Machkampf mit KV - jetzt möchte er Krümel nicht mehr holen....:-(

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sweetyshe20 10.05.10 - 09:31 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich muss mich mal wieder ausko....

Einige haben vielleicht meine Diskussion darüber mitgekommen, das ich nicht weiss, wie ich mich verhalten soll, da der KV sich an keine Abprachen hält (seine neue mit meinem kleinen zum Friseur schicken, von fremden Personen nach Hause bringen lassen, erzählen die Mama weint deswegen darf er nicht länger kommen, verletzungen darf der klene mir nicht zeigen und erzählen, er hätte keine Pflichten sondern nur Rechte, der berühmte DUDUDU Mann etc.). Nachdem er sich auch weigert, sich beim JA zusammenzusetzen, habe ich den Rat einiger befolgt und war bei meiner Anwältin.

Diese hat ihm ein freundliches aber bestimmtes Schreiben geschickt, das es so nicht funktionieren kann, zum wohle des Kindes, er hätte es schon schwer genug und er solle doch an den kleinen denken, sich mit mir zusammen setzten um die Erziehungssachen zu klären und solche Machtkämpfe vermeiden etc etc. Also ohne Drohungen oder sonstiges. Er hatte ein Datum bis er sich bei mir, der Anwältin oder beim JA dazu rechtfertigen soll.

Das hat er getan. Er hat mich letzte Woche abends angerufen, nachdem er und seine neue Frau (mittlerweile 1 gemeinsames Kind + 2 von ihr) das Schreiben bekommen haben und sagte nur kurz und knapp, das wäre eine Frechheit und unter diesen Umständen würde er das Kind erstmal gar nicht mehr holen und auch nicht mehr anrufen. Es kommt dazu, das er 80 km weit weg wohnt und sich aussernatürlich nie bei seinem Sohn gemeldet hat weil ihm die Fahrerei zu viel ist. Seine Familie wohnt 5 km von mir entfernt. Am Samstag war ich Nachbarort im Baumarkt einkaufen, und wer läuft mir über die Füße? Er. Brauche ich ja jetzt nix mehr zu sagen.

Sein kleiner, der Papa über alles liebt, fragt natürlich mit seinen 4 Jahren, wann das nächste mal Papa WE ist , er bastelt grade für Vatertag im Kiga etwas und freut sich es ihm zu geben... Wie soll ich mich denn jetzt verhalten? Ich kann mir doch nicht alles gefallen lassen und es muss doch möglich sein, eine einigung zu finden? Er ist aber nicht wirklich bereit dazu, sich auch ein bisschen an meine Vorgaben zu halten... :-(

Und jetzt?
Danke fürs zuhören ihr Lieben...
LG Sweety

Beitrag von petra1982 10.05.10 - 09:56 Uhr

Der Arme, ist vieleicht blöd aber sag das Papa erstmal keine Zeit hat bis ihr das unter euch geklärt habt, wie es weitergeht.....

Beitrag von rabbit71 10.05.10 - 10:10 Uhr

Hallo Sweety,

das tut mir sehr leid für Deinen Kleinen!!
Meine Tochter durchlebt zur Zeit die selbe Situation.
Der KV ist sauer auf mich, da ich den Unterhalt eingeklagt habe
und möchte daher zur Zeit keinen Kontakt zu seiner Tochter.
Es ist ein armseliges Spielchen der Herren.....sie versuchen UNS
zu treffen und die Leidtragenden sind ihre Kinder!!!

Ich wünsche Dir und Deinem Kleinen viel Kraft!!!!

Lieben Gruß
Rabbit71

Beitrag von windsbraut69 10.05.10 - 10:29 Uhr

Tja, DAS ist das Risiko bei Machtkämpfen und "Vorgaben".

Jetzt wirst Du dem Kleinen erklären müssen, dass er seinen Vater vorerst nicht sehen kann...

Gruß,

W

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 10:45 Uhr

Ich würde an Deiner Stelle nur noch über die Anwältin mit ihm korrespondieren.

Wenn der A... sich jetzt nicht mehr kümmert, dann ist er als Vater ein Totalausfall und (leider) kein wirklicher Verlust.

Ich würde aber das Kind nicht anlügen, sondern sagen: Papa kann Dich sehen wenn er will und ich weiß nicht, warum er Dich nicht regelmässig holt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von windsbraut69 10.05.10 - 15:29 Uhr

"Ich würde aber das Kind nicht anlügen, sondern sagen: Papa kann Dich sehen wenn er will und ich weiß nicht, warum er Dich nicht regelmässig holt. "

Genau DAS wäre aber gelogen, wenn man die Vorgeschichte berücksichtigt.

Beitrag von manavgat 10.05.10 - 17:19 Uhr

nein. Es wäre nicht gelogen.

Sie weiß! nicht wieso, sie vermutet einen Machtkampf.

Gruß

Manavgat

Beitrag von janamausi 10.05.10 - 11:41 Uhr

Hallo!

<<Ich kann mir doch nicht alles gefallen lassen ...<<

Und der Machtkampf geht weiter #schock

Du wolltest nicht, dass es so weiter geht wie bisher (völlig verständlich) und jetzt hast Du es geändert und es passt dir auch nicht. Sicherlich wäre es die bessere Lösung gewesen, dein Ex hätte sich mit dir an einen Tisch gesetzt, aber das will er nicht und das mußt Du leider akzeptieren.

Wenn dein Ex sich jetzt so verhält, geht es ihm nicht um euer Kind sondern um einen Machtkampf. Lass dich darauf nicht ein. Auch wenn es schwer ist, ist es für dein Kind sicherlich besser keinen Kontakt zum Vater zu haben als ständig zwischen drinnen zu stehen.

Sei froh, dass dein Kind jetzt nicht mehr o.g. Sachen mitmachen muß.

LG janamausi

Beitrag von ciocia 10.05.10 - 20:26 Uhr

Hallo,

welche Rolle spielt denn dein neuer Freund für deinen Sohn? Können die beiden sich so annähern, dass der Kleine ihn vtll. als Papaersatz sieht? Dass er einfach eine männliche Bezugsperson hat. Wenn er älter wird, wird er schon von alleine verstehen, dass sein Vater diese Bezeichnung nicht verdient hat, aber es sind noch paar Jährche bis dahin...


LG

Beitrag von joggellive 13.05.10 - 09:36 Uhr

Ohwe Ohwe Ohwe,

was ich hier lesen muss ist schon ziehmlicher misst, mal ganz ehrlich. Alleine der Satz: " der neue Freund als Papaersatz, ist ohne Adoption rechtlich verboten und nicht machbar.

Das Umgangsrecht der Eltern beinhaltet nämlich auch die Pflicht der Eltern, dasjenige zu unterlassen, was das Verhältnis des jeweils anderen Elternteils zum Kindes erschwert.

Und was du da gemacht hast würde ioch, wenn ich er wäre als eine solche erschwerniss ansehen. Dem anderen Elternteil mit dem das Kind in dem moment kein umgang hat, geht es nichts an was wie wo mit wem, den Umgangs gestaltet.

Das deine Anwältin einen Brief geschrieben hat, hat sie deswegen gemacht, weil sie ja die Wünsche des Mandanten erfüllen will, wäre sie korekt gewesen hätte sie gesagt " es geht sie nichts an was in der Umgangszeit passiert" Auch das ist im umgansrecht gesetzlich geregelt , aber wie gewohnt hängt man sich ja gerne mit rein weil die mama ja immer der Meinung ist zu wissen was dem Kind gut tut .

Seine reaktion wirst du akzetieren müssen. Wo geschossen wird, wird bekanntlich zurück geschossen. Erkläre es dem kleinen schonend und mehr kannst du nicht tun , außer abwarten ob sich eventuell irgendwann was anders wird, wenn nicht , pech gehabt für alle seiten. Und jemand zu JA gespräch kann man nich zwingen, und mit der KM zu reden muss auch niemand. Hier hast du dir ein Eigentor bzw. ein des Kindes geschossen, ohne das verhalten des KV gut zu heißen, aber man sollte vorher überlegen was man tut. EIngeschaltete Anwälte bringen erfahrungsgemäß eine gegenwehr.

viel Glück

lg