SS-Diabetis (Fragen)!

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Beitrag von lemon007 11.05.10 - 15:34 Uhr

Hallo Ihr,

gehöre zwar noch nicht zu Euch, aber vllt. könnt ihr mir ja meine Fragen etwas beantworten.

Und zwar habe ich SS-Diabetis und muss mir Insulin spritzen. Wer hatte das auch und wann sind eure Kinder geboren (SSW)? Durch eine Einleitung? Mir wurde gesagt, man geht nicht über den ET hinaus, spätestens dann wird eingeleitet. Musstet ihr zum Wehenbelastungstest in der 38. SSW?

Und noch eine letzte Frage: Habt ihr in einem Krankenhaus entbunden, in dem gleichzeitig eine Kinderklinik mit angeschlossen war, wegen evtl. Anpassungsproblemen?

Diese Fragen können mir logischerweise die Mädels aus dem SS-Forum nicht beantworten, weil die Kleinen ja noch im Bauch sind. #hicks

Ich danke Euch schon einmal im Voraus.

LG :-)

Beitrag von batidadekiba 11.05.10 - 16:08 Uhr

huhu,
Ja hier ich.
Hatte SS-Diabetes und musste auch spritzen .

Meine kleine kam per KS zur welt nach Blasensprung ( ks deswegen weil sie in BEL lag)

Meine motte kam in der 38.ssw zur welt hatte kein wehenbelastungstest hatte vorher schon immer wehen.

Habe nicht in einer Klinik entbunden wo Kinderklinik angeschlossen war .
Meine kleine hatte nur kurzzeitig Anpassungsprobleme wegen dem Zucker .

Lg

Beitrag von maryjane85 11.05.10 - 16:20 Uhr

Hi,
ich litt auch unter eine insulinpflichtigen SS-Diabetes.

ET war der 21.02.10, am 18.02. bin ich ins Krankenhaus mit Überweisung meiner Frauenärztin um mich vorzustellen und eine evtl. Einleitung zu besprechen.

Im Kh ließ man mir die Wahl, wann ich starten wollte mit Einleitung. Ich entschied mich gleich für den nächsten Tag, da ich es kaum abwarten konnte :-)

Am 19. ging es um 8 uhr früh los mit einem Wehencocktail. Dieser löste leichte Wehen über den Tag verteilt aus. Gegen Abend war alles wieder weg. Alle 2h musste ich zur Überwachung ans CTG.

Am nächsten Tag ging es weiter mit Gel auf den Muttermund, löste auch Wehen aus aber gingen auch wieder weg.
Am Tag drauf wurde eine Pause gemacht und ich durfte nach Hause.

Montags, am 22.02. ging es dann wieder los mit Gel auf den Muttermund morgens um 8. Die Chefärztin hat noch mit den Fingern den Muttermund gedehnt, da ging er nochmal um 1cm auf, war somit bei 3 cm.

Wehen waren da, aber bewirkten nichts, bekam um 12 wieder Gel.
Gegen 6 wurden die Wehen stärker. Ab da ging es auf einmal ganz schnell, um 20:21 uhr wurde mein kleiner geboren.

Am nächsten Morgen kam die Schwester und meinte, sie müsse dem kleinen die Flasche geben weil er schlechte Blutzuckerwerte habe. Weil er kaum trinken wollte, bekam er eine Magensonde.

Die Werte wurden gegen Mittag nicht besser und so wurde ein Transport in die Kinderklinik ca. 30 km entfernt in die Wege geleitet. Ich wurde kurzerhand aus dem Kh entlassen.

In der Kinderklinik bekam der Kleine gleich eine Infusion mit Glukose. Da er auch noch eine Infektion hatte bekam er auch noch Antibiotika gespritzt.

Vor jeder Mahlzeit wurde der Blutzuckerwert gemessen, mit einem Pieks in die Ferse :-(

Gelbsucht hatte er dann auch noch. Sowie Fieber.

Naja nach ein paar Tagen stabilisierten sich die Blutzuckerwerte und ich konnte mit ihm nach hause.

Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, nciht glceich in ein Kh mit Kinderklinik gegangen zu sein. Das hätte mir sicher viel Aufregung und einige Tränen erspart. Ich hätte aber nie gedacht, dass es so kommen würde...
Blöd war, dass ich in der Kinderklinik nur Begleitperson war, kein Patient. Ich hatte wenig Hilfe beim Stillen und kein Arzt hat mich untersucht.

Ach ja, ab der Geburt musste ich nicht mehr spritzen. Hab ein paar mal noch gemessen, aber die Werte waren super :-)

Ich wünsche dir Alles Gute und hoffe, dass es bei dir besser läuft!

Beitrag von crazydolphin 11.05.10 - 16:23 Uhr

ich wäre zum termin spätestens eingeleitet worden. bin aber bei 39+2 eingeleitet worden, weil die kleine sich aneblich nicht mehr entwickelt hat, seitdem ich insulin gespritzt habe ( raus kamen 52cm und 3520g.... soviel zum thema)
zum wehenbelastungstest musste ich nicht. war aber 2mal in der woche beim ctg, aber das war eher nur, weil die plazenta verkalkt war.
ja ich habe in einem krankenhaus mit kinderintensiv entbunden. aber meine maus hatte keinerlei anpassungsschwierigkeiten

Beitrag von amadeus08 11.05.10 - 16:42 Uhr

1) ja, ich musste auch spritzen

2)ich durfte gar nicht in einem KH ohne Kinderklinik entbinden vom FA aus

3) Einleitung am ET war vorgesehen, aber er kam von selbst am ET

4) war absolut diszipliniert in der SS was Essen anbelangt, hab dafür dickes Lob in Klinik bekommen, weil Baby Normalgewicht hatte (3065 Gramm)

Alles Gute!
Lg

Beitrag von sandrinchen85 12.05.10 - 13:39 Uhr

hi,

also ich musste nur regelmäßig zum doppler,damit überprüft werden konnte ob stella weiterhin gut versorgt ist und ob auch mit ihren organen etc. alles in ordnung ist....
ich sollte am 3.12.(da war errechneter et) morgens in kh kommen wenn sie bis dahin nicht da ist,damit eingeleitet wird.
aber sie hat sich dann am 23.11. entschieden,dass sie langsam raus will und war dann am 24.11.da,so dass ich da drum rum gekommen bin.
was die kinderklinik angeht,das war mir persönlich schon sehr wichtig.mir wurde auch dazu geraten,aber entscheiden konnte ich das natürlich selber.hätte mir das kh aber so gar nicht zugesagt,wäre ich auch woanders hin.
wünsche dir alles gute und ne schöne geburt :-)
lg

sandra mit stella(5 monate)