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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schneckchenonline 10.05.10 - 20:27 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

mein Mann ist noch arbeiten und ich hab grad einen Anruf von meiner Mutti erhalten. Meine Oma ist grad verstorben. Einerseits kann man sagen, sie wurde endlich erlöst, denn sie lag jahrelang ähnlich wie im Wachkoma in einem Heim und vegetierte quasi vor sich hin, aber andererseits bin ich natürlich trotzdem traurig:-(.
Hab in 2 tagen meinen errechnenten Entbindungstermin. Passt also grad alles überhaubt nicht in die Zeit! Beerdigung ist bestimt wenn ich unser Baby kriege....menno, alles sch......!!!!! Konnte mich nichtmal verabschieden, weil ich blöde Kuh den Besuch bei ihr verschoben hab. Wollte bald hin. Konnte doch nicht ahnen, das sie plötzlich einfach stirbt.....................

Fühl mich grad einfach nur schlecht:-(

Sorry fürs #bla, aber musste mir das mal von der Seele quatschen.

LG, Tanja (ET-2)

Beitrag von jd83 10.05.10 - 20:31 Uhr

Mein herzliches Beileid. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr schwer ist. Habe selbst schon Familienmitglieder verloren. Leider hört man das öfter, dass einer geht, ein neues Leben kommt... das ist schlimm, aber die Natur wählt aus. Manchmal ist es auch besser, denjenigen in Erinnerungen zu behalten, wie er war. Verabschiedungen gehen einem niemals mehr aus dem Kopf. Ich denke, dass das vielleicht jetzt gerade falsch gewesen wäre. Deswegen, denk nicht drüber nach. Behalte deine Omi in Erinnerung. Sie hätte sich ganz sicher über ihren Urenkel gefreut. Später erzählst du deinem Kindchen von ihr #liebdrueck

LG und alles Gute zur Geburt! #klee

Beitrag von kugelzwerg 10.05.10 - 20:31 Uhr

Erstmal #liebdrueckund eine #kerzefür deine Oma.Sie hat in diesem Leben Platz gemacht damit dein kleiner sonnenschein gesund und munter auf die Welt kommen kann.Sie wird immer bei dir sein und ein auge auf dich haben#stern.



GLG kugelzwerg mit #ei15+5

Beitrag von kiara_sarah 10.05.10 - 20:34 Uhr

Au weh, arme tanja #liebdrueck das tut mir echt leid für dich #kerze

Du warst bestimmt immer für deine Oma da, und sie wird das auch weiterhin für dich sein, auch wenns nur in deinem Herzen ist.

Versuch dich trotzdem auf dein Kind zu freuen, und die letzten Tage der Schwangerschaft und die Geburt zu genießen. Das hätte deine Oma auch so gewollt.


Es tut mir wirklich unendlich Leid für dich. Ich hoffe dein Mann kommt bald und du kannst dich dann in seinen Armen ausheulen.

Ich wünsch dir alles erdenklich Gute

Beitrag von s.abs-1981 10.05.10 - 20:34 Uhr

Hey,

ich kann gut mit dir fühlen! Vor 9 Wochen kam unser Kleiner zur Welt und vor ein paar Tagen ist der Opa meines Mannes gestorben. Uns ging dann natürlich auch der Gedanke durch den Kopf, dass für ein neues kleines Wesen auch immer ein anderer gehen muss...:-(
Ist irgendwie ein blöder Gedanke!

Es klingt zwar immer doof, weil man es auch immer gesagt bekommt, aber so ganz verkehrt finde ich es nicht: Mach dir keine Vorwürfe, davon hast du nix und deine Oma hätte es sicherlich NIE gewollt, dass du das tust.
Sie wünscht sich bestimmt von Herzen, dass du deine Geburt genießt und dich trotzdem auf dein Baby freust #liebdrueck

Und denk immer dran (...auch wenn`s bissi kindisch ist, aber mir hilft es trotzdem...) sie ist nicht wirklich weg, sie schaut vom Himmel auf dich herunter und freut sich mit dir über euer Baby :-D

Fühl dich ganz fest gedrückt #liebdrueck

Beitrag von moon86 10.05.10 - 20:37 Uhr

Das tut mir sehr sehr leid für euch alle!!

Eine #kerze für deine Oma

Beitrag von steffi-1985 10.05.10 - 20:38 Uhr

Hi.

Erstmal mein Beileid. Ich weis wie du dich jetzt fühlst. Als meine kleine auf die Welt kam sind kurz darauf beide Uropas von ihr innerhalb von 5 Tagen verstorben. Mach dir keine Vorwürfe weil du nicht mehr bei ihr warst, das hätte das ganze auch nicht einfacher gemacht.

Lg Steffi

Beitrag von dini2 10.05.10 - 20:48 Uhr

Mein herzliches Beileid.
Das ist wohl wahr. Leider können wir unsere Lieben nicht für immer behalten. Manche gehen zu früh. Meine Oma ist verstorben und meine Tochter kam. Nun ist mein Vater verstorben und ich bin in der 11.SSW.
Ich wünsch Dir viel Kraft für die schwere Zeit und alles Gute für die Geburt
LG

Beitrag von laufendermeter 10.05.10 - 20:51 Uhr

Mein herzliches Beileid! :-( Einer kommt, einer geht, so ist es ja oft.

Meine Oma liegt auch seit Jahren schwer dement im Pflegeheim und kann nichts mehr machen. Ich war vor kurzem bei ihr, das war ehrlich gesagt ein sehr schwerer Besuch. Zwischendurch musste ich heulend das Zimmer verlassen und konnte mich kaum beruhigen. Ist schwer, jemanden, der einem so sehr am Herzen liegt, so dahinvegetieren zu sehen, und ich glaube, wenn man schwanger ist, dann kann man das noch schwerer verkraften, zumindest hatte ich bei mir den Eindruck. Denn besucht habe ich sie in ihrem jetzigen Zustand schon häufiger, aber es hat mich vorher nie so heftig mitgenommen.

Trotzdem habe ich ihr erzählt, dass sie nun auch noch bis Oktober durchhalten kann, wenn sie ihr erstes Urenkelkind noch sehen möchte. Und ihr könnt mich für bekloppt halten, aber ich hatte das Gefühl, sie hat das mit dem Urenkel mitbekommen...

Ich bin mir sicher, deine Omi ist dir nicht böse, dass du nicht mehr da warst, sondern sitzt jetzt erlöst auf ihrer Wolke, schaut dir zu und freut sich auf ihren Urenkel!

Liebe Grüße
Kerstin

Beitrag von schneckchenonline 10.05.10 - 21:01 Uhr

Vielen Dank für Eure lieben Worte. Die Antwort von Schneeflittchen hab ich verpasst. Aber ist wohl auch nicht schlimm, was? Wenn ich das aus den Antworten richtig gedeutet habe, ging es darin um Vorwürfe weil sie im Heim war.......
Dazu möchte ich sagen:
1. Es war ihr zuhause, sie wollte dort sein
und
2. Sie erkrankte an Alzheimer und es wurde uns irgendwann unmöglich uns um sie zu kümmern, da sie 24 Stunden betreut werden musste.Wer kann es sich schon groß leisten, den Job aufzugeben???? Wir jedenfalls nicht. Und sie fühlte sich dort wohl.

Allen anderen nochmal vielen Dank. Hat geholfen#herzlich

LG, Tanja

Beitrag von micqu 10.05.10 - 21:01 Uhr

Hallo

Auch ich drücke dir mein beileid aus.

Ich weiss wie du dich fühlst. Am et meiner tochter ist meine schwiegermutter an darmkrebs gestorben.
Meine tochter hat sich dann noch 2 tage zeit gelassen, und so konnte ich das begräbnis miterleben. Es war nicht ganz einfach und dank der hormone hab ich auch total viel geweint. (normalerweise hab ich mich gut unter kontrolle)

Der einzige nachteil für meine tochter ist, dass an ihrem geburtstag die familie automatisch an meine schwiemu denkt.

Lg und viel kraft für dich und deine familie

Micqu mit Olivier (5j), Giulia (17m) und Amélia (31.ssw)

Beitrag von 19jasmin80 10.05.10 - 21:07 Uhr

Mein Beileid aber für jemanden, der nur noch jahrelang im Bett liegt und wie Du selbst schreibst dahinvegetiert, wars das Beste.
Mach Dir keine Vorwürfe... es ist nie der passende Zeitpunkt um Abschied zu nehmen und erst Recht nicht für den Tod.