War heute mit meiner Tochter nochmal beim Arzt und hab nachgehakt

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Beitrag von claudia.1970 10.05.10 - 12:30 Uhr

Hallo

Einige von euch haben sicher meinen Beitrag weiter unten verfolgt.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=10&tid=2624539

Heute hatte meine Tochter das Psychologen Konsil.
Die Psychologin konnte jedoch keinen einzigen Anhaltspunkt finden wo sie hätte ansetzen können und demzufolge das was ich von Anfang an gesagt habe bestätigt das meine Tochter keinen Psychologen braucht sondern mal gut durchgecheckt werden muss.

Nunja dieses Thema ist dadurch jetzt vom Tisch.
Dann wollte ich den behandelnden Arzt nochmal sprechen da ich ihn ja bei der Entlassung nicht mehr gesehen habe.
Dieser war dann leider wieder nicht erreichbar und so hab ich mir die aktuelle Stationsärtzin gegriffen.
Ich hab sie gefragt ob man meine Tochter auf Antikörper zwecks Pfeifferschen DF getestet hat.
Sie guckte mich total erstaunt an und fragte mich warum man das hätte tun sollen.
Ich hab ihr dann die Symphtomatik erklärt und sie ging dann mit der Akte meiner Tochter zur Oberärztin.
Also sie wiederkam meinte sie dann wir nehmen ihrer Tochter jetzt nochmal Blut ab denn die Untersuchung auf Antikörper macht Sinn.

Ausserdem gab man mir noch ein Stuhlröhrchen mit da man den Stuhl auch untersuchen würde auf Entzündungen ect.

Also ich hab ehrlich gesagt den Mund kaum noch zubekommen.
Warum muss ich als Mutter denn die Ärzte darauf hinweisen was man eventuell noch in Betracht ziehen könnte.

Es heisst ja nicht das sie wirklich das PDF gehabt hat und wenn dem nicht so ist sollen sie weiter suchen aber ich finde es trotzdem erstaunlich das man darauf nicht kommt. Wenn ich die Sympthome bei google eingebe dann bekomme ich auf den ersten Seiten immer nur das PDF angezeigt also scheint es ja recht nah zu liegen das es daherrühren könnte.

Naja ich werd euch auf dem laufenden halten falls es euch interessiert was da noch alles bei rumkommt

LG und danke nochmal für eure Antworten
Claudia

Beitrag von vonni1974 10.05.10 - 15:14 Uhr

Ich hatte selbst mal das Pfeiffrische Drüsenfieber und ich kann Dir nur sagen das es mir sehr schlecht ging.

Ich hatte 2 Wochen lang wirklich fast dauerhaft 40 Fieber. Ich konnte nicht mehr. Mir tat wirklich alles weh, von Kopf bis zu den Zehen. Hatte sehr starke Halsschmerzen die sehr schmerzhaft bis in die Ohren zogen. Ich war so schlapp, dass ich dachte ich stehe das nicht durch.

Nach 2 Wochen Antibiotika wurde es langsam besser.
Anfangs wurde eine Angina diagnostiziert. Da bekam ich erstmal für 6 Tage das falsche Antibiotika. Schon nach wenigen Tagen wurde mir klar, das kann es nicht sein. Ich hatte mich in meinen Leben noch nie so schlecht gefühlt. Bin dann in eine Klinik die mich gründlich untersuchten und das PDF diagnostizierten. Musste da bleiben und bekam dann für 10 Tage das richtige AB. Meine Milz war auch vergrößert. Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht bis ich wieder richtig auf den Beinen war. War Dauermüde und schlapp.
Bauchschmerzen hatte ich danach allerdings nicht. War nur müde und schlapp.

LG

Ivonne

Beitrag von unipsycho 10.05.10 - 16:04 Uhr

"Die Psychologin konnte jedoch keinen einzigen Anhaltspunkt finden wo sie hätte ansetzen können und demzufolge das was ich von Anfang an gesagt habe bestätigt das meine Tochter keinen Psychologen braucht sondern mal gut durchgecheckt werden muss. "

;-)
Ich bin wirklich absolut noch KEINEM Menschen begegnet, bei dem sich nach dem Kennenlernen nicht irgendein mehr oder weniger großer Rucksack an Problemen offenbart hat.

Lassen wir das... ;-)
Ich finds toll, dass du trotzdem mit ihr zum Psychologen gegangen bist #pro#pro#pro

Das mit der vergrößerten Milz finde ich, als außenstehende und medizinisch wenig versierte, auch seltsam.
Eigentlich dachte ich schon, dass Probleme mit der Milz zu Kreislaufproblemen führen können... #kratz
ICh bin ja mal gespannt, was der Test sagt :-)