Hundefutterfrage

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von paankape 11.05.10 - 11:07 Uhr

Hallo

Ich habe mal eine Frage zu den verschiedensten Hundefuttersorten.

Unser Hund bekam immer Trockenfutter, womit er gut klar kam. Von billig bis teuer, alles quer Beet. Er hat gutes Fell, ist gesund etc.

Nun haben wir mit einem Fertigprodukt angefangen zu barfen und nach 2 Wochen hatten wir schlimmen Durchfall, der nur mit vielen Medikamenten wegging. Der Kotabsatz hatte sich zwar minimiert, allerdings total unregelmäßig. Praktisch war der kleine, feste Haufen trotzdem.

Allerdings reagiert er total empfindlich auf zusätzliches. Sprich Leckerchen, oder mal paar Nudeln vom Tisch. Vorher hat er wie ein Müllschlucker alles vertragen.

Nächster Punkt. Er bettelt sehr viel, was er vorher nicht gemacht hat.

Nun hat er die letzten Tatge wieder weicheren Kot gehabt und da ich bisher nichts neues bestellt hatte, hab ich ihm wieder Trockenfutter gegeben.

Das verträgt er gut, die Haufen sind allerdings, klar, weicher und größer, aber er veträgt die Leckerchen wieder.

ABER: Er kommt mir hibbeliger vor. Vielleicht ist es auch nur Zufall...Aber als ich gebarft habe (ca 4 Wochen), war er sehr ruhig und eben nicht so hibbelig.

Seit 2 Tagen bekommt er wieder Trockenfutter. Kann es so schnell damit zusammenhängen? Hab mal gehört viele Hunde ragieren auf Getreide. Bei Getreidefreiem (was wir früher mal hatten) konnte ich das nicht feststellen, dass er ruhiger ist, aber in den meisten ist ja trotzdem Kartoffel etc drin.

Jetzt weß ich nicht genau was ich machen soll.

Weiter barfen und garnichts mehr zusätzlich, was ich für ihn sehr schade fände :-(

Oder doch wieder Trockenfutter?

Oder mal Nassfutter probieren?

:-(

Hat jemand einen Rat?

Danke

Beitrag von kimchayenne 11.05.10 - 11:56 Uhr

Hallo,
was für einen HUnd hast Du denn?Rasse,Alter und Gewicht?Was hast Du den an barf gefüttert udn welches TF bekam er vorher?Was gibst Du an Leckerlis?Es ist völlig normal das es durch eine Futterumstellung zu Durchfall kommen kann.Wenig Kot zeigt ja das Dein Hund das Futter gut verwerten kann.Es ist richtig das viele Hunde auf Getreide reagieren,ich habe auch so einen hüpfenden Gummiball,wenn er Getreide bekommt dreht er sowas von auf,das ist echt nicht zum aushalten.Also ist Getreide hier gestrichen,ich habe eh immer drauf geachtet das im Futter nichts drin ist aber da wir einen Welpen haben bekommt er natürlich oft Leckerlis zur Belohnung,inzwischen nehme ich da von Rinti die Chikos,das ist getrocknetes Fleisch.
LG KImchayenne

Beitrag von paankape 11.05.10 - 12:32 Uhr

Hallo und danke für deine Antwort.

Wir haben vorher alles mögliche gefüttert. Von bestes Futter, Markus Mühle, Pedigree und Aldi, alles quer Beet auch im ständigen wechsel, immer ohne Probleme. Er ist ein 2 Jahre alter, großer, sportlicher Mischling (60 cm, 28 Kilo). An Leckerlis gibts die üblichen ausm Supermarkt, allerdings reagiert er beim Barf sogar auf Nudeln die ich mal zusätzlich gebe, was vorher garkein Problem war.

Gebarft habe ich mt dem Fertigbarf von Barfexpress mit 2 % vom KG. Direkt davor hatte ich das Trockenfutter ausm Aldi. Wie gesagt er bekam immer viel vom Tisch (Fleisch, Nudeln etc), als er Trockenfutter bekam und vertrug das super. Als ich gebarft habe ging das garnicht.

LG

Beitrag von nala22 11.05.10 - 12:34 Uhr

Hallo,

also ich finde dieses ganze Gemähre ums barfen furchtbar.
Dein Hund verträgt es nicht, also würde ich persönlich wieder zu dem Futter greifen was er verträgt :-p

Ist der Hund ein Fleischfresser?
Dies zumindest glauben viele Leute und füttern nur Fleisch. Aber dabei entstehen Mangelerscheinungen und Stoffwechselbelastungen. Das Nur-Fleisch-Syndrom verschwindet dagegen, wenn die Nahrung vielseitiger, dem Hund entsprechend zusammengesetzt wird und genügend Ballaststoffe (z.B. Rohfaser) enthält. Ein zu niedriger Rohfasergehalt wird mit vielen Problemen wie z.B. Verstopfungen, Herz- und Kreislaufschwächen, Harnstein, Dickdarmproblemen in Zusammenhang gebracht. Ballaststoffe beschleunigen den Durchgang der Nahrung durch den Darm, wodurch der Fäulnisbildung entgegengewirkt wird. Sie sind auch in der Lage, giftige (toxische) Stoffwechselprodukte der Darmbakterien aufzusaugen.

So duck und wech :-)

Ne, nichts gegen die Leute die barfen, soll Jeder machen wie er denkt, aber für mich kommt nur Trockenfutter in Frage.
Ich habe mich viel belesen und bin am Ende der Meinung das es gutes hochwertiges Trockenfutter gibt, dass alles bietet.
Und mein Hund frisst es mit Leib und Seele gern.
Sie sieht top aus, entwickelt sich prächtig und verträgt das Futter super!!!

Man muss es halt ausprobieren.
Meine vorherige Hündin wurde 17 Jahre, war selten krank und immer fit und bekam Nassfutter.
Denke mal das auch viel zuviel Brühe um die Fütterei gemacht wird.

Man kann es halt nur ausprobieren ;-)

LG

Beitrag von paankape 11.05.10 - 17:00 Uhr

Einerseits hast du Recht, andererseits ist der Hund auch kein Nager, der sich von Getreide ernährt ;-)

Für mich ist der Hund ein Allesfresser. #schein

Beitrag von miss-snowflake 11.05.10 - 12:38 Uhr

Ich bin zwar kein Experte, was das Thema Barf anbelangt, jedoch habe ich viel darüber gelesen und Barfe meine Hündin auch mit Fertigbarf.

Da in Fertigfutter häufig minderwertige Zutaten enthalten sind, können sich im Organismus des Hundes auf die Dauer Giftstoffe und Stoffwechselschlacken ansammeln, die, wenn sie nicht ausgeschieden werden, zu diversen gesundheitlichen Beschwerden führen. Vor allem dann, wenn der Hund schon lange Zeit mit Fertigfutterprodukten gefüttert wurde, kann es zu größeren Ansammlungen von Schlackenstoffen kommen. Wird von Fertigfutter auf Rohfutter umgestellt, findet in vielen Fällen zeitnah eine Entgiftung des Organismus statt.

Direkt nach der Ernährungsumstellung von Fertigfutterprodukten auf Rohfutter, oder auch noch eine Weile danach, beginnt der Organismus des Hundes damit, sich von den angesammelten Schlacken und Giften zu reinigen, in dem er sie auf natürlichem Wege ausscheidet. Dieser Vorgang nennt sich Entgiftung und ist eine wünschenswerte Reaktion des Körpers, die zumeist völlig harmlos ist und nach einiger Zeit wieder vorbei ist. Im Durchschnitt kann man davon ausgehen, dass der Hund etwa ein Vierteljahr braucht, um die durch die minderwertige Nahrung aufgenommenen Schlacken wieder loszuwerden.
Während des Entgiftungsprozesses zeigt der Hund Symptome wie Durchfall oder Schleim im Kot. Der Stuhlgang wird für eine Weile breiig und lose. Manche Tiere leiden auch unter Juckreiz, Erbrechen, so wie Ausfluss an Ohren und Augen. Auch Hautprobleme treten in dieser Zeit öfter auf, und der Hundebesitzer wird zudem einen unangenehmen Geruch an seinem Tier bemerken.
So schlimm die Entgiftungssymptome sich auch für den Hundehalter darstellen mögen – sie sind nicht gefährlich und dauern auch normalerweise nicht länger als etwa drei Monate. Wer seinem Hund gerne helfen möchte, kann versuchen, durch geeignete Kräuter oder homöopathische Behandlungen dessen Immunsystem zu stärken, so dass er weniger unter den unangenehmen Begleiterscheinungen der Entgiftung zu leiden hat.

Nun ist aber es aber nicht immer ganz einfach, festzustellen, was eine erwünschte Entgiftungsreaktion des Körpers ist und was im Gegenteil eventuell ein Symptom für eine ernste Erkrankung oder auch eine Futtermittelunverträglichkeit ist.
Bei einer Krankheit ist im Unterschied zu einem Entgiftungsprozess der Stuhlgang des Hundes auch noch nach Ablauf der üblichen Entgiftungszeit breiig und von Schleim überzogen. Auch wässriger Durchfall ist kein normales Entgiftungssymptom, sondern ein Hinweis auf eine möglicherweise ernste Krankheit. Dasselbe gilt, wenn der Hund wiederholt Blut im Stuhl hat. Auch häufiges und sehr starkes Erbrechen sollte man nicht zu schnell als Folge des Entgiftungsprozesses abtun, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Symptome eine andere Ursache haben.
Im Zweifel sollte man nicht zögern, seinen Hund dem Tierarzt vorzustellen und von diesem abklären zu lassen, welche genaue Ursache die erwähnten Symptome haben. Die Konsultation eines Tierarztes ist dem Austausch in Internetforen vorzuziehen, da man in diesen oft zu voreilig zu hören kriegt, dass es sich bei den vom Hundebesitzer geschilderten Symptomen sicher bloß um Entgiftungserscheinungen handele, was aber nicht immer zutreffend ist.

(kopiert aus Hundefutter Ratgeber...)

Beitrag von paankape 11.05.10 - 16:59 Uhr

Danke, das habe ich auch schon gelesen. Allerings hatte er mehrere Tage heftigen Durchfall (nicht wässrig) der selbst mit 1 Tag Futterpause bzw 2 Tagen und "Diät" nicht wegging, erst nach ziemlich vielen Medikamenten (Immodium, Antibiotika, Buscopan und zusätzlich vorsichtshalber ne Wurmkur). Da er sich Nachts nicht meldet, nicht gerade schön.



Beitrag von schnuppell 11.05.10 - 14:13 Uhr

Ich bin leider kein Experte, unser Wauzi kriegt ne Kombi aus Feucht- und Trockenfutter (Bio). Aber vielleicht hilft dieser Artikel weiter? http://www.biobay.de/expertenrat/welches-futter-ist-am-besten-fuer-meinen-hund

GLG

Beitrag von paankape 11.05.10 - 17:01 Uhr

#danke

Beitrag von xanadoo 20.01.11 - 10:50 Uhr

wir füttern barfcomplete bei www.barfexpress.de