Trennung vom KV, Unterhaltsfrage.....

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von engel7.3 07.05.10 - 21:45 Uhr

Hallo,

ich habe mich die Tage von dem Vater meines Sohnes getrennt (sind nicht verheiratet). Jetzt werde ich mit meinem Sohn zusammenleben, und der KV wird sich ne eigene Wohnung nehmen.

Da er nicht viel verdient, wird er keinen Unterhalt zahlen können.
Zahlt dann das Amt? Bekomme ich dann überhaupt Unterhalt für meinen Kurzen? Oder liegt es auch daran, wieviel Geld ICH verdiene ( arbeite seit 1.4. wieder).

Wie läuft das??

DANKE

Beitrag von frau.mecker 08.05.10 - 09:25 Uhr

Erstmal schön zu hören, daß du dich in Arbeit befindest.

Dein ExMann muss versuchen, Geld für den Unterhalt aufzutreiben, normalerweise egal wie. Sei es mit 2. Job oder....
Leider sieht es in der Realität anders aus.
Da geht ein KV einer schlecht bezahlten Arbeit nach, die ja für ihn "alleine" reicht und nach mir die Sintflut.
Fakt ist, auch wenn du jetzt Unterhaltsvorschuß beantragst (das machst du beim Jugendamt (Beistandschaft)) laufen bei dem KV Schulden auf.
Die er aber auch nicht unbedingt zurückzahlen muss.#gruebel
Dein ExMann hat einen Selbstbehalt von ca. 1000 Euro. Davon muss er leben. Alles was darüber hinaus geht ist fürs Kind anrechenbar und kann von dir im Namen des Kindes eingeklagt werden.
mfg

Beitrag von eisflocke 09.05.10 - 10:53 Uhr

Du bekommst AUF JEDEN FALL Unterhaltsvorschuss für dein Kind, dein Einkommen ist egal. Beantrage es schnell, rückwirkend wird es nur für einen kurzen Zeitraum bezahlt.

Beitrag von joggellive 15.05.10 - 05:55 Uhr

Zitat Anfang:

Dein ExMann muss versuchen, Geld für den Unterhalt aufzutreiben, normalerweise egal wie. Sei es mit 2. Job oder....
Leider sieht es in der Realität anders aus.
Da geht ein KV einer schlecht bezahlten Arbeit nach, die ja für ihn "alleine" reicht und nach mir die Sintflut.
Fakt ist, auch wenn du jetzt Unterhaltsvorschuß beantragst (das machst du beim Jugendamt (Beistandschaft)) laufen bei dem KV Schulden auf.
Die er aber auch nicht unbedingt zurückzahlen muss.
Dein ExMann hat einen Selbstbehalt von ca. 1000 Euro. Davon muss er leben. Alles was darüber hinaus geht ist fürs Kind anrechenbar und kann von dir im Namen des Kindes eingeklagt werden.

Zitat Ende
Moin,
hier ist einiges Grundlegends falsch.

A) Egal wie ist falsch, nach Familienrecht sind Max 48h zumutbar " Job is aber dahin gehend richtig aber kein muss.

B) Mit dem Nach mir die Sintflut , ist auch Käse, das Gericht und Jugendamt ( Beistandschaft) Prüft sehr wohl ob es Möglichkeiten gäbe, das der KV mehr verdienen könnte. Sollte er alle Ihm zur verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft haben, dann ist er nicht leistungsfähig und das ist keineswegs verwerflich.

C) Ein UH Schulderner hat als Arbeitnehmer keine 1000€ sondern nur 900€ " selbstbehalt" , wobeiu selbstbehalt falsch ist, man spricht vom Bedarfskontrollbetrag. So und verdienen darf er wesendtlich mehr. Für die Unterhaltsberechnung zählt nur das bereinigte Nettoeinkommen nicht das was auf dem Lohnzettelsteht. Man hat schließlich auch noch berufsbedingste Aufwendungen, wie Fahrtkosten, Bekleidung etc. Ebenso werden Altersvorsorge und diverse Versicherungen berücksichtigt , so kann es sein das jemand der 1500€ verdient , trotzdem nicht leistungsfähig ist, nach dem das Einkommen bereinigt wurde. Daher ist dieser Satz
" Alles was darüber hinaus geht ist fürs Kind anrechenbar und kann von dir im Namen des Kindes eingeklagt werden. "

so wie er hier steht nicht richtig, es wird erst mal sehr wohl alles geprüft und durch gerechnet und , da werden die Einkommen der letzten 12 Monate herrangezogen ggf. eine Mangefallberechnung durchgeführt.

lg

Beitrag von eisflocke 15.05.10 - 12:06 Uhr

Wieso schreibst du das zu meinen Beitrag? Hast du dich vertan damit? #kratz