Welches Auto für Fahranfängerin ?

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Beitrag von engelchen62 08.05.10 - 18:14 Uhr

Hallo,

meine Tochter macht nun endlich den Führerschein und hat Ende Mai ihre praktische Prüfung, die sie hoffentlich schnell besteht ;-).
Nun muss natürlich auch ein Auto her, doch viel Geld steht leider noch nicht zur Verfügung. Sie möchte einen Kleinwagen, welcher sparsam fährt, jedoch auch Versicherung und Steuern sollen bezahlbar sein. Vorallem soll das Auto gut fahren und wenig Macken haben.
Was war euer 1. Auto und wielange seit ihr damit gefahren? Welches könnt ihr gar nicht empfehlen.
Meine Tochter kan sich erst in ca. einem Jahr ein besseres leisten, dann kommst sie an ihr angelegtes Geld heran, solange sowie auch zum erlernen der Fahrpraxis, muss ein kleines, preiswertes herhalten. Eigentlich eine vernünftige Einstellung von ihr.

Vielleicht hat ja einer von euch gerade eins abzugeben....#schein



engelchen

Beitrag von kja1985 08.05.10 - 18:34 Uhr

Letzten Monat hätte ich einen Mercedes 190 D zu verschenken gehabt...

Vorteil: sehr robuster Motor, wir hatten 420000 drauf und er fuhr und fuhr und fuhr. Außerdem sehr sparsam, günstig in der Anschaffung, ein für das Alter relativ sicheres Auto, klasse!

Außerdem hatte ich einen Saab 93se, der war spitze, aber mit 200 PS eher kein Anfängerauto.

Jetzt haben wir uns einen VW Golf 3 Variant gekauft (also als Kombi), gibts auch als Nichtkombi. Wieder nen Diesel und er verbraucht selbst im Stadtverkehr nur sagenhafte fünf Liter, es ist wirklich unglaublich. Für uns klasse, weil wir gut 2000 Kilometer im Monat fahren. Er ist jetzt 15 Jahre alt und hat 1250 Euro gekostet und sieht noch gut aus (kein Rost).

Von den Steuern her ist ein Benziner natürlich günstiger, kommt immer darauf an wieviel sie fährt. Ansonsten fällt mir noch ein Ford Fiesta ein. Viel Spaß beim Aussuchen und viel Glück bei der Prüfung!

Beitrag von katy1210 08.05.10 - 18:37 Uhr

Hi,

also mein erstes Auto war und ist ein Toyota Aygo :-)
Verbraucht nur 5l und ist auch sonst ein super wendiger Wagen!
Bisher war keine einzige Reperatur fällig. Habe ihn seit 2006.

LG Katja

Beitrag von tapsitapsi 08.05.10 - 19:48 Uhr

Hey,

ich hätte einen gehabt, aber ihr wohnt zu weit weg.

Ich bin 14 Jahre lang einen Peugeot 106 gefahren. Wir haben ihn damals neu gekauft. Am Tag, wo ich meinen Führerschein gemacht habe, haben wir ihn im Autohaus abgeholt.

Nun ist er leider kaputt gegangen. :-(

Ich hatte im Januar schon mal einen kleinen Unfall mit dem Auto. Da haben wir schon mal ne Menge Geld für die Reparatur reingesteckt. Eigentlich wäre es ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen.

Jetzt ist die Zylinderkopfdichtung kaputt gegangen und noch ein paar Kleinigkeiten.

Wir wollten nicht mehr so viel Geld reinstecken.

Am 23.4. hab ich ihn gegen meinen neuen Wagen (einem Mitsubishi Lancer Sportback) "eingetauscht" und hab im Vorfeld super viele Tränen vergossen.
Der Lancer ist auch ein super Auto, aber für einen Fahranfänger glaub ich noch nichts.

Auf jeden Fall steht mein altes Auto jetzt aber repariert in einem Autohaus zum Verkauf. Also kann er ja in seinem Alter noch gar nicht soooo schlecht gewesen sein. War auch noch nichts weiter dran gewesen!

Ich denke, dass ihr vielleicht mal die Autohäuser abklappern solltet. Vielleicht findet ihr ja ein passendes Auto.
Haben wir damals auch gemacht. Und jetzt fast auch, wenn wir nicht direkt bei Mitsubishi ein super tolles Angebot bekommen hätten. Und eigentlich wollten wir auch keinen Neuwagen haben. Aber nun hab ich wieder einen und bin super zufrieden und hoffe, dass er mich wieder die nächsten 14 Jahre begleitet!

LG und viel Erfolg beim Führerschein für deine Tochter und beim Autokauf!

Michaela

Beitrag von vwpassat 09.05.10 - 00:19 Uhr

viel Geld steht leider noch nicht zur Verfügung. Sie möchte einen Kleinwagen, welcher sparsam fährt, jedoch auch Versicherung und Steuern sollen bezahlbar sein. Vorallem soll das Auto gut fahren und wenig Macken haben.



Und Du meinst, das verträgt sich???


Corsa, Fiesta, Ka, das sind sparsame, günstige Kleinwagen. Was wollt bzw. könnt Ihr denn ausgeben?

Beitrag von k_a_t_z_z 09.05.10 - 00:44 Uhr



Hm, ich halte von "Kleinwagen" per se nicht so viel, Thema Knautschzone und so - ist aber nur meine bescheidene Meinung.

Golfgröße muss es für mich minimum sein.

Mein erster war ein Golf zwei - allerdings 120 PS Turbodiesel.
Aber der hielt ewig und war superstabil, einen Frontalcrash hat er mit 7 Jahren fast unbeschadet überstanden - der andere fast neue Wagen hatte einen Totalschaden.

Heute könnte man den aber kaum noch bezahlen (Versicherung etc.).

Trotzdem, Golf o.ä. würde ich nach wie vor empfehlen.

Aber - alte gebrauchte sind eben selten günstig im Unterhalt...


LG, katzz


Beitrag von ratatouille 09.05.10 - 02:02 Uhr

Mein erstes Auto war ein VW-Käfer...#verliebt, aber die "krabbeln" ja leider nicht mehr so viel rum...:-(

Auf jeden Fall würde ich ein Auto ohne viel "Schnick-Schnack" empfehlen, vor allem ohne Servolenkung...;-) meiner Meinung nach lernt man so das Auto fahren am "gscheitesten".;-)

Ich fahre einen 19 Jahre alten "Vectra-Opa", verbraucht wenig und ist nicht "tot zu kriegen".
Mein Mann hat ein gemeines Attentat auf mein geliebtes Autochen vor: er will auch endlich (mit 37!!!) FÜHRERSCHEIN im Herbst machen!!!#schock#zitter

...ich glaube, ich bin der schlimmste Beifahrer der Welt!;-)

LG

Beitrag von pizza-hawaii 09.05.10 - 09:11 Uhr

Wir hätten in der Tat einen abzugeben, aber Ihr wohnt ja am anderen Ende des Landes.

Mein erstes Auto war ein Clio und ich fuhr ihn so lange bis ich ihn mit ca. 50 km/h in einem Taxi eingeparkt hatte, Totalschaden.

Ich fand ihn toll #verliebt

Ein Kollege fährt einen alten Polo als Zweitwagen, er hatte keine Lust mehr auf Roller fahren ;-) Ich würde wohl auch erstmal so eine Schleuder kaufen wenn es nur für ein Jahr sein soll, gucken ob er Tüv hat und los geht's. Macht dann auch nichts wenn mal die ein oder andere Macke dran kommt ;-)

pizza

Beitrag von engelchen62 09.05.10 - 09:22 Uhr

Guten morgen pizza,

was hast du denn für ein Auto zu verkaufen? Stimmt ICH wohne in Bayern, meine Tochter jedoch in Wolfenbüttel, vielleicht ist es dann ja doch nicht sooooo weit?!
Sie dachte ja auch, erstmal nur einen Fahrbaren Untersatz, wo natürlich noch TÜV drauf ist, schön muss er nicht sein aber auch nicht gleich auseinander fallen. Um Fahrpraxis zuerlernen reicht das.

Also her mit den Daten und Preis?

engelchen

Beitrag von bottroperin1987 09.05.10 - 09:27 Uhr

hallo

mein erster wagen ist der toyota yaris den ich immernoch fahre..!

lg

Beitrag von mama2003-2009 09.05.10 - 10:55 Uhr

Hallöchen

So gings mit auch wollte auch nen kleinen der Sparsam ist und auch Günstig in versicherung und Steuern..

Ich habe 2006 meinen Führerschein gemacht, und habe seit dem meinen kleinen flitzer.

Nen VW Lupo 1.0 habe anfangs aber da ich mit hoher % in die Versicherung bin (neu halt) 80€ bezahlt im Monat nur Versicherung ohne Kasko. und Steuer zahle ich 67€ im Jahr.... Verbrauch ist auch super.... 5,5l

LG mama2003-2009

Beitrag von maryalex 09.05.10 - 15:18 Uhr

Hallo!
Meiner Meinung nach kann kein einziger Fahrschüler, der die Prüfung bestanden hat, wirklich Auto fahren und ich finde es verantwortungslos, einen Führerscheinneuling direkt in ein eigenes Auto zu setzten, selbst wenns noch so billig war. Sie soll lieber noch 1 Jahr mit eurem Auto fahren und zwar mit dir zusammen mal zum einkaufen oder zum shopping in die nächstgrößere Stadt, paar Mal Autobahn etc. Dann hat sie noch genügend Zeit, wirklich sicher fahren zu können, Zeit ein wenig mehr Geld zu sparen und dann auch die Möglichkeit ein besseres Auto zu kaufen, was nicht gleich wieder auseinanderfällt. Kenne genug Leute, die ich als verantwortungsvoll eingeschätzt habe und die trotzdem innerhalb des ersten halben Jahres ihr Auto gegen den Baum gesetzt haben. Gott sei dank ist nie etwas tödlich ausgegangen, aber bei einer Freundin hätte nicht viel gefehlt, sie ist nem Rettungswagen im Dienst mit voll Karacho reingefahren. Sie hatte ja grün.....
Sofern deine Tochter das Auto nicht ganz dringend braucht, weil sie 30 km zur Arbeit fahren muss, würde ich das Jahr echt noch warten....
LG Mary

Beitrag von fienchen1101 09.05.10 - 16:53 Uhr

<<<Meiner Meinung nach kann kein einziger Fahrschüler, der die Prüfung bestanden hat, wirklich Auto fahren <<<<

... da gebe ich dir Recht.

<<<ich finde es verantwortungslos, einen Führerscheinneuling direkt in ein eigenes Auto zu setzten..Sie soll lieber noch 1 Jahr mit eurem Auto fahren<<<

Hm, ist doch eigentlich wurscht, welches Auto vom Führerscheinneuling eventuell geschrottet wird. Mir persönlich wäre aber das "Billig-Auto" meines Kindes lieber als die teure Familienkutsche von Mama und Papa.

<<<und zwar mit dir zusammen mal zum einkaufen oder zum shopping in die nächstgrößere Stadt, paar Mal Autobahn etc.<<<

#rofl
Klar, so bekommt man Fahrpraxis. Und nach nem Jahr ist das Kind immernoch unsicher beim Fahren, weil es nie gelernt hat, selbst mit allen möglichen Situationen zurecht zu kommen.

Ich hatte mir damals mit 18 ein nagelneues Auto gekauft (Kia Pride, BJ. 98) Habe dann meinen Führerschein gemacht. Ne halbe Stunde nach der Prüfung saß ich im Auto und bin 30 Km zu meiner Ausbildungsstelle gefahren und habe das Auto vorgeführt. Am nächsten Tag musste ich sogar schon zu einem Seminar nach Berlin.

Ab Bestehen meiner Prüfung bin ich im Monat alleine um die 3000 Kilometer selbst gefahren. Bis heute (12 Jahre) fahre ich unfallfrei.

lg
Fienchen

Beitrag von deichhexe 09.05.10 - 20:52 Uhr

Widersprichst du dir nicht selbst, wenn du ihr zustimmst, dass kein Fahranfänger wirklich Auto fahren kann und du selbst mit eben bestandener Prüfung allein los und bis heute unfallfrei gefahren bist?

Ich würde ihr nicht zustimmen.
Lässt man einen Anfänger einfach fahren, statt ihn dauernd mit der eigenen "Erfahrung" erschlagen zu wollen, dann geht das schon klar.

Gruß

Beitrag von flonni 09.05.10 - 19:00 Uhr

Da stimme ich überhaupt nicht zu!!!!

Ich habe seit mehr als 3 Monaten meinen Führerschein und fahre mit dem auto meiner mutter und mit dem meines vaters und beide haben sich noch nie beschwert!!!

Zudem kaufe ich mir auch zum 18ten ein eigenes Auto und ich finds nicht verantwortungslos...und wenn ich eine beule reinfahren dann ist es mein Problem ..immerhin hab ichs bezahlt und müsste die reparatur ebenfalls selbst zahlen..

Beitrag von engelchen62 09.05.10 - 19:18 Uhr

Hallo,

hmmm...ganz so einfach ist das bei uns leider nicht. Meine Tochter ist schon 26 und wohnt in Wolfenbüttel, ich aber in Bayern. Also nichts mit daneben sitzen. In punkto Fahrpraxis muss ich dir recht geben, deshalb soll es ja auch ein sehr günstiges sein. Erst wenn sie sich sicher ist, will sie mehr Geld investieren, denn erst dann kommt sie an ihr angelegtes Geld heran. Klar könnten wir sie unterstützen oder eine größere Summe vorschießen, doch das will sie gar nicht. Ihr Einstellung finde ich sehr vernünftig und respektiere sie auch.
Bisher hat sie sich fast alles selbst gekauft und hart dafür gearbeitet. Sie hat eine tolle Wohnung, tolle Einrichtung und hat schon viel von der Welt gesehen. Der Führerschein war bisher nicht wichtig, doch nun braucht sie ihn.


engelchen