MPU wichtig

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von piela26 07.05.10 - 16:07 Uhr

hallo!

hat jemand schon eine mpu gemacht? wegen punkte mein mann hat am mittwoch eine. er hat sich schon soweit mit büchern und forums auseinander gesetzt aber ich denke man kann evtl noch dazu lernen. habe mal nach einen chat für die mpu geschaut wo man direkt antworten bzw fragen stellen könnte aber gibbet wohl nicht. es wäre nett wenn sich einige melden würden, die sich mit der sache auskennen bzw gemacht haben.

danke

gruß ela

Beitrag von coffea 07.05.10 - 17:36 Uhr

hallo ela,

wenn er wegen zu vieler punkte zur mpu muss, würde ich mir an seiner stelle mal überlegen, WARUM er die punkte bekam!
denn es geht ja wohl darum, das er versteht, das er scheisse gemacht hat, sonst hätte er nicht so viele punkte angesammelt!

ich kenne einige, die bagatellisieren (leider!) das zu schnelle fahren oder dergleichen und das denke ich mir, ist der springende punkt.

alles gute wünscht
coffea

Beitrag von bruchetta 07.05.10 - 17:52 Uhr

Er muß glaubwürdig eine Sinneswandlung in seinem Fahrverhalten deutlich machen.
Die Psychologen kennen sich mit der Materie entsprechend gut aus und können erkennen, ob sich bei ihm tatsächlich etwas geändert hat oder ob er nur so tut.
Er sollte sich in einem Forum vorbereiten.
Viel Zeit hat er ja nicht mehr dafür.
Ich habe mich fast ein Jahr auf eine Alkohol-MPU vorbereitet und sie auch bestanden.
Mit Punkten kenne ich mich nicht so gut aus.

Beitrag von piela26 07.05.10 - 19:52 Uhr

danke für eure antworten...
er hat wegen punkte seinen FS abgeben müssen da er lkw fahrer ist kommen leider viele punkte meist zusammen. die punkte haben sich in 6 jahren angesammelt (überholverbot und mindestabstand) er hat mit sicherheit daraus gelernt. schon alleine als beifahrer hat man andere perspektiven gesehen und sieht schneller da was passieren kann wenn man so handelt, die einstellung hat er jetzt bekommen. schon alleine weil er sein traum beruf aufgeben musste und er seine familie nicht mehr so ernähren konnte es gibt viele aspekte jetzt warum er es nicht mehr soweit kommen lassen will und muß. nur er hat panische angst bzw lampenfieber er weiß nicht wie er dem psychologen das erklären kann damit er es glaubwürdig rüber bringt, da er denkt das reicht nicht. wir haben schon forums durch gestöbert oder bücher gelesen (ich auch) damit wir beide uns über diese sachen unterhalten können. ich bin genauso aufgeregt wie er. hoffe der gutachter ist so kulant das er schon am mittwoch sagt ob positiv oder negativ...

oh man ist das eine schwierige sache.....

gruß an euch

Beitrag von danat 07.05.10 - 21:47 Uhr

Hallo,

es gibt Vorbereitungsseminare ... aber dafür ist es jetzt wahrscheinlich schon zu spät.

Der erste Fehler ist, wenn er versucht "glaubwürdiger rüber zu kommen" ... schon verstellt er sich. Schon merkt der Gutachter, dass er nicht autentisch ist. Natürlich kann man deutlich seine veränderte Einstellung vertreten, aber nichts übertreiben, das geht nach hinten los. Nicht verstellen! Zu seinem Fehlverhalten stehen.

Erklärt er dem Gutachter, dass er sich damit auseinander gesetzt hat ... und zwar intensiv und detailliert ... dass ihm Gefahrenquellen bewusst geworden sind ... dass er analysiert hat, in welchen Situationen es zu den Vergehen kam (Zeitdruck?, Reizschwelle?) und wie er in Zukunft besser mit solchen Situationen umgehen will ... dann stehen seine Chancen nicht schlecht ... vorausgesetzt, es ist auch so!

Viel Erfolg!
Dana

P.S.: Würde mich interessieren, wie es gelaufen ist und ob dein Mann die MPU besteht.

Beitrag von jeremiaskilian 08.05.10 - 00:26 Uhr

Hi!

Ich arbeite in einer Fahrschule!

Hat er denn nicht zwischendurch mal nen Punkteabbau (ASP) gemacht? Normal wird man dazu ja auch aufgefordert, ab 14 Punkten ist es Pflicht! Wenn man den Kurs eher macht kann man bis zu 4 Punkte abbauen!
Normal verfallen die Punkte innerhalb 2 Jahren, WENN man nicht wieder auffällt. Das ist er aber anscheinend!

Ich rate Euch Unterstützung in einer Fahrschule zu suchen. Die bieten (zumindest bei uns) Hilfe und Training für eine MPU an!

Du weißt nicht, ob dein Mann es wirklich schon eingesehen hat, dass sein Fahrverhalten nicht richtig ist! Auch er weiß es vielleicht noch nicht!

Eine MPU ist gar nicht mal so leicht und sollte man nicht unterschätzen! Die Fragen sind zum Teil echt seltsam. Habe genug Berichte gelesen! Habe auch genug gesehen die sich immer sicher waren: "Ach das schaff ich doch!" Will keine Angst machen, aber die finanziellen Deasaster hab ich alle gesehen!

LG Nadine

Beitrag von piela26 08.05.10 - 12:17 Uhr

hallo,
das schlimme ist eine woche bevor er zwei jahre rum gehabt hätte kam das letzte knöllchen und da war er weg der FS. wie soll man das dem GA erklären das man aufgepasst hat aber es nach 2 jahren wieder passiert ist kurz vorm punkteverfall. das ist auch bzw seine sorge. ein aufbauseminar hat er gemacht mit 14 punkten. das war ihm schon eine lehre aber noch nicht das i tüpfelchen. bis jetzt wo der FS ganz sicher vielleicht braucht man das um es zu verstehen.
gruß ela