Beistandsschaft

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von levg2478 08.05.10 - 23:08 Uhr

Hallo zusammen

Ich hab mich so geärgert über die Beistandsschaft meines Sohnes.
Habe vor 2 Wochen einen Brief vom Amtsgericht bekommen das meinen Sohn sowas zugeteilt worden ist. Das war alles. Habe daraufhin sofort da angerufen und erstmal gefragt warum wieso weshalb.
Da hat man mir dann mitgeteilt das mein Ex-Mann die Vaterschaft angefochten hat und somit all das automatisch in die Wege geleitet wird. Das ganze war ein Freitag. Am Montag darauf bekam ich dann auch mal das Schreiben von seiner Anwältin mit dem Gerichtstermin für den Donnerstag (in der selben Woche). Aber stand nichts drin wer diese Beistandsschaft jetzt übernommen hat.
Auch nach Telefonaten mit dem JA wusste ich immernoch nicht mehr. Am Dienstag hat sich dann die gute Frau bei mir gemeldet ich sollte so schnell wie möglich bei ihr vorbei kommen. Haha.....ich auch noch am selben tag dahin und durfte mir viel Gemecker anhören. Aber Antworten auf meine Fragen wollte sie nicht wirklich hören.
Am Donnerstag dann der Termin vor Gericht. Ich hatte das Gefühl das war nur 3 gegen 1. Nur der Richter schien etwas Mitgefühl zu zeigen und meinte auch das wäre doch eine komische Situation und überflüssig.
Ich muss dazu sagen das mir ein gültiges Dokument fehlt um die Vaterschaft zu ändern. Was mein Ex-Mann auch weiss. Er selber schuldet mir 500 Euro die ich nie wiedersehen werde (gemeinsame Steuer). Dieses Dokument kostet mich 100 Euro. Und da ich alleinerziehend mit 3 Kindern bin und ALG2 bekomme nicht mal eben so möglich. Irgendwie hab ich mir das Geld zusammengespart und muss jetzt warten das es mir zugeschickt wird.

Diese frau vom JA ist auf jeden Fall total gegen mich was ich nicht verstehe denn wir haben uns nur 5 Minuten gesehen und sie hat mir keine Möglichkeit gegeben meine Sicht zu erklären. Es hiess immer nur "ihr Ex-Mann hat gesagt und und und"
nach der Verhandlung hat sie sich noch nett mit den beiden Unterhalten und gelacht. Dann kam sie auch endlich mal zu mir und meinte ich hätte mir das geld auch leihen können. Da wäre ich selber Schuld.
Und jetzt könnte ich davon ausgehen das ich den vaterschaftstest bezahlen muss.
Mein Ex- Mann ist nämlich wirklich nicht der vater was ich aber auch von jeher immer betont habe. Nur leider waren wir noch bei der Geburt verheiratet.

Kann ich mir eine andere Beistandsschaft besorgen? Macht es alles noch schlimmer wenn ich mich über diese frau beschwere? Meine Anwältin meint nämlich das mir auch eine Beihilfe zusteht weil ich den Test definitiv nicht bezahlen kann. Und es war auch eigentlich mit meinem Ex- Mann immer abgesprochen das wir keine Anwälte deswegen einschalten. Aber jetzt hat er das mal eben so entschieden ohne Bescheid zu geben und freut sich noch öffentlich darüber das ich zahlen soll.
Was würdet ihr tun?

Beitrag von silbermond65 09.05.10 - 10:08 Uhr

Nachdem ich deinen wirren Text gelesen habe ,kann ich nur sagen . schuld ist nicht die Beistandschaft oder wer auch immer sondern DU selbst.
Da ich bei Geburt meiner Tochter auch noch nicht geschieden war,hatte ich ebenfalls meinen damaligen Mann in ihrer Geburtsurkunde stehen.
Im Gegensatz zu dir hab ich mich allerdings schleunigst darum gekümmert,daß er da auch ganz fix wieder raus ist und der richtige Vater eingetragen wird.
Ich kann deinen Exmann verstehen. Da du ALG 2 beziehst wird das Amt sicher an ihn herangetreten sein wegen Kindesunterhalt.
Warum soll er für ein Kind grade stehen ,was nicht seins ist?

Beitrag von hedda.gabler 09.05.10 - 11:25 Uhr

Ich verstehe überhaupt nicht, worum es geht.