Fruchtwasseruntersuchung .... was meint ihr dazu?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von uli_loos 09.05.10 - 16:47 Uhr

hi, frage steht ja eigentlich schon oben.

hab weihnachten 08 meinen engel verloren, weil er tumore am herzen hatte. war damals 26ssw.

waren bei ner humangenetikerin und man hat unsere dna untersucht, wir waren ok, und von unserem engel konnte keine mehr festgestellt werden. also konnte man auch nicht mit 100%iger sicherheit sagen, welcher gendefekt vorlag.

nun sind wir wieder schwanger und die frage steht, ob wir das fruchtwasser untersuchen lassen. es gibt so ein für und wieder. man wüßte zwar nach welchem genfehler man suchen muß, aber nicht immer wird die krankheit auch in der dna angezeigt (so sagte die humangenetikerin)

oder man versucht sein glück und dann hat man wieder so ein pech in der 26.ssw und muß wieder die ganzen schmerzen mitmachen.

und dann ist da auch das risiko der fehlgeburt. man macht die untersuchen, findet herraus, alles ist ok und dann kommt vielleicht ne fehlgeburt.

was meint ihr. wie würdet ihr entscheiden. wer hat vielleicht schon mal ne fruchtwasseruntersuchung mitgemacht?

wäre dankbar für eure meinungen, bin so hin und her gerissen.

danke sagen schonmal uli mit krümel (8+2) im bauch und oliver#stern im herzen

Beitrag von hasi.s 09.05.10 - 17:04 Uhr

Hallo Uli,

ich habe die Fruchtwasseruntersuchung vor 3 Wochen machen lassen und würde es jederzeit wieder tun.

Hatte voher aber auch die gleiche Angst wie Du.

Lg Sabrina

Beitrag von donaldine1 09.05.10 - 17:36 Uhr

Hallo,
ich hatte drei FU´s -bei jeder Schwangerschaft-.
Für mich ist das die einzige der ganzen Feindiagnostikuntersuchungen u.ä., die Sinn macht, weil sie ein konkretes Ergebnis liefert!
Alles andere ist meines Erachtens Schwachsinn, weil Geldmacherei. Anders kann man es ja kaum bezeichnen, wenn ich viel Geld für Untersuchungen hinlegen muß, die irgendwelche wagen Anhaltswerte liefern.....
Bei meiner kleinsten Tochter zum Beispiel hat man mich durch diverse Untersuchungen, die diese netten wagen Ergebnisse liefern, nahezu wahnsinnig gemacht. Erst waren bei einem Screening angeblich die Organe falsch angeordnet, dann war bei einem weiteren Screening angeblich mit dem Gehirn was nicht i.O. ( Zysten) und dann waren angeblich noch Auffälligkeiten am Herz. Alles davon war Blödsinn, das Kind war und ist kern gesund. Ich hätte mir viel Aufregung und Ärger erspart, wenn ich diese blöden Screenings, die keine richtigen Ergebnisse liefern, gelassen hätte. Einziges Glück dabei war für mich noch, daß ich nict alles selber bezahlen mußte, weil es teilweise medizinisch angeordnet wurde.
Eine FU bringt dir zumindest ein KLARES Ergebnis!
Ich habe auch die FU´s nie als schlimm empfunden. Ich war bei dei verschiedenen Ärzten/KKH damit, bei allen lief es professionell und problemlos. Da wird gerade hier bei urbia auch sehr viel Blödsinn drüber erzählt (erstaunlicher Weise gerade oft von denen, die noch nie eine FU hatten... Was ich persönlich total dumm finde, wer kann schon wirklich beurteieln, was er nicht kennt ?)
LG
donaldine1

Beitrag von rinchen71 09.05.10 - 17:58 Uhr

Hallo, ich gehöre auch zu denen , die eine FU machen lassen haben, gerade 4 Tage her.Unser Grund Zwillinge und mein Alter.Klar hätte man auch das Ersttrimesterscreening machen können, aber wenn da schon fatale Ergebnisse rausgekommen wären-hätten wir es eh gemacht. Gerade wenn irgendwelche Risiken da sind-ist diese Untersuchung gerechtfertigt.Und man macht sie auch nur, wenn man mit dem Ergebniss ohne wenn und aber kann. Die Wartezeit is zum Ergebnis kann lang sein-wir erfahren am Do ob unsere Mäuse gesund sind. Viel Glück Euch#klee

Beitrag von tongtong 09.05.10 - 18:16 Uhr

Hallöchen, also ich habe eine FU über mich ergehen lassen und habe es definitiv nicht bereut. Ich bin 42 Jahre alt und da macht man sich schon Gedanken, ob auch wirklich alles in Ordnung ist mit dem Baby. Meine FÄ hat mir dazu geraten - und nur dazu. Eine 100%ige Sicherheit gibt die FU zwar auch nicht, ist aber dennoch die sicherste Methode, Schäden am Baby zu erkennen oder auszuschließen. LG tongtong#huepf

Beitrag von hakka 09.05.10 - 20:24 Uhr

Hallo uli,
ich habe unsere Kaja in der 18. SSW still geboren. Sie hatte Trisomie 9 (wurde durch eine vorhrige FU festgestellt). Zuvor stellte man bei der Feindiagnostik schwerste Behinderungen fest.

Ich fand die Untersuchung nicht schön. Das heisst, dass ich einfach wahnsinnige Angst hatte, dass etwas mit dem Baby passiert...

Ich bin jetzt wieder SS und wir haben uns gegen eine solche Untersuchung entschieden, weil wir keine Konsequenz ziehen würden. Alle schwereren Behinderungen würden vermutlich während einer normalen Ulltraschallkontrolle festgestellt werden (wie bei unserer Kaja). Alles andere würden wir hinnehmen. Ich bin 34. Jahre alt und habe dadurch kein besonders erhöhtes Risiko und keinerlei Vorbelastung.
Und die Schmerzen des Abschieds, wenn etwas vorliegt oder gar der Tod eintritt, sind in der 18. SSW, 20. SSW oder 26. SSW vermutlich gleich hoch...

Bei uns ist bisher jede Untersuchung ohne Auffälligkeiten und ich freue mich das es so gut ausieht!
Ich freue mich, dass wir uns so entschieden haben und ich nicht durch eine solche Untersuchung zittern muss und wenn etwas gefunden würde, ich auch noch in die Mühlen der Medizin gerate und Entscheidungen treffen sollte, die ich gar nicht treffen möchte...

Ich wünsche euch, dass ihr euren Weg findet!

LG
hakka