Übernimmt das die Pferdehaftpflichtversicherung??? Hilfe

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von kathy1980 08.05.10 - 23:03 Uhr

Hallo,

es geht um Folgendes. Die Stallbesitzerin, wo unsere Pferde untergebracht sind, rief mich grade an, sie hat Post vom Rechtsanwalt bekommen.
Unsere Pferde stehen im Winter immer auf einer Matschkoppel, dort äppeln wir auch nicht ab, die Wiese wird im Frühjahr immer nur abgezogen. Nun ist dort auch immer mindestens einmal im Jahr Hochwasser. Nun hat sich ein Anwohner beschwert, das ihm Pferdeäpfel in den Garten gespült worden sind bei dem letzten Hochwasser. Jetzt hat der Rechtsanwalt dieses angenehmen Zeitgenossens einen Kostenvoranschlg von 2700!!!!! Euro für die Beseitigung geschickt! Es wird nämlich der Abtransport mit einem LKW berechnet. Es können höchstens ein oder zwei Eimer sein, nehmen wir mal ganz extrem an, es wäre eine Schubkarre voll.Er könnte sie ja auch einfach wieder zurück auf die Weide schmeissen.... Kommt er damit durch?
Und wenn ja, übernimmt so etwas die Tierhalterhaftpflicht?

Oh man, dieser Typ macht wegen jedem kleinen Mist Stunk und nun so was! Es gibt Menschen, die haben nix Besseres zu tun.

LG Kathy

Beitrag von dore1977 08.05.10 - 23:10 Uhr

Hallo,

ich versteh nicht wirklich was Du damit zu tun hast. Das ist doch das Problem der Stallbesitzerin. Das ist ihr Land, ihr Stall, ihre Verantwortung.
Ihre Betriebshaftpflicht wäre eventuell in der Pflicht.

Ich denke nicht das Deine Pferdehaftpflicht das übernimmt mit welcher Begründung den ? Vielleicht überseh ich ja was. #gruebel

Ich würde das ganze aussitzen. Soll er doch klagen mal sehen wie er dem Gericht erklären will wieso zwei Eimer Pferdeäpfel mit einem LKW gefahren werden müssen.

LG dore

Beitrag von kathy1980 08.05.10 - 23:18 Uhr

Hm, du hast schon Recht. Ich dachte nur, ich frage mal nach wie es aussieht. Hab auch gar nicht daran gedacht, das sie auch eine Versicherung dafür haben muss #schein Hab nur gedacht, unsere Pferde, unser Problem. Dumm gedacht, ich weiss. War nur eben so geschockt, das der Idiot sich jetzt wieder so einen Mist ausgedacht hat... Und wir werden dann angerufen und kriegen das um die Uhrzeit gesagt....Ach man...

Aber danke für deine Antwort :-)

Beitrag von dore1977 08.05.10 - 23:27 Uhr

Ich war selbst viele Jahre Pferdbesitzerin und kenn so ein "Kram" leider auch. Fakt ist Du kannst Dich davon frei machen es ist schlicht nicht Dein Problem.

Warscheinlich hat Eure Stallbesitzerin in der Sekunde selbst nicht daran gedacht das sie eine Versicherung hat. Ob die das allerdings zahlt steht auf einem andren Blatt.

LG und versuch ruhig zu schlafen, Gute Nacht !

Beitrag von kathy1980 08.05.10 - 23:40 Uhr

Bei 2700 Euro kann man das auch vor Schreck mal vergessen ;-)

LG Kathy

Beitrag von windsbraut69 09.05.10 - 09:56 Uhr

Wenn er solche Summen dafür haben will, würde ich an stelle der Hofbesitzerin erstmal um Nachweis bitten, dass der Mist einwandfrei von meinen Pferden stammt :)

LG

Beitrag von hoeppy 09.05.10 - 07:58 Uhr

Hallo,

wir sind direkte Nachbarn eines Pferdehofs.
Doch wir hatten noch nie irgendwelche Pferdeäpfel in unserem Garten oder auf dem Grundstück.

Abgesehen davon dass diese Forderung von 2700 Euro reichlich überzogen ist-mich würden Pferdeäpfel auch tierisch stören. Und ich würde sie nicht selbst entsorgen sondern sie auch entsorgen lassen.

Es ist mein Garten und da will ich nicht die Sch... von irgendwelchen Tieren drin haben.

Vielleicht hat der besagte Nachbar die Stallbesitzerin schon öfter darauf angesprochen. Und wenn dann keine Abhilfe geschaffen wird geht man eben zum Anwalt.

Das der Anwalt dann nicht dazu rät 50 Euro zu fordern ist doch klar. Dann würde es dem Pferdehofbesitzer doch am A.. vorbei gehen. Aber jetzt denkt vielleicht doch mal jemand darüber nach ob man etwas daran ändern kann.
Immerhin werden dadurch andere Menschen sehr belästigt.

So empfinde ich es zumindest. Bei uns hier wäre der Teufel los wenn ich des öfteren Pferdedreck im Garten hätte.

LG Mona

Beitrag von kathy1980 09.05.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

wenn es "des öfteren" wäre, würde ich das auch verstehen. Aber die Pferdeäpfel sind durch das Hochwasser in seinen Garten gespült worden und nicht weil wir sie ihm da hin geschmissen haben. Auf der Straße machen wir den Dreck immer sofort weg, aber ihn stört ja sogar schon, wenn die Dicken aus den Hufen etwas Erde verlieren, wenn wir sie von der Weide in den Stall holen.

Ob er die Stallbesitzerin schon öfter drauf angesprochen hat, weiss ich nicht. Aber ich werde nachher nochmal mit ihr darüber reden.

Aber 2700 Euro ist mehr als reichlich überzogen. Selbst wenn es mehr als eine Schubkarre voll wäre, was es definitiv niemals ist, müsste man so etwas nicht von einem LKW abtransportieren lassen, oder? Er wohnt auf einem Dorf und ist umringt von Bauernhöfen, wo niemand nein sagen würde, wenn man fragen würde, ob man den Mist da mal auf den Haufen fahren könnte.

LG Kathy

Beitrag von pechawa 09.05.10 - 12:41 Uhr

Der Anwalt zockt so hoch, weil sich nach diesem Betrag sein Honorar richtet, also schießt sich dieser Gartenbesitzer ein Eigentor, weil er die Anwaltskosten bezahlen muss! Fakto: wahrscheinlich lässt er mit den LKW noch andere Sachen entsorgen, die er selbst bezahlen müsste, denn sonst würde das alles sich für ihn nicht rechnen!

LG

Beitrag von windsbraut69 09.05.10 - 09:54 Uhr

Was glaubst Du, was Du in Hochwassergebieten alles in den Garten geschwemmt bekommst....

Ich wüßte auch nicht, dass man eine Verpflichtung hat, Wiesen abzusammeln.

Gruß,

W

Beitrag von kathy1980 09.05.10 - 10:28 Uhr

Eben, soll er froh sein, das es "nur" Pferdeäpfel waren. Und es sind ja nicht nur unsere Pferde die da stehen, direkt an diesem Graben sind noch drei andere Weiden.

LG Kathy

Beitrag von sandycheeks 09.05.10 - 11:48 Uhr

Es ist ja nicht so das die Pferdebesitzer absichtlich die Pferdeäppel in den Garten des Nachbarn schmeissen.

Wenn Hochwasser allerlei Unrat, u.a. halt auch die besagten Pferdeäppel in den Garten schwemmt, dann ist das schlicht "höhere Gewalt". Dafür kann der Nachbar niemanden haftbar machen.

Anwälte haben aber grundsätzlich die Dollar- oder besser Euro-Zeichen in den Augen. Die schreiben Briefe, schmeissen mit Zahlen um sich die jenseits von gut und böse sind und verklagen alles und jeden und vor allem wegen jedem Mist. Mal sind es Mülltonnen die 5 cm zu weit rechts stehen (hab ich auch schon erlebt) oder halt auch Pferdeäppel die vom Hochwasser durch die Gegend gespült werden.

Wo ist jetzt das Problem? Nach einem Hochwasser muß man aufräumen das ist nun mal so. Ob der Typ jetzt Plastikmüll aus seinem Garten absammelt, oder aber Pferdekot. Das ist doch völlig wurscht.

Aber es gibt diese Sorte Menschen die nur zufrieden sind wenn sie mit anderen im Clinch liegen können.

Beitrag von chou99 09.05.10 - 08:21 Uhr

Hi!

Soll er doch froh sein.
Ich karre mir jedes Jahr im Schweiße meines Angesichtes massenweise meinen Pferdemist von der Sommerwiese in den Gemüse-, Obst- und Blumengarten. Besseren Dünger bekommt man doch kaum, bei mir wuchert alles wie blöd. Soll er es untergraben und gut ist.

Aber im Ernst, ich denke nicht, daß das Sache deiner Haftpflicht ist. Da ist der Stallbetreiber gefragt. Kann man sich nicht gütlich einigen, zB daß ihr helft ihm den Mist unterzugraben oder halt zu beseitigen falls er lieber sein gemüse mit Kunstdünger hochziehen will?

Ich habe neulich sogar Pfermist pelletiert in Säcken als Dünger gesehen für teuer Geld......

Grüße
Nicole

Beitrag von pechawa 09.05.10 - 12:36 Uhr

Ihr müsst VORHER darüber informiert werden, was passiert ist und euch muss die Gelegenheit gegeben werden, den Mist zu beseitigen! Da könnte ja jeder kommen und seinen Garten auf Kosten Anderer sanieren lassen, wer weiß, was er euch da noch unterjubelt, für 2700 € #schock
Also: schau dir die Sache an, einen gemieteten Container (und da geht wirklich viel rein) - wenn der wirklich nötig ist - kostet nicht die Welt und wenn alle Pferdebesitzer mit anpacken, ist der Dreck wahrscheinlich in kurzer Zeit beseitigt! Sofort diesen Anwalt anrufen und ihm mitteilen, dass ihr das selbst beseitigt!

LG