Inkontinenz bei meiner Boxerin

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Beitrag von 4mone 09.05.10 - 21:20 Uhr

Hallo!

Meine Boxerin wurde vor drei Jahren kastriert und ist nun 7 Jahre alt.

Immer mal wieder verliert sie Urin.
Es tropft und tropft.

Kann man dagegen etwas machen?
Blasenentzündung kann sie eigentlich nicht haben - es ist auch nicht jahreszeitabhängig - ich habe eher das Gefühl, dass es häufiger passiert, wenn sie sich nicht genug beschäftigt fühlt.

Jemand Erfahrung???

LG Simone

Beitrag von equus1977 09.05.10 - 23:24 Uhr

Ich hatte bisher 2 kastrierte Hündinnen, die im Alter beide inkontinent wurden. Aus der einen lief im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf alles raus, war natürlich auch für den Hund nicht wirklich schön. Die andere verlor zum Schluß sogar schon während des Saufens das Wasser... :-(
Letztendlich wurden sie aber beide wegen anderer Dinge eingeschläfert.

Inkontinenz bekommt man mit Tabletten sehr gut in den Griff, das ist dann eigentlich kaum mehr ein Problem. Geh doch einfach mal zu deinem TA und laß dich beraten und abklären, ob es sich wirklich um eine Inkontinenz handelt oder ob vielleicht doch was anderes hinter eurem Problem steckt.

Irgendwer hat mir mal gesagt daß die Inkontinenz eine "Nebenwirkung" des Kastrierens sei, aber ob das stimmt oder nur ein landläufiger Irrglaube ist weiß ich nicht.

LG Kerstin

Beitrag von kathy1980 09.05.10 - 23:47 Uhr

Hallo,

die eine unserer Hündinnen hatte das auch nach dem Kastrieren. Dafür gibt es Tabletten, die helfen echt super und kosten nicht die Welt. Lass dich mal von deinem TA beraten.

LG Kathy

Beitrag von -tinkerbellchen- 10.05.10 - 06:35 Uhr

Da gibts Medikamente, also stell sie einfach mal dem Tierarzt vor.



http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?TAK/04000000/00047066.02?inhalt_c.htm

Beitrag von sora76 10.05.10 - 07:52 Uhr

Hallo!

Ja, wenn sie kastriert ist kann das gut sein. Wenn sie älter werden, dann ist das oft so.
Unser Hund hatte das auch hin und wieder mal. Es gibt Homophatische Tabletten und damit sind solche Probleme weg. Jedenfalls war das bei uns so. Frag mal den Tierarzt. Ich hab die damals von ihm bekommen.

LG Sonja

Beitrag von doucefrance 10.05.10 - 08:46 Uhr

Hallo,
unser mittlerweile verstorbenes Neufundländermädchen hatte auch nach der Kastration eine Inkontinenz.
Wir haben es erst auf dem sanftem Weg mit Homöopathie versucht - kein Erfolg und das Mädchen lief nur noch mit hängendem Puschel durch die Gegend. Sie fühlte sich selbst nicht wohl dabei und schaute auch immer ganz traurig, wenn sie nach dem Schlafen oder Ruhe aufstand und es lief ihr hinten zwischen den Beinen heraus oder die Pfütze war schon da...

Dann haben wir vom Tierarzt "Incurin" Tabl. bekommen. Mit der Höchstdosierung von 2 Tabl. tägl. (für ihre Größe) sind wir angefangen über 4 Wochen, dann nochmal 4 Wochen 1,5 Tabl./tägl, dann 4 Wochen tägl. 1 Tabl. und mit 2 Wochen 1/2 Tabl. täglich haben wir die Behandlung ausgeschlichen.
Man kann halt schauen, wie die Hündin mit der Dosierung zurecht kommt und "dicht bleibt". Der Erfolg hielt bei uns fast ein Jahr, als wir merkten, sie wird wieder inkontinent, fingen wir wieder mit Incurin an, aber nur noch mit einem 2 Wochen-Schema und es hielt wieder ca. ein 3/4 Jahr, so dass Farina immer nur phasenweise die Tabl. nehmen musste.
Es gibt Hündinnen, die pendeln sich auf tägliche Gaben ein, bei uns war es eben so.
Hätte diese Behandlung nichts genützt, hätten wir nur noch eine Op anstreben können, bei der glaube ich, irgendwas an der Muskulatur und an der Blase gemacht wird (bekomm ich nicht mehr so ganz zusammen)


So waren wir ganz froh, dass sie auf die Behandlung gut ansprach und wir ihr keine Op zumuten mussten. Die Kastration erfolgte damals wegen einer Gebärmuttervereiterung, die aus einer Entzündung, die symptomlos verlief, ihren Ursprung fand...

Lg und gute Besserung für Eure Madame

Beitrag von 4mone 10.05.10 - 14:05 Uhr

Danke für all Eure lieben Antworten!!!!

Simone