ABO-Unverträglichkeit

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von linagilmore80 11.05.10 - 15:13 Uhr

Mir geht gerade folgendes durch den Kopf:
Meine jüngste Tochter hatte eine starke Neugeborenengelbsucht und musste 10 Tage lang auf der Neonatalen behandelt werden. Dort ist festgestellt worden, dass sie wohl zu viele Antikörper gegen ihre Blutgruppe von mir übertragen bekommen hat (keine Ahnung wie das alles funktioniert).

Es ist so wie bei einer Rhesusunverträglichkeit, nur dass hier nicht der Rhesusfaktor betroffen ist, sondern die Blutgruppenzugehörigkeit.

Hat jemand von euch mit sowas Erfahrung? Ich bin am Rande immer wieder besorgt, dass das wieder passiert auch wenn mein Sohn einen anderen Vater hat als meine beiden Töchter.

Liebe Grüße,
Lina

Beitrag von chryssy 11.05.10 - 15:29 Uhr

Das hat nichts damit zu tun, ob es der gleiche oder ein anderer Papa ist. Es kommt darauf an, welche Blutgruppe dein Freund hat. Es ist möglich, dass dein Sohn die gleiche Blutgruppe hat wie du oder wie deine jüngste Tochter eine andere. Wenn dein Sohn die gleiche Blutgruppe hat, dann besteht gar keine Gefahr, weil du keine Antikörper gegen das Blut deines Sohnes hättest. Wenn er eine andere hat dann kann es wieder geschehen. Wobei ich der Meinung bin, dass das selten passiert. Aber da bin ich mir nicht ganz sicher.
Kannst ja hier mal nachlesen: http://www.netdoktor.at/kinder/rhesusfaktor.shtml

lg
Chryssy+#blume(30.SSW)

Beitrag von anti-kell 15.05.10 - 20:03 Uhr

Hallo Lina

Zuerst sollte bestimmt werden um welche Antikörper es sich handelt.
Danach muss die Blutgruppe des Kindsvaters untersucht werden. Am besten wendet ihr euch an einen guten Pränatalmediziner der öfters mit Blutgruppenantikörper zutun hat. Ich habe Antikörper gegen das Kell-Merkmal.

LG
anti-kell