Zum Thema (un)gefährliche US-Untersuchungen...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angi1987 10.05.10 - 15:07 Uhr

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ultraschall-ia.html

Beitrag von bibi22 10.05.10 - 15:12 Uhr

hi!

Ich würde sagen, das ist jedem selbst überlassen.
Ich mache die normalen Untersuchungen alle mit und bin dann doch einwenig beruhigter, außerdem muss ich ehrlich zugeben bin ich total neugierig. #schein

Meine Freundin hingegen, will keine Ultraschall Untersuchungen machen, hat eine kompetente Hebamme und findet es so gut. Sie war ein mal beim FA, der hat ihr gesagt, sie guckt nur nach dem Gebärmutterhals und im endeffekt hat sie dann das Kind vermessen! #aerger Hat mich auch total geärgert! Wenn sie das nicht will, hat ihre FÄ das zu respektieren und punkt.

Wir stehen uns diesbezüglich recht neutral gegenüber. #herzlich

lg bianca

Beitrag von lusanna 10.05.10 - 15:15 Uhr

Wertfrei publizieren sieht meiner Meinung nach anders aus...hätte mich auch gewundert wenn man auf der Seite was positives oder neutrales über US lesen könnte...

Gibt hunderte Quellen die das Gegenteil sagen.

Beitrag von angi1987 10.05.10 - 15:24 Uhr

Auf den Seiten wo etwas Positive steht, steht als Argument aber auch nur, dass nix Negatives nachgewiesen werden konnte...

Ich lass ja auch US machen, doch irgendwo hat die doch recht finde ich, die Natur ist so genial und wir trauen ihr gar nicht...


P.S. Früher hieß es auch Röntgenstrahlen seien ungefährlich....

Beitrag von tekelek 10.05.10 - 15:28 Uhr

Hallo !
Ich schreibe es hier nochmal. Röntgenstrahlung ist Strahlung, Ultraschall sind Schallwellen. Es kann vielleicht sehr laut für das Baby werden, aber die wenigen Untersuchungen, die zur Vorsorge gemacht werden, haben einen höheren Nutzen als Risiko.
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von angi1987 10.05.10 - 15:31 Uhr

Ich weiß, aber während der Geburt wird ständig CTG gemacht was großer Stress für das Baby ist, obwohl es mit dem Geburtsvorgang an sich schon genug zu kämpfen hat.

Beitrag von tekelek 10.05.10 - 15:35 Uhr

Hallo !
Deshalb habe ich bei beiden Kindern Hausgeburten gemacht und werde es auch beim dritten Kind so machen ! Ich wäre nie und nimmer zur Geburt in ein Krankenhaus gegangen, nicht nur wegen des CTGs, sondern aus vielen verschiedenen Gründen ...
Liebe Grüße,

Katrin (deren Tochter das CTG absolut nicht leiden konnte und ständig den Schallkopf weggekickt hat, weshalb ich es dann abgelehnt habe ...)

Beitrag von tekelek 10.05.10 - 15:22 Uhr

Hallo !
Ich finde den Artikel nicht sehr gut recherchiert bzw. teilweise sind die Aussagen auch einfach falsch. Es stimmt z.B. nicht, daß in der Natur keine Ultraschallwellen vorkommen. Was ist denn bitte mit den Fledermäusen ? Die Urheberin dieses Textes hat scheinbar keine Ahnung, daß sich diese Tiere per Ultraschall orientieren !
Ich selber bin auch keine Befürworterin von zu häufigen Ultraschalluntersuchungen, aber die drei, die es bei der Vorsorge gibt, sind bestimmt weniger schlimm als unentdeckte Erkrankungen des ungeborenen Kindes (die man teils im Mutterleib schon behandeln kann ....).
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5 Jahre), Nevio (3,5 Jahre) und #ei (5.SSW)

Beitrag von angi1987 10.05.10 - 15:29 Uhr

Ich hab mir da zuvor ziemlich wenig Gedanken darüber gemacht, leider.
Bei mir wurde zur Feststellung der SS US gemacht, dann bei 6+0 um Herztöne festzustellen, dann 1. Screening, dann nochmal kurz als ich die Bescheinigung für AG geholt habe und Mittwoch hab ich nach 4 Wochen 2.Screening...

Also schon sehr oft!

Beitrag von meram 10.05.10 - 15:39 Uhr

Also ich finde den Artikel ehrlich gesagt auch eher schlecht. Die Argumentation "die Natur macht das schon" und "früher ging es doch auch ohne" ist doch einfach Quatsch. Klar muss man sich auch ein bisschen auf seinen Körper und auf die natürliche Entwicklung verlassen, aber es ist doch auch nachweisbar so, dass durch die bessere Vorsorge und medizinische Versorgung während der Geburt die Mütter- und Kindersterblichkeit einfach ganz stark zurück gegangen ist. Und auch das Argument, dass bei Hausgeburten weniger Komplikationen auftraten und weniger Eingriffe nötig waren als bei Geburten im Krankenhaus ist doch nur begrenzt aussagekräftig, weil Hebammen einer Hausgeburt doch ohnehin nur zustimmen wenn die Schwangerschaft ohne Komplikationen ablief.

Klar muss man sich überlegen, ob es wirklich nötig ist, bei jedem Arztbesuch einen Ultraschall zu machen. Ich finde es einfach eine tolle Erfahrung, die einen grade in der Frühschwangerschaft, wenn man von dem Kind sonst noch nicht viel merkt, dieses Wesen im Bauch wirklich näher bringt.

Beitrag von schnuppell 10.05.10 - 15:43 Uhr

Ich finde es gut, wenn man sich damit auseinander setzt, was während der SS passiert und sich die Frage pro/contra US stellt. Man sollte nicht alles unreflektiert machen.

Vielen Aussagen kann ich zustimmen, andere finde ich aber doch eher verängstigend und sehr einseitig. Z.B. denke ich, dass es sowohl für Mami als auch für Baby eine enorme Stressreduktion bedeuten kann, wenn die Mami sieht, dass mit dem Baby alles ok ist.

Ich denke auch, dass man es nicht übertreiben sollte (weswegen ich auch keinen Angelsound will, da der ja auch so arbeitet), der US aber immer dort in Ordnung ist, wo eine konkrete Verunsicherungt abgebaut werden kann. Ich selber möchte keine Untersuchungen machen, die zu einer Entscheidung für oder gegen mein Baby führen könnten. US wird es aber weiterhin geben.

LG