EXTREM anhänglich & Schnullerfrage

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Beitrag von hafipower 10.05.10 - 09:10 Uhr

Hallo,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich bin nämlich langsam ziemlich verzweifelt.

Mein Kleiner wird am Sonntag 11 Monate alt und seit Anfang März (also seit starken 8 Wochen) ist er extrem anhänglich. Es fing damit an, dass er zu dieser Zeit 4 Zähne auf einmal bekommen hat.
Am Anfang war es ja noch ok, da hab ich mir gedacht, das ist ne Phase und hab es genossen, da er eigentlich schon immer sehr selbstständig war und nie so gekuschelt hat, aber langsam artet es ziemlich aus.
Ich kann teilweise nicht mal aus dem Raum gehen und er fängt wie wild an zu brüllen, obwohl er mir hinterherrobben könnte, wenn ich nur mal auf die Toilette möchte, fängt er an zu brüllen, geh ich kurz zur
Waschmaschine, das gleiche Spiel, oder nur einen Wäschekorb aus'm Arbeitszimmer ins Wohnzimmer holen.
Mittlerweile möchte er nicht mal mehr zu Oma oder Opa auf den Arm, obwohl ich mind. 3-5x die Woche bei Ihnen bin (also keine Fremden oder selten gesehene Leut). Wenn er n guten Tag hat und auf'n Arm von ihnen geht und ich richte dann sein Essen und er sieht mich nicht, oder sie gehen mit ihm ins Wohnzimmer, weil die Kuckucksuhr gleich schreit (was ihm gefällt) und ich bin aus'm Blickfeld, geht's Geschreie los.
Beim Papa ist's in der vergangenen Woche wieder etwas besser geworden, er kann ihn wieder auf den Arm nehmen, dann kann ich auch mal kurz raus zur Waschmaschine, oder mal kurz duschen. Aber mal kurz mit dem Auto weg, was erledigen und wenn es nur 10min. fängt er an zu Brüllen, sowie er merkt ich bin nicht mehr da.
Und er lässt sich auch nur noch ausschließlich von mir beruhigen. Ist er bei Papa, Oma und Opa auf'm Arm dackeln die mir eigentlich ständig hinterher, da sie genau wissen, dass wenn er mich nemme sieht, dass er losbrüllt! Man merkt aber auch, dass das ein Brüllen ist, wo er nur sein Ziel, mich wieder zu haben, zu erreichen versucht. Also er weint nicht, er brüllt und schreit einfach nur.
Seit wir im Januar für 2 Nächte im KKH waren, muss ich bei ihm bleiben bis er eingeschlafen ist (was ja auch ok ist), aber seit 2 Wochen muss ich ihn in mein Bett nehmen, dass er einschläft. Bis zu der KKH-Geschichte konnt ich ihn in sein Bett legen, "Gute-Nacht"-sagen und ich war noch nicht mal aus seinem Zimmer draußen, da hat er schon geschlafen.
Mich macht das grad ziemlich fertig, weil das meines Erachtens nach keine Phase mehr ist, aber ich nicht weiß, was ich tun kann, weil schreien lassen ist für mich keine Lösung. Auf der anderen Seite möchte ich auch mal wieder auf mein Pferd sitzen, wobei ich mich schon gar net trau, weil ich weiß sein Gebrülle geht los und wg. 5 Minuten brauch ich mein Pferdle auch net satteln.
Versteht mich bitte net falsch, ich liebe ihn über alles, ich tu wirklich alles für ihn, aber seit 8 Wochen geht's Geschreie los, wenn er mich nicht mehr sieht. Aber ich möcht auch wieder was für mich tun, ich hab noch ca. 8kg zuviel und bin damit sehr unzufrieden und meinem Pferd hab ich auch n schlechtes Gewissen gegenüber (gut, sie steht täglich auf der Koppel), eine Reitbeteiligung kommt nicht in Frage, zum einen ist sie 27 Jahre alt und findet neues doof und zum andern lässt sie sich sowieso nur von mir reiten.
Vielleicht hat mir jemand n Tip, wie ich es wieder n bißchen harmonischer hinkrieg.

Danke - und entschuldigt bitte, dass es so lang wurde!

LG
hafipower

PS: bzgl. Schnuller - welche Meinung vertretet ihr?
Schnuller so klein wie möglich - weil sich die Mutterbrust auch nicht vergrößert
oder
Schnuller dem Alter entsprechen - weil sich so der Kiefer besser ausbilden soll?

Beitrag von dentatus77 10.05.10 - 09:38 Uhr

Hallo!
Oje, dass ist ja extremst-Fremdeln!
Aber helfen kann ich dir bei dem Problem nicht. Das Fremdeln ist in dem Alter auch normal und vergeht wieder. Und bei einigen Kindern ist es halt besonders stark ausgeprägt.

Und zu deiner Schnullerfrage: Schnuller sollte man so klein wie möglich wählen, weil sie sich NIE positiv auf die Entwicklung des Kiefers auswirken. Ganz im Gegenteil, auch exzessives Schnullerlutschen kann sich nachteilig auf die Kieferentwicklung auswirken (wie der Daumen auch), und je kleiner der Schnuller ist, desto mehr Platz hat die Zunge, die bei einem kleinen Schnuller eher eine physiologische Position einnehmen kann als bei einem großen.
Ich persönlich nehme für meine Tochter den Dentistar, da gibt es eh keine unterschiedlichen Größen, sondern nur Schnuller für Kinder ohne Zähne oder mit Zähne. Bei letzteren ist im Schaft eine Rille, wo die Zähne reinbeißen können. Die Größe ist aber gleich.

Liebe Grüße!