erfahrungen mit wassergeburten?!? - bin total verzweifelt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von luckygal1985 09.05.10 - 13:36 Uhr

hallo ihr lieben,

im oktober bekomme ich mein erstes baby. jetzt bin ich natürlich am suchen nach der passenden klinik.

habe heute hier bei urbia mal ein bisschen gelesen und bin auch auf die wassergeburt gestoßen.

habe meinem freund erzählt, dass das wirklich gut klingt und mich interessiert und er meinte sofort, dann könnte ich das aber alleine machen und er würde nicht mitkommen. er fände das total eklig.

hat jemand von euch erfahrungen mit wassergeburten. war es ein gutes gefühl?

#danke im voraus

lucky

p.s. jetzt rief er an und entschuldigte sich. er hätte nur angst, dass wenn etwas schief geht, das im wasser nicht so gut wäre.

Beitrag von charlynchen 09.05.10 - 13:47 Uhr

Hallo,

ich habe zwar keine Erfahrung aber meine Mann würde es toll finden, wenn ich so entbinden würde. Denn dann wäre das Baby so schön sauber#rofl (Er kann überhaupt kein Blut sehen)

Aber in der Klinik in der ich entbinden möchte, machen die es nicht.


Liebe Grüsse
Charlynchen 30SSW

Beitrag von lene76 09.05.10 - 13:57 Uhr

also dein freund ist total kindisch. was ist bitte an einer wassergeburt eklig? und falls er da was falsch verstanden hat - ins wasser geht nur die mama. er muss draussen bleiben. aber wenn er schon so drauf ist, sollstest du wirklich ueberlegen, ob das ein guter geburtspartner ist (denn auch ohne wasser wird das blutig/ecklig #schock

ich hatte eine wassergeburt und wenns klappt, mach ich das bei nr2 auch wieder. war schoen und auch entspannend und das gute ist, dass du dich im wasser gut bewegen kannst/lage veraendern kannst. ich kanns also nur empfehlen.

Beitrag von lene76 09.05.10 - 13:58 Uhr

und ueberhaupt - das blut verteilt sich im wasser. daher ist das nicht so eine sauerei wie im bett ;-)

Beitrag von luckygal1985 09.05.10 - 15:17 Uhr

vielen dank für deine antwort. das hilft mir sehr. ;-)

Beitrag von zaubermaus2001 09.05.10 - 14:04 Uhr

Hallo #blume,

also erst mal #herzlichen Glückwunsch zu deinem Freund. Es zeugt doch schon mal von gutem Charakter, wenn er so schnell merkt, dass er übers Ziel hinausgeschossen ist ;-). Dafür hat er sich schonmal ein dickes Bussi verdient #ole. Und das er sich sorgt, kann man ihm ja nicht verübeln. WEnn es auch unbegründet ist, wenn es schief geht, wird es wohl nicht das Problem sein, dich rechtzeitig aus der Wanne rauszuholen. Das passiert ja nicht von einer Sekunde auf die andere.

Erfahrung damit habe ich bisher keine. Ich werde es dieses Mal aber sicher auspobieren, weil ich die Vorstellung grundsätzlich auch angenehm finde. Wenn du dich in der Wanne wohl fühlst, ist es sicher eine gute Sache. Es ist aber nicht gesagt, dass es unter der Geburt dann auch wirklich "das Richtige" für dich ist, kann man nur ausprobieren. Die Geburt läuft oft nicht so, wie man sich das im Vorfeld vorgestellt hat.

Ich hatte mir z.B. so schön ausgemalt, in einer aufrechten Position (also Hocker oder am Seil o.ä.) zu entbinden...letzlich habe ich ganz konservativ auf dem Rücken im Kreissallbett entbunden, weil ich liegen wollte...versteife dich also nicht auf eine bestimmte Position, sondern sei für alles offen.

LG
Steffi

Beitrag von luckygal1985 09.05.10 - 15:19 Uhr

Liebe Steffi,

vielen Dank. Ich werde natürlich alles offen lassen. Aber ausprobieren schadet ja, wie gesagt, nichts.

Mal schauen, wir werden uns jetzt doch gemeinsam informieren.

Beitrag von sonnenschein211104 09.05.10 - 14:07 Uhr

Hallo Lucky!

Also ich kann nur positiv davon berichten! Unsere zweite Tochter durfte auch im Wasser zur Welt kommen!

Es war ne tolle Geburt, ohne Komplikationen, ich bin nicht gerissen und werde es wenn möglich bei dieser Geburt auch versuchen!
Die Geburt hat mich für die Katastrophe bei der Geburt der großen voll entschädigt (war ein Notkaiserschnitt in Vollnarkose, da sich die Planzenta vorzeitig gelöst hat!)

Bevor ich aus der Wanne gestiegen bin habe ich mich noch abgeduscht um dann frisch gewaschen mit der kleinen kuscheln zu können und drei Stunden später nach Hause zu fahren!

Einfach klasse!

Was hat dein Freund dagegen? Im Wasser blutet man nicht mehr als "an Land"! Er soll ja nicht mit in die Wanne. Mein Mann saß schön hinter mir und hat mir den Schweiß von der Stirn getupft! Ich glaube nicht, dass eine normale spontane Geburt weniger "ekelig " ist! An einer Geburt ist nichts ekelig! Ist halt alles anders als das, was man vorher erlebt hat!
Und mit den Komplikationen - du bist im Ernstfall ganz schnell raus aus dem Wasser (das Wasser in den Wannen kann ganz schnell abgelassen werden!!!!) CTG läuft auch weiter - also nur Mut!

Vielleicht sollte er nochmal mit in die Klinik und die Fragen dort stellen!

LG Steffi

Beitrag von luckygal1985 09.05.10 - 15:23 Uhr

Hallo Steffi,

danke für deine Antwort.

Wir werden uns nochmals gemeinsam erkundigen und ich hoffe, dass er dem Thema danach offener gegenübersteht. ;-)

Beitrag von stillmami110703 09.05.10 - 14:34 Uhr

Hallo,

meine beiden sind in der Wanne zur Welt gekommen und bei Nr. 3 strebe ich das auch wieder an.

Ich könnte mir nicht vorstellen an Land zu entbinden.

Also, wenn Du Fragen hast, die ins Detail gehen, dann melde Dich.

LG
Heike

Beitrag von wind-prinzessin 09.05.10 - 14:37 Uhr

Mein Freund war von Anfang an für die Wassergeburt. Habe auch in der Klinik davon gehört. Es soll total entspannend sein und das Gewebe gibt im Wasser eher nach, also kommt es seltener zum Dammriss. Das Kind war vorher im Fruchtwasser, wird also bei der Geburt nicht ertrinken ;-) Ich bin davon auch total begeistert. Blöd ist nur, dass mein Freund nicht mit in die Wanne kann. Wobei es dann auch ziemlich eng werden würde :-D

Beitrag von marquise 09.05.10 - 14:43 Uhr

Was soll denn im im Wasser schiefer gehen, als an Land?

Ich habe meine ersehnte Wassergeburt beim 3. Kind gehabt. Es war die schönste aller Entbindungen. Wenn ich eine Wassergeburt anstreben würde, dann würde ich nach einer Klinik suchen, die das anbietet. Und wenn es dazu doch nicht kommt, dann hattst du aber diese Option. Das ist besser, als sich dauernd zu fragen, wie es gewesen wäre, wenn ...

Hier bei uns bieten beide große Geburtskliniken KEINE Wassergeburten an . So sind wir bei der Großen dann 25 Minuten in die kleinere Klinik gefahren. Die Jungs sind im GH geboren und da gab es die Option Wassergeburt, was beim Kleinen ja klappte.

Beitrag von claerchen81 09.05.10 - 17:21 Uhr

Guten Abend,

grundsätzlich sollte man die Ängste des Partners schon ernst nehmen. Zwar bekommen die Frauen das Kind und sollten insofern entscheiden dürfen, wie und wo das ganze geschieht, jedoch hat auch der Vater das Recht, seine Ängste zu äußern.

Ich hatte mit meinem Mann bei unserem Sohn einen ähnlichen Disput. Ich wollte unbedingt ins Geburtshaus, er jedoch machte sich Sorgen, dass bei möglichen Komplikationen nicht schnell genug gehandelt werden könne. Da seine Ängste so groß waren und selbst die Hebammen aus dem Geburtshaus ihn nicht beruhigen konnten, haben wir uns auf eine ambulante Geburt in der Klinik geeinigt. Für mich war es "o.k.", er war beruhigt und - das ist das wichtigste - er war mir eine große Stütze. Trotz Klinik haben wir zwei (naja, drei mit Söhnchen) die Geburt so gut wie allein gemeistert.
Allerdings konnte er am Ende auch sehen, warum ich NICHT in eine Klinik wollte und warum ich es auch nicht mehr tun würde. Man hat uns massiv Probleme bei der Entlassung gemacht (Vorwürfe, wir seien unverantwortlich - das volle Programm - und das bei einer spontanen, unkomplizierten Geburt und einem Kind mit top APGAR-Werten...???), außerdem hat man mich am Ende auf den Rücken gezwungen, wodurch ich einige Abschürfungen hatte - vollkommen unnötig.

Jetzt ist er aber beruhigt, er vertraut mir und vorallem den Hebammen, daher kann ich jetzt im Geburtshaus oder zuhause entbinden - MIT seiner Unterstützung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nimm seine Ängste ernst. Nutze jede Chance, ihm Informationen zukommen zu lassen (Besucht am besten mal eine Einrichtung, die wirklich für Wassergeburten wirbt und diese häufig anwendet (in unserer Klinik steht eine Wanne, die nie benutzt wird! Da kannst du keine vernünftigen Infos erwarten). Ggf. sollte er sich auch langsam drüber klar werden, dass eine Geburt alles andere als "sauber" abläuft, dass das aber mitnichten eklig ist (und er wird sich darüber auch kaum Sorgen machen währenddessen).

Falls ihm das alles zuviel ist: gesteh ihm bitte zu, nicht dabei zu sein und such dir lieber eine super Hebamme. Er wäre dir keine Hilfe, sondern eine Last anderenfalls. So schlimm finde ich es allerdings nicht, dass Männer mal nicht dabei sind - man sollte seine eigenen Grenzen auch kennen und die des Partners auch akzeptieren.

LG und viel Erfolg, C.

Beitrag von gingerw 09.05.10 - 17:54 Uhr

Hallo!!!!

Ich hab meíne Tochter vor knapp 9 Jahren in der Wanne entbunden!!!

Und es war echt schön und war nix ekeliges dran. Ich hatte nicht so schlimme Schmerzen wie bei der 2. Geburt vor 5 Jahren (da durfte ich nicht in die Wanne weil mein Sohn meinte er müßte sich bei 36 +3 schon auf den Weg machen)

Mein Mann hat neben der Wanne gesessen und hat es auch nicht als ekelig empfunden!

LG Janina mit Nathalie 9 Fabian 5 und evtl. Baby-Girl 25. SSW.