tochter(5) möchte nicht mehr zum papa

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von buebi19 12.05.10 - 04:38 Uhr

hallo!

meine tochter, ende april 5 geworden, möchte nicht mehr zum papa.

es fing so anfang des jahres an, das sie es zum 1. mal äußerte. sie ging mit ihm , aber mit murren. dann war 2-3 mal geheule beim abholen und beim 3. mal hab ich aber dnan zu ihm gesagt(nicht vor ihr) wenn sie das nächste mal wieder sow eint gebe ich sie nicht mit. sie weint, will mama und sagt "ich will nicht zu papa". hab sie nach den gründen gefragt, sie meint dort ist es langweilig. er holt sie alle 14 tage fr-so, bringt sie fr zu seinen eltern holt sie sa abend bis sonntag zu sich. zwischendurch imemrmal ein verlängertes we oder ne woche urlaub, wobei sie da auch mehr bei seinen eltern ist. er kennt das problem, meint ich solle sie jedes we hingeben, allerdings ist er immer arbeiten so wäre sie also auch nicht bei ihm sondern bei seinen eltern.

jedesmal wenn ich sage bald kommt papa zieht sie ne gusche und meint sie möchte nicht hin. ich rede nie schlecht über ihn, frage warum usw. sie meint dort ist es langweilig, sie möchte bei mama bleiben. vor kurzem musste ich an nem freitag arbeiten und bat meine mutti, dass ihre großeltern sie von ihr abholen dürften. und auch da wollte sie nicht mit, hat geweint und wollte hier bleiben. sie ist dann mit unter zwang, aber das finde ich auch blöd :-(

ich weiß nicht recht, was ich machen soll. einerseits möchte ich nicht, dass ie wohin geht wohin sie nicht möchte, aber der papa tut mir auch leid, irgendwie.

hat viell. jemand tips oder erfahrungen??

danke!

Beitrag von petra1982 12.05.10 - 07:35 Uhr

Ich denke es geht nicht nach Ihrem Kopf. Warum ist es denn langweilig? ICh meine man kann das We nicht nur action haben. Und langeweile ist kein wirklicher Grund sondern ne Phase

Beitrag von sol72 12.05.10 - 08:54 Uhr

Jaaa, das kenne ich auch. Am Wichtigsten ist die Regelmäßigkeit und in diesem Fall die Vermeidung von Disskusionen.

Frag sie, welche Dinge sie mitnehmen möchte, vielleicht ein tolles Spiel, dass sie mit dem Papa oder den Großeltern spielen kann. Du könntest auch ein Mitbringsel für Papa mit ihr baseln, damit sie sich schon freut, es ihm zu schenken. Damit vermittelst Du ihr, dass der Besuch unumstößlich ist, aber gibst ihr die Möglichkeit der Gestaltung und die Sache sollte nach ein paar Versuchen Deiner Tochter, ihren Willen durchzusetzen, erledigt sein.

Für Deine Tochter bedeutet der Besuch bei Papa auch jedesmal eine Trennung von Dir. Je leichter Du ihr dies machst und je weniger Du Dich auf dieses Machtspielchen einläßt, um so schneller werden die Fronten geklärt sein.

Die Termine des Besuches werden nicht von den Kindern, sondern von uns Elteren entschieden, gelle? ;-)

Viel Glück und gute Nerven.
Silke

Beitrag von claudi2712 12.05.10 - 12:12 Uhr

muss ich mal eben loswerden:

tolle Antwort!#pro

LG
Claudia

Beitrag von grundlosdiver 12.05.10 - 08:59 Uhr

Was genau ist langweilig?

Beitrag von maschm2579 12.05.10 - 09:44 Uhr

Hallo

ich finde es gut das Du an den Papa denkst und jedem gerecht werden willst. Ich würde sie nicht zu den Großeltern geben sondern dann halt nur Sa-So zu Ihren Papa.

ich würden Ihren Wunsch nicht ganz ignoriren und auf IHren Wunsch hören. Daher würde ich den Kompromiss machen das sie nur zu Papa geht und nicht zu Oma und opa

Ich finde eh sinnlos das ein Kind das Papa WE hat und dann aber erstmal bei Oma geparkt wird. Ein Kind ist ja kein Gegenstand den man hin und her schieben kann.

Beitrag von jendare 12.05.10 - 21:46 Uhr

also wenn meine tochter damals nicht zu ihrem papa wollte.......und das auch immer wieder so hervorgehoben hätte,dann würde ich auf die vernunft des vaters appelieren,....dann vielleicht erstmal ne kurze auszeit der besuchWE und dann nach ner gewissen zeit mit paar stunden wieder anfangen........vielleicht mal kino oder ins bad und dann wieder nach hause bringen.

das hat am besten funktioniert, meist hat sich die "abneigung" dann wieder gelegt und alle waren wieder glücklich........vater und auch töchterchen......

ich denke,wenn man das kind zwingt, bringt das nichts.....eher das gegenteil...hier gehts doch nicht um das wohl des vaters , sondern um das wohl des kindes oder?

Beitrag von lena.h. 12.05.10 - 23:14 Uhr

Ich schließe mich meiner Vorgängerin an.
Ich persönlich würde sie auch nicht mehr mitgeben, wenn sie schon weint. du weißt ja nicht was ist oder war. Man weiß ja nie.....

Wenn du aber kein schlechtes Gefühl hast, würde ich eben auch erstmal Tagesausflüge vorschlagen, ohne Übernachtung.
Verstehtst du Dich mit den Ex-Schwiegerleuten? Fahr doch mal hin zum Kaffee mit Tochter und fahrt dann wieder gemeinsam heim. Voraussgesetzt es ist nicht zu weit.

Gruß Sabine