Hund ja oder nein????

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kuschelmaus83 10.05.10 - 21:09 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Meine Schwester hat vor vier wochen Hundebabys bekommen Jack-Russel-mischling.

So nun zu meinem Problem: Mein Sohn wird im Juli 3,und mein Mann würden sehr gerne einen mit nach Hause nehmen,der Kleine geht auch gut mit Ihnen um(gibt manchmal zuviele Leckerlis )geht auch mit der Mutter spazieren.
Nur bevor mein Sohn geboren wurde hatten wir eine Katze,ist bis er 11/2 Jahre war auch gut nur wenn er geschrien hat ,ist sie und ans Bein gegangen. Als der Kleine dann Inhalieren musste was er natürlich überhaupt nicht möchte fiel Sie mich und den Kleinen an und hat gar nicht mehr aufgehört muss dazu sagen das er in der Zeit Hormone wegen Hodenhochstand bekam. Keiner weis was mit Ihr in den Moment los war, aber wir hielten es für besser sie in ein anderes liebevolles zuhause ohne Kinder zu geben.

Jetzt bin ich hin und her am überlegen ob wir einen nehmen. Wie macht Ihr das mit einem Hund wenn Ihr ohne Ihn weggeht?

Mein Sohn ist auch mitten in der Trotzphase wie ist es da?

Hoffe Ihr könnt mir ein paar Tipps und Erfahrungen berichten!

Lieben Dank

Beitrag von sancha01 10.05.10 - 21:27 Uhr

Also mir würde kein Hund ins Haus kommen weil ich kleine Kinder habe. Man kann einem Tier nicht in den Kopf gucken. Sieh doch den Fall vor ein paar Wochen mit dem Husky. Das hätte auch niemand gedacht bei so ner Hunderasse. Und trotzdem ist es passiert. Ausserdem müsst Ihr immer gucken wo Ihr das Tier hingebt wenn Ihr in Urlaub fahrt. Und mal schnell fürn Tag ins Schwimmbad geht auch nicht, weil Ihr da den Hund auch unterbringen müsst. Ich finde, wer kleine Kinder hat braucht keinen Hund. Ist nur ein unnötiger Stressfaktor.
LG Sancha ;-)

Beitrag von anatoli 10.05.10 - 21:35 Uhr

Ich persönlich würde auch noch warten bis der Kleine älter ist . Man sagt ja immer für die Kids ist es toll mit Hunden aufzuwachsen, aber ich weiss nicht wie die Hunde das sehen. Einfach warten bis er grösser und vernünftiger ist, sonst bekommst du nur Stress. Und mit dem kleinen Hund holst du dir ein weiteres Kind ins Haus, welches viel aufmerksamkeit benötigt. Überlegt es euch gut.Ein Hund bedeutet auch sehr viel Verantwortung, und wenn in Kleinkind da ist ,doppelt so viel davon.
LG
Anatoli

Beitrag von shorty23 10.05.10 - 21:43 Uhr

Hallo,

also so ein Hundewelpe ist am Anfang echt viel Arbeit und auch später muss man mit dem Hund viel raus und auch mal zum Tierarzt usw. Aber wenn ihr euch das gut vorstellen könnt, gerne an der Luft seid, genug Platz habt und auch Spaß daran habt, den Hund zu erziehen (finde ich super wichtig gerade mit Kindern!), dann ist das für euer Kind doch toll. Mein Papa hat unseren Hund mitgebracht, da war ich knapp 4 und ich fand es soooo toll, all die Jahre! Und unser Hund ist immer mit in den Urlaub, dh es musste immer hundefreundlich sein, schon eine Einschränkung und auch wirklich eine Aufgabe und das unter Umständen für viele Jahre (Hunde können auch mal 20 Jahre werden).

LG

PS. wenn ihr einen nehmt, lasst ihn bitte möglichst lange (12 Wochen) bei der Mama und nicht arg viel früher, ihr könnt ihn ja vorher schon oft besuchen ...

Beitrag von nirhtakka123 10.05.10 - 22:52 Uhr

Hallo,

ich finde es auch wunderbar, wenn Kinde mit Haustieren aufwachsen. Wir haben auch eine Katze und einen Hund. Aber der war auch schon erwachsen und gut erzogen und natürlich stubenrein, als unser Kleiner kam.

Aber von einem Welpen und dann noch einen Jack-Russel-Mischling würde ich echt abraten, auch wenn sie so super-süß sind!

Ein Welpe ist wie ein Baby, muss alle 2 Stunden raus, wimmert nachts, muss sozialisiert werden, Hundeschule usw.

Die Rasse braucht auch sehr viel Bewegung und Erziehung.

Eine "Ferndiagnose" ist natürlich immer schwer, aber ich würde an eurer Stelle noch etwas warten, bis euer Sohn vielleicht fünf ist oder so und schon mehr Verständnis für so ein Hundebaby hat und dann solltet ihr euch genau überlegen welche Hunderasse zu euren Bedürfnissen passt.

Lg nirhtakka

Beitrag von maschm2579 11.05.10 - 09:35 Uhr

Hallo,

das ist eine schwierige Frage.

Ich selber war single und habe mir einen Hund gekauft. Der Hund war mein ein uns alles und mit auf Arbeit und immer dabei.

Dann wurde ich ungeplant schwanger und stand da mit Kind, Hund und war alleine (in der SS getrennt)
Die erste Zeit war anstrengend aber der Hudn war ja aus dem gröbsten raus. Er war 1 Jahr alt und demnach stubenrein und hat super gehört.

Heute ist meine Tochter 2 Jahre, der Hund 3 Jahre und es klappt super. Die Familienaufstellung ist wie folgt: Tochter+Hund und 3tes RAd am Wagen was Mama genannt wird #augen

Bei uns klappt es super. Ich gehe halbtags arbeiten und in der Zeit bleibt der hund alleine. Morgens bringe ich meine Tochter in die Krippe, gehe GAssi und dann ins Büro. Nach der Krippe gehen wir zusammen raus.

Du hast den Vorteil das Dein Mann ja vor der Arbeit gehen könnte oder einer von Euch wenn der Kleine schläft. Bei uns ist es manchmal echt blöd wenn es Backsteine regnet oder im Winter wo im Schnee kein durchkommen mehr war.
ABER ich habe eine Nachbarin und super Freundin die jederzeit hilft. Du hast ja mit Sicherheit Deine Schwester die einspringt wenn Ihr hilfe braucht.

Ich habe den Hund immer mit einbezogen. Wenn Hannah im Stillkissen lag, lag er daneben. Ich habe ihn nie bestraft oder außen vor gelassen wenn ich mit Hannah gekuschelt habe.

Ich denke in Fällen wie mit dem Husky war der Hundn eifersüchtig und hat sich außen vor gefühlt.

Wenn ein Kind schon da ist und ein Welpe kommt ist es einfacher. Der Hund kennt nur ein Leben mit Kind und wächst damit auf. Wcihtig ist das Dein Sohn Grenzen gesetzt bekommt. Im Körbchen ist Ruhezone und er darf nicht ran. Der Hund muß eine Rückzugsmöglichkeit haben.

lg Maren

Beitrag von ari78 11.05.10 - 09:43 Uhr

Die Frage kannst du dir natürlich nur selber beantworten. Hast du den selbst schon Erfahrungen mit Hunden? Jack-Russel-Terrier benötigen eine gute Erziehung, da sie schon einen kleinen "Dickkopf" haben. Auch benötigt ein Welpe natürlich viel Aufmerksamkeit .. alle 2 Stunden Gassi gehen etc.

Gibt es eine Betreuung für den Hund, wenn ihr ihn mal nicht mitnehmen könnt? Auch Hunde sind nicht gerne alleine.

Ich habe einen mittlerweile 7jährigen Jack-Russel-Terrier und einen 2jährigen Sohn. Mit meinem Hund war ich lange in der Hundeschule, weil Erziehung wichtig ist. Trotzdem achte ich darauf, dass fremde Kinder nicht einfach zu ihm gehen und ihn streicheln. Meine Nichte ist quasi mit meinem Hund groß geworden und hat ihn oft geärgert. Deshalb lässt er sich nicht gerne von anderen streicheln und zieht sich zurück. Das muss man auch respektieren und dem Hund eine Rückzugsmöglichkeit geben.

Mein Sohn hat gleich von Anfang an gelernt, den Hund in Ruhe zu lassen, wenn er im Körbchen liegt und streichelt und spielt nur mit dem Hund, wenn der Hund von sich aus zu ihm geht. Wenn der Hund keine Lust mehr hat und sich zurück zieht, dann respektiert mein Sohn das auch und es klappt sehr schön mit den beiden.

Anfängern jedoch würde ich von dieser Hunderasse abraten und mich eher für einen "typischen" Familienhund entscheiden. Aber prinzipiell ist es natürlich schön, wenn Kinder mit Haustieren aufwachsen dürfen.

LG