Angstattacken... oder so ähnlich

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mimi1977 12.05.10 - 07:53 Uhr

Hallo,

ich weiss nicht, ob das hier das richtige Forum ist, aber trotzdem wende ich mich mal hierher.

An die Mama´s:
gehts Euch auch so, dass ihr manchmal an den Punkt gelangt, an dem Euch die nackte Angst packt, dass Euren Zwergen was passieren könnte?

Ich versuche, unsere Maus (22 Monate) gut zu erziehen, offen auf Menschen zuzugehen, unabhängig zu werden etc.

Aber manchmal (v.a. nachts, wenn ich mal nicht schlafen kann) packt mich die Angst, dass meine Sorge/Behütung externe Grenzen hat.

Ich meine damit folgendes: ich kann soviel Sorge tragen und mich mühen, aber ich kann sie nicht vor schlimmen Krankheiten, Unfällen oder "schlechten Menschen" schützen. Eine Freundin sagte, das sei auch Schicksal, das man nicht beeinflussen kann, aber mal ehrlich, das beruhigt mich sicher nicht.

Bin ich damit die Einzige?

mimi

PS: wann habt ihr damit angefangen, Euren Mäusen, die Sache mit dem "bösen Fremden" zu erklären?

Beitrag von delphinchen27 12.05.10 - 09:39 Uhr

Als unser kleener laufen konnte, fingen wir an ihm immer klar zu machen,
das er nicht auf die Strasse darf, da ihm die Auto`s richtig AUA machen können.
Da fingen wir auch an, immer wieder zu sagen, lass dich auf der Strasse nicht von fremden ansprechen, und nehme nie was an von fremden.

Irgendwann so mit 4 haben wir es ihm dann erklärt.

Ich hab eine wahnsinnsangst um einen kleinen.
*gg* klein ist gut*

Aber jetzt geht er ja auch schonmal alleine zu Oma und OPa, zu freunden, zum Bäcker etc.
Mir passiert es immer noch, das ich sage, geh mit keinem mit.
Es fällt mir schwer, einfach abzuschalten und zu sagen, ihm passiert schon nichts.

Beitrag von lisasimpson 12.05.10 - 10:52 Uhr

"gehts Euch auch so, dass ihr manchmal an den Punkt gelangt, an dem Euch die nackte Angst packt, dass Euren Zwergen was passieren könnte? "

NEIN!

Die wahrscheinlichkeit, daß mein Kind von einem fremden entführt, mibraucht oder mißhandelt wird ist EXTREM gering.
Ich habe daher keine angst davor- auch weil ich keine angst davor habe, daß sie von einen kernkraftwerk verstrahlt werden, daß ein meteroit auf sie herniederfällt oder sie der schweinegrippe verfallen..

ABER: ich bin sher wachsam wenn es darum geht, sie davor zu schützen, Opfer (oder täter) von gewalt zu werden.
Ihc lese hier oft von Mütern, daß sie wollen, daß ihre kinder "gehorchen", daß sie wollen, daß Kinder sich damit abfinden, daß ihre erzieherin sie demütigt und (körperlich) verletzt, daß sie wollen, daß Kinder "strafen" von erwachsenen einfach so hinnehmen. komme was wolle, daß eltern ihre kinder nicht unterstützen, wenn sie sich ofenbaren, daß sie sich dedemütit und verletzt fühlen- DA werde ich wachsam, den ndeise Kinder sind TATSÄCHLICH gefährdet davon opfer von mißbrauch und gewalt zu werden.

Ich bin immer wieder geschockt, wenn ich lesen, daß "kinder Konflikte unter sich" ausmachen sollen (egal welchen alters), auch wenn sie es offenbar nicht können- Da werde ich aufmerksam, denn das öffent die tür dafür, jemanden zum Opfer oder täter von Gewalt zu machen.
Die Erfahrung zeigt, daß Kinder die früh so gelernt haben diese rolle einzunehmen werden nur schwer wieder rauszukommen


ich werde (weiterhin) SEHR wachsam sein, da wo Erwachsene im engen Kontakt mit meinen Kindern sind- ich werde überall dort wo wir auftauchen dafür eintreten, daß allen Menschen respekt und schutz zu teil wird- und daß Gewalt, Erniedrigung und Diskriminierung nicht akzeptierte werden.

DAS schützt meine Kinder (und auch deine)

cih werde natürlich meinen kindern sagen, daß sie nicht vor ein auto laufen sollen und daß es keinen grund gibt, bei jemanden einzusteigen/ mitzugehen, den sie nicht kennen- aber da die wahrscheinlichkeit dafür so gering ist. werde ich sie für diese fälle vorbereiten, bei denen die wahrscheinlichkeit erheblich viel größer ist, opfer zu werden

lisasimpson

Beitrag von limone0507 12.05.10 - 20:19 Uhr

Zitat:
ABER: ich bin sher wachsam wenn es darum geht, sie davor zu schützen, Opfer (oder täter) von gewalt zu werden.
Ihc lese hier oft von Mütern, daß sie wollen, daß ihre kinder "gehorchen", daß sie wollen, daß Kinder sich damit abfinden, daß ihre erzieherin sie demütigt und (körperlich) verletzt, daß sie wollen, daß Kinder "strafen" von erwachsenen einfach so hinnehmen. komme was wolle, daß eltern ihre kinder nicht unterstützen, wenn sie sich ofenbaren, daß sie sich dedemütit und verletzt fühlen- DA werde ich wachsam, den ndeise Kinder sind TATSÄCHLICH gefährdet davon opfer von mißbrauch und gewalt zu werden.

#pro seh ich genauso!
Ich finde, dass starke Kinder- mit Selbstbewusstsein, Mut zum Nein sagen und in einer guten Eltern/Kind Beziehung aufwachsen- weniger Gefahr laufen Opfer von Missbrauch oder Gewalt zu laufen.
Was ich besonders schlimm finde ist, wenn Kinder ihren Verwannten Küsschen geben müssen oder nicht akzeptiert wird, wenn das Kind sich abwendet und nicht weitergereicht oder geherzt werden will- da sträuben sich meine Nackenhaare!
Musste Anfangs auch gegen die Kussatakken auf mein Baby ankämpfen- das traut sich jetzt keiner mehr und meine Tochter ist eine gaaaanz taffe#cool

Aber die Angst vor dem was ich nicht beeinflussen kann (Krankheiten, Unfälle etc.) kommt auch ab und an in mir hoch.
Das eigene Kind ist halt das Liebste was man hat.

Beitrag von lisasimpson 12.05.10 - 23:11 Uhr

"Aber die Angst vor dem was ich nicht beeinflussen kann (Krankheiten, Unfälle etc.) kommt auch ab und an in mir hoch. "


na klar- komme gerade von meinem "erste hilfe am kind" kurs nach hause, den ich nun endlich mal begonnen habe, nachdem mein kleiner vor 3 wochen nen fieberkrampf hatte-
klar geht einem da der "arsch auf grundseis"

lisasimpson