Ist Ultraschall wirklich so schädlich?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angi1987 10.05.10 - 14:17 Uhr

Hallo,

meine Mutter macht mich ganz verrückt damit und meint ich geh viel zu oft zum FA bzw. lass viel zu oft US machen (alle 4 Wochen).
einmal war ich jetzt zusätzlich zum 3D-US weil ich es meinem Mann live zeigen wollte.
Meine Mutter hat mir Berichte gezeigt wo drin steht, dass US zu Früh- und Fehlgeburten führen kann etc...

Beitrag von kroetentier83 10.05.10 - 14:19 Uhr

Meine Mami ist der gleichen Ansicht - vielleicht war es früher wirklich so schädlich? Ich meine gerade am Anfang möchte man doch aber vor Allem wissen, dass alles i.O. ist!Ich hab jetzt am 17.05. den nächsten Termin - freu mich schon riesig drauf.
Wenn es extreme Risiken wären, würden die FÄ das schon zu Bedenken geben - ich habe bisher von meiner FÄ nichts in der Richtung gehört.

Beitrag von malzbier75 10.05.10 - 14:20 Uhr

Ich hatte auch schon häufig Ultraschall (durch Blutungen und KH wurde häufiger geschallt) und mein Baby ist ganz normal entwickelt, sogar ein paar Tage voraus.

Beitrag von linagilmore80 10.05.10 - 14:29 Uhr

Ich musste beim letzten Kind häufiger zum US (alle 8 Wochen oder so), weil ich vorher einen KS hatte und mein FA sich wegen der Narbe gesorgt hatte (zwischen beiden Mädels liegen 2,5 Jahre).

Ein Ultraschall kann angeblich fürs Kind unangenehm laut werden, aber wirklich schädlich ist es nicht und einen Zusammenhang zwischen US und Frühgeburten ist nicht nachzuweisen. Überleg mal, wie viele Frauen hier im Forum schon Früh- bzw. Fehlgeburten gehabt haben müssten.

LG,
Lina

Beitrag von qrupa 10.05.10 - 14:30 Uhr

Hallo

man kann weder das eine noch das andere bisher wirklich sicher belegen, weil es US als standardmaßname noch nciht lange genug gibt um wirklich sagen zu können, dass es keine Langzeitfolgen hat. Un des gibt wohl Untersuchungen die gezeigt haben dass Mäuseembyos veränderungen im Gehirn hatten, wenn sie viel US hatten. Nun ist ein baby keine Maus und die US Rate war da eine andere als in einer durchschnittlichen SS, aber es zeigt ja schon, dass US etwas bewirken kann. Mir persönlich reicht das als Grund um auf extra US zuverzichten.

LG
qrupa

Beitrag von nele27 10.05.10 - 14:57 Uhr

Sehe ich ganz genauso!

Ich mache die drei Pflicht-US und als ich Blutungen hatte, musste auch einer gemacht werden. Aber solange alles ok ist, muss ich das Baby nicht ständig angucken... ich sehe es ja noch lange genug ;-)

LG, Nele
13. SSW

Beitrag von bobb 10.05.10 - 14:35 Uhr

Ich hab in zwei verschiedenen gyn-Praxen mit insgesamt vier Ärzten gearbeitet und mit allen über dieses Thema geredet und alle sind sich(unabhängig voneinander ) einig,daß es Quatsch ist. Bei meinem ersten Kind war ich anfangs wöchentlich zum US.Ich war in der 12.SSW,da bekamen wir ein 3D und wir waren sozusagen "Vorführobjekt".In der jetzigen Schwangerschaft bin ich auch derzeit wöchentlich zum US und mach mir keinen Kopf deswegen.Ich weiß,wenn einer meiner Chefs/Ärzte Bedenken hätten,hätten sie es nciht gemacht,bzw.würden es jetzt nciht machen.Meiner Tochter geht es gut und das Freche kommt sicher nicht vom US:-p...

Beitrag von angi1987 10.05.10 - 15:04 Uhr

Ärzte sagen natürlich nicht dass es schädlich ist, weil sie es schließlich abrechnen können mit den Krankenkassen, machen also Geld damit.

Achso und früher dachte man auch und wurde von Ärzten versichert, dass Röntgenstrahlen unschädlich seien, das weiß man jetzt mittlerweile besser.

ich denke, so wird es beim US auch kommen...

Beitrag von bobb 10.05.10 - 15:11 Uhr

sie können nicht jeden us abrechnen,schon gar nicht vier im monat,also 12 im quartal...höchstens mit diagnosen wie blutungen,cervixinsuffizienz o.ä.

und us kann man nicht wirklich mit röntgen vergleichen.

Beitrag von tekelek 10.05.10 - 15:26 Uhr

Hallo !
Das ist absoluter Blödsinn. Bei einer normalen Schwangerschaft können genau 3 Ultraschalluntersuchungen abgerechnet werden. Mehr nur bei Risikoschwangeren oder begründeten Verdachtsfällen.
Und Ultraschall hat nichts mit Röntgenstrahlung zu tun ! Es handelt sich um Schallwellen, nicht um Strahlung !
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von babylove05 10.05.10 - 14:49 Uhr

Hallo

Die US heute sind unbedenklich da sie nicht mit Strahlung arbeiten sondern mit Schallwellen .... die sind zwar wohl sehr laut ( aber im Bauch ist es eh allgemein ziemlich laut ) und eben ein ungewohntes geräusch für die kleinen aber nicht Schädlich .... vor 20 Jahren waren die geräte ganz anderst als heute...

Auch gtc und z.b der Angelsound arbeiten nicht mit strahlen sondern Schallwellen ....


Lg Martina

Beitrag von liv79 10.05.10 - 15:00 Uhr

Nein, hab mehrere Ärzte gefragt und alle waren der Meinung das sei Quatsch!

Hab anfangs alle 2 Wochen Ultraschall gehabt (da ich vorher 2 Fehlgeburten hatte), und jetzt alle 4 Wochen.
Dem Zwerg geht's prima.

Schädlicher ist es meiner Meinung nach, aufkommende Probleme nicht zu entdecken, weil man nur 3x in der ganzen Schwangerschaft Ultraschall macht.

Beitrag von brille09 10.05.10 - 15:31 Uhr

US-Wellen sind auch fürs Baby nicht hörbar (es sei denn, du hast dich mit ner Fledermaus gepaart :-p). Außerdem sind US-Wellen überall und unumgänglich, weil sich eben manche Tiere damit orientieren.

Die Aussage, US gäbe es noch nicht lange genug, ist natürlich Quatsch. Ich weiß zumindest, dass bei mir damals vor 30 Jahren schon US gemacht wurde. Und 30 Jahre sind wohl eine sehr lange Zeit, wenn man schaut, wie lange andere medizinische Methoden bereits existieren heutzutage.

Auch die Aussage, US sei "heute" nicht mehr schädlich, weil es keine Strahlung sondern nur noch Wellen sind, ist Schmarrn. US sind immer Wellen, nämlich Ultra-Schall-Wellen (also extrem hohe Schall-Wellen). Die kommen - wie gesagt - auch in der Natur vor. Das andere - nämlich die Strahlen - sind Röntgenstrahlen (andere Art der Untersuchung). Genaugenommen allerdings sind alles Wellen oder Teilchen oder beides (man lese über "Schrödingers Katze") - es kommt aber auf den Energiegehalt (=Frequenz) an.

Beitrag von betzedeiwelche 10.05.10 - 16:19 Uhr

Ich weiß nicht wie´es bei Euch war aber als ich mich für die 4 Wochen Us entschieden habe, habe ich extra ein Aufklärungsbogen bekommen wo ganz klar drin steht das es keinerlei Risiken durch US gibt. Weder Fehl-Frühgeburten noch Schädigungen. Dieser Boden war von der deutschen Ärzte Vereinigung und wenn die es nicht wissen wer dann. Es ist doch heute Gang und gebe mit Baby TV, gäbe es auch nur den leisesten Verdacht würden es nicht alle Ärzte anbieten und die Statistik zeigt auch keine höhere Rate eher ist es doch so das durch die moderne Vorsorge schon Krankheíten im GLG Betzy

Beitrag von verzweifelte04 10.05.10 - 16:26 Uhr

hallo!

laut meinem FA ist es unbedenklich - hatte von der 6. SSW bis zur 12 -13. ssw 11 Ultraschalluntersuchungen!!!

hab mir natürlich gedanken gemacht.. aber das einzige risiko bei den us-untersuchungen war, dass ich ein riesen hämatom habe und der vaginale ultraschall noch eingesetzt wurde, dass man die gebärmutter zu sehr "in bewegung" versetzt, dass das hämatom zu bluten anfängt.. weiß nicht wie das genau erklären soll, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

lg
Claudia