beim zweiten Kind besser!
weil man sich nichts mehr von dem annimmt was einem beim ersten so erzählt wird !

Mach so, wie Du es meinst! dann geht es Euch am Besten.
P.s. ich nehme Rapsoel für die natürlich "selbstgekochte" Nahrung! ;-)


VG

Beitrag von maylu28 07.05.10 - 16:32 Uhr

Oh ja, ich kenn das.....

Manchmal möchte mal laut schreien.
Ich hasse es wenn es ständig heißt: Pass auf...Er könnte sich den Kopf anschlagen. Er könnte hinfallen. Er könnte sich weh tun usw.

Ich sage dann häufig, dass ich es nicht verhindern kann, dass er sich mal den Kopf an der Schaukel anhaut, oder mal hinfällt.

Natürlich gibt es sachen wo man wirklich aufpassen muss, aber ich kann ihn nicht in Watte packen. Er wird sich zwangsläufig bis er 18 Jahre ist mal weh tun.

Mein Motto lautet: VERTRAUEN. Er bekommt das hin.

LG Maylu

Beitrag von anom83 07.05.10 - 16:42 Uhr

Mal ganz generell:

Ich hasse das Wort "Übermutter"!!

Wenn es nur die Alternative gibt entweder Über- oder Untermutter zu sein, dann bin ich sehr gerne eine Übermutter.

So, das musste ich mal sagen

LG Mona

Beitrag von 96kati 07.05.10 - 17:25 Uhr

#danke

Beitrag von anom83 07.05.10 - 17:29 Uhr

#bitte

Beitrag von butterfly-baby 07.05.10 - 19:20 Uhr

Ich entschuldige mich für das Wort Übermutter. Natürlich lässt dich das nicht in 2 Kategorien pressen. Wollte damit niemanden auf den Schlips treten.

Beitrag von anom83 07.05.10 - 19:22 Uhr

Keine Sorge, das war nicht auf dich bezogen. Mich nervt das Wort generell...

LG Mona

Beitrag von little-pony2010 07.05.10 - 19:43 Uhr

Ohne Worte... #pro

Dieses ständige Geläster der Gegenfraktion finde ich jedenfalls genauso schlimm und was machen diese Damen denn anders als ihrerseits alles besser zu wissen? Nein nein, ich bin auch lieber eine "Übermutter"... ;-)

Beitrag von yarists 07.05.10 - 17:04 Uhr

Hallöchen
also ich denke das sollte jede Mami so machen wie sie es möchte.Ich verurteile da auch keine Mami.
Ihr Leben dreht sich halt im moment nur um ihr Baby.Für dich ist es vieleicht unwichtig aber für die ihr Leben.Deswegen sind diese Mamis keine Übermamis !!! was soll das wort eigentlich ???#gruebel wir sind doch alle super Mamis#verliebt bei so schönen Kindern#verliebt
nicht böse gemeint;-)
ist nur meine meinung#augen
lg Anika

Beitrag von butterfly-baby 07.05.10 - 19:05 Uhr

#klatsch

Du hast ja mal echt gar nichts verstanden oder den Text einfach nicht richtig durchgelesen....

Von wegen, mir ist das nicht wichtig. Ich finde die Über-Muttis eher EGOISTISCH, weil sie nicht das Wohl des Kindes sehen und seine selbständige Entwicklung, sondern nur eine Aufgabe suchen, weil sie wohl sonst keine haben im Leben. Und das arme Kind muss es ausbaden. Beileid.

Beitrag von yarists 07.05.10 - 19:58 Uhr

oh mann oh man denn kannst du dir sparen!!!#klatsch
jeder hat seine meinung und seine art sein kind gross zuziehen.
Du wirst ja nicht gezwungen denn Mamis zuzuhören.
auserdem das wort übermuttis gibt es nicht!!!
was soll das sein???#kratz
jeder von diesen Müttis möchte nur das beste für ihr Kind!!!
was bitte soll da egoistisch sein???
nicht alles so eng sehen;-)
aber schon gut ist ja deine meinung!!!aber es gibt echt schlimmeres;-)
lg Anika

Beitrag von miau2 07.05.10 - 17:10 Uhr

Hi,
ich schließe mich mal an: wenn es darum geht, entweder die Kategorie "Übermutter" zu erfüllen, oder die Alternative "Untermutter" - dann bin ich lieber eine Übermutter.

Und - ich kenne natürlich deinen Freundes- und Bekanntenkreis nicht, aber in den knapp 4 Jahren, die ich jetzt mit Kind unterwegs bin, und in denen ich viele, viele Mütter mehr oder weniger gut kennengelernt habe (aber die meisten trifft man halt doch immer wieder auf dem Spielplatz) kann ich die, wo ich eine "übertriebene Vorsicht" sehen würde vielleicht an einer Hand abzählen.

Das sind definitiv nicht genug, dass es sich lohnen würde, über dieses Thema eine Stunde lang zu diskutieren ;-).

Ich frage mich nur manchmal wenn ich hier so manche Diskussion lese, was wir eigentlich anders machen...

Mir erscheint unser Land gar nicht besonders kinderfeindlich. Wir sind noch nie irgendwo wegen der Kinder rausgeflogen, ich wurde noch nie weil ich gestillt habe des Lokals verwiesen, mir wurde eigentlich in den allermeisten Fällen die Tür aufgehalten, und ich habe mich noch nie mit Müttern darüber gestritten, ob selbst kochen oder Gläschen besser ist.

Klar diskutiert man mal über irgend etwas, egal, ob Ernährung oder weil mir an einem anderen Kind irgend etwas auffällt (oder einer andern Mutter an einem meiner Kinder), aber das ist doch total normal. Und definitiv nichts, was mich veranlassen würde, irgend jemandem einen negativen Stempel aufzudrücken.

Und ja, ich lebe in Deutschland...schon irgendwie merkwürdig, sind hier in der Gegend einfach alle entspannter? Kaum vorstellbar in der Hektik vom Rhein-Main-Gebiet...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von trudeline26 07.05.10 - 23:30 Uhr

Dir schließ ich mich mal an. :-D
Ich wundere mich auch manchmal, was einige hier für Probleme haben. Ich habe mich auch noch nie mit anderen Müttern über irgendwas gestritten und wie andere ihre Kinder behandeln (über oder untervorsichtig) ist mir ehrlich gesagt wurscht solange sie mein Kind nicht so behandeln. Wenn ich kein Bock auf Brei, Öl oder Kackgespräche habe, dann rede ich nicht mit und gut ist.
Ich glaub es kommt auch immer drauf an wie tolerant man ist.
Viele wollen (hier) auch nur gerne die coole lockere mama sein........ in der Realität sind sie meistens die, die permanent ihren kindern reinreden und hinterherrennen. Toleranz ist das Zauberwort! Dann klappts auch mit dem Nachbarn! :-p (bzw. mit der Krabbelgruppe #rofl )

Beitrag von haseundmaus 07.05.10 - 17:21 Uhr

Hallo!

Zum Glück haben wir solche Mamas nicht in unseren Gruppen. :-)
Kann verstehen, dass dich das nervt.

Wobei ich sagen muss, ursprünglich dachte ich genau so zu werden. Aufgrund dessen, dass ich meine Zwillinge verloren habe vor drei Jahren, ging ich davon aus, dass ich bei Lisa genau so sein werde wie du es beschreibst. Ich fänds nicht mal verwerflich, wenns so wäre, ich könnte es verstehen. Aber: Ich bin zum Glück nicht so! Jedenfalls noch nicht. Wenn ich daran denke, dass sie eines Tages allein über die Straße gehen soll, sie in den Kiga gehen wird und auf Bäume klettert, wird mir jetzt schon Angst und Bange. Aber ich denke, ich werd das in den Griff bekommen, Lisa zuliebe, denn sie soll ja zu einem selbstbewussten Menschen heranwachsen. Wenn ich ihr immer nur im Genick hänge und genau schaue was sie macht, wird das nichts werden.

Also man kann sich ja über alles unterhalten, und wenns das Öl für den Babybrei ist. Aber man kanns auch völlig zerreden und das würde mich auch nerven. Und man muss nicht dauernd die Nuckel auskochen, ganz so penibel war ich da noch nie. Fällt er mal runter, wird er eben unter fleißend Wasser gehalten und gut ist. Naja, wenns andere anders machen, bitteschön, aber sowas muss ich mir dann auch nicht eine Stunde lang anhören. Wird man vielleicht noch schief angesehen, weil mans nicht so macht.

Also ich bin auch stolz auf mich, dass ich nicht so überpenibel bin wie ich es befüchtet hatte. #cool

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.09

Beitrag von haseundmaus 07.05.10 - 17:23 Uhr

Ach und ich denke nicht, dass es nur Über- und Untermütter gibt. Ich meine der Großteil würde sich als ganz normal besorgte Mütter bezeichnen.

Beitrag von massai 07.05.10 - 18:43 Uhr

ich finde man muss unterscheiden ob euch diese Übermütter Ratschläge geben wollen oder ob ihr einfach nur deren verhalten kritisiert.

Jede Mutter ist anders und vieles kann man nicht steuern - gerade wenn es um Angst geht.

Und ganz ehrlich wenn du den Ratschlag gibst: macht euch nicht verrückt ihr übertreibt usw. dann ist das nichts anders, denn es ist auch ein Ratschlag.

wenn Mütter ihren Kindern hinter rennen dann lasst sie doch, ihr wollt ja schließlich auch nicht angemacht werden, wenn ihr es nicht tut.

ich persönlich lasse meinem Sohn viel Freiraum aber ich würde ihn trotzdem nicht absichtlich Dinge tun lassen, die ihm schaden und sei es noch so harmlos - da bin ich auch sofort da. und hey, ich finde es garnicht so schlimm sich auch mal über total belanglose Dinge zu unterhalten wie ein Brei, die Ölsorte oder sonst ein Kram. was man dann macht ist doch egal.

Meine Freundinnen und Bekannten mit Kinder gehen auch alle ganz anders mit ihren Kindern um, die eine spingt sofort die andere läßt ihr Kind komplett alles machen...die eine stillt noch mit fast 10 Monaten die andere füttert Nahrung ab 12 Monaten schon mit 8 monaten und Nutella und so Zeugs...ich würde mich da nie aufregen, muss jeder selber wissen.

Deswegen denke ich, die Übermütter sind nicht anders als die die sich über sie aufregen;-)

Beitrag von tatimaus100 07.05.10 - 18:59 Uhr

Hm...was ist eine Übermutter???#kratz
Eine, die sich mehr um Ihre Kinder sorgt wie andere Mütter????#gruebel

Ich war bei meiner ersten Tochter sehr locker, habe wenig Angst gehabt.
Nach unserer ersten Tochter wünschten wir uns so sehr ein zweites Baby.
Nach laaaangen acht Jahren wurde ich endlich schwanger.#huepf
Dann nur Probleme in der SS.
Es ging soweit, das ich mein Kind in der 24 SW gebähren sollte..ich habe nur geweint#heul, es zog sich alles schon so lange hin, wir mußten 6 Wochen um das Leben unserer Kleinen bangen...Wir hatten uns doch so sehr ein zweites Kind gewünscht.....#schmoll

Dann wendete sich das Blatt und dem Baby ging es wieder gut, ich konnte es behalten....denn es wurde wieder gesund....#freu

Dann die Geburt... war wieder dramatisch, die Herztöne gingen weg...Not-Ks!!!!#zitter#zitter

Zum Glück ging auch dieses gut.

Ich habe seit dieser SS und allem sehr große Angst um meine
Maus, stelle mich mit Sicherheit auch etwas mehr an, wie bei der ersten.

Aber ich habe mir so lange ein zweites Baby gewünscht, war so oft kurz davor, es zu verlieren.....davor habe ich einfach nur Angst.

Ich bin definitiv besorgt um mein Baby und wenn ich dann für eine Übermutter gehalten werde, dann bin ich STOLZ darauf eine Übermutter zu sein.

Aber lass Dir mal eines sagen.#aerger

Hinter einigen "Übermuttis" steckt auch eine Geschichte dazu....!;-)


Beitrag von butterfly-baby 07.05.10 - 19:13 Uhr

So? Dann kennst Du MEINE Geschichte nicht. Denn unsere Schwangerschaft und Geburt war alles andere als unkompliziert! Eigentlich hätte unsere Kleine gar nicht LEBEN dürfen, wenn es nach Meinung der Ärzte ging. Sie rieten mir in der 11. SSW sogar, die Schwangerschaft abzubrechen! Aber ich habe gekämpft für unsere Kleine! Erst hieß es "schwerer Gendefekt - nicht lebensfähig", Chorionzotten-Biopsie, 5 Wochen langes Warten, dann hieß es Herzfehler, dann Frühgeburt, dann Komplikationen unter der Geburt, Saugglocke, Gewichtsprobleme usw.

Also erzähl mir nichts von Hintergrund-Geschichten.

Aber ich habe doch nicht so um das Leben meines Kindes gekämoft, um es nun selbst zu leben. Das darf meine Tochter selber tun. Und ich werde ihr dabei zur SEITE stehen, nicht über ihr!

Beitrag von koerci 07.05.10 - 19:24 Uhr

Alleine dieses unsagbar blöde Wort "Übermutter" #augen

Dann bleib doch zuhause, wenn dich das Gerede von denen stört.
Wenn mir was nicht passt, schalte ich die Ohren auf Durchzug und fertig.

Beitrag von butterfly-baby 07.05.10 - 19:45 Uhr

#klatsch

Dann antworte doch nicht auf das Thema, wenn Dich mein Gerde stört #rofl

Beitrag von koerci 07.05.10 - 19:46 Uhr

1. ist das Geschreibsel und nicht Gerede
und
2. antworte ich, worauf ICH will



#klatsch -> benutz den hier besser nicht zu oft!!

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