mann oder familie....

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von lieber so 08.05.10 - 13:35 Uhr

hallo

hab ne total echt beschissene situation
also ich bin jetzt alleinerziehend von 3 kids.
bin seid 3 monaten von meinem ex freund getrennt ,wir waren 6 jahre zusammen.und haben eine gemeinsame 2 jährige tochter.
zur trennung kam es deswegen ich hatte mich mit ihm gestritten ...dadurch dass er wieder nach der arbeit heimlich getrunken hatte,habe ihn rausgeschmissen...und dann war er weg...sonst kam er imme wieder...aber an den abend nicht...

wir haben eine sehr schwere zeit hinter uns,sind durch dick u dünn da er psyschich krank ist und ein alkoholproblem hat.ich habe ihn immer versucht zu unterstützen und ihm geholfen u so war er aber auch für mich da ,wenn es mir schlecht ging u ich probleme hatte, er war halt da.ging regelmäßig arbeiten usw es war halt nur das heimliche trinken unser problem.

meine familie ist voll gegen ihn,halt weil er depressionen und das alk problem hat.,,,,würde ich ihn noch eine chance geben würde ich meine familie verlieren.aber davon mal ab ,ich habe keinerlei familiäre unterstützung.meine familie ist nicht für mich da,mehrgesagt ich werde auch nur nagerufen wenn die was von mir wollen.ich denke aber an die kids,,schließlich sind es ja oma u opa usw

naja jetzt hat sich mein ex nach 3 monaten gemeldet.also stand gestern aufeinmal vor meiner türe .wollte die kleine besuchen kommen..er hat sich die letten 3 monate nicht melden wollen weil er in therapie in einer stationären einrichtung war,u auch noch wieterhin therapie weiter machen möchte ambulant so sene aussage....u ich steh wien ochse vorm berg u weiß nicht was ich tun soll.

er hat nie alk vor den kids getrunken also wie gesagt immer heimlich draußen.wenn er von der arbeit kam....u wenn er depris hatte hat er nur geschlafen.hat dafür auch mal medikamente vom arzt bekommen .aber naja manchmal wars halt ne wirklich schwere zeit die wir durchmachen mußten.weil wir beide anfangs nicht wußten wie wir damit umgehen sollten..auch der druck der familie war immer ein streitpunkt bei uns.ich habe ihn verheimlicht aus angst die familie könnte mich abstoßen..sprich an geburtstagen der kinder mußte er gehen.damit die familie kommen konnte.(kmmen nur u geburtstagen besuchen obwohl ich nur paar straßen weiter wohne) ich hab damals an meine kids dabei gedacht,sie wollten halt ne geburtstagsparty.aber gegenüber ihn war es unfair,weil er für uns da war jeden tag.u nicht meine familie...

das jugendamt weiß auch von unseren problemen habe damals nach der trennung selber kontakt zum jugendamt aufgenommen.habe denen unsere situation erklärt u sie sagten halt es wäre besser erstmal abstand zu gewinnen .zu gucken wie er sein leben weiter führt.

mein herz schreit nach ihm.....mein verstand sagt lass es lieber....meine kinder haben sich riesig gefreut ihn wieder zu sehen.und es war wieder son stück weit das gefühl familie zu haben da .
ich weiß es nicht,
ich lieb ihn ,vermiss ihn, wäre ihm gestern am liebsten um den hals gesprungen.
aber der gedanke was ich mir von meiner familie anhören muß wenn ich denen sage dass ich wieder mit ihm zusammen bin..das ist echt horror..

naja keine ahnung
habe auch so keinen zum reden
und mir gehts im mom echt nicht so gut

lg

Beitrag von lamila82 08.05.10 - 14:08 Uhr

Ich würde ersteinmal auf Abstand gehen und abwarten wie er seine Therapie macht und wie er sich in den nächsten Monaten macht.
Ihr könnt auch eine Paartherapie zusammen machen aber ohne Versprechungen auf eine neue Partnerschaft.
Im Vordergrund sind doch auch die Kinder! Regel doch mit ihm ersteinmal die Besuchszeiten und kucke ob er sich daran hält.

Und was die Familie dazu sagt wenn ihr euch nochnmal ein Cance gebt, ist doch vollkommen egal. Ihr seid alt genug und wenn du sowieso keine Unterstützung bekommst, meisterst du dein Leben ja auch schon ohne deine Eltern sehr gut.

Lg Lamila

Beitrag von einerwiekeiner 08.05.10 - 16:30 Uhr

ich würde ihn wieder aufnehmen du sollst ja glücklich werden und nicht deine familie die eh nur zum betteln kommt auf sowas kann man ja auch verzichten nimm dein mann zurück und alles wird gut es ist auch für die kinder besser und das mit dem alk bekommt ihr nur gemeinsam hin

Beitrag von luci82 08.05.10 - 20:18 Uhr

lass es auf jeden Fall langsam angehen. drei Monate sind einfach keine Zeit, vor allem nicht wenn mal lange (jahrelang?) süchtig war. Das Gift ist nun zwar aus dem Körper, in der Seele bleibt es aber viel, viel länger und lässt sich nur sehr langsam abbauen.
Würde ihn nicht gleich abweisen und langsam versuchen wieder vertrauen zu gewinnen. Du musst dir aber immer bewusst machen, dass er immer noch er selbst ist, die Therape hat sicherlich keinen besseren Menschen aus ihm gemacht, ihm nur die Grundlage geschaffen, an sich arbeiten zu können.

Viel Glück!!