Nochmal ne Frage.... Schädigung des Babys bei Dauerbelastung / Stress?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mamii0605 11.05.10 - 09:21 Uhr

Huhuuu,

hatte vorhin bereits wg. meines verständnislosen FA gepostet, der mich aufgrund extremer psychischer Belastung am Arbeitsplatz nicht krankschreiben will!!!

Wie gehts meinem Baby dabei??? #zitter Die Belastung geht nun schon ca. 6 - 7 Wochen... nur letzte Woche im KH konnte ich mich etwas beruhigen und auf mein Baby konzentrieren.... :-(

Ansonsten belastet mich die Situation sehr, weine oft und rege mich sehr schnell auf! Positive Gefühle oder Gedanken haben kaum Platz!!#schmoll

Habe gelesen, dass länger andauernde psych. Belastung dem Baby schaden können?!? Entwicklungsschäden von Wachstum, Organen und vor allem Gehirn!!!!!#kratz#schmoll Zudem wirken sich die negativen Stimmungen auch auf das Gemüt des Babys aus????#gruebel

Das macht mich echt fertig!#zitter Das hab ich so nicht gewollt!!!

Beitrag von sumsum-80 11.05.10 - 09:25 Uhr

Ich würde sofort den Doc wechseln!!!
Als ich wieder SS wurde u. auch wieder Blutungen bekam hat mein FA auch gemeint ich solle weiterhin arbeiten....lächerlich ich hab sofort den Doc gewechselt!! Ich habe schonmal ein Baby spät verloren u. dann traut die sich nochmal sowas....nie mehr sieht diese Person mich in ihrer Praxis!!

Alles Gute!! :-)

Lg

Beitrag von petitange 11.05.10 - 09:26 Uhr

Also jetzt beruhig dich erstmal wieder, deinem Baby geht es bestimmt gut. Allenfalls kann der Stress zu vorzeitigen Wehen und/oder einer Frühgeburt führen, was natürlich vermieden werden soll aber, von Wachstumsstörungen habe ich jetzt noch nie etwas gehört! Was sagt denn der US? Wenn da alles in Ordnung ist, dann hat dein Baby auch nichts. Du solltest versuchen, dich in deiner Freizeit zu entspannen. Ich habe auch einen sehr stressigen Job und bei den letzten beiden SS hat auch keiner wirklich Rücksicht auf meinen Zustand genommen und die beiden Kinder sind trotzdem gut entwickelt und gesund.

Beitrag von liv79 11.05.10 - 09:26 Uhr

Hallo,

ich habe deine Beiträge bisher still mitverfolgt und es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht.

Ich muss aber sagen du bist mittlerweile offensichtlich an einem Punkt angelangt, wo dieses Forum für dich vielleicht nicht mehr als Hilfe ausreicht.
So sehr wie dich die Situation beschäftigt, würde ich mir an deiner Stelle zusätzlich zu dem hoffentlich positiven Termin beim Hausarzt doch irgendwo ein professionelles Gespräch suchen, um deine Ängste und deinen Stress in den Griff zu bekommen.
Ich weiß zwar auch nicht genau, an wen man sich da wenden kann, aber ich würd's probieren - vielleicht reicht schon eine verständnisvolle Hebamme, oder eben eine professionelle psychologische Beratung.

Alles Gute!

Beitrag von mathildarosine 11.05.10 - 09:33 Uhr

Hallo,

wäre Stress oder psychische Belastung schädlich für die Schwangerschaft, dann wären im Krieg keine Babys mehr geboren worden. Daher mach dir mal keine Sorgen.

Geh mal zu deinem Hausarzt, vielleicht kann er dich krankschreiben. Muß ja nicht mit der SS zusammenhängen.

Gruß,

Simone

Beitrag von margarita73 11.05.10 - 09:38 Uhr

Hallo,

ich würde auch den Arzt wechseln. Und ansonsten: ruhig Blut! Als ich vor 10 Jahren mit meinem ersten Kind schwanger war, hatte ich enormen psychischen Druck und hab mich fast verrückt gemacht, wie es dem Kind wohl dabei geht. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen! Und er ist 6 Tage nach ET gekommen, war super entwickelt und entwickelt sich nach wie vor sehr gut. Also, mach Dir nicht noch mehr Stress. Meine Hebamme hat gesagt, alles was der Mutter gut tut, tut auch dem Baby gut. In diesem Sinne: gönn Dir was! Ruhe, Freundinnen, Kaffee trinken, shoppen, Kino, Badewanne, irgendwas schönes eben!

Ganz liebe und hoffentlich aufbauende Grüße
Sabine

Beitrag von killbill 11.05.10 - 09:40 Uhr

Also, ich habe auch Deine anderen Posts gelesen. Ich habe den Eindruck dass Du Dich ganz schön reinsteigerst.

Sicher ist die Situation nicht schön, gerade wenn man Schwanger ist und voll mit Hormonen.

Aber es ist wie es ist: Entweder der Arzt schreibt Dich krank oder nicht! Wenn nicht, musst Du eben arbeiten gehen und das beste daraus machen.

Und von Wachstumsstörungen und Organschäden wegen Stress habe ich noch nie was gehört! Wo hast Du das her????`

Ich könnte mir vorstellen, dass Du ständig nach irgendwelchen Auswirkungen googelst, damit Du Argumente beim Doc vorzubringen hast.

Wie wäre es stattdessen mit Entspannungsübungen?

Beitrag von leahhh 11.05.10 - 10:08 Uhr

Hallo, das gleiche denke ich mir auch.
Gruß Leah

Beitrag von brille09 11.05.10 - 10:16 Uhr

#pro genau meine Meinung. Ich finde es schrecklich: Wenn einer SS irgendeine Situation nicht passt (die nicht-ss genauso blöd wär), dann redet sie sich oft auf das Kind raus. Dem Kind ist das allermeiste aber wahrscheinlich sowas von egal. Diese Haltung kann ich nicht verstehen. V.a. fördert sie aber genau das, worüber sich dann wieder welche aufregen: Junge Frauen werden ungern eingestellt, sie könnten ja ss werden. Mein AG hatte mit meiner SS überhaupt kein Problem, ich war einen einzigen Tag krank (Erkältung), habs in der 8. Woche gesagt, damit sie rechtzeitig um Ersatz schauen können, usw. Und alles andere hätte mir mein Stolz auch verboten. Von echten Beschwerden/Gefahren/Risiken red ich natürlich nicht, das steht auf nem anderen Blatt.

Beitrag von mamii0605 12.05.10 - 10:15 Uhr

Hallo,

also das sehe ich etwas anders! Tut mir leid, wenn ich bei einigen den Eindruck erweckt habe schon fast einen "psych. Knacks" zu haben! :-(
Dem ist Gott sei Dank nicht so! Aber wer schonmal am Arbeitsplatz gemobbt und dekradiert wurde, kann mich ggf. eher verstehen!!!#kratz

Schon gar nicht suche ich krampfhaft im Internet nach irgendwelchen Erklärungen oder ziehe mir irgendetwas an den Haaren herbei! Natürlich hab ich mich im Internet informiert, ob ich mit der Dauerbelastung unserem Krümelchen schade!! Leider hab ich mir die Seite nicht gemerkt, wo ich das mit den Entwicklungsschäden gelesen habe... aber gelesen hab ichs und es hat mich überrascht und beunruhigt! Daher hab ich hier gepostet und wollte eben mal andere Meinungen hören! Wie ihr alle hier!!! Ist das aber nicht normal?? Überhaupt ist es normal, dass die werdende Mama sich Sorgen ums Ungeborene macht, die manchmal natürlich unbegründet oder vielleicht auch übertrieben sind! Hier spielen aber auch die Hormone oder eben negative Erfahrungen eine Rolle!!!

Aber keinesfalls lasse ich mich hier hinstellen, als wollte ich einen Grund fürs Blaumachen finden!!!:-[:-[#contra Ich hatte Frühwehen und war deshalb im Krankenhaus und krankgeschrieben, die Ärzte haben mir weitere Schonung verordnet und mir geraten nicht mehr arbeiten zu gehen. Auch meine Hebamme hält das Risiko erneuter Wehen oder gar Frühgeburt für zu hoch!!!

In anderen Postings habe ich gelesen, dass es hier noch mehr Frauen so geht mit Ihren unsensiblen Frauenärzten... die wurden jedoch zum Glück nicht so runtergeputzt wie ich... Glück gehabt! #klee

Vielen Dank aber an dieser Stelle an die Mamies, welche mir meine Bedenken in netter Art und Weise genommen haben und mir meine Zweifel an dem Bericht über Schädigungen bestätigten. #stern

Für alle anderen hoffe ich, dass ihr AG wie im MuSchu-Gesetz vorgesehen reagiert und bis zum letzten Arbeitstag keine Unterschiede zu den "Nichtschwangeren" zieht, sodass hier alle werdenden Mamies beruhigt in den Muschu gehen und sich auf den Wiedereinstieg freuen können!

LG gersa01

Beitrag von ddchen 11.05.10 - 09:45 Uhr

Bei der SS meines Sohnes bekam er leider auch die volle Packung von stress ab.

Als ich meinem Ex voller Freude erzählte das ich schwanger sei, eröffnete er mir direkt das er auch noch von einer anderen Papa werden würde...

Ich habe mich dann getrennt, war dann allein Schwanger und hatte auch schon 2 Kinder.

Da er eine angestellte geschwängert hatte verlor er seinen Job und ich durfte direkt zum Amt.

Da brach erstmal alles zusammen.

Ich hatte keine Ahnung von Ämtern, eine neue Wohnung musste ich mir suchen da die andere zu gross sei, zu Anwälten musste ich wegen dem Unterhalt, tja und zudem ging es einen richtig scheisse weil man so verarscht wurde, man Angst davor hatte mit 3 Kindern allein zu sein, schafft man das, ect...

Wirklich freuen konnte ich mich in der SS eher selten.

Der Halbbruder ist 3 Monate älter als mein kleinster^^

Ich kann nur von mir sprechen, meinem kleinen hat das nicht geschadet, er ist fit und munter wie die beiden Mädels auch, und auch wenn während der ss nicht die wirkliche Freude aufkam ist die Liebe zu ihm genauso gross wie zu den anderen :)

Lg
Andrea

Beitrag von brille09 11.05.10 - 10:00 Uhr

So ein Blödsinn! Es gibt genügend Kinder, die kamen in Kriegszeiten zur Welt, hab jetzt sogar neulich was über Kinder gelesen, die im KZ zur Welt kamen. Ich möchte deine Probleme nicht verharmlosen, aber glaubst du nicht, dass diese dauernde Lebensgefahr, Unterdrückung und panische Angst um sich selbst und die nächsten Angehörigen "ein bisschen Mobbing" am Arbeitsplatz weit in den Schatten stellen. Ich glaub, die Menschheit wär schon ausgestorben, wenn das schaden würde.

Beitrag von howgh 11.05.10 - 12:11 Uhr

hi, ich hatte eine andauernd Belastung und dies von Anfang an bis zur vorzeitigen Entbindung..

Das Kind ist vollkommen in Ordnung.

Trotzdem war es zu spüren, sie hatte andauernd Herztöne bei 180 bis 200..

Ich denke eher ist das Problem bei dir...Stress, Kontraktionen..Gefhar der vorzeitigen Entbindung (Frühgeburt etc)..

Eine krankschreibung kann dir doch nicht nur eine Frauenärztrin ausstellen, wegen Stress kann es doch genauso ein normaler Arzt tun!

LG Howgh