Es läuft wenig...3. Klasse Grundschule

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von katja1801 11.05.10 - 19:06 Uhr

Hallihallo!

Sagt mal, gibt es bei Euren Drittklässlern/-innen auch Zeiten, in denen irgendwie unterrichtsmäßig nicht viel läuft, sprich einmal findet eine Woche Projektwoche in Vorbereitung aufs Schulfest statt, d.h. keine Hausaufgaben (in den Parallelklassen meiner Tochter allerdings schon!), dann wird in Vorbereitung auf die Klassenfahrt gemeinsam eine Packliste geschrieben anstatt dass die Lehrerin dies, wie andere Lehrer auch, zu Hause erledigt und jedem Kind eine Liste gibt "das darf mitgenommen werden und das nicht", dann wird mind. 1 Schulstunde lang aufgeräumt, eine Arbeit wird seit nunmehr zwei Wochen nicht zurückgegeben, es gibt auch Zeiten, in denen es kaum Hausaufgaben aufgibt, Unterrichtsstoff wird nicht geschafft, weil die Klasse unruhig ist und die Lehrerin sich nicht durchsetzen kann...diese Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen. Es ist einfach kein Zug drin.
Oder ist das etwa in Grundschulzeiten alles normal? Manche Eltern regen sich total darüber auf und wenn man der Lehrerin andeutungsweise etwas sagt, bekommt man eine sehr unsachliche Antwort zurück und sie fühlt sich gleich an den Karren gefahren. Positiv sei allerdings zu bemerken, dass sie z. B. die Kinder Bücher vor der Klasse vorstellen läßt, d.h. die Kinder lernen, vor anderen zu sprechen. Auch bekommen sie sgn. Wochenaufgaben und müssen selber organisieren, wie sie alles schaffen. Obwohl das manchmal im Chaos endet.

Vielleicht ist es ja bei Euch genau so und alles ist normal? Ich kann es einfach nicht beurteilen #kratz, ist mein erstes Kind in der Schule...

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von shorty23 11.05.10 - 19:55 Uhr

Hallo Katja,

ob das normal ist, kann ich dir leider nicht sagen, aber ich würde mal mit anderen Eltern sprechen und wenn diese auch das Gefühl haben, die Elternvertreter anrufen und die sollen mal mit der Lehrerin sprechen. Dann ist es nämlich nicht Frau X, die "was kritisiert" sondern dann machen die das im Auftrag von allen! Finde ich taktisch viel besser. Und sie können ja sowohl positives als auch negatives sagen und dann einfach schauen, wie man da eine gute Lösung für alle findet!

LG

Beitrag von katja1801 11.05.10 - 20:01 Uhr

Stimmt, das wäre natürlich der richtige Weg. Nur haben wir Eltern schon am letzten Elternabend die Erfahrung gemacht, dass diese - im übrigen sehr beliebte - Lehrerin bei einem Hauch von Kritik wirklich sehr stinkig reagiert und sich gleich persönlich beleidigt fühlt. Was eigentlich seltsam ist, wäre sie sich ihrer Sache sicher. Aber vielleicht haben wir Eltern auch nur keine Ahnung was in der Schule wirklich abgeht? Sie hat nämlich natürlich auch für alles eine "positive Erklärung". Da bin ich wirklich unsicher...

Beitrag von connie36 11.05.10 - 21:35 Uhr

hi
nein, ich kann das nicht so bestätigen. bei uns in der 3. klasse wurde wahnsinnig angezogen, ich fand die 3. auch vom stoff her die am schwierigsten. die grosse ist jetzt in der 4. die kleine in der 2.
bei uns werden fürs schullandheim listen, von der lehrerin herausgegeben , mitgegeben.
aufräumen eine stunde?????? wir haben ordnungsdienst, dh. die die dran sind, müssen max. 10 min nach dem schulende das klassenzimmer "säubern", dh. auf den boden liegendes papier wegräumen, tafel wischen usw. aber das dauert nur wie gesagt zwischen 5und 10 min.
solche dinge gehören nicht in den unterricht.
hausaufgaben frei gab und gibt es bei uns nur dann, wenn die lehrerin wegen krankheit vertreten wird, und das sind max. 2 tage mal. bisher gott sei dank nicht oft vorgekommen.
ansonsten haben sie jeden tag was auf. aber wie ich auch schon geschrieben habe, bei uns zog der ton und der stoff wahnsinnig an in der 3. klasse, da hatten die meisten gar keinen nerv mehr, blödsinn zu machen, zumal ja auch die vergleichsarbeiten geschrieben werden, und dafür auch gelernt wurde, die VERA tests. kommen jetzt im mai, oder waren die schon im april?#kratz zumal unsere lehrerinnen in beiden klassen sehr durchsetzungsfähig sind, die lassen sich beide nicht auf der nase tanzen, die eine vergleiche ich manchmal im geheimen mit einem general der übers schlachtfeld marschiert#rofl aber auf eine nette art.
lg conny

Beitrag von barbarelle 12.05.10 - 07:53 Uhr

Hallo Katja,

in welchem Bundesland lebt ihr? Solange die Lehrerin ihren Lehrplan erfüllt, ist es doch ok. Schwer wird es, wenn die Kinder hinterherhängen.

Bei uns zieht die 3. Klasse auch mächtig an. Schon jetzt in der 2. bereitet die Lehrerin die Kinder so nach und nach vor, damit sie nicht vom Regen in die Traufe kommen.

Grüße
Barbarelle

Beitrag von rosabuntstift 12.05.10 - 08:20 Uhr

Guten Morgen,

also, was "normal" ist oder nicht weiß ich auch nicht. Jede Klasse + Lehrer ist nun mal verschieden und man kann/darf auch nicht mit den Parallelklassen vergleichen. (meine ich)

Bei uns ist es ähnlich wie bei euch. Es kommt auch mir manchmal alles so wischi-waschi vor aber ich glaube, das täuscht.

Bei uns werden auch gemeinsam die Packlisten gemacht, Schulfest organisiert und besprochen. Es gab im Herbst eine Themenwoche "Wald" wurde in HSU+D viel besprochen und sie waren täglich irgendwo unterwegs. Lt. Lehrerin lernen sie unwahrscheinlich viel "learning by doing".

Tests werden bei uns aber relativ schnell ausgewertet. Die Hausaufgabenmenge variiert aber auch sehr.
Wochenhausaufgaben bekommen unsere auch - sie sollen lernen ihren Stoff einzuteilen.
Ist zwar meiner Meinung erst wichtig wenn sie in die "Große" Schule kommen, denn da haben sie nicht jeden Tag jedes Fach, aber so soll es schon mal trainiert werden.

Da unsere Lehrerin allerdings ein gutes Durchsetzungsvermögen hat und die Klasse gut im Griff hat, sehe ich da keinen Anlass irgendetwas zu unternehmen.
Der Stoff wird geschafft, meine Kl. geht gerne in die Schule - was will ich mehr?!


Will hier keinen angreifen, aber wird sich heut zu Tage nicht viel zu viel aufgeregt?

Wir hatten in der 1+2 Kl. auch eine Lehrerin die (bei den Eltern!) nicht sehr beliebt war und ihre Unterrichtsmethoden auch nicht so waren wie ich es von meiner Gr. her kannte, aber warum sollte ich mich einmischen?
Mein Kind ging gerne in die Schule, die Lieblingslehrerin war es zwar nicht, sie schaffte ihren Stoff trotzdem, sie behandelte mein Kind nicht ungerecht war stets fair , warum sollte ich da gegen die Lehrerin aufsprechen.

Es gibt immer ein paar Mütter/Eltern die etwas gegen den Lernstil oder gegen den Lehrer haben, aber man darf sich nicht immer mitreißen lassen.
Schau auf dein Kind, wie geht es ihm? Sprich mit ihm und lass dir erzählen wie es in der Schule ist.

Wenn du allerdings mit irgendwas ein Problem hast dann würde ich schon den Mund aufmachen.

Ich hab es allerdings dann nicht mit den anderen zusammen gemacht, sondern hab die Lehrerin im 4-Augen Gespräch und in aller Ruhe darauf angesprochen und sie konnte mir erklären warum und wieso sie so handelt. Da meine Anliegen stehts so (auf-)geklärt wurden , musste ich nie den Elterbeirat oder gar die Schulleitung mobilisieren.
(Kommt aber sicherlich auch auf die Situation an.)

viel #bla #bla #schein#hicks

viele Grüße und alles Gute

:-)

Beitrag von katja1801 12.05.10 - 09:37 Uhr

Interessante Antworten, vielen Dank!

Es ist absolut richtig, dass heutzutage viel zu viel kritisiert wird und die Eltern sich in schulische Dinge einmischen. Deswegen bin ich da auch vorsichtig. Es gibt eine absolut hysterische Mutter in dieser Klasse, die so manche immer wieder mitreißt. So auch manchmal mich, ich denke dann, hä, die machen doch ständig was, spinnt die oder spinn' ich und krieg das nicht mit? Somit habe ich in 1. Linie mal das aufgezählt, was diese Mutter immer anbringt.

Meine Tochter geht gerne in die Schule, hat gute Noten (einzige kl. Baustelle ist Mathe) und ist mit Eifer dabei. Ich denke auch immer, dass ja eine Lehrerin auch einen Lehrplan einhalten muss.Allerdings ist sie schon eher so die Kuschellehrerin, die manchmal etwas wenig Distanz hält und somit wenig Autorität besitzt. Und Arbeiten gibt sie sehr spät zurück. Und manchmal scheint es wirklich so zu sein, dass die Klasse nicht vorankommt. Echt schwer zu beurteilen.

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von manavgat 12.05.10 - 10:14 Uhr

In den meisten "Projektwochen" läuft alles mögliche, nur kein Projekt.

Ich finde das unmöglich und auch schade, weil es den Gedanken völlig ignoriert, dass gemeinsam ganzheitlich und mit Spaß ein Thema behandelt wird.

Gruß

Manavgat