Epilepsie/Krämpfe! Wichtige Frage!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nana141080 07.05.10 - 18:42 Uhr

Hallo,

ich hoffe hier viele Antworten zu bekommen da sich hier die meisten Familien lesen.

Also, meine Schwester hatte im August 2009 sehr viele Krämpfe. Sie hatte sie plötzlich das erste Mal.
Danach nur noch 3x, bis heute. Von diesen 3x wußten wir alle nix und sie fuhr munter weiter mit dem Auto. Auch zum Kiga mit meinen Kindern...

Sie sagt das dies nicht schlimm sei weil sie nur Krämpfe hat wenn sie sich sehr aufregt und sich nciht runterbringen kann und das sie die "Aura" 5 Minuten vor dem Anfall vorher spürt.

Kennt ihr das? Merkt man einen Anfall IMMER vorher? Oder kann der auch einfach so von einer sekunde auf die andere kommen OHNE das sie es spürt?

Bin für alle Antworten dankbar.

VG Nana

Beitrag von bowh 07.05.10 - 19:18 Uhr

Schau mal das habe ich gefunden, ich weiß nicht ob es dir weiterhilft. Aber das soll es geben. Mein Bruder ist seit ich denken kann Epiläptiker, auch er spürt es bevor einen einen Anfall bekommt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Epilepsie

Aura
Der Begriff Aura stammt aus dem Griechischen und bedeutet die „Wahrnehmung eines Lufthauches“. Man könnte sie auch mit einem „unbestimmten Vorgefühl“ umschreiben. Wenn die Aura isoliert bleibt, kann sie das einzige – subjektive – Symptom eines einfach partiellen Anfalls darstellen. Sie ist das Ergebnis einer epileptischen Aktivierung der Nervenzellen einer umschriebenen Hirnregion. Aufgrund der funktionellen Zuordnung der Symptome zu den entsprechenden Arealen der Hirnrinde kommt ihnen eine hohe Bedeutung in der Lokalisationsdiagnostik von epilepsieauslösenden Herden zu. Breitet sich die epileptische Aktivität aus, kann ein sogenannter sekundär generalisierter Anfall folgen.

Beispiele für Auren sind die sogenannte „viszerale Aura“, ein Aufsteigen unbestimmt unangenehmer Gefühle aus der Magengegend, als häufigste Aura bei Schläfenlappenepilepsie, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Nadelstiche als Aura bei Scheitellappenepilepsie oder visuelle Halluzinationen bei Hinterhauptslappenepilepsie. Andere Beispiele für eine Aura können Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und das nicht mehr richtige Wahrnehmen der Umgebung sein.

Status Epilepticus
Die meisten epileptischen Anfälle enden nach wenigen Minuten von selbst und der Betroffene erholt sich auch ohne therapeutische Maßnahmen. Man kann sich aber nicht darauf verlassen.

Wenn mehrere Anfälle kurz hintereinander als Serie erfolgen, ohne dass der Betroffene sich dazwischen wieder vollständig erholen konnte und im Falle von mehr als 20 Minuten anhaltenden Anfällen auch ohne Bewusstlosigkeit liegt ein Status epilepticus vor. Je länger so ein Zustand anhält, desto größer ist insbesondere beim Grand mal die Gefahr einer irreversiblen Schädigung des Gehirns oder je nach Anfallsform auch die eines tödlichen Verlaufes.

Terminalschlaf
An ihre Aura können sich manche Epileptiker später erinnern, an den Anfall selber in aller Regel nicht (Amnesie). Nach einem Anfall kann der Betroffene noch für einige Zeit – dies kann bis zu mehreren Stunden dauern – kaum weckbar, desorientiert und müde sein (Terminalschlaf).

Multiple Anfallsformen
Etliche Patienten haben manchmal generalisierte und manchmal fokale Anfälle. Bei der Diagnose einer multiformen Epilepsie wird jeder bei einem solchen Patienten vorgekommene Anfallstyp beschrieben.


Ich wünsche deiner Schwester alles gute und hoffe das sie nie einen Anfall im Auto bekommt.

Beitrag von nana141080 07.05.10 - 20:11 Uhr

Danke für den Link, den kannte ich jedoch schon.
Mich würde es interessieren wie Epileptiker sich dabei fühlen? Ob alle die Anfälle vorher merken?

Vielen lieben Dank für die Besserungswünsche!

Beitrag von krokolady 07.05.10 - 22:52 Uhr

meine Mutsch hatte auch Epi - und ausschliesslich Grand mal-Anfälle. Sie hatte immer eine Aura vorher....aber nur so 30 bis 60 Sekunden vorher. Also hätte sie nie Zeit gehabt ein Auto sicher zu stoppen!

Meine Tochter hat eine sehr schwere Form der Epilepsie - sie hat alle Möglichen anfallsformen.
Ab und zu hatte sie auch eine Aura vorher - und bei manchen Anfällen fiel sie plötzlich einfach um wie ein Baumstamm.

Was Deine Schwester tut ist unverantwortlich!

Ich gehe mal davon aus das sie auf Medikamente eingestellt ist?
Dann muss ihr doch gesagt wurden sein das sie verpflichtet ist den Führerschein abzugeben! Sie macht sich strafbar wenn sie Auto fährt.

Beitrag von kati543 07.05.10 - 23:15 Uhr

"Dann muss ihr doch gesagt wurden sein das sie verpflichtet ist den Führerschein abzugeben!"

Das ist völliger Blödsinn. NIEMAND darf dir den Führerschein abnehmen wenn du nicht einen Fehler im Straßenverkehr gemacht hast. Man versucht es "neuen" Epileptikern immer einzureden, dass man den Führerschein abgeben muß. Das stimmt aber nicht. Etwas anderes ist es, wenn man einen Anfall beim Fahren hatte. Dann muß man den abgeben. Wer auch immer dir gesagt hat, dass man den abgeben muß, hat dich falsch informiert.
Eine Medikamenteneinnahme verpflichtet nicht zur Abgabe des Führerscheins auch eine Epilepsie tut das nicht. Man hat seit neuesten nur nach einem Anfall ein halbes jahr Fahrverbot.
Weißt du wie viele Epileptiker Auto fahren?

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 08:07 Uhr

ok, war falsch.
Sie muss den Führerschein nicht abgeben - hat aber Fahrverbot!
Da gibt es gesetzliche Grundlagen für, wie lange man anfallsfrei sein muss um wieder fahren zu dürfen.

http://www.neuro24.de/epilepsie_fuehrerschein.htm

Beitrag von kati543 08.05.10 - 12:19 Uhr

Jep, es gibt gesetzliche Grundlagen... habe ich ja geschrieben ;-)
Und ja, es gibt ein Fahrverbot.

Beitrag von .roter.kussmund 07.05.10 - 23:49 Uhr

kroko, dein tochter ist ja noch ziemlich klein, woher weißt du, daß sie vor dem anfall ab und zu eine aura hat?

"und bei manchen Anfällen fiel sie plötzlich einfach um wie ein Baumstamm." so kenne ich das auch.

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 07:55 Uhr

weil es schon vorkam das sie sich plötzlich hinlegte oder so und ne Minute später ein Anfall kam.
Oder sie kam auch mal ganz panisch zu ihrem Papa gelaufen - kaum nahm der sie hoch fing sie an zu krampfen.

Sie spürt es also manchmal auf jeden Fall vorher.
Mittlerweile kann ich das auch deuten.
Wenn sie z.B. aufgeregt ist, oder spielt wo viel Trubel ist - und sie sich plötzlich von selbst aus der Situation rausnimmt kommt meist ein anfall

Beitrag von .roter.kussmund 09.05.10 - 16:56 Uhr

aha, ist ja interessant. bei meinem sohn war es oft so, daß er an solchen tagen entweder meiner mutter oder mir am "rockzipfel" hing und uns nicht weiter von der seite gewichen ist.. da wußten wir auch bescheid, daß sich wieder "was" anbahnt.

aber ich kenne auch genügend situationen, da ist er knall auf fall umgefallen.. kopf aufgeschlagen, brille im eimer usw.
ja, er saß sogar schon im bus oder auto neben mir und krampfte plötzlich los, ohne daß ich vorher etwas bemerkte.

epilepsie ist schon eine tückische krankheit.

Beitrag von nana141080 08.05.10 - 09:31 Uhr

Hallo,

nein den Führerschein MUß man nicht mehr abgeben. es wurde ihr empfohlen als sie im August in einer Woche etliche hatte.Mehr aber auch nicht.

Nein sie nimmt keine Medikamente mehr....frag mich nicht warum, sie macht was sie will weil sie meint sie braucht nix.

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 09:41 Uhr

nee, schon richtig - abgeben muss sie ihn nicht.....es gibt aber ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten.
Dann muss man sehen ob der Patient medikamentös gut eingestellt ist und wieder am Straßenverkehr teilnehmen darf.
Ausserdem verliert sie jeglichen Versicherungsschutz wenn bekannt ist das sie trotz nicht eingestellter Epilepsie Auto fährt.
Wenn sie z.B. einen Bus in den Graben jagdt, dabei womöglich Menschen schwer verletzt werden oder sogar sterben - wird sie ihres Lebens nicht mehr froh!

Und die Ausrede das sie vorher immer eine Aura hat ist Blödsinn!
Selbst meine Mutter hatte Anfälle wo sie vorher kaum reagieren konnte manchmal - sie also grad noch Zeit hatte sich fix hinzusetzen bevor es losging.
Anfälle kommen auch ohne Auslöser - also nicht nur wenn Stress besteht oder Alk getrunken wurde.

So schwer es vielleicht auch sein mag wenn man eine Zeit lang kein Auto fahren darf........es sollte doch immer die Verantwortung anderen Menschen gegenüber im Vordergrund stehen!

Beitrag von deoris 08.05.10 - 11:35 Uhr

***Nein sie nimmt keine Medikamente mehr....frag mich nicht warum, sie macht was sie will weil sie meint sie braucht nix. ***

Tut mir leid ,aber das ist ein sehr dummes Verhalten und unverantwortlich noch dazu ,wenn es meine Kinder wären ,würde ich sie nicht mehr mit ihr lassen.
LG Ewa

Beitrag von nana141080 08.05.10 - 12:25 Uhr

Sie hatte 3 Monate Medikamente genommen. Dann konnte sie die nach eigenem Ermessen einnehmen und ließ es. Sie hatte dann in 6 Monaten 3 Anfälle.

Beitrag von deoris 08.05.10 - 14:26 Uhr

Hallo
wie ich schon unten geschrieben habe,das ist alles sehr unwahrscheinlich ,was deine Schwester von sich gibt.nach 3 Monaten gild man noch nicht als eingestellt ,daher ist das unwahrscheinlich ,dass sie die medis nicht mehr braucht ,das sie danach noch 3 Anfälle hatte spricht dafür auch.
Keiner kann sie zwingen die Medis einzunehmen ,allerdings begreift deine Schwester anscheinend gar nicht die gefahr die daraus resultiert.Sie sollte sich vielleicht besser über Epilepsie informieren.

LG Ewa

Beitrag von kati543 08.05.10 - 14:28 Uhr

Kann ich dir nur zustimmen ...
Ehe sich der Medikamentenspiegel im Blut aufbaut, dauert es Wochen.

Beitrag von nana141080 08.05.10 - 14:33 Uhr

Ich weiß. Nur ihr das begreiflich zu machen ist wie einer Süßigkeiten Oma verbieten zu wollen die Kinder vollzustopfen;-) Schwierig aber ich werde es nochmal morgen versuchen.

Beitrag von kati543 08.05.10 - 14:27 Uhr

Wenn sie 3 Monate Medis genommen hat und es jetzt nicht mehr macht, dann ist das grob fahrlässig. Meiner Erfahrung nach, werden die Anfälle so sehr viel schlimmer (ich war auch mal so dumm und habe das gemacht) und sehr viel häufiger. Dummerweise kann es dir dann passieren, dass du noch nicht einmal ein Medikament findest, was dir dann noch hilft.
Wenn sie in 6 Monaten 3 Anfälle hat, fällt sie definitiv unter das Fahrverbot - fährt sie trotzdem, ist sie nicht versichert. Einen Anfall hinter dem Steuer und sie sieht ihren Führerschein nie wieder.
Kein Neurologe gibt Medis für 3 Monate und dann nach Ermessen. Entweder sie nimmt Medis...und das dann Jahrelang, oder sie nimmt gar keine, weil sie keine Besserung bringen, aber das weiß man erst, nachdem man mehrere Monate Medis genommen hat - Mindestens mal 2-3 Jahre.
So wie sie handelt, ist das lebensmüde. Gib ihr nie wieder deine Kinder. Beim nächsten Neurologentermin würde ich mir das schriftlich geben lassen, dass sie keine Medis braucht und Auto fahren darf...

Beitrag von kati543 07.05.10 - 23:10 Uhr

Da ich Epileptiker bin, weiß ich leider Gottes zu genau, wie man sich fühlt...ganz besonders danach...
Es gibt Menschen, die haben eine Aura. Menschen, die das haben, für die gilt noch nicht einmal das Fahrverbot, da sie ja im Ernstfall noch genügend Zeit haben, das Fahrzeug zu stoppen und sich hinzulegen. Menschen ohne Aura bekommen per Gesetz nach jeden Anfall (mittlerweile nur noch) ein halbes Jahr Fahrverbot. Ich bekomme z.B. Anfälle in extrem großen Abständen - so alle 6-7 Jahre mal einen. Ich hatte aber auch schon Zeiten, in denen ich 20 Anfälle am Tag hatte. Alles schon da gewesen.
Ich habe dir das mit dem Fahrverbot oben geschrieben. Weißt du, vor kurzem galt noch ein Fahrverbot von 2 Jahren, noch ein paar Jahre länger zurück, waren es 4 Jahre. Wie du siehst, kürzt der Gesetzgeber die Zeiten von sich aus. Der Grund ist ganz einfach. Einen Anfall bekommt man "wenn das Gehirn gerade nichts anderes zu tun hat" (Ausage einer Psychologin im Epilepsiezentrum). Im Gehirn eines Epileptikers gibt es ein paar kranke Gehirnzellen, die die ganze Zeit versuchen, die anderen Gehirnzellen zum Anfall "zu überreden". Das klappt nicht, solange die Gehirnzellen anderweitig beschäftigt sind. Also gibt es normalerweise keinen Anfall. Beim Autofahren ist das Gehirn eher SEHR beschäftigt. Wenn nun aber bestimmte ungünstige Vorbedingungen das Gehirn eh schon "schwächen" (Alkohol, Drogen, bestimmte Medikamente, Medikamenteneinnahme vergessen, Flackerlicht, Schlafmangel, Hyperventilation,...) gibt das Gehirn eben eher nach.
Deine Frage ist wahrscheinlich eher die, ob du deiner Schwester deine Kinder noch anvertrauen kannst... Wenn sie bisher immer Auren gehabt hat, heißt das nicht, dass es für immer so bleibt. Es kann durchaus auch einmal ein Anfall einfach so kommen. ABER: Wenn man so kritisch sein will, dann dürfte wirklich niemand Auto fahren. Ein epileptischer Anfall ist nicht das Einzigste, was es einem Menschen unmöglich macht, zu reagieren. Schlaganfall, Herzinfarkt,... können jeden treffen. Weißt du, wieviele Unfälle in Deutschland durch einen epileptischen Anfall hervorgerufen wurden? Das Risiko durch erhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol am Steuer zu sterben ist ein vielfaches höher. Für deine Schwester sollten Drogen, Medikamente, Alkohol ein absolutes No-Go sein. Hält sie sich an alle Vorsichtsmaßnahmen, und bremst, wenn sie eine Aura hat SOFORT (und nicht hoffen, dass sie es noch bis nach Hause schafft), dann würde ich ihr die Kinder auch weiter anvertrauen. Meine fahren täglich bei mir mit. Ich hatte noch nie einen Anfall im Fahrzeug.
Man kann einem Nicht-Epileptiker nur ganz schwer beschreiben, wie man sich vor und nach einem Anfall fühlt. Vor einem Anfall ist es so ein Gefühl, wie wenn man seinen eigenen Körper per Fernbedienung steuert. Dann kribbelt es überall, Umgebungsgeräusche hören sich ganz komisch an. Manche Epileptiker haben einen bestimmten Geschmack auf der Zunge, andere riechen etwas bestimmtes. Man hat das Gefühl sich nur in Zeitlupe zu bewegen und sieht andere Menschen praktisch rasen... Wenn man Auren so lange vor einen Anfall hat, wie deine Schwester, kann man Lehrgänge besuchen und lernen, wie man einen Anfall vermeidet. Man kann da durchaus aktiv dagegen arbeiten.
Nach einem Anfall fühlt man sich ungefähr so, als hätte man den Äquator innerhalb des Anfalls einmal komplett umrundet. Muskelkater an wirklich jedem Muskel des Körpers, extrem starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, temporale Amnesie und man ist sooooo extrem müde. Nach einem Anfall ist man komplett hilflos. Oft wurde ich daher, wenn das außerhalb passiert ist, in das nächste KH gefahren und bin dann dort 1 Tag geblieben.

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 08:29 Uhr

wobei man bedenken muss:
Selbst wenn sie merkt es kommt ein Anfall und rechts ran fährt - und sie dabei Kinder im Auto hat - was ist mit der Nachschlafphase?
Die Kinder sind dann sich selbst überlassen......steigen womöglich aus dem Auto aus und rennen auf die Strasse.

Manche Leute pennen nur 5 Minuten nach nem Grand mal - andere aber auch bis zu 2 Stunden

Beitrag von kati543 08.05.10 - 11:43 Uhr

Ich weiß...das ist immer ein Problem. Ich bin froh, dass es bei uns im Auto eine SOS Taste gibt, die ist schnell gedrückt, nur haben die leider nur die wenigsten Autos. Meine Nachschlafphase ist nämlich nicht nur 5 Minuten :-( - ich brauche mindestens 30 Minuten aber 2-3 Stunden wären besser.
Allerdings sind Kinder im Auto - normalerweise - angeschnallt und zumindest Kindergartenkinder können die Kraft nicht so ohne weiteres aufwenden, um sich abzuschnallen. Hinten ist bei uns immer die Kindersicherung drin.

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 11:47 Uhr

Also meine ist 5 und sitzt sogar in einem Reha-Sitz......also nen Sitz für behinderte Kinder mit 5 Punkt gurt.
Aber sie schafft es sich abzuschnallen!
Und Kindersicherung....nunja......nach vorn ist man fix geklettert......

Wirkliche Sicherheit gibt es nicht.........Kinder sind nicht dumm und haben die dollsten Ideen.

Was ist denn eine SOS-Taste?

Beitrag von kati543 08.05.10 - 14:30 Uhr

Ja, meine Kiddies bekommen zwar den Gurt nicht auf, aber sie kriechen drunter hindurch :-(
Die SOS - Taste ist bei uns oben, wo auch das Licht angemacht wird. Sie sendet ein Notsignal mit Standort des Fahrzeugs an die nächste Polizeistation und die nächste BMW-Werkstatt erhält alle Autodaten. Wird eigentlich bei einem Unfall eher gedrückt.

Beitrag von krokolady 08.05.10 - 15:45 Uhr

ist ja ne prima Sache.
Dachte nur Amis haben sowas.......denn die sind ja meist "Vorreiter" bei sowas :-)

Beitrag von nana141080 08.05.10 - 09:36 Uhr

Hi,

also sie hat nur einen Anfall, sagt sie, wenn sie sich aufregt. Im August war es unerklärlich da kein Auslöser zu erkennen war. Sie war da auch ne Woche in einer Spezialklinik.

Jetzt hatte sie drei Anfälle nachdem sie sich sehr aufgeregt hat und von alleine nicht mehr runter kam.

Danke für deine Antwort, sie hat mir wirklich sehr geholfen.

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