Babyförderung

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Forum: Baby

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Beitrag von mine80 09.05.10 - 13:28 Uhr

Hallo, Mamis,

kurz zu meiner Situation: Ich würde meinem Baby gerne so viel Gutes wie möglich mit auf den Weg geben. Aber da ich in einem Minidorf wohne und dort die Angebote recht gering sind, zumindest für das Babyalter, habe ich da so meine Schwierigkeiten.

Zum Babyschwimmen könnte ich 5-6 Ortschafte weiter fahren. Theoretisch kein Problem, aber die Termine (immer 5 x samstags) sind so blöd gelegt. Den Kurs, der für Ines altersmäßig passend wäre, können wir knicken, da wir in dem Zeitraum auf 3 Hochzeiten sind (die eigene, die meiner Trauzeugin und eine weitere). Für den vorherigen ist Ines noch zu klein und für den nachfolgenden fast schon zu alt (> 10 Monate).

PEKiP finde ich ganz gut. Aber das gibt es hier ja schon ganz und gar nicht. Und im Dorf gibt es zu wenige Babys (mit Ines nur zwei) um selbst was auf die Beine zu stellen.

2 Orte weiter gibt es beim Musikverein musikalische Früherziehung. Allerdings erst für ältere Kleinkinder.
Genauso Turnen, Ballett, etc. Alles erst für ältere Kinder.

Wie seht ihr das? Muss man wirklich alles mitmachen, was man in Erziehungsratgebern ans Herz gelegt bekommt?
Meine Mama hat nichts davon mir mir angestellt vor 30 Jahren. Aber geschadet hat es irgendwie auch nicht.

Wäre schön, ein paar Ansichten anderer Mamis zu diesem Thema zu lesen.


LG + einen schönen Restmuttertag
mine80

Beitrag von canadia.und.baby. 09.05.10 - 13:39 Uhr

Nein machen musst du garnichts!!!

Du kannst ja mit deinem Kind auch so schwimmen gehen , es muss ja kein Teurer Kurs sein.

Lass die Bücher und Zeitschriften weg und schau einfach worauf du lust hast und obs deinem Baby gefällt.

Beitrag von kula100 09.05.10 - 13:43 Uhr

Hallo,

frag mal den Kursleiter/in vom Babyschwimmen ob Du versäumte Termine nachholen kannst. Bei uns ist das so wenn man aus welchem Grund auch immer fehlt und früh genug absagt dann kann man den Termin nachholen.

lg kula100

Beitrag von nessa78 09.05.10 - 14:51 Uhr

Hi Mine,

hab auch immer gedacht, wie wichtig es doch ist mit Baby alle möglichen Kurse zu besuchen. Muss aber nicht sein. Treff Dich mit den übrigen Muttis aus Deinem Dorf und unternehmt was zusammen. Babymassagebücher und Pekipbücher kann man kaufen und dann selbst machen.
Auch schwimmen gehe ich mit Mia mittlerweile allein, da sie die Übungen beim Babyschwimmen immer blöd fand und dann geweint hat. #schrei

Lass Dich nicht verunsichern und verrück machen.#schwitz
Man muss garnichts und es schadet Babys auch nicht, wenn man sie nicht von einem Babykurz zum anderen schleppt.

LG
Vanessa

Beitrag von dentatus77 09.05.10 - 15:24 Uhr

Hallo!
Wir wohnen in einer Stadt, in der wir fast alle Möglichkeiten hätten (Babyschwimmen, Pekip, Krabbelgruppen, Musikgarten...), und ich mache mit Stina gar nichts. In die Krabbelgruppe wär ich mit Stina gegangen, aber die Gruppe, die aus meiner Rückbildungsgruppe entstanden ist, lief ausgerechnet Mittwochs, wo Stina immer bei der Tagesmutter ist. Da sie dort auch Kontakt zu anderen Kindern hat, habe ich dann auch nicht nach ner anderen Gruppe gesucht.
Ansonsten habe ich auch einfach wenig Zeit, sodass ich die ganzen Kurse auch organisatorisch nur schlecht unter einen Hut bekäme.
Aber ich bin auch der Meinung, dass man Babys nicht unbedingt durch tausend Kurse fördern muss. Ein bißchen altersgerechtes Spielzeug, alle möglichen Haushaltsutensilien und vor allem Zeit, die man mit dem Baby verbringt, das bringt für ein Baby oft mehr als viele Kurse. Und nach Aussage der Kinderärztin bei der U6 ist Stina eher überdurchschnittlich weit entwickelt.
Ganz davon abgesehen halte ich wenig davon, schon Babys mit tausend Kursen zu stressen. Denn wie oft liegen diese Kurse so ungünstig, dass das Baby da eigentlich viel lieber schlafen, kuscheln oder Ähnliches machen würde. Die Krabbelgruppe wäre z.B. immer um 10:00 gewesen. Nur doof, dass Stina um die Zeit immer etwas unleidlich wurde, weil sie einfach müde war und spätestens um 11:00 fällig für ihr Vormittagsschläfchen war. Bei der Tagesmutter geht es immer von 10:00-12:00 raus, da konnte sie dann prima schlafen und war nachmittags fit wie ein Turnschuh. Andere Kinder schlafen morgens gerne lange und sind erst ab 11:00 überhaupt zu genießen. Es haben halt nicht alle Babys den gleichen Rhythmus, und wenn die Kurse nicht in den individuellen Rhythmus der Babys passen, ist es doch eher Stress als Förderung für das Kind.
Liebe Grüße!

Beitrag von kleenerdrachen 09.05.10 - 19:59 Uhr

Hallo Mine,
du musst gar nichts davon machen, für dein Kind ist es wichtig, dass du ihm deine Liebe gibst, ihm Zeit gibst.
Wenn ihr euch gut versteht, triff dich mit der anderen Mutti im Dorf, dann hat sie ja auch mal Gesellschaft?

LG STeffi

Beitrag von yarina 09.05.10 - 20:16 Uhr

Mit meinem Sohn hab ich noch Pekip gemacht und bin in die Krabbelgruppe gegangen.

Mit meiner Tochter schaffe ich das überhaupt nicht mehr, da mein Sohn noch nicht im KiGa ist.

Allerdings habe ich festgestellt, dass die Lütte dringend den Kontakt zu anderen Kindern in ihrem Alter braucht. Deshalb kommt sie ab September in einen Spielkreis (eine Art Kinderbetreuung ohne Eltern). Mein Sohn ist da auch seit Dezember drin und ihm hat es gut getan und es gefällt ihm besser als die Krabbelgruppe vorher.

Gruß Astrid mit Erik (3 Jahre) und Ronja (1 Jahr)