Untersuchung durch den Amtsarzt (JA) im Kindergarten, üblich ?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von howgh 11.05.10 - 16:03 Uhr

Hallilo,
letzte Wochen hatte meine Tochter im Kindergarten eine amtsärtzliche Untersuchung durch den Zahnarzt..Am 2.&. soll dann eine weitere Untersuchung durch den amtsarzt des JA erfolgen.

Es regt mich auf. Wir sollen unser U-Heft und unseren Impfausweis vorlegen. Ich frage mich, ist es nur hier so üblich oder überall..und rege mich umsonst auf. Wir haben doch grade die U7 hinter uns, was wollen die noch untersuchen. Es regt mich auch auf, dass jemand mein Kind ohne mein Verständnis anfasst.

Sorry, nimm mir es nicht übel, ich komme mir echt vor, als wäre ich im Sozialismus. An dem und dem Tag habe ich zu erscheinen. Welche Ergebnisse die U7 ergeben hat, geht doch keinen was an. ist es nicht bisl ärtzliches Geheimnis ?

Gerade im Kindergarten kann doch nichts vorborgen werden..Der Kindergarten liegt aber in einem sozialen Brennpunkt.. kann es aus dem Grund diese Untersuchung sein..?

Geht es mir nur schlecht und bin heute zudem zickig oder ????


Ich hoffe auf eure Erfahrungen. Howgh



Beitrag von knutschy 11.05.10 - 16:17 Uhr

Hallo,

nein deine Einstellung ist da ganz richitg.

Wie kommt den jemand dazu auch wenn es ein Arzt ist dein Kind ohne dein Einverständniss zu Untersuchen und anzufassen.

Da haben wir als Eltern doch wohl ein Wort mitzureden.

Und wie Du schon sagtest man nimmt die U-Untersuchungen war und im Kindergarten würden evtl. Entwicklungsrückschritte ja sicher auch bemerkt. Wozu dann nun noch ein Amtsarzt die Kinder untersucht ist mir Schleierhaft.

Allerdings liegt wirklich die Vermuttung nah das Sie dies machen weil der Kindergarten wie Du schreibst in einem Sozialen Brennpunkt Gebiet liegt.

Hier jedenfalls ist es nicht üblich, kenne kein Kind aus dem Freundes, Verwadschafts oder Bekanntenkreis was im Kindergarten vom Amtsarzt Untersucht wurde.

Grüße Anja.

Beitrag von kja1985 11.05.10 - 16:28 Uhr

Würde ich verweigern. Mein Kind wird nicht ohne mein Beisein untersucht.

Beitrag von faehnchen77 11.05.10 - 16:29 Uhr

Also wir mussten beim Antrag ausfüllen ob wir dem zustimmen oder nicht. Also einmal die U-Untersuchungen und einmal den Kinderarzt. Ohne Einverständnis wäre es nicht möglich unseren zu untersuchen.

Lg Dani

Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 16:47 Uhr

Das war bei uns immer so und auch zu meiner Grundschulzeit gab es Reihenuntersuchungen in der Schule, selbst im KiGa (noch DDR-Zeit) gingen wir von dort aus zum ZA.

Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, worüber Du Dich aufregst.
Was meinst Du denn, was dort passiert?

Vor der ersten Untersuchung im KiGa bekamen wir einen Fragebogen und hatten diesen ausgefüllt.
Die Amtsärztin kam jährlich, der ZA auch. Die ZA-Untersuchungen wurden auch ins ZA-Heftchen eingetragen.
Zusätzlich mussten wir vor der Einschulung zur Schuleingangsuntersuchung in die Grundschule. Diese führte ebenfalls die Amtsärztin durch.

Es werden ganz normale Dinge nachgesehen, der Impfpass kontrolliert usw. Ob die Kinder normal sprachlich entwickelt sind, ob sie Sehfehler haben...

Übrigens ist es üblich, das die KiA's dem Gesundheitsamt mitteilen, was bei der U7 rauskam. Wenn Du diese U nicht gemacht hast (z.Bsp. weil Dein Kind immer zu den gemachten Terminen krank war und der eigentliche Zeitraum dafür nun überschritten ist), bekommst Du Post vom Landesgesundheitsamt.

Wir wohnen absolut nicht in einem sozialen Brennpunkt - ganz im Gegenteil! Ca. 30km südlich von Berlin in einer beschaulichen Kleinstadt ;-)

Beitrag von howgh 11.05.10 - 16:55 Uhr

Ja, dann könnte es sein, dass die von dir erwähnte Stadt genau die Stadt ist in der wir auch wohnen..Es scheint es sich um eine Ausnahme zu handeln...warum ich mich aufrege, weil mein Kind ohne dass ich dabei bin angefasst werden soll..so einfach und dies von einem amtsarzt..

und dass es schon im sozialmus gab..ja.. ist doch so: bringen sie diese jenes an diesem und jenem Tag mit...genau..so wird man hier angeprsochen.. Die Wende ist aber 20 Jahre her!

Und genau so ist es, wenn ich bei U7 ncht erscheine, kriegt es Ja mit..

Ein Amtsarzt, der das Kind auch nur eine halbe Stunde sieht kann nicht begreifen, was für eine Entiwkcklung und welche Besonderheiten mein Kind hat und ich habe zu solchem Arzt kein vertrauen..

lass uns doch ärtzliche Schweigepflicht gleich abschaffen, dann sind die Kinderärzte verpldfichtet die akte jedes Kindes an JA auszuhändigen..oder ?

Es ist ein Mentalitätsproblem..und scheinbar hat man es im Osten noch nicht begriffen... klar, die Mehrheit hat noch die schöne DDR Zeit mitgemacht und dann haben wir solchen Ton: sie haben es mitzubringen, Punkt.. Habe ich nicht. Punkt.

Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 17:18 Uhr

Also ich kann es völlig frei sagen (Du ja scheinbar nicht, sonst stände in deiner VK wohl kaum Australien:-p):

Ich wohne in 14959 Trebbin und ich denke das es nicht nur speziell in unserer Stadt so ist, sondern auf jeden Fall mindestens im Landkreis (TF), wenn nicht sogar in ganz Brandenburg.

Es spielt doch gar keine Rolle, ob dieser Arzt Dein Kind kennt oder nicht. Er schaut wie es aktuell entwickelt ist. Bei meiner Tochter bestand damals der Verdacht auf Fehlstellung der Hüfte. Dazu bekam ich einen Schriebs und hab den dem normalen KiA gegeben.
Mehr ist da nicht passiert, vom JA hab ich nie was gehört!
Das hat übrigens wenig mit dem JA zu tun. Das kommt vom Gesundheitsamt, nicht vom JA.

Ich wurde übrigens '89 eingeschult - da war dann also so gut wie nix mehr mit DDR. Wir wurden damals auch in der Schule geimpft, wenn Impfungen fehlten.
ZA kam auch in die Schule.

Weißt Du, heute meckern soviele das man im Gesundheitssystem soviel selber zahlen muss. Aber wenn Kinder zusätzlich ärztlich überwacht werden, das ist dann auch nicht recht.

Ich bekomme übrigens auch regelmäßig Post vom Gesundheitsamt/Krankenkasse das wieder U's anstehen.

Bei uns gab es aber noch NIE irgendein Problem, sodaß man vermuten könnte wir hätten Ärger mit dem JA oder so und bekämen deshalb diese Briefe.
Beim JA waren wir nur wegen der Vaterschaftsanerkennung/Sorgerecht, weil wir noch nicht verheiratet waren und außerdem wegen dem Erziehungsgeld/Elterngeld für unsere Kinder.
Ansonsten haben wir noch nie was mit denen zu tun gehabt.

Hast Du Angst vorm JA?

Beitrag von scura 11.05.10 - 17:39 Uhr

#pro

Beitrag von howgh 11.05.10 - 18:17 Uhr

Du begreifst immer noch nicht das Hauptproblem.. Es wird angeordnet.. diese untersuchung findet ohne einen elternteil statt.. Es finden zusätzlich U-vorsorgeuntersuchungen..wen ndas Kind nicht erscheint, dann geht doch Meldung an JA..

wenn man mich fragen würde, ob ich mir solche untersuchung wünschen würde, habe ich nichts gegen.. Wenn man mir anbieten würde, ob ich dabei sein will, habe ich nichts gegen..

Mein Kind soll erscheinen, es wirdn icht gesagt, wozu sollche Untershucng dienen soll..

Es werde Verhaltensweise an den Tag gelegt, die mich erschrecken.

Wozu macht dann eine örtliche langdiente FA eine Vorsrogeuntersuchung ? wozu gibt es ärtzliche Schweigepflicht..

Wenn du mehr aber wikrlich mehr darüner nachdenken würdest, musttest du entsetzt sein..

Wenn mein Kind zu einer solchen Untershcung soll, erwarte ich schrifltiche Infos, damit ich weiss worum es da geht.. abern icht auf solche Art und Weise..

Ja, wenn man nichts anderes erlebt hat..dann wunder man sich nicht..schrecklich sowas.

Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 18:27 Uhr

Nun mach aber mal nen Punkt!

a) hab ich ganz sicher nichts schlimmes erlebt und kann mich in keinster Weise daran erinnern, das dabei irgendetwas negatives passiert wäre
b) brauche ich das nicht schrecklich finden, sondern vernünftig

In unserem KiGa konnten die Erzieherinnen tatsächlich REDEN. Die konnte man bei Unklarheiten ganz einfach fragen, kannst Du Dir scheinbar nicht vorstellen.

Bist Du schon einmal auf die Idee gekommen das die Musterung auch angeordnet wird? Da gehen die Männer auch nicht aus reiner Langeweile hin oder weil sie gerne möchten.

Achja, meine Tochter hat auch mal ne Untersuchung verpasst und es ist NICHTS passiert.
Meine Schwägerin konnte wegen Krankheit auch nicht die U7 beim KiA wahrnehmen. Sie bekam daraufhin nen Anruf vom GESUNDHEITSAMT warum sie nicht dort war, hat erklärt das die Kleine sehr oft krank ist (chronische Bronchitis usw.) und der Termin sobald möglich nachgeholt wird. Und das war's. NIX Jugendamt.

Und noch einmal:

Das kommt nicht vom Jugendamt!!!

Für mich machst Du den Eindruck als ob Du Angst hättest, das sie bei euch antanzen. Was hast du zu verbergen?

Beitrag von howgh 11.05.10 - 19:23 Uhr

Es hat echt keinen Sinn mehr.. wenn du es dir bieten läßt, dass dein Kind ohne deine anwesenheit untersucht wird.. deine Sache.. ich will dabei sein, um alles mitzukriegen, ist schließlich mein Kind.

Wir sind höchstwahrscheinlich in unterschieldichen Systemen aufgewachsen, somit auch die unterschiedliche Ansicht..

Ja, es ist ein Superumgangston. und auch super Informierung der Erzieherinnen , die nicht einmal wissen, was da gemacht wird. Da erwarte ich mehr Professionalität.

ich würde mal sagen, dass ich mit Kindergarten mitarbeite und keinen gegen einen...und solchen Umgangston erwarte ich dann.

Es tut mir echt leid, wenn du nichts besseres kennengelernt hast. Man kann auch etwas wirklich sinvolles (wie eine solche Untersuchung) vollkommen unmöglich präsentieren..

und eine ärtzliche untersuchung mit einem Wehrdienst zu vergleichen finde ich vollkommen daneben.

ich glaube aber... wir lassen es sein. Menschen werden sich nie verändern, wenn alles einfach hingenommen wird und keiner wird aufstehen und sagen, so geht es nciht...

Ich finde diese Diskussion meinerseits als abgeschlossen.

Doch noch was..wir können noch weitergehen. Im Ostdeutschland gab es oft Schulzahnärzte. Da wurden die Kinder ohne deren eltern an einem Tag 8ohne vorheriges Wissen) einmal aufgerufen und die ganze Klasse ging. Es wurde ohne Betäubung gebohrt.

Das Ergebnis ist dann eine Teiltraumatisierte Bevölkerung, die dann nach der Wende nie beim Arzt war..ist auch bekannt..
wieder wiedrholt sich..eine sinvolle kontrolle wurde auf solche Art und Weise zum albtraum..

Ja, Australien ist weit, man kann sich aber trotzdem informieren..



Beitrag von 1familie 11.05.10 - 20:42 Uhr

Ich finde du machst dich etwas lächerlich.

Ich bin aus der DDR und auch dort wurde mit Betäubung gebohrt, wenn gewünscht.
In der Schule und Kita wurden nur die Zähne kontrolliert, die Eltern mussten dann den Weg zum Zahnarzt machen, wie auch heute.
Ich kenne keinen aus dem ehemaligen Osten der vom Zahnarzt traumatiesiert ist und wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser nichts sagen.

Auch ich finde es gut, das es solche Untersuchungen gibt, es passiert mehr als genug mit Kindern und dadurch kann eventuell einiges ausgeschlossen werden.

Wie das Land es acuh macht, es gibt immer jemanden der nur meckern kann!

Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 21:46 Uhr

Aha, Australien ist weit, aber Du wohnst in der Region?
Ist das alles hier erstunken und erlogen, oder wie?
In Australien würden die sich über unser Gesundheitssystem freuen.

Und nun ganz deutlich:

Diese Untersuchungen sind dazu gedacht, evtl. Krankheiten/Entwicklungsverzögerungen bei Deinem Kind zu erkennen, sofern vorhanden.
Sie sollen niemandem beim JA anschwärzen, sondern die Gesundheit deines Kinder bewahren.
Falls Du mal ins U-Heft geschaut hast, die Abstände der U's werden mit der Zeit immer größer. In diesem Zeitabstand kann durchaus schon einmal etwas auftreten, was Dir als Mutter ,da dir ganz einfach die fachliche Kompetenz dazu fehlt, nicht auffällt.
Wenn Du meinst, Du müsstest einfach mal aus Prinzip dagegen sein, na bitte. Ob das an dieser Stelle so angebracht ist, musst Du für Dich entscheiden.

Ich finde Dich übrigens rotzfrech. Du bildest dir ein mir irgendetwas erzählen zu können, obwohl Du gar keine Ahnung hast von dem was Du schreibst.(DDR, diese Untersuchung - s. Link von Hinterwäldlerin)
Und keine Sorge, ich achte auf meine Kinder und nehme garantiert nicht alles irgendwie hin.
Nur schalte ich scheinbar mein Hirn ein und blocke nicht gegen eine völlig sinnvolle Untersuchung.

Auch zu Dir:

Noch viel Spaß in der Zukunft!
Es gibt Schuleingangsuntersuchungen, Untersuchungen vorm Wechsel in die weiterführende Schule, Untersuchungen zur Beurteilung der Ausbildungsfähigkeit (in Abhängigkeit vom angestrebten Beruf)...

Wer hat vom Wehrdienst geredet?
Mein Mann hat nie welchen geleistet, zur Musterung MUSSTE er trotzdem.
Wie alle anderen Männer auch.
Das ist auch keine freiwillige Angelegenheit.

Aber quatsch Du mal weiter Nonsens. Bist wahrscheinlich eine derjenigen die dann andersherum als erste übers JA schimpfen, wenn es mal wieder um misshandelte, verhungerte Kinder geht o.ä.("warum schaut denn niemand hin?", " warum tut das JA nichts...?")

Beitrag von howgh 11.05.10 - 22:58 Uhr

Es ist persönlich geworden und das ist schade, kern meiner aussage war nicht die unterschung an sich aber die Art, in der sie rübergebracht wird.

Wenn wir shcon von dem denken reden:
Bei einer Musterung wird ein meistens shcon Erwachsener Mensch betrachter, der Anlass ist die fähigkeit eines Dienstes oder nicht..hier sprechen wir von einem Kind, dass sich noch nicht äußern kann. das ist ein gewaltiger unterschied..

Hier wurde bereits untersucht, ob mein Kind kindergartenfähig ist..dafür muss man eine bestätigung vorlegen.. zudem wurde gerade das Kind vor einem Monat mit U7 untersucht.. Ich brauchen icht, dass mir jemand das zweite Mal erzählt, was ich weiss...und insbesondere ich wähle den Arzt..

Eine Mentalität und dabei bleibe ich..

Ich wäre mit einem aber ganz vorsichtig.. ich kann nicht beurteilen, was mit einem Kind los ist, weil ich nicht fachlich drauf bin..eben das ist ein weiterer irrtum von dir.

Ich habe ein Studium hinter mir (mein Mann ebenfalls auch) und diese befähigt mich zur einem fachlichen Urteil..

Eins sollte dir aufgefallen sein, dein Bericht (dass die eltern nicht gefragt werden, dass es nromal ist,) ist alleine geblieben..

d.h. es ist höchstwahrschienlich im Landkreis Tf so, vllt hat man es sich im Land Brandeburg angewöhnt..vllt ist es nur ein denken einer örtlichen amstärztin aber ist es nicht ein ,,deutsches´´ Problem..oder gänige Gewohnheit..

Ich hoffe mich nicht mehr zu einem Austausch mitzureisen...

Ich bin für ein Selbstbestimmungsrecht.. Ein Kindergarten soll nicht nur dazu da sein, dass ich da mein Kind abgebe aber ich will helfen, teilnehmen und mich auf dessen Leben einlassen. auf der anderen Seite erwarte ich, dass ich ein Mitspieler bin und so auch wahrgenommen werde..nichts ist mir heiliger als mien Kind..

auch wenn du am Ende fast alleine geblieben bist und andere es anders sehen (was mir aber auch egal wäre, weil es mir um Erfahrung ging) war auch am Ende deine Meinung wichtig...es zeigt mir, dassd es hier in der Region menschen gibt, die es halt so hinnehmen und dann wundere ich mich nicht und auch diese Erfshrung ist unbezahlbar..

d.h. eigentlich muss ich mich bedanken.

Beitrag von freyjasmami 12.05.10 - 09:31 Uhr

Aha, Du beschwerst Dich jetzt also das es persönlich geworden ist?

Nachdem Du mir auch in dieser Antwort wieder vorwirfst ich nehme alles hin?
Andersherum darf ich Dir dann aber nicht sagen, das ich das unglaublich frech von Dir finde?

Sei Dir gewiß das ich das nicht tue. Ich habe mich bereits in der 1. Klasse mit der Direktorin meiner Tochter auf's Äußerste angelegt - weil ich etwas gegen die Methoden im Sportunterricht habe.
Die Kinder weigerten sich selbst bei -25°C Strumpfhosen und Unterhemden zu tragen. Warum?
Weil sie für's umziehen zu lange brauchten und sich wenn sie zu langsam waren vor der gesamten Klasse und Parallelklasse umziehen mussten.
Ob die Unterhemden ausgezogen wurden, wurde ebenfalls kontrolliert indem die Kinder ihre T-Shirts hochziehen mussten.
Weiterhin musste meine Tochter ihre Sporttasche vor der Klasse in der Turnhalle auskippen, weil die Sportlehrerin der Meinung war, sie hätte ihr normales Shirt an, nicht das T-Shirt für Sport.
Neben einer deutlichen Mail an die Direktorin, gab es noch ein sehr hitziges Gespräch mitten in der Eingangshalle der Schule.
Und es war mir sch..egal was andere davon hielten!

Soviel dazu.

Du hast also eine fachärztliche Ausbildung? Oder warum kannst Du/ihr das selbst genau einschätzen?
Wenn ja, frage ich mich doch, warum Dir das so neu ist.

Wie gesagt, auch Hinterwäldlerin hat Dir einen Link dazu gesandt. Hier ging es also nicht um Brandenburg/Osten.

Und hier:

http://www.mikado-kita.de/orange.php

Zum Thema nur TF:

http://www.masf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.151808.de

Wenn Du mal googlest findest du einiges dazu. Speziell NRW Kibiz.

Eine Kindergarteneingangsuntersuchung gibt es hier nicht. Weder damals bei meiner Tochter, noch wurde mir hierzu etwas zum baldigen KiGa-Beginn meines Sohnes gesagt.

Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, was das Einbringen der Eltern in den KiTa-Ablauf mit sinnvollen Untersuchungen zu tun haben soll.
Bei uns war es völlig normal Kinderfeste zu gestalten und tatkräftig zu unterstützen. Sei es nun durch Vorbereitung, Auf-/Abbau, Buffet usw. oder rein als Ideengeber bei den Elternversammlungen.
Wir reden hier von 2 verschiedenen Paar Schuhen.

Die Musterung diente nur als Beispiel. Das Alter ist dabei nebensächlich, vielmehr ging es um das "muss".

Impfungen sind auch keine Pflicht mehr, dadurch sind einige Krankheiten wieder mehr verbreitet.

Beitrag von geralundelias 11.05.10 - 17:21 Uhr

Hallo,

ich kann dich verstehen und würde mich weigern, mein Kind dort untersuchen zu lassen.

Wozu wird´s denn überhaupt gemacht? Man ist doch dazu verpflichtet, sein Kind zu bestimmten Zeitpunkten dem KiA vorzustellen und nimmt die U-Termine ja auch wahr...wieso soll also noch ein weiterer, dem Kind fremder, Arzt einbezogen werden?
Hmmm... find´ ich komisch!

Der ZA kommt bei uns im Kiga auch, das find ich allerdings i.O., weil da ja die Eltern nicht verpflichtet sind, regelmäßig hinzugehen.

Ganz einfach: Kind zuhause lassen an dem Tag und einen schönen Ausflug mit ihr machen ;-)

Beitrag von howgh 11.05.10 - 18:20 Uhr

Weißt du was ich schlimm finde, dass es einfach gängige Praxis ist und das keiner dazu was sagt.. das sind verhaltensweise von DDR.. die Leute sind wahrscheinlich hier wie blind..

und ich finde auch schlimm, dass bis jetzt kein Elternteil den mund aufgemachtr hat. ich überlege zurzeit an den zuständigen Landrat zu schreiben.. aber dann hat ich den aufkleber: meckernde Mamis..

ich mag nicht Leute, die gerade es so umgehen..verstehst du das ? Ich bin echt entsetzt..

Beitrag von 1familie 11.05.10 - 20:46 Uhr

wirklich misshandelte Kinder reden eben nicht wenn Mami oder Papi daneben steht.

Bei uns sind immer die Erzieher dabei und dennen vertraue ich blind, denn ich vertraue ihnen jeden tag mein Kind an......

es gibt eben immer meckernde mamis und wenn was passiert, das meckern sie noch lauter.

Beitrag von howgh 11.05.10 - 23:31 Uhr

weisst du gerade die Kindergarten-Kinder sind doch duetlich mehr unter Kontrolle. Dann haben wir schon eine Lücke, es soll doch jedes Kind zu einer amstärztin.. wirklich misshandelte Kinder kommen eher selten in die Kita weil es auffalen würde..

und mit dem sprechen können.. echt was kann ein Kind mit zwei psrechen (ohne die Mami ?!?!?)..

Es ist bereits länger her, dass ich die Gesetze studieren musste aber stand damals nicht dass die Erzieherinnen bereits bei einem verdacht eine Meldeplficht haben ? oder man wartet auf einmal im Jahr ? wie lächerlich.

Ja, meckernde Mamis..wenn eine Mami nicht alles hinnehmen will ,was ihr präsndetiert wird, dann bin ich wohl eine meckernde Mami..schließlich kommt eine Bewegung, wenn etwas nicht stimmt...nicht durchs blose Schweigen aber durch eine Auseinandersetzung mit dem Themas..

Wenn es die ganze Zeit keiner gab, der die art angepsrochen hat, weil eben jeder Schiss hat oder jedem es egal ist, dann bin ich wohl meckernd und stolz drauf.

Man kann Sachen so oder so präsentieren.

Wenn man wirklich aber wirklich will, denkt man über solches Problem nach. Eine Erzieherin ist unrpofesionell, wenn sie mir mal einen Fragebogen aufschwatzen will, sie abern icht weiss, worum es da geht. Das erwarte ich einfach, umso mehr wenn es sich nicht um eine in der BRD gängie Praxis handelt..

Beitrag von 1familie 12.05.10 - 08:41 Uhr

Weisst du gerade im Westen sind die Erzieherinnen nicht so dolle, das liest man hier so oft. Ich persönlich kann das nicht verstehen, denn hier im Osten ist das ganz anders. hier wird sich super um die Kinder gekümmert und wenn ein Problem ist, dann bespricht man dieses.

Es gibt wohl einige Kinder die mit 2 jahren schon gut reden konnte.
Mein damals einjähriger konnte schon kleine Sätze reden, also nichts für ungut.

Ich bin auch keine Mutter die alles hinnimmt, aber es gibt Sachen die ich für wichtig halte und Sachen die ich für unwichtig halte.
Da es leider genug Fälle heutzutage gibt, die auf Misshandlungen schliessen (und man kann auch misshandeln ohne das es aussen gesehen wird), finde ich umso besser, wenn Kinder kontrolliert werden.
Ich habe keine Angst, denn ich habe nichts zu verbergen und aussziehen müssen sich die Kinder auch nicht komplett.

Wenn eure Erzieherinnen so unprofessionell sind, dann solltest du eventuell mal bei der Leiterin den Mund aufmachen, denn dann wäre ein meckern vielleicht wirklich mal angebracht.
Das kenn ich von den hier laufenden Kitas nicht!

Beitrag von mariechen26 11.05.10 - 18:24 Uhr

Hallo,

ich kann Dich da voll verstehen. Ich würde es auch nicht erlauben, sogar verbieten, dass meine Tochter im KiGa Amtsärztlich untersucht wird. Mit den ZA Untersuchungen wäre ich grundsätzlich einverstanden, denn mal eben den Mund aufmachen und Zähnchen schauen lassen ist nicht so schlimm wie komplett ausziehen und untersucht zu werden wenn Mama nicht dabei ist.

Ganz ehrlich, Lara lässt sich bei den U - Untersuchungen schon nicht gerne untersuchen. Obwohl nie was vorgefallen ist, weigert und wert sie sich mit Händen und Füßen. Wenn ich daran denke, dass die Erzieherinnen die Kleinen möglicherweise ausziehen müssen und die armen Mäuse von einem fremden Arzt unterucht werden, bekomme ich eine Gänsehaut.

An Deiner Stelle würde ich bei dem zuständigen Amtsarzt anrufen und nach der Notwendigkeit und Begründung dieser Untersuchung fragen. Da Du Deine U-Untersuchungen nachweislich wahrgenommen hast, würde ich ihm, im selben Gespräch eine Untersuchung an meinem Kind, ohne mein Beisein und medizinischer Notwendigkeit untersagen. Tut er es doch, würde ich ihn auf rechtliche Kosequenzen hinweisen. Wenn er genaueres über den Gesundheitszustand und die Entwicklung meiner Tochter wissen möchte, gestatte ich ihm gerne einen Einblick in unseren Impfpass und das U-Heft. Auch unseren Kinderarzt dürfte er gerne konsultieren. Aber das ist dann auch schon alles.

Liebe Grüße
Nadine



Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 18:41 Uhr

Sagt mal, was findet bei euren KiA's statt, das ihr solche Horrorvorstellungen von der Untersuchung durch den Amtsarzt habt?#schock

Die Kinder sind nicht nackt, sondern in Unterwäsche. Dazu sind sie nicht allein, sondern auch andere Kinder sind da.
Auch der Amtsarzt (in unserem Fall war es immer eine Ärztin) ist nicht allein.

Den Kindern werden z.Bsp. Bildchen von einem Strumpf gezeigt. Den sollen sie benennen, die Mehrzahl bilden. (natürlich ganz nach Alter, nur ein Beispiel)

Selbstverständlich werden sie auch nicht betatscht. Wie genau die Jungen untersucht werden weiß ich nicht (zwecks Hodenhochstand, Vorhautverengung o.ä.).
Meine Tochter wurde aber NIE intim während dieser Untersuchungen berührt.
Es wurden die Hüften z.Bsp. angeschaut, die Wirbelsäule. Hörtest. Sehtest.

Das sind einfach Ergänzungen zu den U's.

Und ehrlich gesagt hätte ich vielmehr Schiß vorm ZA, als so eine "grobe" Untersuchung vom Arzt.

Ich weiß nicht, ich hab den Eindruck ihr erwartet Missbrauch oder sowas.

Mensch, die machen das dauernd und tingeln durch die KiGas. Bei uns war es immer ne Ärztin mit Schwester. Bei der Schuleingangsuntersuchung (da war ich dabei, da es nachmittags nach dem KiGa in der Schule stattfand) waren es zwei Schwestern.

Eine hat im seperaten Zimmer Hör- und Sehtest gemacht. Größe gemessen usw.
Die andere war bei der Ärztin (die gleiche die immer in den KiGa kam) und dort wurden dann auch noch die Lungen abgehört, Wirbelsäule usw. abgetastet. Ein paar Fragen gestellt und fertig.

Wie ich schon der TE schrieb, ich kenn es selbst aus meiner Kiga- und Schulzeit und fand es nie dramatisch. Gut, nur vor den Impfungen hatte man immer bissel Schiß #schein

Beitrag von mariechen26 11.05.10 - 18:57 Uhr

Ja Du hast recht. Ich bin ängstlich und besorgt. An intime Untersuchungen habe ich bei meinem Treat nicht gedacht. Aber gerade wegen den Medien und dem was man dort hört und sieht, will ich nicht, dass mein Kind ohne wichtigen Grund und ohne mein Beisein untersucht wird. Egal wie.

Es hätte auch niemand gedacht, dass Nonnen in einem christlichen Kindergarten Kinder mißhandeln.

Nein, ich wurde im KiGa und in der Grundschule auch nur vom ZA untersucht und das auch nur, wenn wir Kinder das wollten. Wir wurden nie in Unterwäsche oder sonst wie untersucht.

Das mein Kind vor Arzt und Schwestern ohne mein Beisein in Unterwäsche untersucht wird, würde und werde ich nie gestatten. Dafür besuche ich die U-Unterusuchungen und sogar die, die noch dazu empfoghlen werden (U7, ect.) Hörtest, Sehtest, Motorik...das sind alles Dinge die bei den U-Untersuchungen durchgeführt werden. Und das reicht meiner Meinung nach auch völlig aus.


Beitrag von sternenzauber24 11.05.10 - 20:14 Uhr

Ich würde nie und nimmer zustimmen, das mein Kind ohne mein Beisein untersucht wird. Meine Jungs würden da nichtmal mitmachen, mein Großer würde sich da bestimmt nicht ausziehen..

Beitrag von freyjasmami 11.05.10 - 21:20 Uhr

Achso, und deine Jungs schlafen wohl im KiGa in Straßenkleidung?

Natürlich lehnt man Untersuchungen die einzig und allein dem Kindeswohl dienen sollen erst einmal kategorisch ab - nur weil man sich das nicht selbst ausgesucht hat.
Völlig nachvollziehbar...
Ist dann irgendwas, wird erst einmal lauthals geschimpft, warum der Staat so wenig für die Kinder tut...

Was ist denn in Hemd und Slip untersucht werden so schlimm?

Werden deine Jungs von eurem KiA angezogen untersucht?

Selbst um einmal die Lungen abzuhören muss man sich bei uns obenrum etwas frei machen - auch als Erwachsene. Machen die Ärzte das bei Euch durch den Pulli?

Viel Spaß noch - ich erinnere mich auch zusätzlich noch an eine Untersuchung vorm Wechsel auf die weiterführende Schule und dann auch noch einmal vor Ausbildungsbeginn. Bei letzterer mussten wir sogar extra ins Gesundheitsamt und uns dort bescheinigen lassen, das wir ausbildungstauglich sind.

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