Spontangeburt trotz Thrombosegefahr?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hasaela 12.05.10 - 09:47 Uhr

Hallöchen,
brauche mal eure Meinung! Vor allem von denen die ebenfalls eine Gerinnungsstörung oder Ähnliches haben.

Bin in der 26. SSW und würde an für sich gern spontan entbinden. Hatte aber 2007 aufgrund meiner Gerinnungsstörung einen Schlaganfall. Mein Mann hat deshalb Angst ,ich könnte bei einer Spontangeburt durchs pressen wieder eine Thrombose bekommen, und auch meine FÄ ist eher eine von der vorsichtigeren Fraktion.
Meine Neurologin sagte allerdings, wenn sonst alles in Ordnung ist , würde nichts gegen eine normale Entbindung sprechen. Und ich bin echt hin und her gerissen.

Was sind eure Erfahrungswerte, bzw. was sagen eure Ärzte?


LG
Hasaela mit Linda Jocelyn

Beitrag von zauberli 12.05.10 - 09:52 Uhr

Hm, ich würd da noch mal eine andere Meinung einholen!

Wenn Du harten Stuhlgang hast, bekommst Du doch auch keine Thrombose beim pressen.... war so mein erster Gedanke. Wie oft sitz ich da und denk mir so ähnlich muss Kinderkriegen sein #rofl hihi.

Lg

Beitrag von muffin357 12.05.10 - 09:54 Uhr

hi,
vielleicht gibt es Dir sicherheit, wenn du mit dem Internist oder Neurologe über die Ursachen einer Trombose sprichst? -- also was löst denn eigentlich eine Trombozytenlösung aus? -- also soweit ich weiss gehört körperliche Anstrengung nicht dazu ... -- aber vielleicht wäre es mal interessant, es eben von dieser Seite zu betrachten?

eine gute adresse wären vermutlich auch die leute, die tatsächlich bei entbindungen dabei sind, - also frag doch die hebammen+ärzte in deinem krankenhaus? - wenn, dann haben die wohl eine bessere praxiserfahrung als die lehrbuchmeinung, die dein gyn oder neurologe anwendet?

bei so sachen würd ich immer praxisnahe leute fragen und niemals mich auf lehrbuchwissen von aussenstehenden verlassen.

lg
tanja

Beitrag von brautjungfer 12.05.10 - 09:59 Uhr

Eine Spontanentbindung ist die schonende Variante.
Wenn eine Gerinnungsstörung im Vorfeld bekannt ist wird man sich bei einer normalen Geburt darauf einstellen; stärkere Blutungen sind aber die Ausnahme.
Auch unter anderen Gesichtspunkten ist ein Kaiserschnitt gefährlicher als die Spontangeburt: Thrombose- und Emboliegefahr sind erhöht, Operationsverletzungen und Wundheilungsstörungen muß man ebenfalls in Betracht ziehen.

lg

Beitrag von finkipinky 12.05.10 - 10:00 Uhr

ich habe bisher noch nie davon gehört das wegen thrombosegefahr keine spontane entbindung möglich ist, körperliche anstrengung gehört doch nicht zu den risikofaktoren bei thrombose oder?
du musst doch bestimmt auch heparin spritzen oder?

Beitrag von droschel 12.05.10 - 10:49 Uhr

Hallo

Ich habe zwei Mal spontan entbunden, und hoffe, in wenigen Tagen es wieder zu können...
Ich habe auch eine Gerinnungsstörung, bin deshalb in einer Uni in der HAemostasioloigie in Behandlung. Seit der 20 SSW spritze ich Clexane und muss auch noch acht Wochen post Partum spritzen. Bist du nicht in solch einer Klinik, ich meine, grad, weil du ja schon "was" mitgemacht hast?
Ich wünsche dir alles Gute
droschel

Beitrag von keks40 12.05.10 - 10:57 Uhr

Hallo,

ich hatte in der letzten Schwangerschaft eine Thrombose und habe Spontan entbunden.
In der jetztigen Schwangerschaft habe ich meine Ärztin darauf angesprochen das ich evtl einen Wunschkaiserschnitt in erwägung ziehe, da die letzte Entbindung doch sehr lange und anstrengend war.
Davor hat sie mir aufgrund der Vorgeschichte mit der Thrombose abgeraden. Sie würde mich ungerne bei Thrombosegefahr in einen OP schieben. Da die Spontangeburt viel einfacher für den Körper zu verkraften ist wie eine OP. Ich nehme, um eine Thrombose zu vermeiden seit beginn der Schwangerschaft ASS 100 bis zur 34. SSW und danach soll ich täglich Heparin spritzen.

lg
keks

Beitrag von honey3882 16.05.10 - 23:25 Uhr

Hallo ...

in meiner letzten Schwangerschaft hatte ich in der30 ssw eine tiefe Beckenvenen trombose, ausgelöst durch eine Faktor 5 schwäche, die bis dato noch nicht bekannt war.
Ich habe dann drei Wochen im krankenhaus gelegen um meine kleine und mich nicht zu gefährden, muss seit her spritzen, strümpfe tragen und durfte werder schwer heben noch mein bein stark beanspruchen, was relativ schwierig war mit nem zwei ein halb jährigem kind.
trotzdessen habe ich auf normalen wege entbunden wozu mir auch geraten wurde, obwohl ich eine trombose hatte.
fakt ist das du dir keine gedanken machen musst das durch den druck der geburt eine trombose ausgelöst wird, diese gefahr besteht nur dann wenn du auch vorher eine hattest die eine vene blockiert hat.
Den in meiner ersten schwangerschaft hatte ich auch schon die faktor 5 schwäche bis dahin noch unbewusst und musste werde strümpfe tragen noch spritzen.

Lg honey