mein Aufreger des Tages

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von samantha1980 11.05.10 - 10:33 Uhr

Hallo ihr Lieben,
im Zuge größerer Sanierungs, bzw. Modernisierungsmassnahmen an unserem Haus haben wir uns dazu entschlossen eine Pelletsheizung mit Solarthermie als Heizungsunterstützung zu kaufen.
Haben uns von dem Heizungsbauer unseres Vertrauens ein Angebot machen lassen, welches sich auf ca. 25 000 Euro beläuft. Dies war vor ca. eineinhalb Monaten. Damals wurde uns von ihm gesagt, dass wir ca. 4000 Euro Förderung von der BAFA bekommen würden. Soweit so gut.
Desweiteren wollten wir im Rahmen des KFW Programms "energieeffizientes Sanieren" einen Kredit aufnehmen, eben für diese Heizung. Der erste Dämpfer kam gestern bei der Bank, die KFW vergibt Kredite für Holzpelletsheizungen nur unter der Bedingungen, dass sie als Unterstützung dienen, beispielsweise für Öl und Gasheizungen.
Da sieht man mal, wie groß die Lobby der Ölmultis doch in Wirklichkeit ist.
Der zweite Dämpfer kam dann einige Minuten später, als uns verkündet wurde, dass im Zuge der Haushaltskürzung auch die Förderungen der BAFA für Holzpelletsheizungen eingestellt worden sind.
Tolle Wurst.
Da reden die Politiker, immer über Umweltschutz, und man muss regenerative Energien fördern und dann das. Sie geben einen ja nun wirklich keinen Anreiz dafür.
Naja, wir werden uns trotzallem für eine Holzpelletsheizung entscheiden.... :-p

Beitrag von gr202 11.05.10 - 12:45 Uhr

Das Problem mit der Bafa haben wir auch mit unserer Erdwärmepumpe, der Zuschuß wurde mal eben um 50 % gekürzt.

Danke an die jenigen, die diese Regierung gewählt haben!

Gruß
GR

Beitrag von elsa345 11.05.10 - 19:37 Uhr

Bitte!
Ich habe auch gar keine Lust mehr, diesen ganzen Schwachsinn zu subventionieren. Dafür gehe ich nämlich nicht arbeiten. Kauft Euch Eure Heizungen von Eurem Geld und nicht vom Geld der Allgemeinheit.

Beitrag von marion0689 11.05.10 - 21:10 Uhr

Mehr kann ich dazu nicht sagen #pro

Beitrag von samantha1980 11.05.10 - 21:18 Uhr

Kannst du mr mal bitte sagen, wo das Schwachsinn ist????
Meinst du, der Staat hätte meine Heizung bezahlt, wenn die Subventionen nicht gestrichen worden wären.
Sie hätten lediglich bezuschusst.
Das ist wirklich ein total unangebrachter Kommentar.

Beitrag von elsa345 11.05.10 - 22:45 Uhr

Genau und durch diese ganzen Bezuschussungen wird es nur teurer! Wann begreift der Michel das endlich mal? Subventionen VERTEUERN, das muß doch mal einleuchten. Ich wette, wenn jetzt diese Bezuschussung entfällt, fallen in den nächsten 1-2 Jahren auch ganz plötzlich die Kosten für diese Heizungen. Weil sie sonst gar keiner mehr kauft. Du bist leider in der dummen Situation jetzt kaufen zu müssen, sonst würde ich Dir ernsthaft raten zu warten.

Beitrag von hexlein77 11.05.10 - 21:59 Uhr

Typisch! :-[

Jeder stirbt für sich allein, nicht wahr?!?

Denkst du auch mal weiter als bis zur Tapete oder bis zum morgigen Tag? #kratz
An die Generationen die nach uns kommen, vielleicht? Ach entschuldige, geht ja nicht. Bist ja viel zu sehr mit dir selber beschäftigt! :-P

LG vom Hexlein

Beitrag von elsa345 11.05.10 - 22:50 Uhr

#rofl#rofl#rofl
Ich lache mich schlapp. Gerade hier in diesem Forum wird man doch stets und ständig niedergemacht, wenn man an die zukünftigen Generationen denkt und z.B. die horrende Verschuldung auf Kosten dieser Generationen nicht gutheißt. Übrigens auch diese vermaledeiten Subventionen werden meist mit neuen Schulden bezahlt.
Also das mußt Du mir nicht vorhalten. Und schon mal drüber nachgedacht, wo eigentlich die ganzen Pellets herkommen sollen, wenn wir irgendwann alle die Bäume in unseren Heizungen verballern???? Zeig mir den Sinn in diesem Schwachfug und ich nehme alles zurück.

Beitrag von samantha1980 11.05.10 - 23:16 Uhr

Öl = fossiler Brennstoff
Holz = regenerative Energiequelle
Eigentlich solltest du wissen, dass Bäume wieder nachwachsen.
Auch wenn die Heizungen in ein bis zwei Jahren mit den Preisen fallen,wovon ich auch ausgehe, soll bzw. sollte diese Subvention einen Anreiz geben, auf erneuerbare Energiequellen umzustellen, anstelle immer wieder fossile Brennstoffe zu verballern, die in absehbarer Zeit immer und immer teurer werden, bzw. bald auch nicht mehr auf unserer Erde vorhanden sein werden.
Findest du gut, dass man einen zinsgünstigen Kredit auf Ölheizungen gibt, aber nicht auf Pelletsheizungen? Das ist Lobbiismus höchster Klasse.
Was ausserdem Ölförderung anrichtet, sieht man ja momentan in USA!
Und nur mal so nebenbei, Holzpellets sind Abfallprodukte, die beispielsweise dann entstehen, wenn beispielsweise ein neuer Schrank für dich hergestellt wird....
Jeder kann doch einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten.
Solch eine Ignoranz kann ich nicht verstehen, tut mir leid.

Beitrag von hexlein77 11.05.10 - 23:34 Uhr

GAnz genau.
Aber leider bekommt man das in die kleingeistigen Köpfe der meisten Menschen nicht rein!

Nein, die geben dann lieber Geld für Ölheizungen (z.B.) aus, anstatt mal zu überlegen, ob man evtl. etwas alternatives tun kann.

Aber sie soll sich mal weiter schlapp lachen, lenkt vom denken ab! :-P

Lg vom hexlein

P.S. Und Lobbiismus ist in deren Augen wahrscheinlich wieder Verschwörungstheoretikerdenken! :-P

Beitrag von elsa345 12.05.10 - 08:53 Uhr

Mit dem Abfall der entsteht, wenn für mich ein neuer Schrank hergestellt wird, bekommst Du vielleicht das Haus eine halbe Stunde warm. Ausserdem ist dieser Abfall viel zu verschmutzt und die Hin-und Herkutscherei , um die Abfälle von jedem Dorftischler abzuholen, verballert wiederum eine Menge an Öl. Schon mal nachgedacht mit welchem großen Energieaufwand diese Pellets hergestellt werden?! Soviel mal dazu.
Sollten alle Öl und Gasheizungen auf Pellets umgestellt werden, reichen die nachwachsenden Bäume lange nicht aus. Was es kostet, diese zu fällen, zu transportieren, zu zerkleinern und zu trocknen, abzufüllen und wieder zu Dir zu bringen, daran denkt nämlich keiner. Der Energieaufwand ist enorm, das wüßtest Du wenn Du Dich damit beschäftigt hättest. Von umweltfreundlich kann da keine Rede mehr sein, aber das interessiert ja sowieso keinen von Euch Pseudo-Umweltschützern.

Beitrag von hexlein77 13.05.10 - 21:27 Uhr

Entschuldige bitte, aber hast du dich schon einmal über Pelletsheizungen genau Informiert? So wie du schreibst, nein. Dein Beitrag scheint mir ein Auswendig gelernter Text aus irgeneinem Boulevardblatt!

Mit sicherheit sind diese ARt von Heizungen nicht die Allround Lösung, jedoch in zusammenarbeit mit anderen alternativen Energiearten, eine sehr akzeptable Lösung.

Warum?

-großer Energieaufwand bei der Pelletsherstellung?
- diese werden überwiegend aus den Abfällen von Schreinereien und anderen Holzverarbeitenden Betrieben hergestellt. Sie werden gepresst! Der Aufwan hierfür ist nicht größer, im gegenteil, als würden diese Abfallprodukte auf "Normalem" Wege entsorgt!

- Der Transport von den Betrieben in denen diese Abfälle enfällt auch, da sie direkt in den Sägewerken hergestellt werden können und auch werden. Es fallen also auch keine Transportwege zu einem weiteren Unternehmen an, was die Umweltfreundlichkeit der Pellets nochmal positiv beeinflusst.

- Bäume werden selbst dann nicht im großen Maße gefällt werden müssen, selbst wenn ALLE auf Pellets umsteigen würden, da es genügend Abfälle gibt. Das fällen wäre für Unternehmen nicht rentabel, von daher kann man Holzpellets gerade im Vergleich mit Gas oder Öl wohl als die ressoursenschonendste Heizvariante bezeichnen

Ach ja, und schon mal was vom CO2-Ausstoß gehört? Dieser existiert bei Pelletsheizungen so gut wie gar nicht.
Der einzige große Nachteil ist, das diese Heizungen einen enormen Platz brauchen.
Ein normales Einfamilienhaus hat im Durchschnitt einen Verbrauch mit einer 15 kW-Anlage von ca. 3 - 4 Tonnen, so dass man sich den Platzbedarf ungeführ ausrechnen kann. Pro Kubikmeter kann man ca. 650 kg Pellets lagern, so dass für ein Einfamilienhaus damit ein Platzbedarf von etwa 5 - 6, maximal 7 Kubikmetern besteht.

Jetzt erklär DU mir doch bitte mal - fundiert - WARUM Pelletsheizungen nun soooo Umweltschädlich sind! Ich bin gespannt! :-)

Beitrag von lisasimpson 11.05.10 - 13:24 Uhr

"Da reden die Politiker, immer über Umweltschutz, und man muss regenerative Energien fördern und dann das. "

welche Politiker tun denn das?
diejenigen, die jetzt die laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern wollen???

lisasimpson

Beitrag von samantha1980 11.05.10 - 14:00 Uhr

Leider auch die, bzw. gerade die. ;-) Wie die Fähnchen im Wind.
Hauptsache es bringt Geld...

Beitrag von elsa345 11.05.10 - 22:56 Uhr

Wenn es möglich wäre mit Windmühlen und Solaranlagen bei Nacht und Flaute ganz D mit Energie versorgen zu können, würden sie es sicher tun. ABER es geht noch nicht, das könnten die grünen Ignoranten auch endlich mal akzeptieren. Würden sie es jetzt mit Macht durchsetzen, wären diese Grünen aber die ersten die rumquaken, wenn wir dann den Atomstrom dazukaufen müssen aus dem Ausland.#klatsch

Beitrag von samantha1980 11.05.10 - 23:32 Uhr

Wenn es nur so Menschen wie dich geben würde, gäbe es in 200 Jahren nur Atomkraftwerke. Machst du dir keine Gedanken darüber, wo der Atommüll hinsoll? Es gibt keine Endlagerung!!!!
Ausserdem gibt es noch mehr regenerative Energiequellen, als Windmühlen und Solaranlagen, und wenn man wollte, wäre es durchaus jetzt schon möglich den größten Teil der Energieversorgung über regenerative Quellen laufen zu lassen.

Beitrag von marion0689 12.05.10 - 11:20 Uhr

Zu deinen Ach-So-Umweltbewussten Pellets....

Wir haben quasi vor unsere Tür ( 5 km ) ein Pellets-Werk und soll ich dir was sagen??
Umweltfreundlich ist anders.


1. Kommen an diesem Werk jeden Tag hunderte von LKWs an ( die Anwohner freuen sich und die Umwelt auch )
2. kommt aus diesem Werk so eine riesen Wasserdampfwolke, dass die Anwohner bei ungünstigem Wind im Wasserdampf sitzen
3. Das Werk liegt direkt an einem Fluss und der Fluss ist seitdem nachweisbar um ein vielfaches mehr mit Schadstoffen belastet als vorher.
Oder glaubst du, die Dinger sehen so aus wie sie aussehen weil sie ja sooo gepresst werden? Nein, da ist Kleber drin. Lecker, gell?

Zum Thema Atomkraftwerke. Die findet wahrscheinlich niemand so toll. Jedoch gibt es derzeit keine andere Möglichkeit so viel Strom zu produzieren, wie Deutschland nunmal benötigt.
Wir haben so ein AKW in 30km Entfernung. Sogar mit Zwischenlager.

Außerdem: Wenn du kein Geld hast, dann kauf dir eine Heizung, die für dich bezahlbar ist.
Wir sollen eure Pelletsheizung subventionieren und sitzen dafür in dieser Wasserdampfwolke?? Na danke...

Beitrag von samantha1980 12.05.10 - 11:33 Uhr

Meinst du, Ölförderung ist umweltfreundlicher?????
Klar es wird weit weg gefördert, wahrscheinlich besser für dich, aus den Augen aus dem Sinn.
So nebenbei, kannst du mir mal sagen, wo ich gesagt habe, dass wir kein Geld für diese Heizung haben??????

Beitrag von marion0689 12.05.10 - 12:06 Uhr

Du wirst mit deiner Pelletsheizung an der Ölförderung nichts, aber auch gar nichts ändern.
Das Ölförderung nicht umweltfreundlich und zudem gefährlich ist ja wohl klar ( siehe Bohrinsel von BP ).
Aber auch deine Pellets müssen zu dir nach Hause kommen...

Du regst dich doch drüber auf, dass ihr die Subventionen nicht mehr bekommt, oder seh ich dsa falsch?? Warum sollen wir, die Steuerzahler das subventionieren??

Beitrag von marion0689 12.05.10 - 12:09 Uhr

Achso, wenn du die Umwelt schützen möchtest, dann verzichte auf Auto und steige auf die Öffentlich um.
Außerdem solltest du auf Kunststoff verzichten ( Plastikflaschen, Verpackungen usw ) und Saisonprodukte kaufen, die nicht durch die ganze Welt gekarrt werden. DANN würdest du vielleicht etwas für die Umwelt tun.

Hast du ne Ahnung, wie viel Energie diese Pelletsherstellung kostet??

Beitrag von samantha1980 12.05.10 - 14:34 Uhr

Du verstehst meinen Ansatz nun wirklich nicht. Ich rege mich nicht nur darüber auf, dass ich meine Heizung nicht subventioniert bekomme, sondern dass alle, ich betone alle regenerativen Energien von diesen Streichungen bzw. Kürzungen betroffen sind. Das ist doch der falsche Ansatz.
Ich kaufe auch keine Pelletsheizung, weil mir der Umweltgedanke dort über alles geht, nein, ich bin einfach nur froh, einen gewissen Beitrag dafür zu leisten, dass man ein Stück wegkommt von der Ölförderung. Ausserdem bin ich froh, zumindest was mein Eigenheim angeht, dann unabhängig zu sein von den immensen Schwankungen des Ölpreises.
Im übrigen bin auch ICH Steuerzahler, und das auch nicht zu knapp.
Dafür ist die Bundesrepublik nun mal eine Solidargemeinschaft und das ist auch gut so.

Beitrag von noflower 11.05.10 - 14:12 Uhr

Ich würde mich für Infrarotheizungen entscheiden. Die bieten eine gesunde Strahlungswärme und sind ohne Dreck kinderleicht zu montieren. Hässliche Heizkörper gehören damit der Vergangenheit an.
Die Investitionssumme liegt deutlich niedriger. Ich kenne eurer Haus nicht aber bei ca. 160 qm würde die Anschaffung ca. bei 6.000 bis 7.000 € liegen. Von den gesparten 18.000,-- und den gesparten Zinsen, Wartungs-, Lager- und Schornsteinfegerkosten kannst du wohl locker die nächsten 15 Jahre heizen.
Bei Fragen kannst du dich gerne melden. Wir lieben unsere Infrarotheizung.

LG Birgit

Beitrag von jeannylie 11.05.10 - 16:55 Uhr

Hi,
werden die denn nicht mit Strom betrieben? das ist doch im Vergleich eher teuer? Oder ist es ein "Normales" Strahlungswärmesystem mit Kapillarsystem unter der Decke? Würde mich mal interessieren...

LG

Beitrag von noflower 11.05.10 - 17:28 Uhr

Hi,
ja du hast Recht. Die Infrarotheizungen werden mit Strom betrieben. Die Heizplatten kann man auch an die Decke hängen, aber die meisten hängen sie an die Wand. Zumal es sie ja auch in sehr schönen Farben und auch mit Bilddruck gibt. Der Verbrauch ist sehr niedrig, kann überhaupt nicht mit anderen Stromheizungen (Nachtspeicher-, Fußbodenheizung oder Radiatoren) verglichen werden. In den meisten Fällen sogar günstiger als Gas oder Heizöl. Das kann man aber genau ausrechnen.
Ich schick dir mal eine PN mit unserer HP.

LG Birgit

Beitrag von jeannylie 11.05.10 - 16:57 Uhr

Hi,
ökologisch finde ich den Gedanken ja gut, ich meine aber zu wissen dass die Förderungen für die Pellets demnächst auch wegfällt und die Dinger somit viel teurer werden.
Sollte man vielleicht auch mal bedenken??

LG

Jeannylie