Soll ich es wagen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von milchzwerg 11.05.10 - 19:16 Uhr

Hallo ihr Lieben,
also zur Zeit studiere ich und das liegt mir eigentlich so gut wie gar nicht, da ich niemand bin, der über Büchern sitzen kann um zu lernen.
In mir geistert schon lange die Idee nen eigenen Laden auf zu machen, ein Nagelstudio mit Lounge und Cafe, nur weis ich nicht ob ich mich das trauen soll!
Kennt sich jemand mit dem Thema Selbstständigkeit im Nageldesign aus und kann mir einen guten Anbieter für Schulungen empfehlen? Welche finanziellen Vorraussetzungen benötige ich und was sind gute Vorbereitungsmöglichkeiten?

Bitte nur hilfreiche Antworten
Danke und schönen Abend euch Allen

Beitrag von altehippe 11.05.10 - 19:22 Uhr

nagelstudios gibts wie sand am meer. also würd ich mir entweder was anderes überlegen, oder es lassen.

Beitrag von saskia33 11.05.10 - 19:29 Uhr

Ich würde es nicht machen,Nagelstudios gibt es an jeder Ecke!!!


lg

Beitrag von ballroomy 11.05.10 - 19:45 Uhr

In Nagelstudios stinkt es immer ganz entsetzlich. Meinst Du das passt zu einem Cafe? Ganz ehrlich, mir wird schon beim Vorbeigehen schlecht.

Aber die anderen haben schon recht. Die Läden gibts an jeder Ecke.

Grüße
ballroomy

Beitrag von grafzahl 11.05.10 - 19:51 Uhr

´Ne reine Weltidee.

Du kannst doch nicht diese Weltidee hier posten. Jetzt machen das alle und du hast dir unnötig Konkurrenz an den Hals geholt.

Was meinst du, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickeln wird?
Mal angenommen, es wird schlechter - worauf werden die gelangweilten Muttis zuerst verzichten?

Rischtisch!!

Beitrag von honolulumieze 11.05.10 - 19:57 Uhr

Davon gibt es mehr als genug und es gibt mehr als genug, die am Existenzminimum leben! Ganz schlechte Idee. Du hast Abi. Willst du wirklich so Tussis die Nägel machen?? Ist doch nicht ganz dein Niveau, oder? Mit deinem Schulabschluss kann man wahrlich besseres anfangen als so einen Job...

Beitrag von milchzwerg 11.05.10 - 19:59 Uhr

Ok wenn man davon ausgeht, das ich in einer Kreisstadt wohne, in der es zwei Anbieter mit dieser Leistung gibt und von diesen kaum gute Beurteilungen kommen, find ich die Aussicht gar nicht so schlimm!

Geht ihr davon aus, dass nur gelangweilte Muttis ins Nagelstudio gehen?
Außerdem verrate ich doch hier nur grobe Details ;-)

Trotzdem danke für eure Meinungen

Beitrag von minime33 11.05.10 - 22:06 Uhr

hi,

ich find es auf alle fälle sehr mutig das du das überhaupt erstmal in betracht ziehst! Ich bin gard selber am überlegen und planen ob ich mich nicht als kosmetikerin selbstständig machen soll.
ich würde dir raten erstmal zu einem steuerberater zu gehen der hilft dir bei den ersten kalkulationen. telefonier erstmal rum und frag was die beartung kostet. wenn du nen guten steuerberater hast ist dieses gespräch umsonst. dann würd ich dir noch raten bei der handwerkskammer eine beratung zu machen.
deine überlegung das deine chancen nicht schlecht stehen, weil die anderen keinen guten ruf haben ist schon mal gut. allerdings solltest du dir auch gedanken machen wie deine arbeit sein wird? hast du sowas schon mal gemacht? wenn du gut und vor allem besser bist als die anderen kann das klappen.
wenn du gute firmen suchst die dich ausbilden, kannst du dich mal bei LCN oder american nails informieren das sind die besten die ich kenne.
wenn du sonst noch fragen hast, kannst du mich gern anschreiben ich helf dir gern.

lg sam

Beitrag von manavgat 12.05.10 - 10:39 Uhr

Also:

Café ist genau wie Nagelstudio oft das womit Leute Pleite gehen.

Was nicht heißt, dass es nicht doch ein paar wenige gibt, die Glück haben, hart arbeiten und sehr robust sind, die es schaffen. Die haben dann aber auch einen guten Plan (Konzept, Finanzen, Marketing, Standort, Ressourcen).

Ich würde an Deiner Stelle einen Kurs zur Selbstständigkeit bei der IHK belegen, Bücher zum Thema lesen (Stadtbibliothek! oder Buchhandel). Ich empfehle:

http://www.amazon.de/Den-Laden-schmeissen-Handbuch-selbst%C3%A4ndig/dp/3881043721/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1273653085&sr=8-1

Außerdem solltest Du in einem Café gearbeitet haben und auch in einem Nagelstudio. Alternativ kannst Du Dir für eins dieser beiden Bausteine eine Partnerin suchen. Aber: nur mit vernünftigem Vertrag, heißt, Du brauchst auch noch eine Anwältin die dich berät - eventuell kann das auch die IHK.

Ich bin seit 7 Jahren selbstständig und beobachte - schon aus beruflichen Gründen - sehr genau den Markt. Wenn in der Zeitung oder über Anzeige/Flyer etwas neues auf den Markt kommt, dann wetten mein Marketingberater und ich, welche Unternehmung nach maximal 1 Jahr nicht mehr besteht und bisher lagen wir immer richtig....

Letztes Beispiel: 1 Babygeschäft in unserer Stadt mit 20000 Einwohnern. Demographie (wenn man denn im Internet recherchiert), sagt, dass die Geburtenrate bis 2015 um 25 % zurückgehen wird. Hinzu kommt: ein großes, sehr gut geführtes Bekleidungsfachgeschäft hat die Baby- und Kinderabteilung geschlossen, weil damit kein Gewinn zu erzielen war. Ein anderes Geschäft mit Kinderartikeln (sehr sehr klein), läuft so la la.... Der Babyladen wird schneller zu sein, als die Inhaberin Piep sagen kann. Die Konkurrenz aus dem Internet und Discounter kann man dann auch noch betrachten.

Das ist ein Planungsfehler, ein Recherchefehler und ich wünsche der jungen Frau wirklich, dass sie nur Lehrgeld bezahlt und nicht mit Schulden zurückbleibt.

Ich wünsche Dir - was immer Du tust - Erfolg

Gruß

Manavgat

Beitrag von bruchetta 12.05.10 - 15:10 Uhr

Die Alternative zum Studium sollte eine Ausbildung sein, sofern Du noch keine hast.
Einfach nur Abitur bringt Dich, egal ob Du nun einen Laden aufmachst oder nicht, nicht durch's Leben.
Du brauchst erstmal eine berufliche Grundlage.
Nageldesign kannst Du nebenbei noch machen bzw. lernen.
Wegen Schulungen mußt Du mal googlen, kosten ab € 350,-- bis ca. € 1000,-- für 2-4 Seminartage.
Ich würde im Freundeskreis anfangen (Du brauchst ja noch Übung nach den Seminaren) und mir dann einen Gewerbeschein holen und entweder von zu Hause aus arbeiten oder als mobile Nageldesignerin.
Später kannst Du ja immer noch über ein Cafe o.ä. nachdenken.