Hörsturz - hab totale Panik !

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von bambina74 10.05.10 - 22:32 Uhr

Hallo, mir wurde heute ein Hörsturz diagnostizert und ich habe durchblutungsfördende Tabletten bekommen. Der Arzt konnte mir nicht sagen ob das wieder weggeht, ich müsse eben Glück haben oder nicht. Letzten Donnerstag bin ich deswegen schon in der HNO gewesen, wo mann mir fälschlicherweise eine Mittelohrentzündung diagnostizierte. Fünf kostbare Tage, in denen nicht therapiert wurde. Nun habe ich totale Panik dass dieses Rauschen und Pfeiffen lebenslang bleibt. Ich höre 20db weniger und mein Ohr ist total zu. Ein schlimmes Gefühl... Wer hatte schonmal alles einen Hörsturz, der wieder weg ging ? Muss ich das jetzt wirklich ein Leben lang aushalten???

Hilfe bitte !! Bin total von der Rolle und habe Angst dass das nicht mehr weg geht.

Lg, Sabrina

Beitrag von postrennmaus 10.05.10 - 22:57 Uhr

Oh man, das ist ja echt Mist mit der Fehldiagnose. Ich möchte dich nicht unnötig beunruhigen, bin ja auch kein wirklich fachkundiger Mediziner (arbeite "nur" als Wissenschaftlerin in der Neurochirurgie). Aber beim Hörsturz ist es für die Heilungschanchen unheimlich wichtig, dass schnell (d.h. in den ersten 24 h) regiert und richtig behandelt wird. Nach 3 Tagen sinken die Heilungschancen schon enorm :-(

Vllt holst du dir noch eine 2. Meinung ein und lässt dir noch weitere Therapien verschreiben. Es gibt da eine ganze Menge verschiedener Möglichkeiten. Aber es ist keine Zeit zu verlieren. Du hast dich ja wahrscheinlich im Netz schon kundig gemacht, oder? Kann dir sonst die Seite www.hoersturz.de ans Herz legen.


Alles Gute für dich!!

postrennmaus

Beitrag von birkae 11.05.10 - 19:32 Uhr

Hallo,

ich hatte während meines Studium genau in der Prüfungsphase einen Hörsturz durch zu lautes Straßenfest.

Da mein Bruder auch schon einen Hörsturz hatte, weiß ich, dass mann innerhalb eines Tages beim Arzt gewesen sein sollte. Deshalb bin ich auch gleich hin.
Der HNO sagte mir damals, es gibt drei Terapie-Möglichkeiten:
1. Tabletten (wie du sie ja auch bekommen hast)
2. Ab ins Krankenhaus und an den Tropf zum Blutverdünnen
oder
3. gar nichts tun

Bei allen drei Varianten ist statistisch die gleiche Heilungsschance.

Ich hatte mich für die Tablettenversion entschieden.
Meine Ohren sind jetzt zwar (ist über 10 Jahre her) etwas empfindlicher, das Pfeifen kommt bei lauten Geräuschen schneller, aber ansonsten ist mein Gehör wieder intakt.Und das Pfeifen unter normalen Umständen nicht vorhanden. Auf einige Frequenzen bin ich jetzt sogar empfindlicher, d.h. ich höhre sogar etwas, wenn andere sagen, sie würden nichts hören.

Mein Bruder hatte nicht so viel Glück. Er ist damals ins Krankenhaus. Bei ihm ist es noch länger her und trotzdem sterben durch sein Knalltrauma immer mehr Häärchen im Ohr ab und er wird irgendwann taub sein. Außerdem verändert sich je nach körperlicher Anstrengung oder Umgebungslautstärke seine Tonlage des Pfeifens.

Also du siehst, es ist ganz unterschiedlich. dir bleibt einfach nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Alles Gute!
Birgit

Beitrag von travel1003 25.05.10 - 20:57 Uhr

hallo
das hatte ich vor 4 wochen
erst linkes ohr total zu und konnte nichts höhren dann schmerzen und zum arzt
der stellte fest mittelohrentzündung.das war donnerstag....
dann auf dem sonntag habe ich im sitzten ganz schlimme schwindelanfälle bekommen und bin daraufhin den montag zum hno, der meinte sofort ins kh.
ich dienstag morgen hin und der lange weg am tropf 6 std. jeden tag.
aber es wurde nicht besser
jeden tag taub, fiepen und töne im ohr.
dann die erlösung vollgedröhnt in den op und dann wurde mir das trommelfell aufgschnitten um die flüssigkeit ablaufen zu lassen.....
und siehe da es wurde tag zu tag besser und ich bin wieder voll höhrig was zickereien meiner tochter angeht....lach
würde ich immer wieder machen lassen,ist eine erleichterung
lieben gruss monique