Nackenfaltenmessung bei jüngeren Müttern

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von honey85 12.05.10 - 07:22 Uhr

Guten Morgen Mädels!

Ich bin 25 Jahre alt. Gestern meinte der FA ob wir beim nächsten Mal die Nackenfaltenmessung machen sollen. Ich meinte spontan "ich bin ja noch jung" worauf er mir irgendwas erzählt hat von wegen die Hälfte der Trisomiekinder _mütter wären jung. Ich kenne allerdings auch die Wahrscheinlichkeitszahlen da ich selbst früher Helferin beim Gyn war. und die besagten eben im jungen Alter weniger Wahrscheinlichkeit als mit 40 und älter.
Naja Zahlen egal... klar Risiko besteht immer. Aber ich hab mir da bis dato nix draus gemacht und hätte es auch nciht machen lassen. Jetzt bin ich etwas verunsichert.
Sagt mir mal eure Meinungen bitte... Sind hier junge Mamis die es gemacht haben?

Beitrag von chili81 12.05.10 - 07:28 Uhr

Wir haben uns beim ersten Kind (da war ich auch 25) bewusst dagegen entschieden, da sich fuer uns keine Konsequenzen ergeben haette, wenn unser Sohn behindert gewesen waere.
Meine Freundin hingegegen hat diese Test mitgemacht, da sie klar sagt, ist das Kind behindert, behaelt sie es nicht.
Denke mal es kommt darauf an wieso du diese Untersuchung machen willst.
Bei unserer Kleinen jetzt haben wir auch keine Nackenfaltenmessung gemacht.

Beitrag von inoola 12.05.10 - 07:38 Uhr

huhu,

wir sind mit ICSI ss geworden, und die genetik beratung hat uns empfohlen eine fruwa.untersuchung machen zu lassen (ist ja gefährlich)

qir haben dann für uns entschieden, eine nfm machen zu lassen, und nur wenn die auffällig ist, dann die fruwa.

es war aber zum gück alles supi :) lg inoo (auch 25 gewesen zu dem zeitpunkt)

Beitrag von bilbo2007 12.05.10 - 07:42 Uhr

Hi,
ich bin 30 und meine Ärztin meinte, sie möchte mich drauf hinweisen, dass es diese nackenfaltenmessung gibt, aber da ich nicht zur risikogruppe gehöre es nicht unbedingt notwendig sei.
ich hätte es aber so und so nicht machen lassen, da ich bestimmt nichts unternommen hätte, wenn kein gutes ergebnis rausgekommen wäre. also wieso soll man sich noch zusätzlich verunsichern. und wie oft war es schon der fall, dass die nackenfalte auffällig war und das kind kam trotzdem gesund auf die welt. manchmal ist es wohl besser nicht alles zu wissen. das ist meine meinung.

viel glück noch für deine schwangerschaft

Beitrag von widowwadman 12.05.10 - 08:05 Uhr

Die NFM ist nicht diagnostisch, sondern ein Screening Test, der theoretisch zu invasiven diagnostischen Tests mit Fehlgeburtsrisiko fuehren kann. Ausserdem kommt es ja auch noch darauf an ob du ein Down-Kind abtreiben wuerdest.

Wir haben uns, nachdem wir uns die Zahlen erklaeren lassen haben bewusst gegen die NFM und andere Screening Tests entschieden.

Beitrag von ddchen 12.05.10 - 08:06 Uhr

Also ich habe diese Messung bei keinem meiner 3 Kinder gemacht und werde sie nun auch bei Nummer 4 nicht machen.

Ich war zwischen 18 und 25 bei meinen 3 ersten Kindern.

Zitat: Da es sich bei der Nackenfaltenmessung nur um eine statistische Wahrscheinlichkeitsrechnung handelt, kommt es häufig zu falsch negativen und falsch positiven Ergebnissen!

Quelle: http://www.treffpunkteltern.de/schwangerschaft/Schwangerschaftsvorsorge/nackenfaltenmessung_674.php

Muss jeder für sich entscheiden, ich werde es nicht machen lassen..

LG

Beitrag von lataria 12.05.10 - 08:44 Uhr

Morgen!

Also ich lasse es machen - auch wenn ich nicht abtreiben würde wenn es auf Down rauslaufen würde. Aber ich möchte es zumindest wissen um mich darauf vorzubereiten.
Meine Vorsicht kann auch daran liegen das mein Patenkind eine Freie Trisomie hat und man die Mama auch nicht getestet hat, sie war 26 und die erste SS war total unauffällig. Erschwerende Umstände waren auch das sie zu viel Fruchtwasser hatte und der kleine per Not-KS geholt wurde und die Ärzte meinten er würde wohl nicht lange überleben.
Wenn man sowas in der nächsten Umgebung erlebt wird man da glaub vorsichtiger.

Ist meine Meinung - du mußt für dich die Entscheidung treffen.

LG
Lataria