Eltern interesse

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von zanadu01 12.05.10 - 08:33 Uhr

Hallo, wie ist bei euch die Anzahl der Eltern bei Elternabenden? Wie sieht es bei euch mit der Mitarbeit in der Schule aus?
Leider sind bei unsdie Eltern ziemlich desinteressiert von 20 Eltern waren 8 anwesend. Wenn es um veranstaltungen geht , kommen bieten nur ganz wenig ihre Hilfe an. Es gib zum Beispiel ein WM Fest und ein großes Schulfest , was nur stattfinden kann wenn einige Eltern mithelfen.
Leider kommen auch nie die Eltern von den Kinder die es nötig haben.
Leider muß ich da die Vorurteile von der bildungsfernen Unterschicht bestätigen. Die Lehrerin hat erzählt, das die Eltern nicht mit ihren Kinder übern , sondern der Meinung sind das soll alles die schule machen. Andererseits werden Hlfsangebote nicht angenommen.

Beitrag von nina_1981 12.05.10 - 08:41 Uhr

Hallo,
bei uns ist es das genaue Gegenteil, gut, Leonie geht erst in die erste Klasse, da ist das Interesse der Eltern wahrscheinlich noch größer als später.. Aber generell würde ich unsere Elternschaft so einschätzen, dass sie wirklich nur dann nicht kommen, wenn sie es gar nicht einrichten können.
Bei den beiden bisherigen Elternabenden waren von 21 Eltern jeweils 19-20 Eltern da. Bei Veranstaltungen kann sich unsere Lehrerin kaum vor Freiwilligen retten. Beim Laterne basteln, wo Elternhilfe willkommen, aber nicht wirklich erbeten war, waren 18 Eltern da!!! Es war arg eng und ich hab schon überlegt, ob man bei solchen Veranstaltungen demnächst nicht eine Maximal-Elternanzahl angeben sollte....
Ich kann dir aber leider nur zustimmen, bei uns sind alle Elternteile aus der gehobenen Mittelschicht oder höher...
LG
Nina

Beitrag von rosabuntstift 12.05.10 - 09:11 Uhr

Hallo

Elternabende werden in der Regel gut besucht.
Wir sind in einer kl. Grundschule und auf dem Land, vielleicht ist das ein Grund. Von 24 Kindern sind fast immer 20-22 Mütter/Väter hier, fehlen tut immer mal jemand.

Die Mitarbeit könnte etwas größer sein, aber wenn unter der Woche Helfer gesucht werden dann kann eben nicht jeder.

Bei Schulfesten werden Listen ausgegeben dort "muss" man sich eintragen.

o Kuchen backen (..............)
o aufbauen
o abbauen
o Kassenarbeit
o 1Pä. Kaffee spenden
o beim Grillen helfen
o Küchendienst (abwaschen....)
o "ich WILL n i c h t helfen"
--> da kommen dann wenige "ich will nicht helfen" Zettel zurück, denn irgendwie kann dann doch jeder etwas dazu beitragen, wenn es nicht durch körperliche Arbeit vor Ort ist , dann doch etwas wie Kaffee oder Kuchen liefern.

Gruß
:-)

Beitrag von yamyam74 12.05.10 - 09:14 Uhr

Mein Mann und ich gehen auf jeden Elternabend. Wir teilen uns das meist auf. Er geht zu den Großen, ich zu den Kleinen. Wenn ich helfen kann auf einem Fest, mache ich das gerne und ich stehe trotz 5 Kindern und im 7. Monat SS auch diesmal wieder Ende Mai mit auf dem Schulhof beim Fahrradtraining.

Aber es stimmt, es sind immer dieselben Eltern, die auf den Elternabenden anwesend sind. Das zieht sich vom KiGa bis in die 10. Klasse....

LG

Beitrag von sora76 12.05.10 - 09:17 Uhr

Hallo!

Ist bei uns ähnlich.
Beim Elternabend ist meist mein Mann anwesend, da einer ja auf das Kind aufpassen muß. Ich finds bei uns auch übertrieben wenn beide Elternteile kommen, da unsere Tochter ganz gut in der Schule ist und ich einmal die Woche Lesemama bin. Somit sehe ich auch dann die Klassenlehrerin. Wenn da was wäre, könnte sie mich direkt ansprechen, oder ich eben sie.
Beim Elternabend sind wohl die meisten Anwesend, aber wenns um irgendwelche Aktionen geht, muß man sie suchen.


Bei uns gibts auch Kinder, die Probleme in der Schule haben. Soweit ichs jetzt beurteilen kann ist die ganze Klasse Mittelschicht.
Da ich Lesemama bin, merkt man direkt, wer mit seinem Kind Zuhause liest und wer da gar nichts mit am Hut hat.
Daher nehmen wir uns selber etwas mehr Zeit für die Kinder, die Schwierigkeiten haben. Allerdings reicht das natürlich nicht. Wir kommen einmal die Woche und haben für ein Kind max 15 Min. Zeit.

Ob bei uns Hilfangebote angenommen werden kann ich nicht sagen.

LG Sonja

Beitrag von anja676 12.05.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

bei uns sind die Elternabende immer gut besucht. Es sind bis auf ein oder zwei Eltern immer alle da. Auch Hilfestellungen bzw. Unterstützung durch die Eltern ist ausreichend vorhanden. ABER, viele Veranstaltungen sollen durchgeführt bzw. vorbereitet werden zu Zeiten, in denen viele Eltern ganz normal arbeiten gehen. Für solche Veranstaltungen gibt es bei uns auch Diskussionen, warum immer nur dieselben Eltern helfen. Und für solches "Rumgemecker" fehlt mir beim besten Willen jedes Verständnis.

Was das Üben usw. angeht, habe ich auch eine eigene Meinung: Klar muss zuhause etwas für die Schule getan werden. Bei uns nimmt es aber derart überhand, dass die Kinder in der 5. Klasse teilweise wöchentlich damit beschäftig sind, irgendwelche Deckblätter für dusselige Stationsarbeiten zu malen und dann zuhause sitzen und die Aufgaben an sich bearbeiten sollen. Und das ist mal eindeutig Aufgabe der Schule, Wissen zu vermitteln. Ich würde an Deiner Stelle von "Pauschalisierungen" Abstand nehmen oder weißt Du, was in den einzelnen Familien los ist?

LG Anja

Beitrag von similia.similibus 12.05.10 - 11:50 Uhr

Das ist bei uns ähnlich und es sind auch immer die selben, die helfen und sich engagieren.

LG
simsim

Beitrag von gismomo 12.05.10 - 12:30 Uhr

Ich sehe das Ganze sehr zwiegespalten.

Mir ist Bildung sehr, sehr wichtig und es hat bei uns in der Familie Priorität dass unsere Kinder aus ihrer schulischen Bildung den größten Nutzen ziehen. Natürlich ist es mir deshalb auch wichtig, dass ich mich als Mutter bzw. wir als Familie uns engagieren, wenn es um die "Randbereiche" der Bildung in der Schule geht, also außerunterrichtliche Unternehmungen, die von der Schule / der Elternvertretung initiiert werden - Aktivitäten, die nicht direkt zum Unterrichtsgeschehen gehören.

Allerdings - und hier kommt das ABER - arbeiten sowohl mein Mann als auch ich relativ viel. Ich kann mich daher nicht in allen Lebensbereichen zu 100% engagieren - weder im Beruf, noch in familiären Belangen. Manchmal habe ich aber das Gefühl, da wird dann die "eierlegende Wollmilchsau" verlangt. Das heißt, ich soll im Beruf immer zu 100% oder besser noch darüber hinaus engagiert sein - ich bin Lehrerin, und es wird von der Schulleitung gewünscht, dass ich beim Heimatfest in der Stadt in der meine arbeitgebende Schule liegt zur Zeit des Umzuges, an dem unsere Schüler teilnehmen, am Straßenrand stehe und winke. Leider ist am gleichen Tag (Sonntag) der Klassenausflug meines Sohnes (2.Klasse) geplant.

Das ist keine Ausnahme, solche Situationen kommen immer wieder. Am Muttertagsstündchen im Kindergarten konnte ich mit Ach und Krach teilnehmen, da ich normalerweise Freitags um 12.00 Uhr in einer Klasse stehe und unterrichte. Von 12.00 bis 12.30 Uhr war dann aber das Muttertagsstündchen im Kindergarten meines Sohnes. Wenn man dann nicht will, dass sein Kind eine halbe Stunde lang heulend dabei zusehen muss, wie alle anderen Kinder ihren Mamas ein rührendes Liedchen trällern und anschließend jedes Kind seine Mama mit einer Rückenmassage beglückt, während das eigene Kind immer noch heulend in der Ecke steht und sich nicht überreden lässt, anstelle der Mama die Erzieherin zu massieren - tja, dann sollte man sich eigentlich schleunigst eine Verdopplungsmaschine anschaffen, wenn es denn eine zu kaufen gäbe.

Wenn man dann noch einen "netten" Kollegen findet, der sich bereit erklärt, ausnahmsweise eine Stunde zu übernehmen, dass man schnell mal in den Kiga flitzen kann - aber nur, wenn man selber dafür ZWEI seiner Unterrichtsstunden übernimmt und dafür extra am einzigen freien Vormittag in die Schule fährt - tja, dann fehlt einem doch nichts mehr zum Glück, oder???

Ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass ständig irgendwelche ganz, ganz notwendigen Aktivitäten sind, an denen man unbedingt teilzunehmen hat - und wenn man das nicht tut, wird man automatisch als Rabenmutter oder wahlweise unengagierte Mitarbeiterin abgestempelt. Ich bin keine eierlegende Wollmilchsau und ich versuche, das Beste aus meiner Situation zu machen und allem gerecht zu werden. Aber ich bin auch nur ein Mensch, und ich kann und will nicht an allen Festchen und Bastelnachmittagen und was den rührigen Elternvertretern sonst noch so einfällt teilnehmen. Wenn manche Elternvertreter sich zuhause langweilen, sollen sie sich doch bitte einen Job oder ein Ehrenamt suchen.

So, und jetzt renne ich zum Kiga und hole meinen Jüngsten ab.

lg
K.

Beitrag von gismomo 12.05.10 - 13:53 Uhr

Da mein vorletzter Satz dann doch etwas sehr spitz formuliert war, noch mal das Gleiche, etwas sachlicher gesagt:

Ich habe das Gefühl, es nimmt immer mehr überhand - ganz egal, ob es der Sportverein ist, der Chor, die Schule, der Kindergarten... Während es früher im Schnitt ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier gab, gibt es heutzutage zig Aktivitäten im Lauf des Jahres.

Gerade wenn die Eltern auch noch beruflich stark eingespannt sind, frage ich mich schon: Wann soll man denn Zeit für all das haben? Wenn man auch noch ganz bewusst am Wochenende ausschließlich mit der Familie etwas unternehmen möchte (weil man sich als Familie aufeinander konzentrieren will), oder wenn man auch gerne Hobbies ausübt, die Ruhe und Konzentration auf sich selber erfordern (lesen z.B.).

Manchmal denke ich, es wundert mich nicht, dass vor lauter äußeren Aktivitäten die "inneren" Aktivitäten zu kurz kommen - weil einfach keine Zeit mehr dafür da ist. Mir ist es wichtig, dass ich und meine Kinder Ruhe und Muße zum Lesen haben. Und nicht mal zwischen zwei Terminen fünf Minuten das Buch schnappen und dann wieder weglegen - so etwas lassen Bücher nicht zu, und der Ausdruck "lesen" ist dafür nicht angebracht, das ist allenfalls ein "Buch-kurz-in-die-Hand-nehmen".

Mir ist es auch wichtig, am Wochenene etwas mit meiner Familie allein zu unternehmen, so dass wir uns bewusst aufeinander konzentrieren und miteinander reden können. Und damit meine ich z.B. Ausflüge in den Wald, Wanderungen, Radfahren, etc. - und NICHT eine Sportveranstaltung, bei der Mama und Papa dem Sohnemann beim Fußballspielen zujubeln.

Es sind ja alles gut gemeinte Absichten, das kann ich verstehen. Aber ich möchte dann bitte auch Verständnis, wenn ICH bzw. meine Familie dafür nur in eingeschränktem Maß zur Verfügung stehe(n).

Weniger ist mehr. Ich in meiner Situation habe nicht das Gefühl, dass in meinem Leben zu wenig "los" ist - ich habe eher das Gefühl, dass ich zu wenig Raum für leise, konzentrierte und "sich innerlich sammelnde" Aktivitäten habe. Nein, ich will nicht auf das Gaukinderturnfest des Kinderturnens gehen - ich werde stattdessen mit meiner Familie eine Radtour machen und Lupe und Bestimmungsbuch sowie Grillwürstchen mitnehmen. Und da will ich mir kein schlechtes Gewissen machen lassen, indem auf der Einladung geschrieben steht: "Bedenken Sie - die Kinder freuen sich das ganze Jahr auf das Gaukinderturnfest." Nein, tun sie nicht, zumindest nicht mein vierjähriger Sohn. Stattdessen freut er sich, wenn er mit Mama und Papa und seinen Bruder am Sonntag einen Fahrradausflug machen kann. Wir als Familie brauchen das zum Krafttanken...

Ich frage mich oft, wieviele kaputte Beziehungen eventuell noch eine Chance gehabt hätten, wenn man rechtzeitig und regelmäßig Zeit füreinander gehabt hätte - und damit ist nicht die Zeit gemeint, die man miteinander verbringt, indem man nebeneinander auf dem Fußballfeld steht und den Sprößling anfeuert.

lg
K.

Beitrag von barbarelle 12.05.10 - 14:44 Uhr

Hallo Gismomo,

nun muss ich dich doch glatt fragen, ob ich mir deine beiden Beiträge kopieren und abspeichern darf. Du sprichst mir sowas von der Seele ;-)
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Auch die spitze Feder passt hervorragend zur Thematik. Gerade lese ich das Buch "Die Mütter-Mafia" von Kerstin Gier. Immerhin zum zweiten Mal. Es erdet mich jedesmal auf's neueste, wenn irgendwelche Super-Muttis mich vom rechten Weg abbringen und ich anfange an meinem Gefühl, oder gar an meinen Qualitäten als Mutter zu zweifeln.

Viele #herzlich liche Grüße
Barbarelle

Beitrag von nusch 12.05.10 - 15:03 Uhr

und nochmal:

#pro #pro #pro

Beitrag von katzeleonie 13.05.10 - 15:00 Uhr

#prox100.

lg

Beitrag von nusch 12.05.10 - 15:03 Uhr

#pro #pro #pro

Schön ist auch, wenn man im Förderverein der Schule ist, dieser aber grundsätzlich nur zu Zeiten tagt, zu denen Beruftstätige sicher nicht an den Sitzungen teilnehmen können.

Beitrag von zanadu01 13.05.10 - 16:38 Uhr

Hallo, bei uns worde vorher gefragt wer kommen will. Es haben sich 6 Eltern mehr angemeldet. Ich finde es schon trurig wenn sich anstatt 14 Eltern nur 8 in die Schule bequemen.
Wobei die Lehrerinen sich immer viel Mühe geben um zu zeign wie weit die Klasse ist.

Beitrag von katjafloh 12.05.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

bei uns überwiegt die Zahl der interessierten Eltern.
Also es fehlen höchsten immer 3-4 Eltern. Muß Dir aber beipflichten, daß das meist die Eltern der Kinder sind, die schlecht in der Schule sind.

LG Katja

Beitrag von tarosti 12.05.10 - 15:11 Uhr

Hi

Also ich (Grundschullehrerin, jahrgangsgemischte 2./3. Klasse, Schweiz) hatte zufälligerweise gerade heute Morgen Schulfrühstück mit den Eltern auf dem Programm. Wir hatten Spezialtage zum Thema "Ernährung" und haben heute die kurze Woche mit einem gemeinsamen Frühstück ausklingen lassen.
Da heute Mittwoch ist, habe ich nicht damit gerechnet, dass allzu viele berufstätige Elternteile Zeit haben werden. Aber von allen meiner 16 SchülerInnen war mindestens 1 Elternteil, bei der Mehrheit sogar beide Elternteile anwesend. Bei einem Mädchen waren sogar Mutter, Vater und Stiefvater da!
Ich hab mich riesig gefreut, so ein grosses Echo ausgelöst zu haben und es war wunderbar.
Elternabende sind bei uns auch gut besucht (zumindest von jeweils einem Elternteil, was ja auch ausreicht), einfach auch, weil die Eltern an ihre Pflicht, daran teilzunehmen, höflichst erinnert werden. Sonstige Mithilfe im Schulalltag ist bei uns nicht üblich, insofern kann ich darüber nix sagen. Allerdings kann ich jederzeit auf die Eltern zugehen, wenn ich sie doch mal brauche, z.B. um die Kinder in Fahrgemeinschaften zum Bahnhof im Nachbarort zu bringen (wenn wir auf Schulreise gehen) etc.
Also ich hab da offenbar echt Glück mit "meinen" Eltern.

LG
Tarosti

Beitrag von lisasimpson 12.05.10 - 15:11 Uhr

vielleicht liegts bei euch an der Etkettierung
wenn ich sätze lese wie
" Die Lehrerin hat erzählt, das die Eltern nicht mit ihren Kinder übern , sondern der Meinung sind das soll alles die schule machen. "

oder
"Leider kommen auch nie die Eltern von den Kinder die es nötig haben"

dann kann ich mir das klima ziemlich gut vorstellen

lisasimpson

Beitrag von cashmere0815 12.05.10 - 16:15 Uhr

So sehe ich das auch! #pro

Bei meinen beiden Kinder war ich in der Grundschulzeit 1. Klasse anfangs auch sehr interessiert und motiviert überall zu helfen, wenn Hilfe benötigt wurde. Allerdings haben die Eltern, die sich schon vom Kiga kannten, ihre Gruppen festgelegt, so daß wenn ich kam, meine Hilfe nicht mehr benötigt wurde. Mir wurde doch glatt mal der Tip gegeben, daß ich ruhig etwas forscher ran gehen solle und die andere Mutter wegdrängel soll...muß ich mich erst prügeln, damit ich aktiv werden darf??!!
Von daher sollen sie mal machen, damit sie auch erzählen können, wie toll sie immer in der Schule helfen. Mein Fall ist das nicht. Ich muß mich nicht über Tätigkeiten profilieren, damit ich toll ankomme.
Allerdings bin ich bei jedem Elternsprechtag oder Elternabend anwesend, um wichtige Informationen zu erhalten. Was aber das außerschulische Engagement betrifft, halte ich mich mittlerweile komplett raus.

Beitrag von emmapeel62 12.05.10 - 16:13 Uhr

"Leider kommen auch nie die Eltern von den Kinder die es nötig haben."

Wenn einzelne Kinder Probleme haben, ist das sicher nicht Thema des Elternabends über mit anderen Eltern gemeinsam darüber zu sprechen welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Dafür gibt es Elterngespräche.

Beitrag von zanadu01 13.05.10 - 16:45 Uhr

Kling vielleicht doof, es war aber Thema des Elternarbeits. Die Lerherinnen machen sich die Mühe um für Kinder Übungsmaterial vorzubereiten. Und die KInder machen den keine Übungen mit der Begründung dafür ist die Schule da. Das wollte die Lehrerin noch eimal für alle erläutern.
Außerdem geht es darum das die Kinder zum Beipsiel keine Unterschrieften mitbringen. Zum Beispiel sendet bei uns der Stromversorger den Kinder den Büchereiausweis, dafür müssen die Kinder aber eine Untertschrift haben. Leider schaffen es manche Eltern nicht einen Zettel zu untertschreiben. Das wollten die Lehrerinnen noch einmal eklären.

Das Schulfest erwirtschafte einen schönen gewinn, duch dieses Geld können Ausflüge unternommen werden oder mit den Kinder ins Theater gegangen werden. Bei vielen Familien ist soetwas sonst nicht drinnen. Deshalb finde ich es schade wenn sich die Eltern nicht einmal 1 Stunde im Jahr Zeit nehmen um zu helfen.

Beitrag von mamajeannine 12.05.10 - 18:18 Uhr

Hallo,

bei uns sind die Elternabende eigentlich ganz gut besucht. Bei meiner großen sind es 19 Kinder und bis auf 3-4 Eltern kommen alle. Bei meinen kleinen Tochter ist das auch der Fall. (Wohne aber in einen kleineren Dorf)

Bei Festen bekommen man Zettel wo man sich eintragen an ob man mit helfen kann o. was mit bringen tut. Jeder kann freiwilig und muss nicht..Aber es helfen viele Eltern mit,so das es meisten zu viele helfer sind ;-)

Ich finde es auch immer schade wenn die Eltern kein interesse haben an einem Elternabend teilzunehmen. Ich finde es schon wichtig weil auch viele Sachen entschieden werden und danach passt es keinen.


LG Jeannine

Beitrag von loonis 12.05.10 - 20:22 Uhr




Wir hatten gerade am Mo Elternabend ....
Es sind momentan 15 Kids in d. Klasse (unser Sohn geht in
d.1.Klasse) ...es fehlten sicher 6-7 Eltern ...
Ja ,das kann ich absolut bestätigen,dass meistens
genau DIE Eltern fehlen wo es eigent. bitter nötig wäre ...

Für uns ist's immer extrem schwierig solche Termine wahrzunehmen,
da sie sehr kurzfristig mitgeteilt werden.
Ich arbeite nur nachts,mein Mann in 3 Schichten...ne Oma
gibt es nicht vor Ort ...
Da ist's natürl. sehr schwer so fix auf den Termin zu reagieren.

Aber bisher hat es immer geklappt ...ich finde es auch
extrem wichtig ,wir sind auch sehr interessiert.
Mein Mann ist der Elternverteter der Klasse .

LG Kerstin





Beitrag von geralundelias 12.05.10 - 20:23 Uhr

Hallo,

Elternabende und Stammtische sind immer gut besucht (in der Kita ist´s dafür immer leer).
Was Hilfestellung und Spenden angeht kann sich die Schule auch nicht beklagen...beim Sponsorenlauf vor ein paar Wochen musste die Schulleiterin sogar viele Kuchenspender darum bitten, sich ihre Spende für´s nächste Fest "aufzuheben", weil´s sonst zu viel gewesen wäre.

Klar, man hat eben nicht immer Zeit und es kommen einfach mal Tage, an denen es sich nicht einrichten lässt, zum Elternabend zu kommen...
Ich bin allein erziehend, sitze selber bis Nachmittags in der Schule, meine Eltern u Geschwister sind alle Vollzeit beschäftigt bzw. Studenten...ich versuche natürlich, an jedem Elternabend anwesend zu sein, allerdings habe ich aufgrund der genannten "Hindernisse" auch den Ein oder Anderen nicht wahrnehmen können.

Und was ein Elternabend nun damit zu tun hat, dass es "Kinder nötig haben" oder nicht...naja, das ist mir gerade ein Rätsel.

Beitrag von deinemudder 13.05.10 - 09:33 Uhr

Ich war bisher nur bei einigen elternabenden im kindergarten und - ehrlich - das war immer etwas, auf das ich mich regelrecht *gefreut* habe. Bevor ich wusste, wie es ist und es ist grauenvoll.
Und zwar unter anderem wegen der engagierten eltern, die permanent mit wortmeldungen zur stelle sind und aus so einem elternabendstündchen locker zwei machen. Meistens geht es dann um themen wie "mein sohn hat laktoseintoleranz was kann der gesamte kindergarten einschließlich aller eltern für ihn tun" oder auch "die primarschule kommt, wann wird endlich der kindergarten komplett umgerüstet".
Diese allgemeinen abende werden zugeballert mit den persönlichen befindlichkeiten der eltern, die eigentlich eher im einzelgespräch etwas zu suchen hätten. Ich finde es einfach ÖDE, wenn sophia-marie immer von den vorschulkindern geärgert wird und martin-joel, der doch ein SO kluger junge ist, gerne schon mit vier an der vorschulgruppe teilgenommen hätte.

Jeder krethi und plethi bringt eigenartige ideen vor, und verlangt absolutes ungeteiltes gehör. Und die armen erzieher und die leiterin kommen praktisch nicht mehr zu wort; abbügeln können sie die überengagierten aber natürlich auch nicht.

Also, wenn die elternabende in den schulen *so* ablaufen, dann werde ich mir tatsächlich überlegen, ob ich daran teilnehmen möchte.

Grüße
Alex

Beitrag von barbarelle 13.05.10 - 10:01 Uhr

Hallo Alex,

das kommt auf die Eltern an, mit deren Kindern deins in eine Klasse gehen wird.

Unsere Elternabende verlaufen sachlich, Lehrerin stellt den Lehrplan vor. Die ein oder andere Frage wird gestellt und meist sind wir nach nicht mal einer Stunde fertig.

Keiner zieht den Elternabend unnötig in die Länge. Das wundert sogar die Klassenlehrerin, dass wir immer so schnell fertig sind und keine unnötigen Diskussionen entstehen.

Alles was im Einzelgespräch geklärt werden muss, kann hinterher kurz mit der Lehrerin angesprochen werden.

Im Kindergarten war das immer eine ganz andere Qualität, da gebe ich dir recht. Jeder musste sein Kind und die besonderen Fähigkeiten desselben hervorheben.

Irgendwann sind hoffentlich alle Eltern geerdet und der gesunde Menschenverstand setzt wieder ein.

Viele Grüße
Barbarelle

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