Leider müssen wir unsere Katzen weg geben......

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von gutrun 07.05.10 - 18:13 Uhr


Hallo Tierfreunde,


ich bin sehr sehr Traurig, diese Woche war mein Mann beim Arzt ein Allergie test machen.
Ich habe die ganze Zeit gehofft das es keine Katzenallergie ist, aber es hat sich doch bestätigt.
Die ganze Zeit haben wir nicht gewusst warum er so dicke angeschwollene Augen bekommt und niesattacken, ich kann mir das garnicht vorstellen sie weg zu geben.
nun hab ich heute im Internet schon geschaut aber es gibt so wenige leute die katzen haben wollen,vielleicht könnt ihr mir helfen.
Kennt ihr jemanden der eine Katze möchte????
Bei Fragen oder Interesse schreibt mich doch über PN an.

Danke fürs zuhören!!!

lg die traurige gutrun#heul#heul

Beitrag von kimchayenne 07.05.10 - 18:17 Uhr

Hallo,
wenn geschwollene Augen und Niesattacken das einzigste sind was deinem Mann Probleme bereitet dann würde ich IHn mal zum Heilpraktiker schicken.Ich habe das selbe Problem,ich reagiere aber nur auf eine von meinen drei Katzen und das habe ich homöopathisch gut im Griff.Vielleicht wäre das für Euch auch einen Versuch wert.
LG KImchayenne

Beitrag von sandycheeks 07.05.10 - 22:14 Uhr

Was soll der Mann beim Heilpraktiker? Und Homöopathie hilft nicht, sie kann es gar nicht. Ich hab aber jetzt wirklich keine Lust das aufzudröseln. Wer sich darüber belesen will kann das gerne tun. Es gibt keine Wirksamkeitsnachweise und das seit geschlagenen 250 Jahren. Homöopathie ist ein willkürliches Gedankenkonstrukt eines einzigen, veirrten Mannes Namens Hahnemann.

Vermutlich hat sich Dein Körper mit der Zeit an das Allergen gewöhnt. Laß mal Deine Globuli aus dem Bauch und Du wirst sehen das Du auch ohne Zuckerkugeln keine Symptome hast.

Man kann für Scharlatanerie Geld ausgeben, muß man aber nicht.

Beitrag von herzensschoene 08.05.10 - 00:27 Uhr

na du bist ja hier der volle checker.

Beitrag von kimchayenne 08.05.10 - 06:21 Uhr

Genau und alle bei denen es hilft die bilden sich das ein,so z.B. auch Tiere und Babys.Du hast echt voll den Durchblick.Ich nehme meine Globulis übrigens nur wenn ich wirklich Symptome habe und nicht vorbeugend,denn so funktioniert die Homöopathie nicht.
LG KImchayenne

Beitrag von sabati 08.05.10 - 21:15 Uhr

#kratz

Hier ist der Name Programm...*kotzurbini*

Beitrag von sneakypie 09.05.10 - 00:08 Uhr

#pro#pro#pro

Dass der Placebo-Effekt bei Kindern und Tieren ganz besonders gut wirkt, merken sich die Homöopathie-Anfänger ja nichtmal, wenn man es zum x-ten Mal erklärt.

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 09.05.10 - 09:58 Uhr

Also ist alles was nicht wissenschaftlich erwiesen ist nutzlos?
Hier wird ja immer Tieren unterstellt das sie nicht denken können wie Menschen,aberw enn ich einem Tier Globulis gebe dann denkt sich das oh Kügelchen ,jetzt geht es mmir besser?Ich glaube Ihr seid die jenigen die von Homöopathie keine Ahnung haben.Ich habe jetzt bewusst nicht den Vergleich zwischen Kind und Tier gezogen.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 09.05.10 - 18:25 Uhr

Der Punkt ist einfach: wenn etwas in die Körperchemie eingreift - lässt es sich nachweisen. Biologisch, chemisch, physikalisch. Um den Placebo-Effekt auszuschließen: in randomisierten Doppelblindstudien.

Und: Tiere reagieren auf die Erwartungshaltung der Besitzer. Auch das wurde - wissenschaftlich - nachgewiesen. Ebenso wie kleine Kinder. Der Placebo-Effekt ist was Wunderbares und hat eine immerhin durchschnittlich rund 40%ige Erfolgsquote. Bei Kindern ist er übrigens´etwa doppelt so hoch, weil die extrem suggestibel sind.

Gruß
Sneak

Beitrag von sora76 09.05.10 - 11:22 Uhr

Hallo!

Dann ist es komisch das Bachblüten damals bei meinem Hund geholfen haben und jetzt die Globolis bei meiner Katze. Die war nämlich extrem scheu.

Ich denk schon das es etwas bewirken kann. Sicherlich wirkt das nicht bei jedem, aber bevor ich ein Tier abgebe kann ichs doch mal versuchen, oder?!

Muß ja nicht direkt zur Heilpraktiker/in gehen, sondern kann mich vielleicht auch erstmal im Internet Schlau machen. Eine Überlegung ist das zumindest wert, find ich.

LG Sonja

Beitrag von kimchayenne 09.05.10 - 11:25 Uhr

Sehe das genauso wie Du,aber in dem Fall sollte der Mann sich schon von jemandem der sich wirklich damit auskennt die passenden Globulis verornen lassen und nicht einfach selber drauf los experimentieren,das sind dann nämlich die Fälle wo es nicht geholfen hat,oft lag es aber nur an der falschen Mittelwahl.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 09.05.10 - 18:35 Uhr

Wieso ist es komisch, dass das Zeug wirkt? Ich hab doch geschrieben: es ist erwiesen, dass der Placebo-Effekt bei Tieren ebenso wirkt wie bei Menschen. Tiere reagieren auf die Erwartungshaltung der Besitzer, ebenso wie Kinder auf die der Eltern.

Wenn ein Medikament wirkt, dann wirkt es. Und zwar über den Placebo-Effekt von durchschnittlich 40% Respondern und 60% Non-Respondern (!) hinaus.

Und eben diese Wirksamkeit ließ sich bei der Homöopathie noch nie nachweisen (kein Wunder, wenn ausgerechnet bei der Homöopathie alle möglichen Naturgesetze als nicht existent deklariert werden). Ich empfehle hierzu die Meta-Studie im "Lancet" 2005.

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 09.05.10 - 20:08 Uhr

Hallo,
dann könnte ich ja irgendein homöopathisches Mittel wahlweise in Kind oder Tier reinschieben und aufgrund meiner Erwartungshaltung würde es dem Patienten ja besser gehen.Ich kenne Fälle wo ein Mittel gegeben wurde und keine Besserung eintrat,nach einem Wechsel des Mittels aber sehr wohl,habe ich dann an das eine Mittel mehr geglaubt als an das andere?
Aber ist ja okay,es muss ja nicht jeder sich homöopathisch behandeln lassen,viele schwören halt auf die Schulmedizin und das kann in meinen Augen auch jeder so halten wie er will.Es wird ja niemand zu etwas gezwungen.Finde es nur schade das die Homöopathie oft ins Lächerliche gezogen wird.Glauben wir deiner Studie und folgen deinem Gedankengang,es ist vielleicht nur ein Placebo effekt,aber er tut ja seine Wirkung,ist es da wirklich besser sich immer gleich mit chemischen Mitteln vollzupumpenWichtig ist es doch das es dem Patienten besser geht,wie jeder einzelne zu seinem Ziel kommt spielt doch im Grunde keine Rolle.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 09.05.10 - 23:13 Uhr

Zum Thema "ein Mittel wirkt besser als das andere" gibt es auch Untersuchungen. Da spielen Dinge wie Remissionszeiten u.ä. hinein. Kurz und knapp: der natürliche Krankheitsverlauf spielt dem Heiler in die Hände.

Und ich glaube eben nicht, "wer heilt, hat Recht". Zum einen, weil da der evidenzbasierten Medizin langsam, aber sicher ein Nocebo-Effekt zugeschustert wird. Das kann im Zweifelsfall für den Patienten wirklich gefährlich werden.

Und zum anderen, weil ich die Argumentation nicht nachvollziehen kann. Da wird mit der bösen, bösen Chemie argumentiert, als ob es schlimm sei, dass Wirkstoffe nicht mehr im Wald gesammelt werden und samt Verunreinigungen in ungenauen Dosierungen verabreicht werden müssen (sondern eben: reiner Wirkstoff in exakten Dosierungen- soviel wie nötig, sowenig wie möglich. Sehr viel schonender für den Patienten als die "alte" Methode).
Und zum anderen heißt es, böse, schädliche Chemie, und dafür pfeifen sich die Leute Zeug mit bezeichnenden Namen wie "Arsen(icum!)" oder "Belladonna" rein- kein Arzt bei gesundem Verstand würde Otto-Normal-Patienten reines Arsen oder Tollkirsche verschreiben, DAS Zeug ist nun wirklich hochgradig schädlich! Aber das wird völlig kritiklos geschluckt- ist ja "natürlich". Ja, natürliches Gift, herzlichen Glückwunsch.

Zum Thema 'lächerlich': Sorry. Aber wenn man eine gewisse Ahnung von Naturwissenschaften hat, dann kann man über die Erklärungen, wie Homöopathie funktionieren soll, wirklich nur noch lachen. Das spricht nämlich jedem Naturgesetz zuwider (Stichpunkt: Massenwirkungsgesetz, Loschmidt'sche Zahl.. gelten immer und überall, nur nicht in der Homöopathie).

Ne, kurz und gut, da kommen wir nicht auf einen Nenner.

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 10.05.10 - 07:40 Uhr

Hallo,
aber die diversen Nebenwirkungen die chemische Medikamente haben die sind in Ordnung?Die gibt es ja trotz der " Giftstoffe" in der Homöopathie nicht.Aber Du hast Recht,da werden wir zweit nicht auf einen Nenner kommen.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 10.05.10 - 15:11 Uhr

Nur, um die Frage noch schnell zu beantworten: eben, das ist noch so ein Punkt. Wenn etwas eine Wirkung hat, hat es auch eine Nebenwirkung. Ist biochemisch gar nicht anders möglich; ein Medikament unterscheidet nicht zwischen Haupt- und Nebenwirkung, es wirkt einfach.
Keine Nebenwirkung gibt es nur: wenn es keine Hauptwirkung gibt. Wenn da also nichts ist, das eine Nebenwirkung verursachen kann- weil da nichts ist, das überhaupt eine Wirkung verursacht (auf nachweisbarem Wege, wie gesagt, der Placebo-Effekt ist davon ausgenommen).

Gruß
Sneak

Beitrag von sora76 10.05.10 - 09:09 Uhr

Hmmmm..
Ich seh das so:
Wenns hilft ist es mir egal obs eine Chemiebombe oder Homöopartie ist.
Ich habe von Leuten gehört die Jahrelang Medizin genommen haben. Diese brachten keine Besserung. Also ging man auf die Homöopathie zurück und plötzlich sind sie Beschwerdefrei. Die haben vorher da nicht wirklich dran geglaubt.

Bei meinen Tieren hat das geholfen. Obs jetzt daran liegt oder nicht....mir egal, es hat geholfen.

Allerdings würde ich jetzt nicht alles mit Homöopathie versuchen.
Aber wenns um eine Allergie geht, kann man das doch probieren. Die Katze kann man immernoch abgeben wenns nichts bringt.

LG Sonja

Beitrag von kimchayenne 10.05.10 - 10:20 Uhr

Hallo,
naja jedem das seine.Ich versuche es auch erst mit der Homöopathie,egal ob bei mir ,meinen Kindern oder meinen Tiere,aber es gibt halt auch Leute die auf die Schulmedizin schwören,können sie ja auch ,leben und leben lassen.Jeder so wie er mag,für mich persönlich ist die Schulmedizin nicht das nonplusultra.Natürlich gibt es auch Sachen wo die Homöopathie nicht helfen kann.
LG KImchayenne

Beitrag von vreni5 07.05.10 - 19:08 Uhr

Hallo!

Ich kann dir zwar nicht helfen, aber ich wollte dich mal#liebdrueck, denn wir haben hier das gleiche durch. Wir mussten unser süsses Katerchen abgeben, weil mein Mann plötzlich eine heftige Allergie bekam#schmoll Haben auch noch so ein paar Dinge probiert, aber nichts half. Wir haben auch lange gebraucht um ihn unter zu kriegen, aber jetzt ist er bei seinem Bruder. Ich vermisse ihn trotzdem noch wahnsinnig.#heul

Ich drücke euch die Daumen, das ihr einen tollen neuen Besitzer findet.#klee

LG

Vreni

Beitrag von suameztak 08.05.10 - 18:22 Uhr

habt ihr einen Tierschutzverein in der Nähe? Vielleicht sogar einen speziellen Katzenschutzverein? Dort werden die Notfälle erst mal in private Haushalte aufgenommen und dann in gute Hände vermittelt (mit Kontrollen).

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 15:19 Uhr

Der Freund meiner Tochter ist auch allergisch. Er nimmt Ceterizin wenn er hier ist und alles ist gut.

Gruß

Manavgat