Nochmal wegen Trocken- werden.....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von der.maulwurf 10.05.10 - 20:01 Uhr

Tag ihr Lieben.

Folgendes Problem haben wir zurzeit.
Meine Kleine (fast 3Jahre alt) ist grade am trocken werden.
Sie geht Tagsüber immer aufs Töpfchen ohne Zwischenfall.
Sie ekelt sich mittlerweile total vor dem pinkeln in die Windel, besteht aber trotzdem immer eisern darauf die Windel nach jedem Pipi anzubekommen.
Und vorallem wenn sie Groß muss.

Jetzt haben wir das Problem auch nachts. Sie will partout nicht mehr in die Windel machen, und wacht mittlerweile nachts bis zu 4mal auf und brüllt wie am Spieß, weil sie die totale Panik vor dem pinkeln in die Windel hat.#kratz

Wir erklären ihr jeden Tag zig mal, das sie nicht schreien braucht und sogar ruhig weiterhin in die Windel pieseln kann, da es Nachts nicht schlimm ist.

Jetzt hab ich gestern mit meiner Mutter UND mit meiner Tante telefoniert.
Meine Mutter meinte gleich, das es sowas bei ihr nicht geben würde, sie würd versuchen ihr das aufstehen Nachts gleich wieder abzugewöhnen.
(Bloß wie?) Einfach schreien lassen, kann ich sie auch nicht stundenlang.
Meine Tante meinte, wir sollen gucken Tagsüber das Thema pieseln so gut und relaxt wie möglich zu gestalten damit sie Nachts nicht mehr aufwacht, weil es sie zu sehr beschäftigt.

Solange sie aber noch aufwacht, muss ich ja irgendwie wissen wie ich mich zu verhalten habe. Wenn ich sie nicht raushole schreit sie wie verrückt und zieht das auch durch bis jemand kommt. (Wenns sein muss Stundenlang)
Und das geht Nachts nicht. Ich bin aber irgendwie der Meinung, das es auch nicht gut ist sie rauszuholen. Sie soll ja lernen ihre Blase unter Kontrolle zu haben, vorallem Nachts. Und sie soll nicht gelernt bekommen, das es normal ist so oft aufzustehen. Es fing mit einem mal an, und gestern wars schon 4mal. Und ich wusste gleich, das es immer mehr wird, wenn ich es zur Gewohnheit werden lasse. Aber mein Mann hat sie halt immer wieder rausgeholt, obwohl abgemacht war, Das wir es lassen, oder erst versuchen sie wieder zum schlafen zu bewegen.

Wie soll ich denn jetzt am besten weitermachen?
Dieses Nächtliche gebrüll und Aufstehen-müssen ist so
nervig....

Gruß Mauli



Beitrag von anyca 10.05.10 - 20:04 Uhr

Ähm ... ich wäre froh, wenn meine Tochter merken würde, daß sie nachts pinkeln muß?#kratz

Beitrag von woodgo 10.05.10 - 20:04 Uhr

Hallo,

also wenn sie nachts schon nicht in die Windel machen will, dann würde ich das aber auch unterstützen. Dann stehst Du eben mal mit Ihr auf und gehst auf´s Klo...oder stell Ihr nen Topf neben das Bett. Ist ja irgendwo logisch, daß sie nicht in die Windel machen soll, aber in der Nacht ist es O.K.#kratz klar ist sie da verwirrt. Lass Ihr die Windel ab und gut.

LG

Beitrag von marienchenkaefer 10.05.10 - 20:23 Uhr

Würde auf jedenfall die Windel weg lassen.....
Die braucht Sie nicht mehr, wenn Sie das schon so gut kontrollieren kann und da eh nicht mehr rein macht.....
Unterstütze Sie auch Nachts, denn sonst verwirrt du Sie nur.....

Beitrag von bine3002 10.05.10 - 20:33 Uhr

Für mich ist es ganz normal, nachts zu müssen. Und die Blase unter Kontrolle halten? Wie soll denn das gehen bitte? Wahrscheinlich habe ich das nie gelernt oder was?

Na ja, jedenfalls habe ich es bei meiner Tochter so gelöst, dass ich ihr einen Topf neben das Bett gestellt habe. Einen "Nachttopf" halt so wie früher. Manchmal geht sie drauf, manchmal macht sie in die Windel, sie ist da gerade zwischendrin irgendwie.

Was heißt bei Euch eigentlich "rausholen"? Meine Tochter ist mit fast 3 selbstständig rausgekommen. Schläft Eure noch im Gitterbett? Schnellstens abschaffen!

Ansonsten hatten wir mit meiner Tochter lange das Problem, dass sie nachts rumgebrüllt hat. Ich habe ihr immer und immer wieder erklärt, dass es nicht besonders freundlich von ihr ist, wenn sie das ganze Haus wach schreit. Sie sollte sich nachts leise verhalten und mit eine Belohnungssystem haben wir es dann auch hinbekommen.





Beitrag von die.kleine.hexe 10.05.10 - 20:35 Uhr

hallo,

geh mit ihr nachts auf`s klo ! ist doch klasse, dass sie merkt, wenn sie muß und ruft #huepf

das wird von alleine weniger, aber mit windel würde ich das nachts nicht machen

lg, hexe

Beitrag von elchen007 10.05.10 - 20:38 Uhr

Hallo!

Sei doch froh, dass sich deine Tochter meldet, wenn sie aufs Klo muss, auch Nachts. Es kommt von ganz alleine, das die Kleinen ihre Blase kontrollieren können und das kannst du jetzt nicht antrainieren. Ausserdem solltest du drauf achten, das sie die meiste Flüssigkeit bis zum Mittag zu sich nimmt, damit sie eben Nachts nicht aufs Klo muss. Wenn sie erst Nachmittags mit dem Trinken anfängt, dann wäre es ja auch normal, das sie Nachts aufstehen muss. Kennen wir selbst doch auch.

LG

Elchen

Beitrag von butler 11.05.10 - 00:56 Uhr

wie die anderen schon geschrieben haben, Nachts auf den Topf oder Toilette.
Um nicht ewig Windeln zu kaufen durfte meiner sich seine Slip "alleine" aussuchen. Die trägt er sehr gerne und die dürfen auch nicht nass werden. Jetzt als er Fieber hatte und schwer krank, habe ich schnell Windelslip gekauft( war auch nötig).
lg.

Beitrag von silkew1976 11.05.10 - 08:04 Uhr

Guten Morgen!

Ehrlich gesagt verstehe ich Dein Problem nicht ganz!
Wenn Deine Tochter Nachts zur Toilette muß, dann steh mit ihr auf!!!! Wo ist das Problem????? Wenn Du mußt gehst Du doch auch, oder drehst Du Dich von links nach rechts und wartest bis es Zeit zum Aufstehen ist? Ich kann doch ein fast dreijähriges Kind nicht im Bett liegen lassen nur weil ich keine Lust habe aufzustehen! Also da fehlt mir jegliches Verständnis. ICh finde es von Deinem Mann toll, dass er sie immer aus ihrem Bett holt und wenn es sechsmal die Nacht ist. Sie lernt doch gerade erst die Kontrolle der Blase, dass geht nicht von heute auf morgen.
Kinder machen eben Arbeit und haben auch ihre Bedürfnisse. Mach Dir doch bitte keine Probleme wo keine sind!!!!
Bestärke Deine Tochter, steh hinter ihr und gib ihr ein Gefühl von Geborgenheit und vermittel ihr die Gewissheit, dass Mama und Papa immer für sie da sind, dann erledigt sich dein "Problem" von selbst.

Liebe Grüße
Silke