Schwanger, ALG1 und Existenzgründung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 14:47 Uhr

hallo

Wie ich im Schwangerenforum schon geschrieben habe, bin ich unerwartet schwanger geworden. Eigentlich war etwas anderes geplant. Ich habe gerade meinen Job gekündigt, bzw., mir kündigen lassen, weil ich mich selbstständig machen möchte. Ich bin Grafik Designerin, habe schon ein paar kleine Kunden, und denke, dass das ganz gut laufen wird. Ich habe auch noch ein anderes kleines Gewerbe (ein kleines Modelabel mit einer Freundin, dass läuft auch ganz gut an), und so wollte ich mir jetzt nochmal genau überlegen, ob ich mich als Grafikerin oder als Modedesignerin selbstständig mache. Wahrscheinlich ersteres, denn das habe ich gelernt. Jedenfalls wollte ich den Exitenzsgründung mit der ARGE zusammen machen. Man reicht ein beglaubigtes Konzept ein, und wenn bewilligt wird, bekommt man sein Arbeitslosengeld als Gründungszuschuss ersteinmal weiter... Nun frage ich mich, ob sich mein Plan mit der Schwangerschaft erledigt hat, oder ob ich es trotzdem machen kann. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch, die Schwangerschaft zu erstmal verschweigen, und bis zum Mutterschutz durchzustarten. Das fände ich aber doof. Ich würde lieber mit offenen Karten spielen, und hoffen, dass ich trotzdem unterstütz werde. Denn ich denke, dass das eine das andere nicht ausschließen muss. Denn selbstständig arbeiten möchte ich sowieso. Kennt sich jemand damit aus und kann mir Tipps geben?

Danke und liebe Grüße, M°

Beitrag von wind-prinzessin 09.05.10 - 14:56 Uhr

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Ich bin seit März ausbildungssuchend (wegen Schwangerschaft zur Auflösung des alten Arbeitsvertrags gezwungen worden, die Firma wollte mich nicht mehr) und die Arge möchte, dass ich dringend zu Hause bleibe. Ich bekomme von denen keine Unterstützung, im Gegenteil. Ständig werd ich von Berufsberatern fertiggemacht, weil ich ja erstmal zu Hause bleiben müsse usw. Dass ich jetzt erst recht dringend eine Ausbildung machen will, verstehen die nicht. Wenn die ihr Kind mit Aldi-Tüte zur Einschulung schicken wollen, können die das gern machen, ich will ne schicke Schultasche und eine riiiiesige Zuckertüte kaufen können, ohne jetzt schon für in 6 Jahren sparen zu müssen. Wies ausschaut, bekomm ich wegen Schluderei im Amt auch keine Bewerbungskostenerstattung für meine bisher (seit März) 30 Bewerbungen. Soviel zum Thema offene Karten :-[

Das Blöde ist, dass du als selbstständige kein Mutterschaftsgeld bekommst, wenn ich mich nicht irre. Elterngeld kannst du aber auch als Selbstständige bekommen, wenn du wöchentlich nicht mehr als 25 Stunden arbeitest. Also hättest du pro Monat mindestens 300 Euro mehr (ob dir wegen der Kinderbetreuung etc davon noch was bleibt, ist allerdings die Frage).

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 15:24 Uhr

Danke für die Antwort.
Und zum kotzen, wie sie dich behandeln!
enke, es hat immer viel damit zu tun, wen man als zuständige Person hat. Da kann man Glück oder Pech haben... Als selbstständige kann man doch auch Elterngeld beantragen, oder nicht? Rechnet es sich nicht auch nach dem Gewinn der letzten 12 Monate vor Geburt (oder so)? Also, dass man davon 67% bekommt? Mein selbstständiger Freund hat letztes mal auch 2 Monate Vaterzeit genommen, und das Geld, was er da bekommen hat, wurde nach seinem Verdienst ausgerechnet... . Da mein Partner gar nicht so schlecht verdient , überlegen wir auch, ob er nicht die Elternzeit nimmt, und ich nach dem Mutterschtz langsam anfange zu arbeiten. wahrscheinlich würde ich das sowieso tun, von zuhause aus, kann die Füße eh nie still halten. Dann könnten wir uns zusammen um den Haushalt und die Kinder kümmern, ich könnte gut arbeiten, und unser finanzieller Druck wäre wegen seinem Elterngeld, welches nicht sooo klein ausfallen dürfte, nicht so hoch. Ausserdem könnte ich das doch so gut in mein Exitensgründungskonzept aufnehmen: Schwanger sein, arbeiten, Kind kriegen, pausieren, dann kümmert sich der Mann ums Kind, und ich kann die Selbstständigkeit gut wieder aufnehmen... Klingt für mich ein wenig komisch, wenn es aufeinmal sein Job ist, aber ich würde es ihm auch gönnen!! Icvh müsste halt nur wissen, ob ich diese Exitensgründing bekomme. Denn gleich alles alleine zu bezahlen, ohne Unterstüztung, wäre vielleicht doch etwas viel (Ehrlich gesagt würde ich dann lieber erstmal nur arbeitslos bleiben. Möchte aber die Exitenzgrünung so gerne, und nach mehr als 9 Monaten ALG1 darf man die ja nicht mehr machen... Puuuh, langer Text....

Wer weiß was?

Würde mir sehr weiterhelfen...

Beitrag von wind-prinzessin 09.05.10 - 15:32 Uhr

Elterngeld schon, aber Mutterschaftsgeld wahrscheinlich nicht. Das ist das, was du beim Ausfall durch Mutterschutz bekommst, also 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt. Ist, glaube ich, dein normales Gehalt. Aber du hast ja dann kein normales Gehalt, weil du kein festes hast.

Drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass das klappt mit der Existenzgründung!

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 15:56 Uhr

Vielen Dank!! Habe gerade gegurgelt und herausgefunden, dass man als selbststänige Mutterschutzgeld von der Krankenkasse bekommt, zwar weniger als das volle gehalt, aber wenigstens in der Höhe des Krankengeldes. Aber nur, wenn man gesetzlich versichert ist und nicht privat. Waum auch immer, aber endlich mal ein Vorteil, gesetzlich versichert zu sein... :). Ich ruf' da morgen mal an, vielleicht muss ich einen anderen Tarif nehmen, aber dann sollte es gehen...

Beitrag von kati543 09.05.10 - 16:46 Uhr

Ich denke, du planst etwas zu viel. Du bist in der 5. SSW. Da kann noch alles passieren - und damit meine ich noch nicht einmal einen Abbruch. Was ist, wenn du wegen der Schwangerschaft absolut nicht arbeiten kannst? Ich weiß auch nicht, ob es möglich ist in dem gewerbe was du eröffnen möchtest mit 9. Monat - SS-Bauch Kundenbesuche zu machen bzw. die Wochen nach der Geburt einfach mal auszusetzen. Das ist eigentlich etwas, was ein extrem junges Unternehmen mit 1 Mitarbeiterin, die auch noch Chefin ist, komplett zerstört. Ich kann meine Kunden nicht einfach mal 2 Monate nicht betreuen.
Wegen deinen Bedenken, die SS geheim zu halten oder nicht... Es ist deine Entscheidung. Der Gesetzgeber lässt dir alle Möglichkeiten offen. Du darfst, egal wie du dich entscheidest, nicht benachteiligt werden. Schwangerschaft ist keine Krankheit.

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 17:11 Uhr

Mir ist klar, dass noch viel passieren kann. Ich will ja auch noch nicht morgen durchstarten, sondern fange nur an, mir das alles in Ruhe überlegen. Aber irgendwann müsste ich mich dazu bewegen, klar, auch wenn ich noch nicht weiß, wie die Schwangerschaft verläuft... Aber man weiß doch nie genau, was passiert. Da ich über ein gutes Netzwerk verfüge, könnte ich Jobs zur Not auch abgeben. Ich denke nicht, dass es mein Unternehmen kaputt macht, wenn ich eine Zeit nicht arbeiten kann, zumal die Zeit ja mehr oder weniger planbar ist. Schließlich will ich "nur" als freiberufliche Grafikerin arbeiten, was ich eh schon lange mehr oder weniger mache und sowieso machen würde. Mit Zuschuss wärs natürlich besser...

Beitrag von manavgat 09.05.10 - 17:01 Uhr

Wenn Du die Karten auf den Tisch legst, dann werden sie dir jede Förderung verweigern.

Überlege, ob Du das wirklich jetzt! schaffst. Falls ja, Klappe halten und durchstarten.

Alternativ:

3 Jahre ALG2 bis das Kind in die Kita geht.

Gruß

Manavgat

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 17:12 Uhr

Bist Du Dir da sicher, dass das nicht geht? Woher weißt Du das? Die Alternative kommt nämlich für mich nicht in Frage...

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 07:59 Uhr

wenn ich schreibe:

überlege, ob Du das jetzt schaffst.


Dann bedeutet das, Du! musst Dir überlegen, ob Du! das schaffst.


wenn es 2 Alternativen gibt, dann muss jemand entscheiden.

Da es Dich betrifft, bist Du diese Person.

Gruß

Manavgat

Beitrag von missvanderohe 10.05.10 - 09:48 Uhr

Schon klar :)

Ich wollte von Dir nur wissen, ob Du dir sicher bist, dass mir jegliche Förderung verweigert werden würde, wenn ich die Karten auf den Tisch lege...

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 10:02 Uhr

Ja, da bin ich mir sicher.

Gerade Selbstständige werden von der ARGE regelmässig über's Ohr gehauen. Jegliche Einkünfte sind Einnahmen und Ausgaben sind regelmässig "nicht notwendig und daher nicht anerkennungspflichtig"....

Wende Dich mit Deinen Fragen an: www.tacheles-sozialhilfe.de

Es ist übrigens frauentypisch, immer an die Fairness und die Ehrlichkeit zu glauben, bis sie auf die Nase fallen...

Gruß

Manavgat

Beitrag von missvanderohe 10.05.10 - 10:05 Uhr

Hmmm... okay... vielleicht meld ich mich mal bei denen... Aber was sagst Du dazu, was landmaus schreibt? das hört sich für mich sooo toll an... du meinst, das funktioniert so nicht?

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 11:01 Uhr

Ich kenne jede Menge Selbstständige, die ergänzend ALG2 bekommen/beantragt haben. Mit dem, was die da erleben, könnte ich ein Buch schreiben!

Hinzu kommt, dass ich schon öfter als Beistand mitgekommen bin und auch da weiß, wie vorgegangen wird.

Was weiß Landmaus? Ist sie selbst selbstständig? kennt sie selbstständige ALG-2 Bezieher????? Das kann ich von hier aus nicht beurteilen.

Allerdings ist es frauentypisch, nicht strategisch vorzugehen, sondern davon auszugehen: alle wollen mir helfen. So ist es aber in der Realität nicht.

Gruß

Manavgat

Beitrag von missvanderohe 10.05.10 - 11:09 Uhr

Ich möchte ja gerade kein ALG" beziehen, sondern eine Existenz aufbauen, damit ich gerade KEIN ALG2 beziehen muss. Ich denke, die fördern deswegen sehr gerne, weil dieses Konzept ganz gut klappt. Ob man da jetzt als schwangere Frau ernst genommen, bzw. benachteiligt wird, ist natürlich die Frage. Ich würde aber nie soweit gehen, es zu pauschalisieren, und zu sagen: Frauen sind naiv, und werden immer benachteiligt. Das klingt für mich, als hättest Du eine Menge schlechter Erfahrungen gemacht. Und es klingt jetzt vielleicht doof, aber wenn man so pessimistisch ist, dann kommen die Dinge auch oft so. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Dinge oft nicht so schwer sind, wie manche glauben, die Menschen nicht so böse und vieles auf gutem Willen beruht. Ich gehe immer vom positiven aus, vom guten im Menschen und habe so schon sehr viel positives Erfahren. Ich kann natürlich auch mal auf die Schnauze fallen, und danke Dir auch für Deine "Warnung". Ich werde auf jeden Fall mal Deinen Kontakt kontaktieren, und mir die andere Seite mal anhören.

Liebe Grüße, M°

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 11:55 Uhr

Ich glaube, Du siehst hier was falsch.

ich bin Unternehmerin, seit 7 Jahren, mit Erfolg. Stategisch und Pessimistisch sind 2 völlig unterschiedliche Bezeichnungen.

Das Problem mit dem Amt ist: hast Du mit offenen Karten gespielt und hast ein SB, der Dich ausbremst, dann hast Du keinen 2ten Versuch. Dann kannst Du Dir zwar vor Wut in den Hintern beißen, aber dann ist es zu spät.

Wenn Du ALG2 unabhängig sein willst, dann brauchst Du einen recht hohen Gewinn!

Nimm einen ALG2-Rechner und rechne Dir aus, was Dir mit Alleinerziehendenzuschlag zustehen würde, dann rechnest Du die Kinderbetreuungskosten hinzu, die Krankenversicherung sowie die Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Letzteres kannst Du zwar auch sein lassen, aber dann brauchst Du eine private Vorsorge!

Ich schätze mal grob: 30.000 Euro Gewinn vor Steuer! brauchst Du, um über die Runden zu kommen. Gewinn bedeutet Umsatz abzüglich der Kosten. Und gerade die Kosten werden oft unterschätzt.

Wie realistisch ist das?

Ich sage nicht: es ist unmöglich, aber Du solltest wissen, auf was Du Dich da einlässt.

Es gibt hier bei Urbia einen Club:

http://www.urbia.de/club/Selbstst%E4ndige+Urbianer/news

Vielleicht fragst Du da mal nach, ob Dir jemand von "der Front", d. h. Start in die Selbstständigkeit + alleine + schwanger, was sagen kann. Frau muss ja nicht das Rad neu erfinden.

Meine Tochter war 10, als ich mich selbstständig gemacht habe, ich war/bin auch allein erziehend und es war nicht leicht!

Gruß

Manavgat

Beitrag von landmaus 09.05.10 - 19:07 Uhr

Hallo,

Du bekommst doch ALG I, oder?

Zu wann bist Du denn gekündigt?

Wenn Du zum 31.Mai gekündigt bist, wäre mein Vorschlag folgender:

Beschränke Deine selbständigen Tätigkeiten auf 14,9 Stunden in der Woche, melde das als Nebentätigkeit bei der Agentur für Arbeit an. Melde Dich arbeitslos und stelle einen Antrag auf Arbeitslosengeld.

Wenn Du einen Anspruch von einem Jahr hast, kannst Du vom 01.06. bis zum Mutterschutz ALG I beziehen. hierbei wird alles, was Du über 165 € verdienst angerechnet. Danach bekommst Du Mutterschaftsgeld in der gleichen Höhe und später Elterngeld, evt. nur den Mindestsatz von 300 €, evt. mehr wegen der Nebentätigkeit. Während des Elterngeldbezuges kannst Du bis zu 30 Stunden arbeiten und auf die 300 € wird nichts angerechnet.

Danach kannst Du Dich wieder arbeitslos melden, musst noch mindestens 3 Monate und einen Tag Anspruch haben und Dich dann (sofort) hauptberuflich selbständig machen. Den Antrag auf Gründungszuschuss kannst Du schon in der Elternzeit fertig machen und einreichen. Ein Tag ALG-Anspruch und 3 Monate Restanspruchszeit reichen aus, um einen Anspruch zu begründen. Wichtig ist, dass Du vorher nur ein nebenberufliches Gewerbe hast. Hauptberuflich darfst Du Dein Gewebe erst nach der Antragstellung ausüben, sonst hast Du keinen Anspruch.

So wäre das System jedenfalls perfekt ausgeschöpft. Voraussetzung ist ein Jahr Anspruch auf ALG I.

Liebe Grüße

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 19:28 Uhr

Wow. Super Antwort. Danke!

Heißt das wirklich, man kann die Arbeitslosigkeit "aussetzen" und sie dann wieder aufnehmen? Verfällt sie nicht? Das wäre ja großartig!

Ich bin allerdings schon seit dem 01.05. arbeitslos. Mein Mutterschutz müsste am 05. Dezember beginnen (ET 15.01.2011). Dann fehlen mir wohl die 5 Tage, oder? Mist. Aber wer weiß, vielleicht habe ich mich ja auch verrechnet, oder die Natur (bzw. die Frauenärztin :) sieht's anders...

Da Du Dich ja gut auszukennen scheinst: Meinst Du, da gibts noch einen anderen Weg? Den Antrag vielleicht doch vorher einreichen? Früher in den Mutterschutz gehen :) , oder anders etwas früher aussetzen, damit ich noch etwas mehr als drei Monate habe?

Vielen vielen Dank für Deine hilfreiche Antwort.

P.S. Meine Männer kommen gleich nach hause, ich werde jetzt erstmal kochen und so. Ich gucke aber später gespannt nach Deiner Antwort und werde mich dann zurückmelden...

Beitrag von landmaus 09.05.10 - 21:40 Uhr

Sehr gern geschehen.

Wieviel Monate Anspruch hast Du denn? Wenn es ein voller Anspruch ist, sproch 12 Monate, kommt doch alles hin. Wenn es kein voller Anspruch ist, sondern nur 10 Monate sind, dann kannst Du Dich einfach zwischendurch für 2 Wochen abmelden.

Beitrag von missvanderohe 09.05.10 - 22:30 Uhr

Ich denke schon, dass ich vollen Anspruch habe!? Habe nichts anderes auf dem Zettel. Aber wenn ich bis zum Mutterschutz arbeitslos bin, also bis zum 05.12., dann sind es doch 5 Tage mehr als drei Monate, also weniger als Drei Monate Rest... Wo liegt mein Rechenfehler?

Dieser Weg wäre perfekt für mich! Volle Ausnutze!! :) Auch, wenn sich einige hier darüber vielleicht ärgern werden (?) Aber ich hab lange genug gearbeitet und eingezahlt, und würde die Schwangerschaft jetzt gerne genießen. Die letzte war wegen dem Job in Angestelltenverhältnis sehr stressig.

Dann könnte auch ich ganz in Ruhe das Konzept schreiben und mich auf alles in Ruhe vorbereiten... Wann sollte ich denn dem Arbeitsamt deiner Meinung nach von den Plänen erzählen?

Danke nochmal!!

Beitrag von landmaus 10.05.10 - 07:17 Uhr

Wenn Du seit 01.05. arbeitslos bist, verbrauchst Du bis zum 31.11.2010 von Deinem Anspruch 7 Monate. Für den Dezember kommen dann nochmal 5 Tage dazu. Es bleiben also 4 Monate und 26 Tage. Das reicht doch dicke.

Ich würde mit meinem Arbeitsvermittler sofort darüber sprechen. Du wirst Dich zwar dennoch parallel bewerben müssen, kannst aber evt. schon entsprechende Kurse in Anspruch nehmen und besprechen, wie der Weg gehen soll.

Beitrag von missvanderohe 10.05.10 - 09:52 Uhr

Deine Antwort war sehr hilfreich für mich.
So werde ich es wohl machen.

Aber jetzt erstmal abwarten, was die FA sagt!!

Ich wusste gar nicht, dass man die Arbeitslosigkeit unterbrechen kann. Sprichst Du aus eigener Erfahrung? Woher weißt Du das alles?


Liebe Grüße,

Beitrag von landmaus 10.05.10 - 11:49 Uhr

Schön, dass es Dir geholfen hat.

Und alles gute für Dich und das Baby :-)