Meine Schwiegermutter

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von maryjane85 09.05.10 - 18:41 Uhr

Leider kann ich mich heute bei niemanden auskotzen, deswegen schreib ich hier :-(

Heute stand der Besuch bei den Schwiegereltern an, ist ja Muttertag und die Eltern meines Mannes wohnen nur 2 Straßen weiter. Ich selbst habe keine Mutter und der Rest meiner Familie wohnt 250 km entfernt :-(

Beim Kaffee und Kuchen hat die Schwiegermutter unseren kleinen Sohn die ganze Zeit auf dem Arm gehabt. Sie hat ihn sich gleich geschnappt und nicht mal gefragt ob sie ihn halten darf....
Jedenfalls ist die ganze Zeit ihr großer Hund um sie herum geschlichen, er war total eifersüchtig, hat seinen Ball geholt und wollte dass sie mit ihm spielt. Irgendwann hat er angefangen zu bellen.
Mein Kleiner (fast 3 Monate alt) hat vor Schreck angefangen zu weinen.
Da er auch noch müde war, die ganze Zeit gegähnt hat, bin ich hin und wollte ihn nehmen um ihn zu beruhigen.

Und was passiert? Sie wollte ihn mir nicht geben, ich habe mehrmals gesagt, gib ihn mir bitte. Sie nur: Der beruhigt sich schon wieder. Ich: er ist auch müde. Sie: er kann doch net den ganzen Tag nur schlafen.
Ich hab ihn dann ihr abgenommen. Er ließ sich schnell beruhigen und schlief nach 2 Min auf meinem Arm ein, so dass ich ihn hinlegen konnte.

In dem Moment waren wir allein in der Küche. Und sie redete keinen Ton mehr mit mir, war total beleidigt.

Ich könnte soooo kotzen (sorry für die Ausdrucksweise)....

Ich bin doch die Mutter und weiß ganz genau, was mein Kleiner braucht, ob er müde ist oder nicht, merke ich sofort. Aber sie ignoriert alles, was ich sage. Z.B. dass ich nicht möchte, dass ihr Hund so nah an ihn kommt. Das ist ihr alles egal.

Ich bin ziemlich traurig, das war nicht der erste Vorfall, bei dem sie so blöd reagiert hat.
An Ostern z.B. hat sie tagelang keinen Ton mit mir geredet, nur weil wir den Osterbesuch stark abgekürzt hatten, weil wir 250 km Autofahrt hinter uns hatten und der Kleine nur am Weinen war weil er Hunger hatte und ich nicht vor versammelter Familie stillen wollten, sondern zuhause in Ruhe. (es ist ja auch niemand auf die Idee gekommen zu sagen: geh ins Schlafzimmer, dort kannst du in Ruhe stillen) Auch am nächsten Tag im Restaurant, wo wir wg. Ostern essen gegangen sind, hat sie nichts mit mir geredet, keine Begrüßung, kein Verabschieden. Komplett ignoriert...

Von meiner Hochzeit will ich gar nicht erzählen. Einige meiner Familienmitglieder sind heute noch schlecht auf sie zu sprechen, weil sie sich so dermaßen daneben benommen hat....

Sorry für den langen Text. Aber es tut mal gut, sich den Frust von der Seele zu reden oder wohl eher schreiben :-)

Beitrag von alpenbaby711 09.05.10 - 19:03 Uhr

Also ich gebe dir eigentlich in allen Punkten recht nur in der Sache mit dem Schlafzimmer hätte ich auch mal gefragt ob ich mich vielleicht in einen Raum zurückziehen kann wegen dem Stillen weil ich das nicht vor allen hätte machen wollen. Ich finde da hättest du auch fragen können, aber sonst lang ich mir bei der SchwieMu an den Kopf. Die ist beleidigt wie ein kleines Kind weil du als Mutter auch noch Rechte an deinem Kind willst? Die tickt nicht ganz gerade aber gut wie sieht das eigentlich dein Mann?
Bei dem Kommentar er kann nicht den ganzen Tag schlafen hätte ich sie etwas zickig gefragt ob sie vergessen hat wie alt er ist und das sie mein Kind wohl kaum wach halten muss weil sie was von ihm haben will. :Im übrigen mein Kind hätte ich mir ganz schnell wieder geholt wenn sie meint, sie macht den Hund eifersüchtig und rückt ihn gar nicht wieder raus wenn er Angst hat. Da hätte es verbal was gesetzt. Glaub mir das hätte meine nicht gemacht.
Ela

Beitrag von unilein 09.05.10 - 19:14 Uhr

Heute will ich mich mal hier ausheulen.

Mein Sohn kam mich heute mit seiner Frau und meinem Enkelsohn (3 Mon.) besuchen. Ich habe mich so gefreut, den Kleinen zu sehen. Ich habe ihn auf den Arm genommen, um mit ihm am Tisch zu sitzen. Ich habe mich so richtig gefreut, dass ich den kleinen Sonnenschein endlich mal wiedersehe. Die beiden wohnen zwar nicht weit weg, aber ihr kennt das ja: seine Enkelkinder kann man nie oft genug sehen, vor allem, wenn sie so klein sind. Die Zeit geht so schnell vorbei.

Nachdem wir eine Weile am Tisch gesessen hatten, hat sich der kleine erschreckt, weil mein Hund laut gebellt hat. Er hat angefangen, zu weinen. Da wollte meine Schwiegertochter ihn unbedingt sofort wiederhaben. Ich sagte ihr, dass ich ihn auch selbst beruhigen könnte und gerne noch weiter behalten möchte. Sie ließ aber keine Ruhe. Sie stellte sich neben mich und bestand darauf, ihn wiederzuhaben und so habe ich ihn ihr schließlich zurückgegeben. Er hat sich dann auch schnell wieder beruhigt. Obwohl sie wusste, dass ich ihn gerne noch weiter gehabt hätte, hat sie ihn dann in sein Bettchen gelegt. Dabei hätte der kleine ja auch bei mir auf dem Arm schlafen können.

Ich hätte so gerne mehr von meinem Enkelsohn, aber diese Frau ist wie eine Glucke um ihn. Die ganze Zeit macht sie mir Vorschriften, zum Beispiel, dass mein Hund nciht in die Nähe des kleinen soll. Wie mache ich ihr klar, dass ich gerne mehr Zeit mit meinem Enkelkind verbringen möchte?

Beitrag von antares01 09.05.10 - 19:46 Uhr

Mensch, mit 26 schon Großmutter, Respekt!!

Omas sind Omas und nicht die Mutter, das sollten sie einfach nicht vergessen. Und bei einer frischen gebackenen Mutter (und das ist sie, wenn das Kind erst knappe 3 Monate alt ist!) verstehe ich nur allzu gut, dass sie das Kind nehmen möchte, wenn es weint, da ein Hund bellt und das Baby erschrickt.

Beitrag von pizza-hawaii 09.05.10 - 20:33 Uhr

Klasse geschrieben und Recht hast Du noch dazu!

pizza

Beitrag von schoki910 09.05.10 - 21:12 Uhr

#contra

das ist deine Meinung, ok.
Ich finds allerdings ziemlich unfair und gemein...
schoki

Beitrag von schmurchen 09.05.10 - 21:45 Uhr

Tja da du keine eigenen Kinder hast, solltest du dich da mal raus halten.

Beitrag von cazie71 13.05.10 - 15:38 Uhr

Vielleicht sieht sie es gerade deswegen etwas neutraler!?! ;-)

Beitrag von whitewitch 09.05.10 - 21:53 Uhr

Sowas von altklug...tztztz...

Ich mein ich kann die Te verstehen!! Man weiß ja auch gar nicht wie genau die Situation sich abgespielt hat, dazu fehlt betreffende Gestik und Mimik um da ein Urteil wie du es fällst zu fällen.

Meine Schwiegermutter riss mir meinen Sohn, da war er ein Tag alt auch aus dem Arm ohne zu fragen fünf Tage später habe ich ihr gezeigt wo der Hammer hängt und sie mit Nichtachtung gestraft.

Beitrag von summersunny280 10.05.10 - 09:08 Uhr

Den blödesten schmarrn den ich je gelesen hab.

Wir reden hier von einem 3 MONATE jungem BABY ........das seine Mutter erst richtig kennen lernen muss und da meinst du die OMA hätt ein RECHT darauf es zu beruhigen ? Welch gesülze ist das denn?
In den 12 Wochen haben Mutter und Baby sich noch nicht mal richtig kennen gelernt .
Es macht keinen unterschied ,du hättest es genauso in die hände einer älterne Frau im Supermarkt geben können ,die ja selbst leider keine Enkelkinder hat und doch soooooo gerne mal ein kleines Würmchen halten wolle!

Das würdest du tun? Als wenn das Baby wüsste das es sich um die Großmutter handelt #klatsch

Beitrag von cazie71 13.05.10 - 15:41 Uhr

#kratz Wann ist denn für ein Baby der richtige Zeitpunkt, seine Oma (auch körperlich) kennenzulernen????

LG
cazie71, deren Babys bereits am Tag der Geburt von Omi geknuddelt wurden und keinen erkennbaren Schaden davongetragen haben ;-)

Beitrag von unilein 10.05.10 - 18:36 Uhr

Oha - na da habe ich wohl sehr polarisiert mit meiner Antwort ;-)

Ich wollte gewiss nicht alklug rüberkommen und auch keinen beleidigen. Auch gebe ich zu, nicht besonders viel über Babys und deren Mütter zu wissen. Ich dachte, hier ginge es in erster Linie um einen Konflikt zwischen zwei erwachsenen Frauen (damit kenne ich mich zumindest etwas aus). Für diejenige, die geschrieben hat, ich hätte ja keine Ahnung vom Mutter-Sein: Müsste sich dann nicht auch jeder raushalten, der keine Enkelkinder hat? Wie soll man den Konflikt beurteilen können, wenn man nur eine Seite der Beteiligten versteht?

Jedenfalls der Grund für mein Posting: Ich finde, dieser Thread ist so ein typisches Beispiel, wo sich jemand über (relative) Nichtigkeiten aufregt, die man auch im zwischenmenschlichen Gespräch hätte klären können und die für uns Außenstehende so wenig aussagekräftig sind, dass wir ohne die andere Seite zu kennen kaum Partei ergreifen können. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass wir jetzt zwar größtenteils die Thread-Erstellerin bedauern werden, dass wir aber wahrscheinlich die Oma genauso bedauern würden, wenn sie hier ihre Sicht der Dinge (zuerst) geschildert hätte. Aus diesem Anlass habe ich einen möglichen Thread aus Sicht der Oma veröffentlicht, um das heir karrikativ darzustellen.

In keinster Weise wollte ich Partei ergreifen. Mein Post sollte nicht so aussehen, als wäre hier die Oma das Opfer und die TE böse. Ich wollte nur aufzeigen, dass man bei dieser Art Familienstreitigkeiten häufig niemandem die Schuld geben kann, weil jeder aus seiner Position heraus 'gefühlt richtig' handelt. Eben weil man hier keinen Schuldigen ausmachen kann, erst recht wenn man nicht dabei war, würde ich nicht Partei ergreifen wollen.

Nachdem ich aber nun die ganzen Antworten gelesen haben, mag es sein, dass ich mich getäuscht habe und hier die TE doch im Recht war. Dass eine Oma in diesem ALter darauf verzichten sollte, das Baby (all zu lange) auf dem Arm zu haben. Genaueres kann ich dazu erst sagen, wenn ich selbst ein 3-Monate altes Baby hatte ;-)

Gut gelaunte Grüße, unilein

Beitrag von viofemme 11.05.10 - 00:07 Uhr

Ein guter und kluger Beitrag!

Beitrag von grossetonne 11.05.10 - 13:46 Uhr

Hallo,

ja, ich denke es ist essentiell Mutter eines dreimonatigen Babies zu sein, um zu verstehen wo das Problem liegt und weswegen es unangemessen ist, hier von "Glucke" zu reden. Das meine ich nicht vorwurfsvoll, sondern aus der Erfahrung heraus, was sich alles so verändert im Gefühlsleben aber auch in realen Verantwortlichkeiten einem Baby gegenüber..

Und zum Thema ob nur Leute mit Enkelkindern mitreden sollten: Gewiss ist es ebenfalls eine völlig neue Erfahrung auf einmal die Oma zu sein, die um Zeit mit dem Baby "betteln" muss. (woher ich das weiß? die Oma meines Mannes sagte zu mir, ihre Schwiegertochter wisse erst jetzt 'wie das so ist'. Aber die Probleme, die die miteinander hatten/haben, würden hier eh den Rahmen sprengen).

Allerdings darf man nicht vergessen: Die Omas wissen, wie es ist Mutter zu werden/sein. Sollten sie das nicht vergessen haben, dürften sie bei solchen Konflikten nicht beleidigt und stur sein. Das Alter macht sich schuldig, wenn es vergisst, wie es war jung zu sein. Das gilt schließlich auch für junge Eltern gegenüber ihren kleinen Kindern.

Grüße, Regine

Beitrag von king.with.deckchair 10.05.10 - 21:47 Uhr

Sülze.

"Obwohl sie wusste, dass ich ihn gerne noch weiter gehabt hätte, hat sie ihn dann in sein Bettchen gelegt. Dabei hätte der kleine ja auch bei mir auf dem Arm schlafen können."

Egozentrische, übergriffige Sülze.

Beitrag von mausi2311 21.05.10 - 16:35 Uhr

Hauptsache mal stänkern gelle???

Beitrag von unilein 21.05.10 - 17:46 Uhr

schon klar ;-)

Beitrag von karna.dalilah 09.05.10 - 19:21 Uhr

Ja du bist du Mutter und du wirst am besten und ehesten wissen was dein Kind hat und braucht.
Zwischen euch ist sicher vieles unausgesprochen und genauso wortlos tragt ihr diesen Konflikt im Umgang miteinander aus.
Wenn du in Ruhe stillen willst, kann man nach einer passenden Räumlichkeit fragen.
Oder man möchte (aus welchen Gründen auch immer) den Besuch abkürzen, dann sollte man es tun, aber auch dazu stehen und nichts anderes als Grund vorschieben.

Karna

Beitrag von gemababba 09.05.10 - 19:58 Uhr

Wow was ist das für ein teufel die Mutter deines Mannes , ich verstehe deinen Frust !
Ganz ehrlich hast du gut gemacht und scheiß drauf wenn sie mit dir kein wort mehr redet das wäre mir auch egal es geht hier um dein Kind und du hast das rehct drüber zu entscheiden , schließlich bist da ja jetzt Mutter und ich finde ihr Verhalten echt abscheulich muß ich echt mal so sagen traurig !

mach dir nix draus es gibt so schwiegerdrachen !!

LG Jenny

Beitrag von pizza-hawaii 09.05.10 - 20:38 Uhr

Ich finde Du übertreibst!

Und wenn Du in Ruhe stillen möchtest, dann frag doch einfach -sprechenden Menschen kann geholfen werden!

pizza

P.S. Mein Sohn hat täglich Kontakt zu Hunden (sehr engen sogar) und lebt noch :-p

Beitrag von asimbonanga 09.05.10 - 22:08 Uhr

Hallo,
nach meinen Erlebnissen vergangene Woche sind mir einige Details in deinem Bericht unangenehm aufgefallen.

<<<Beim Kaffee und Kuchen hat die Schwiegermutter unseren kleinen Sohn die ganze Zeit auf dem Arm gehabt. Sie hat ihn sich gleich geschnappt und nicht mal gefragt ob sie ihn halten darf....<<<<

Ist es nicht normal ,das die Oma ihr Enkelkind, das sie nur ab und an sieht dann auch möglichst lange auf dem Arm halten will???

Das mit dem Hund hätte mich als junge Mutter auch gestört-besonders das Bellen-da wäre Handlungsbedarf ihrerseits gewesen.


<<< ist ja auch niemand auf die Idee gekommen zu sagen: geh ins Schlafzimmer, dort kannst du in Ruhe stillen)<<<

Das ist deine Angelegenheit, dir ein ruhiges Eckchen oder Zimmer zu suchen.
Einen Besuch hätte ich nun wirklich nicht abgebrochen, weil mein Kind hungrig ist.
Es lässt sich fast überall ein halbwegs ruhiger abgeschirmter Platz finden--------ich habe drei Kinder gestillt, die "beim Essen" auch ihre Ruhe brauchten..........notfalls kann man mit dem Rücken zur Familie stillen.

Vergangene Woche habe ich eine Freundin besucht, die vor 5 Monaten Oma geworden ist.
Da ihr Sohn noch in Ausbildung ist, haben sie ihn mit Freundin ( 22 ) in ihr Haus aufgenommen und finanzieren die kleine Familie.
Die Schwiegertochter in Spe ---sehr unsicher und bisher ohne Ausbildung, weigert sich das Baby irgendjemand ( hier den Großeltern )auf den Arm zu geben.Dies ist nur ihr und dem Vater erlaubt.Aus diesem Grund sitzt sie wohl den ganzen Tag zu hause und kümmert sich nicht um eine Ausbildung.
Selbstverständlich durfte ich lediglich mit 2 m Abstand das Kind ansehen.Als dieses anfing zu lachen und die Händchen auszustrecken sagte sie zu mir: das macht sie bei allen dunkelhaarigen Frauen und ging noch einen Schritt zurück.

Offensichtlich wird hier das Kind als Besitz gesehen, ich denke das resultiert aus ihrer Unsicherheit.

Sicherlich solltest du eingreifen wenn dein Kind müde wird----------oder du dem Hund nicht traust--
dieses besitzergreifende Verhalten mancher Mütter ( nur ich kann das Kind halten etc. )findest du doch mit Sicherheit auch übertrieben.Großeltern , oder überhaupt andere Bezugspersonen sind wichtig für Kinder.


L.G.

Beitrag von windsbraut69 10.05.10 - 07:31 Uhr

"Offensichtlich wird hier das Kind als Besitz gesehen, ich denke das resultiert aus ihrer Unsicherheit. "

Ja, ich denke, hier haben sehr unsichere junge Frauen dann endlich mal etwas zu sagen und ein Gebiet, auf dem "nur sie" sich auskennen und meinen, den anderen etwas erzählen zu können...

LG

Beitrag von curlysue1 10.05.10 - 07:39 Uhr

Guten Morgen,

ich denke es ist auch ein gewisser Lernprozess. Bei meinem ersten Kind, war ich auch wie eine Glucke, ich habe ihn zwar mal abgegeben, aber wir sind nie weggegangen, er durfte praktisch nie woanders schlafen.

Aber bei dem zweiten Kind wurde es schon anders und jetzt nehme ich die Angebote schon öfter an und alle genießen es.

LG

Beitrag von chi2110 10.05.10 - 00:06 Uhr

Huhu...

kann deine Situation gut nachvollziehen... war bei mir auch so... wir waren das erste mal nach der Geburt bei der Familie meines Freundes (die ca. 200 km weit weg wohnt)... und am Auto wurde uns schon die Babyschale entrissen und man sah nur noch eine Staubwolke von meiner Schwiegermutter...

dann wurde Amelie wie ein Wanderpokal durch die Gegend gereicht von einem Verwanden zum nächsten... und als sie dann vor lauter müdigkeit sehr unruhig wurde... habe ich auch unverschämterweise meiner Schwiegermutter gesagt das ich sie jetzt gern nehmen würde... und Ihrem Gesichtsausdruck zur Folge war sie wohl nicht begeistert...

aber ich würde es immer wieder so machen... ich kann verstehen das jeder gern das kleine suße Baby auf den Arm haben möchte... aber irgendwann ist auch mal gut... mit reden kommt man da auch nicht weit... ist alles nur neumoderner kram und früher wurde das ja alles anders gemacht #augen... auf jedenfall sind unsere Besuche seid der Geburt eher selten geworden...

nur mit dem Stillen hätte ich ganz klar nicht drauf gewartet das es mir angeboten wird... ich hätte einfach gefragt ob ich kurz ins Schlafzimmer gehen kann und fertig ;-)

mit freilaufenden Haustieren und Babys... ja da bin ich auch eigen... das würde mir auch nicht gefallen...

lg
claudia

Beitrag von ja-wer-schon 10.05.10 - 10:32 Uhr

Liebe maryjane,
ich kenne solche Situationen...! Mag ja sein, daß man als frisch gebackene Mutter etwas gluckenhaft reagiert, teilweise noch unsicher ist, aber letztendlich sind die "Aus-dem-Bauch-heraus"-Entscheidungen einer Mutter doch die richtigen. Muß sagen, ich war als frischgebackene Mutter nach Besuchen (bei) meiner Schwiegermutter etc. oftmals total daneben, weil ich ähnlich überrumpelt wurde.
Heute, 14 Jahre später, wenn ich das Ganze im Nachhinein betrachte, muß ich sagen, ich würde es wieder so machen, nur daß ich ihr deutlich klarer sagen würde, was ich nicht will.
Laß dich nicht irritieren.
Zum Stillen hätte ich mir wahrscheinlich selbstständig ein ruhiges Plätzchen gesucht.
LG
C-

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