12 Monate- nachts Dauerstillen

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sauerkraut78 10.05.10 - 10:24 Uhr

Hallo,

meine kleine Maus ist nun 12 1/2 Monate alt und hat noch nie durchgeschlafen. Ich weiss, das das irgendwann von alleine kommen wird und habe auch kein Problem damit sie nachts noch zu 1-2 Mal zu stillen. Sie ist sowieso duenn fuer ihr alter und kann daher gerne trinken.
Seit ca. einem Monat aber wacht sie nachts SEHR oft auf (4-5 mal) und will immer stillen.
Sie vor einem Monat ca. krank (3- Tage-Fieber) und ist nachts oft aufgewacht (immer wenn sie krank ist). Da sie eher ungern Wasser etc. trinkt, hab ich ihr halt nachts dann immer die Brust angeboten, damit sie wenigsten etwas Fluessigkeit zu sich nimmt bei Fieber.
Ja und anscheinend hat sie sich daran nun gewoehnt. Jedenfalls wacht sie seit dem alle 2 St. auf (manchmal auch oefter). Das kann ja kein Hunger sein...
Meint ihr das ist nur eine Phase, oder sollte ich ihr das wieder "abgewoehnen", sprich nicht immer die Brust geben, sondern vielleicht nur 1-2 Mal nachts?
Ich sonst eher fuer die "sanften Methoden", aber wenn es jetzt noch ewig so weiter geht klapp ich echt zusammen.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Danke und LG

Beitrag von sabi2000 10.05.10 - 11:51 Uhr

Hallo,

das kenn ich doch irgendwo her!
Bei uns läufts genau so aber schon seit Monaten. Bei uns war der Auslöser die Zähne mit 6 Mon hat sie alle 4 oben auf einmal bekommen und da hatte ich ihr auch oft die Brust angeboten auch zur Schmerzlinderung. Meine Maus wird nächste Woche 1 Jahr und gestern ist bei mir das Fass über gelaufen. War total fertig von der Nacht muss aber dazu sagen, dass ich seit 4 Wo in der Nacht abgestillt habe und seit dem wacht sie sehr oft auf und weint bis jetzt habe ich sie dann immer noch zu mir ins Bett geholt, das war wohl ein Fehler wie ich jetzt merke.
Habe heute Nacht damit angefangen sie nicht mehr raus zu nehmen. Meine Hebbi und mein Arzt haben gesagt dass das wohl eine Art Machtkampf ist weil sie die Brust will und zu mir ins Bett.
So und nun zieh ichs durch! Die Nacht war dementsprechend krass aber noch paar Tage dann gibt sie hoffentlich auf :o)!
Wollte ihr dann heute morgen die Brust geben wo sie dann wach war aber sie wollte nicht! Mmmh dann hat sich das abstillen wohl von allein erledigt oder sie war beleidigt! ;o)
Ziehen nächste Woche um und dann kommt sie sofort in ihr eigenes Zimmert ahbe echt keine Lust mehr!
Die letzten Monate waren schon echt heftig!
Garnicht zur Ruhe kommen zu können und Kraft zu tanken dass schlaucht dann ganz schön.

Also ich denke bei dir ist das auch ein Fall von Gewohnheit aber ich denke du musst selber zu dem Punkt kommen wo du sagst "so jetzt nicht mehr" und dann radikal bist ich denke anders funktionierts sonst nicht! Und sie ist ja auch schon ein Jahr irgendwann muss sich das ja mal einpendeln und wenn nicht von alleine dann mit hilfe!

Ich hätte auch kein Problem gehabt wenn sei ein mal die Nacht aufwacht aber 10,15,20 mal ne Danke jetzt ist schluss!

Wünsche dir viel Glück und kraft! :o)

Lg Sabrina mit Zoe

Beitrag von mimi1410 10.05.10 - 15:13 Uhr

Hi,
auch wenn man so was hier nicht wirklich schreiben darf - ich tus trotzdem :-) bei meinem zweitjüngsten wars genauso. Ich hab dann angefangen, ihm mit 11 Monaten abends ein 2er Fläschchen zu geben - und er hat geschlafen bis ca. 5 Uhr und wurde dann gestillt. Problemlos. Und er wurde aus dem Schlafzimmer ausquartiert - wir hatten alle mehr Ruhe und einen besseren Schlaf!
LG udn alles Gute Mimi

Beitrag von 6woche.1 10.05.10 - 15:36 Uhr

Hallo


Das hatte ich bei Alessa auch.Vor allem wenn sie am zahnen ist wil sie in der Nacht viel öfters stillen als sonst.Alessa ist nun 14,5 Monate alt stillt in der Nacht 1-2x.Normalerweise schläft sie in ihren Kinderzimmer aberw enn sie sehr oft aufwacht dan nim ich sie zu uns ins Bett.Sie schläft dna besser und ich kann auch schlafen trotz das sie am stillen ist.



Lg Andrea mit Kids

Beitrag von brille09 10.05.10 - 15:51 Uhr

Warum tut ihr euch das denn eigentlich an? Stillen über 6 Monate hinaus bringt keine weiteren Vorteile und irgendwann muss man doch auch selber wieder für sich sein, oder? Was sagen denn eigentlich eure Männer dazu?

Mein Tipp: Gebt dem Kind was "normales" zum Essen und höchstens morgens zum Frühstück noch ne Milch (aber kein Stillen). Laut einer neueren Studie bekommen Kinder, die solange gestillt werden, eher Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt als andere.

Und kommt mir jetzt nicht mit der WHO-Empfehlung. Die ist (auch nach Rücksprache mit Hebamme und KiA!) für die ganze Welt (!), also auch für Gegenden in Afrika, Asien und Südamerika, wo saubere Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser quasi nicht vorhanden sind und dort ist es selbstverständlich sinnvoller, das Kind so lang wie nur grad irgend möglich zu stillen. In unseren Breiten ist es aber höchstens für die Mutter, die sich nicht von ihrem Baby trennen kann/will, gut.

Beitrag von perserkater 10.05.10 - 16:59 Uhr

Ich hoffe doch mal das soll ein Scherz sein.#zitter Ich glaube so viel Unsinn übers stillen habe ich noch nie gelesen.

"Stillen über 6 Monate hinaus bringt keine weiteren Vorteile..."
Dazu hätte ich gerne eine Quelle. Und eine Frage, was soll das 6 Monate alte Baby mit 6 Monaten erhalten wenn keine Milch? Kuhmilch?

"...irgendwann muss man doch auch selber wieder für sich sein, oder?"
Bin ich jeden Tag, ich bin absolut ganz und gar nur Ich. Stillen gehört zu meinem Lebensabschnitt als Mama und es tut verdammt viel für mein Selbestwert.

"Was sagen denn eigentlich eure Männer dazu?"
Er ist stolz auf mich, dass ich unser Kind eine optimale Ernährung bieten kann und hat mich immer unterstützt. Er kennt sich aber auch mit dem stillen aus und sieht meine Titten nicht als Mannesbesitz.

"Laut einer neueren Studie bekommen Kinder, die solange gestillt werden, eher Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt als andere."
Die Quelle zur Studie hätte ich auch gerne. Aber bemüh dich nicht, ich weiß, dass es sie nicht gibt.

"...also auch für Gegenden in Afrika, Asien und Südamerika, wo saubere Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser quasi nicht vorhanden sind..."
Ja auch, aber nicht ausschließlich. Weltweit heißt auch sämtliche Industrienationen, Deutschland inbegriffen. Gäbe es einen Unterschied hätte die WHO es landgerecht aufgeteilt. In deinem Fall sieht es dann so aus:
Afrika, Asien usw. bitte lange stillen
Europa, USA usw. bitte nur 6 Monate stillen und dann Kuhmilch

"In unseren Breiten ist es aber höchstens für die Mutter, die sich nicht von ihrem Baby trennen kann/will, gut."
Natürlich...Mein einziges bestreben meine fast 1 Jahr alte Tochter ist, sie nie wieder los zu lassen und an meine Brust zu drücken.

Kopfschüttelnde Grüße von der #katze

Beitrag von ayshe 10.05.10 - 18:27 Uhr

nee, das ist ihr ernst, zumindest sind es ihre völlig erfahrunslosen und anhungslosen vorstellungen ;-)

Beitrag von sara09 10.05.10 - 20:06 Uhr

erstmal muss ich #danke sagen. deine beiträge gefallen mir generell sehr gut!

"Er kennt sich aber auch mit dem stillen aus und sieht meine Titten nicht als Mannesbesitz. "
das finde ich besonders gut#rofl

lg Sarah

Beitrag von monab1978 10.05.10 - 17:17 Uhr

#klatsch

Das ist die Abkürzung von dem ellenlangen Text, den ich jetzt schreiben würde, hätte ich nicht ein Baby zu stillen und einen Grossen, der auf den Spielplatz will....

Beitrag von marysa1705 10.05.10 - 17:26 Uhr

Wie unwissend kann man eigentlich sein?

"Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten verlangsamt nicht das Wachstum, verringert aber die Zahl von Magen-Darm-Infekten, verzögert die Periode und trägt zu mehr Gewichtsverlust bei der Mutter bei

Nach drei oder vier Monaten wird bei vielen Kindern, in der Sorge, dass alleiniges Stillen die Ernährungsbedürfnisse des Kindes nicht deckt, zugefüttert. Jedoch zeigen diese Studienübersicht und andere Studien, dass ausschließliches Stillen für sechs Monate Vorteile gegenüber Zufüttern nach drei bis vier Monaten hat. Dieses gilt sowohl in Entwicklungsländern als auch entwickelten Ländern. Zu den Vorteilen gehören weniger Magen-Darm-Infekte, das spätere Eintreten der Periode und Gewichtsverlust bei Müttern. Es wurde nicht beobachtet, dass es zu weniger anderen Infektionen oder weniger Allergien kommt. Das Wachstum von, für sechs Monate ausschließlich gestillten Kindern, ist nicht verringert, aber sie können möglicherweise niedrigere Eisenwerte haben."
http://www2.cochrane.org/reviews/de/ab003517.html

Ein Kleinkind stillen
http://www.uebersstillen.org/jnwhyd.htm


Beitrag von hailie 10.05.10 - 18:11 Uhr

du hast keine ahnung von dem was du schreibst...

bevor du solch einen quatsch verbreitest, würde ich mich nochmals gründlich informieren!

Beitrag von ayshe 10.05.10 - 18:25 Uhr

...sagt die frau, die noch gar kein kind hat.

#rofl#rofl#rofl

du bist hier echt schon der oberbrüller, danke für die ganzen lacher!



erwarte bitte nicht, ernstgenommen zu werden.

Beitrag von lalal 10.05.10 - 19:15 Uhr

Selten sowas dämliches gelesen#augen

"Laut einer neueren Studie bekommen Kinder, die solange gestillt werden, eher Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt als andere"

Davon hätte ich gerne mal den Link, bitte#rofl

Der Rest ist einfach nur dumm!

Beitrag von schnabel2009 10.05.10 - 19:21 Uhr

Wow, bist Du mutig *gg*

LG schnabel

Beitrag von under30 10.05.10 - 20:08 Uhr

Ich bitte dich mir folgende Fragen zu beantworten:

Was ist "normales" Essen?

Und warum ist eine Milch die für ein Kälbchen, eine kleine Ziege, ein Fohlen oder ein Lämmchen bestimmt ist, besser für ein Kind als die Milch, welche für das Kind produziert wurde?

Wodurch unterscheiden sich die Bedürfnisse westlicher Kinder von denen in Afrika, Asien und Südamerika?

Beitrag von tantom 10.05.10 - 22:13 Uhr

Soviel Unsinn auf einen Haufen habe ich selten gelesen. Es ist nicht würdig kommentiert zu werden!

Beitrag von perserkater 10.05.10 - 17:06 Uhr

Hallo

Kenne ich und von meinen Freundinnen auch. Mich stört es momentan nicht aber sollte es doch mal so sein, dann würde ich das Abstillprogramm von Gordon versuchen: http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rupp-gordon.shtml

Es ist sehr sanft, besonders das Kind wird in seinen Bedürfnissen nicht nachhaltig beschnitten. Es muss das stillen aufgeben aber nicht die Nähe zu dir.
Eine meiner Freundin hat es gemacht, bei den anderen stillten sich die Kinder von alleine ab.

LG

PS: Dieses "Kommentar "von brille09, na ja, du wirst ja selber wissen, das es Unsinn ist.;-)

Beitrag von ayshe 10.05.10 - 18:28 Uhr

meine tochter hatte auch solche phasen, aber sie vergingen auch wieder.
ich denke schon, daß es ein zeitweises bedürfnis sein kann.

Beitrag von under30 10.05.10 - 20:13 Uhr

Hallo,

das hatte meine auch in dem Alter. Wie sieht es den mit den Zähnchen aus? Bei meiner war es so, und als dann Backenzähne und Eckzähne draussen waren, war es schlagartig vorbei.

Du hast ihr nichts angewöhnt, was du ihr abgewöhnen könntest. Wenn es dich arg stört, könntest du versuchen, vor dem Stillen Wasser anzubieten, irgenwann nimmt sie es.

Aussitzen war bei uns immer das Beste. Ich habe oft versucht dagegen zu steuern und es immer noch schlimmer gemacht als es eh schon war. Sobald ich mich damit abgefunden hatten, war es bei uns besser. In dem Alter hat es aber leider sehr lange gedauert bis es vorbei war.

LG
Theresa