Ich moechte gerne mit meinem Freund zusammen ziehen.

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von angie300194 10.05.10 - 17:45 Uhr

Also Ich bin 16 und in der 7. Woche schwanger. Mein Freund ist 19 und wird im August 20. am 25.12 soll mein Kind zur Welt kommen. Da meine Schwester (bald 20) auch eine Tochter hat (6 Monate) wird's ziemlich stressig im Haushalt. Daher meine Frage, kann Ich mit de Einverstaendniss Erklaerung mit meinem Freund zusammen ziehen ? Nur, da gibt's ein Porblem. Ich wohne in dortmund und mein Freund in Wiesbaden. Kann dort das Jugendamt nicht auch auf mich un mein Kind achten sowie sie es auch hier machen ?


Lg, Angie.

Beitrag von tagpfauenauge 10.05.10 - 17:49 Uhr

Hi,

ja du kannst ausziehen, wenn deine Eltern es erlauben. Die Frage ist nur, ob dein Freund eine Familie ernähren kann.

Beitrag von angie300194 10.05.10 - 18:05 Uhr

Der hat seine Ausbildung Ende Juni fertig und geht ab Juli zur Bundeswehr

Beitrag von stormkite 10.05.10 - 21:42 Uhr

Hallo Angie,

ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, das junge Väter in eurer Situation von der Bundeswehr freigestellt werden können. Wäre in Eurem Fall besser, falls er nach der Ausbildung übernommen werden kann.

Für dich wäre es besser, wenn ein freundliches, kompetentes Familienmitglied bereit wäre, sich mit dir in die Babybetreuung zu teilen. Ich würde meine 16-Jährige Tochter nicht mit einem Baby alleine lassen, sondern dafür sorgen, das sie eine Ausbildung machen kann, oder zumindestens die Schule weiter.

Von daher ist ein Umzug in eine andere Stadt nicht ideal.

Kite

Beitrag von kati543 11.05.10 - 19:43 Uhr

Grundsätzlich geht es, wenn ein paar Bedingungen erfüllt werden.
Wer ist dein bisheriger Vormund und wer soll es nach dem Umzug werden?


Aber mal was anderes... Wie stellst du es dir vor allein in einer Wohnung mit Baby zu leben? Dein Freund geht zum Bund. Er ist dann nicht zu Hause. Da ist es doch besser, wenn du bei deiner Schwester bleibst. Falls das JA dein Vormund ist, dann wird es wohl auch diesen gedankengang haben und dem Umzug nicht zustimmen.

Beitrag von yamyam74 12.05.10 - 09:10 Uhr

Du kannst natürlich mit dem Einverständnis Deiner Eltern ausziehen.
Überlege Dir nur mit Deinem Freund genau, ob es passt.
Was macht Dein Freund beruflich? Ist er noch in der Ausbildung oder schon fertig? Das Wichtigste ist, dass Ihr Euch ausrechnet, wieviele Ausgaben auf Euch zukommen und ob Ihr mit dem Geld auskommt.
Bitte mache trotz Deines Babys eine Ausbildung. Es ist sehr Wichtig, Eurem Kind von Anfang an zu zeigen, dass man arbeiten gehen muss. Auch um ein geregeltes Leben zu haben. Es gibt nichts schlimmeres für ein Kind, wie Hartz 4 groß zu werden.

Ich bin selbst sehr jung Mutter geworden (mit 18 wurde ich schwanger), allerdings war das Baby geplant. Ich war damals schon verlobt und mein Mann (damals 20) hatte eine gute Ausbildung fertig.
Ich habe auch meine Ausbildung fertig gemacht. Heute erwarten wir unser 6. Kind. Es kann also auch alles super verlaufen, aber wie gesagt... erst einmal vernünftig überlegen und vor allem rechnen.

Ich wünsche Euch viel Glück und ein gesundes Baby.

LG

Beitrag von taliysa 12.05.10 - 11:50 Uhr

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Wunsch eine "eigene" kleine Familie zu haben sehr groß für dich ist..

Allerdings ist dein Freund ja während seiner Bundeswehrzeit di ganze Woche nicht zuhause und du mit dem Würmchen ganz allein...

Ich selbst bin mit 18 Mutter geworden, war vom Vater getrennt und auch recht weit weg von meinen Eltern... Und was soll ich sagen: Es war schrecklich!!

Selbst wenn du dich gut mit der Familie deines Freundes verstehst, ersetzt sie nicht deine Familie, deine Heimat und deine Freunde!

Wie wäre es denn wenn ihr euch in Dortmund gemeinsam eine kleine Wohnung sucht? Dann bist du nicht direkt soweit weg von allem.
Nach Wiesbaden ziehen könnt ihr auch nach seiner Bundeswehrzeit noch, bzw. sobald er Arbeit gefunden hat.

Mein Tipp: Eigene Wohnung, aber in Dortmund.
Das Jugendamt mit ins Boot holen, damit du eine Ausbildung und einen Schulabschluss machen kannst, das ist sooooo wichtig!!

LG Janine

Beitrag von brille09 12.05.10 - 13:35 Uhr

Hallo zusammen!

Ich finde es echt doof, wie hier wieder mal unterschwellig dumm daher geredet wird. Mein Freund war damals 18, ich 17 und wir befürchteten eine SS. Heute - 11 Jahre später - sind wir verheiratet, haben beide einen Uni-Abschluss und sind im öffentlichen Dienst beschäftigt - kurzum, das was man "gut situierten Mittelstand" nennen könnte, also nicht das "klassische Bild" der Teenie-Mama oder so. Mein Mann war damals grad schön mit der Ausbildung fertig und hatte eine gute Stelle (hat später Abi gemacht und studiert). Ok, ich war nicht ss, die Periode hatte sich "nur" verschoben. Rückblickend muss ich sagen, dass unser Leben wahrscheinlich auch nicht viel anders verlaufen wäre als so. Und wahrscheinlich wären wir beide mit 18 und 19 genauso verantwortungsvolle Eltern gewesen wie es andere mit 30 nicht sind. Die Vereinbarkeit von Familie und Studium wär wesentlich einfacher gewesen als mit dem Beruf jetzt. Studieren kann man nebenher (zumindest in meinem Studium wär reichlich Zeit gewesen), arbeiten geht schlecht, weil man nie mehr so flexibel ist wie im Studium.

Klar, bei der TE ist es wahrscheinlich etwas anders. Aber ganz ehrlich, wo liegt das Problem, es zu versuchen? Sie können doch zusammenziehen, ich finde es sogar wichtig, dass das Kind eine Familie hat. Und wenn es nicht klappt, dann steht doch hoffentlich die Tür bei den Eltern immer noch offen. Das wünsch ich der TE zumindest.

Beitrag von mauerbluemchen86 18.05.10 - 20:22 Uhr

Hallo,
was ist denn an den Beiträgen dumm daher geredet?
Ich finde, dass sich die Antworten sehr realistisch auf genau das beziehen, worauf es ankommt.
Die Erfahrungen, die geschrieben wurden, kommen sogar von Frauen, die tatsächlich schwanger waren und früh Kinder bekommen haben. Die haben sogar beschrieben, wie anstrengend es ist und wie schwer es ohne Unterstützung war.

Und Du musst doch zugeben, dass es einen Unterschied macht, ob man im gleichen Ort wohnt oder mehrere hundert Kilometer auseinander! Und bevor ich jemandem rate mehrere hundert Kilometer weit weg zu ziehen, in eine Stadt, in der ich niemanden kenne und dann noch mit einem Freund und Vater, der zur Bundeswehr geht, sorry...aber da frage ich mich gerade, wo der Bezug zu Deiner damaligen Situation ist und vor allem, was an den Einwänden und Anmerkungen der Beiträge über Dir dumm sein soll.

Ganz im Gegenteil beziehen sie ein, dass es eben nicht nur auf die Stärke der Liebe, der Beziehung und der "Vernunft" ankommt, sondern vor allem auch auf Faktoren, die außerhalb der Beziehung liegen, wie zum Beispiel Unterstützung (ob nun in Form von "Babysitten" oder in Form von "Dasein zum Reden").

Ich fände es eher schwierig und dumm zu sagen, sie soll nach Wiesbaden ziehen, sie schafft das schon. Sicherlich kann sie es schaffen, aber man muss eben auch bedenken, dass es grundsätzlich schon was ganz anderes ist, ein Baby zu haben oder alleine in einer fremden STadt zu leben...und dann mit Baby alleine in einer fremden Stadt...das ist wirklich hart. Egal, ob 16, 26 oder 36.

Dir und Eurem Kind alles Gute,
#blume