Vaterschaftstest erzwingen?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von bluetenstaub 11.05.10 - 16:18 Uhr

hallo,

bin kein mann, möchte aber mal gern etwas fragen.

folgendes: eine verheiratete frau geht fremd und wird schwanger, behauptet aber, das kind sei vom ehemann.

kann der mann, der ja eigentlich der biologische vater ist gerichtlich einen vaterschaftstest fordern, wenn er beweisen kann, das es sein kind sein könnte?

und wenn ja gibt es dafür rechtliche quellen im internet?

wenn sich jemand damit auskennt und mir helfen könnte wäre ich dankbar!

mfg

Beitrag von kalle7 11.05.10 - 20:19 Uhr

Theoretisch schon, wenn er Beweise hat! Er kann die automatische Vaterschaft des Ehemannes anfechten mit den entsprechenden Beweisen. dann kommt es definitiv zum gerichtlichen Abstammungsgutachten, was aber auch mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Beitrag von hauke-haien 12.05.10 - 09:24 Uhr

Nach meiner Information ist sowas nicht möglich.

Ganz sicher ist, dass du hier im falschen Forum unterwegs bist!

LG, H.H.

Beitrag von errik 12.05.10 - 10:27 Uhr

Hi,

Wikipedia hilft Dir da wahrscheinlich weiterhelfen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterschaftsanfechtung

[Zitat]
Die Vaterschaft können gemäß § 1600 BGB anfechten:
"der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben (Voraussetzung für eine Anfechtung ist hier aber, dass der Anfechtende der leibliche Vater ist und keine sozial-familiäre Beziehung des Kindes zu seinem rechtlichen Vater besteht) "
[Zitat Ende]

Ich verstehe dass so, dass Du keine Chance hast, wenn die Mutter mit ihrem Ehemann noch zusammenlebt. Dies dient dem Schutz der Familie - und bei aller Härte für den leiblichen Vater macht das auch Sinn.

So long,
Errik