Mein Kind ist (auch) einsam

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von richlady 12.05.10 - 10:20 Uhr

Ich habe oben schon einmal gepostet, dass mein Sohn noch sehr wenig spricht. Aber ich muss mir jetzt einfach mal was von der Seele reden, denn es könnte sein, dass es einen Grund gibt, warum das Sprechen und anderes nicht so klappt wies sein sollte.

Also ich habe einen 16-monatigen Sohn. Motorisch ist alles gut aber wie gesagt, sagen tut er nicht viel. Es kann sein dass er einfach einsam ist, er sieht nämlich ganz selten andere Kinder oder andere Leute. Und das tut mir so weh! Ich bin den ganzen Tag mit ihm und ich muss mich sehr anstrengen mit ihm zu sprechen oder zu spielen weil ich oft depressive Phasen habe und ich viel Anstrengung dafür brauche. Ich habe keine Kontakte und die Familie kümmert sich nicht oder ist weit weg. Ich habe keinen Krippenplatz bekommen. Es strengt mich an, mit ihm rauszugehen, aber wenn es schönes Wetter ist, gehen wir manchmal auf den Spielplatz. Aber er hat keine feste Kontakte, so wie ich. Andere Aktivitäten mit Eltern und Kindern habe ich bis jetzt gemieden, weil ich mich nicht getraue da hinzugehen und weil ich die Kraft nicht habe. Ich habe auch so wenig Geduld mit ihm, obwohl ich ihn so gern habe. Und keine Ideen, was ich mit ihm spielen kann. Er quengelt fast immer den ganzen Tag und ich habe angefangen, die Tür zuzumachen und ihn allein zu lassen, weil ich es nicht mehr hören kann. Bitte verurteilt mich nicht, ich habe manchmal einfach keine Kraft. Es tut mir so weh wenn ich ihn so sehe. Ich kann für ihn einfach keinen Kontakt knüpfen. Wir sind sozusagen beide allein. Und ich habe Angst, dass er nicht so gefördert wird wie er sollte, Sozialkompetenz und so, dass es mit ihm so heraus kommt wie mit mir.

Beitrag von grinsekatze85 12.05.10 - 10:23 Uhr

Hallo!

Ich würde sagen du solltest dir vielleicht Professionelle Hilfe holen bei Einrichtungen damit du deine Probleme in den Griff bekommst und dein Kind nicht darunter leiden muss...

Das ist nur ein gut gemeinter Rat...

LG

Beitrag von yamyam74 12.05.10 - 10:27 Uhr

Dein Kind kann für Deine Depressionen nichts. Jeder ist mal down, aber das darf man nie an seinen Kindern auslassen. Und sorry... das grenzt für mich schon an Misshandlung, ein Kind ins Zimmer zu sperren, denn das tust Du!
Du bemitleidest Dich im Grunde nur selbst und schreibst immer, Du hättest keine Kraft.
Dann hol Dir professionielle Hilfe!
Dein Kind tut mir einfach nur leid. Und meine Kinder habe ich nicht "gern", sondern ich liebe sie aus vollem Herzen und mache alles, damit sie glücklich sind.
Heb Deinen Hintern hoch und schau, dass Dein Kind vernünftigen Kontakt zur Außenwelt hat!

Ich kann so etwas nicht verstehen. Ich muss mir schon vorher überlegen, dass Erziehung keine leichte Aufgabe ist. Aber man sollte dies mit Liebe und Leidenschaft machen.

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.10 - 22:40 Uhr

Über Depressionen offenbar null Dunst, aber Hauptsache, mal den eigenen Mutterglorienschein poliert und bei einer Kranken, die offenbar große Probleme hat, noch mal drauf gehauen.

Was bist du armselig.

Geh, mach doch noch ein paar affige, alberne Umfragen oder schreibe noch ein paar Threads in "Jugendliche" wie ach so wuunnnderbar problemlos deine Kinder doch sind.

Deine Threads sind schon seit Tagen einfach nur nervig und blöde - diese Antwort hier ist schlicht widerwärtig!

Beitrag von wort75 12.05.10 - 10:28 Uhr

du hast recht: wenn das kind praktisch nur zu dir kontakt hat und du diesen oft abbrichtst oder deinem eigenen empfinden nach nicht richtig ausbaust, dann ist dein kind einsam. und es wird ganz sicher nicht gefördert.

er wird unter der situation leiden, gerade, wenn er hinter einer tür alleine sein soll in dem alter! wenn du keine krippe hast, dann bezahl selber eine stundenweise aushilfe, einen spiel- oder krabbelplatz und geh da hin wenn es irgendwie geht. feste freundschaften barucht ein 1.5 jähriges noch nicht - aber viele geschichten, lieder, tänze, fingerreime, viel lachen und singen.
sonst ist die sprache nicht das einzige, was in deinem kind verstummt.

wenn du auch besuche in einer krabbelgruppe mehrmals wöchentlich nicht hinbekommst, dann geh zur mütterberatung oder lass dir eine mütterberaterin ins haus kommen. sofort und jetzt. du brauchst ggf. keine hilfe, weil du deine situation kennst. was diese form der isolation aber in deinem kind auslöst, weisst du nicht. keiner wird dir das kind entreissen oder so - hab keine angst. aber lass eine mütterberaterin kommen oder wenn du deine hebamme namentlich kennst, dann ruf die an.die helfen auch nach so langer zeit noch weiter. aber wach auf - ein kind braucht in dem alter nicht zwingend viele kleine freunde - auch wenn sie das geniessen. aber sie brauchen zwingend ansprache, zusprache und jemand der weiss, was man mit kleinen menschen spielen kann.

ich kenne einige depressive menschen. ich weiss, dass du nicht singen und tanzen kannst, wenn du ein tief hast. aber dein sohn braucht das trotzdem.

Beitrag von babylove05 12.05.10 - 10:35 Uhr

Hallo

Hatte ja schon vorhin geschrieben .. ich glaub nicht das des sprechen damit zutun hat... Darian war in der Krippe und ist sehr viel unter anderen Kindern...

Aber es ist super wichtig für deinen mehr unter andere Kids zukommen ... also schnapp die dein Sohn und raus ... ins Schwimmbad, auf den Spieltpaltz ..... ruf deine Gemeinden an und schau wo es Kindergruppen gibt ....

Mein Sohn ging schon früh in die Krabbelgruppe, ausserdem bin ich mit ihm eigtlich NUR unterwegs ( mometan leider ein bissel wenniger , da ich in der 36ssw bin und kaum noch laufen kann ... Ischias und Kreislauf )

Aber ich geh trotzdem einmal die Woche Schimmen , einmal die Woche Mutterkindtreff und einmal die Woche Mutterkindturnen ....

Lg Martina

Beitrag von dur 12.05.10 - 10:43 Uhr

Hallo

Wie wäre es wenn du dir Hilfe sichen würdest???

Bedenke das dein Kind nichts dafür kann wenn du depressive Phasen hast. Es ist ein Kind und eine zarte Seele die man nicht verletzen darf. Und wie kannst du bitte ein 16 Monate altes Kind in sein Zimmer sperren?
Das grenz wirklich schon an Misshandlung. Da würde ich auch quengeln. Was soll den so ein kleiner Mensch alleine anfangen?

Bitte such dir unbedingt jemanden der dir hilft!!!!

Es tut mir in der Seele weh sowas zu lesen.

Beitrag von richlady 12.05.10 - 11:04 Uhr

Wie zu erwarten gibt es sehr liebe und verständnisvolle aber auch verständnislose Antworten.

Es ist nicht so, dass ich mein Kind nicht liebe. Im Gegenteil. Ich mache mir viel Gedanken darüber, wie ich einen Weg finden kann.Es ist nur die Depression, die es mir verunmöglicht, mehr zu tun. Ich würde gern, und ich weiss, ich sollte, ich muss. Aber dieses "Mach doch" sage ich mir ja selber schon die ganze Zeit. Es ist ja nicht so, dass ich die ganze Zeit heule oder so. Eher eine Müdigkeit, und Ideenlosigkeit, was ich mit ihm machen könnte. Für konkrete Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Ich möchte klarstellen: Ich sprerre ihn NICHT in sein Zimmer! Er darf im grossen Wohnzimmer rumlaufen und spielen (es kann nichts passieren), aber ich muss manchmal in ein Zimmer und mache die Tür zu. Luftholen. Und ein paar Minuten abschalten. Weil ich sonst wieder die Geduld mit ihm verlieren könnte. Ich sage ihm aber, ich bin gleich wieder da. Für ihn ist es wahrscheinlich nicht anders wie wenn ich aufs Klo gehe oder in der Küche arbeite.

Ich werde heute zur Beratung gehen. Ich hoffe ich hab den Mut, darüber zu reden weil ich mich schäme dass ich nicht mehr machen kann.

Beitrag von ana-maria 12.05.10 - 11:18 Uhr

Hallo,

also ich würde dir raten zu deinem Hausarzt zu gehen und ihm von den Depressionen zu erzählen, wenn du es nicht schon getan hast.
Du meinst das deinem Sohn gegenüber ja nicht böse, es ist eher deine Krankheit und die kann mit Medikamenten behandelt werden.
Ich finde es wichtig, denn wie du ja auch schon selber merkst leidet dein Kind mal mehr und mal weniger.

Meine Mama hatte auch Depressionen, ich weiß wie sie war. Sie wollte und konnte nicht auch wenn sie sich selbst dazu zwingen wollte.

Ich wünsche ganz viel Glück und drück dir und deinem kleinen Mann die Daumen!

Liebe Grüße
Ana

Beitrag von damballa 12.05.10 - 11:25 Uhr

huhu
ich drücke dir ganz fest die daumen das du die kraft aufbringen kannst um über deine derzeitige situation zu reden.
meine großmutter leidet auch an schweren depressionen und ich weiß das dieses: "du musst das und das machen", meist in der umsetzung scheitert.
nehm deinen kleinen schatz mit und bevor das gespräch beginnt, schau ihm in die augen und sag dir: für uns! vll hilft dir das etwas kraft zu sammeln.
wenn du magst melde dich nach dem gespräch nochmal.
es kann nur besser werden ;-)

liebe grüße
nathalie

Beitrag von nantke 12.05.10 - 13:19 Uhr

... hab zwar gerade eben schon geantwortet - hatte da aber diesen beitrag noch nicht gelesen.

... viel glück bei der beratungsstelle...

ich kenne aus meinem nahen umfeld auch jemanden mit depressionen. er lässt sich helfen u.a. auch von mir. ich sorge z.b. dafür dass er regelmässig zum sport geht. a wenn er sich regelmäßig bewegt geht es ihm wesentlich besser. seit dem sind seine depressionen so gut wie weg und er braucht keine medikamente nehmen.

vielleicht hast du ja auch eine gute freundin - die dir "in den hintern tritt";-);-)

lg nantke

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.10 - 22:55 Uhr

"Ich werde heute zur Beratung gehen. Ich hoffe ich hab den Mut, darüber zu reden weil ich mich schäme dass ich nicht mehr machen kann."

Du musst dich nicht schämen, in keinster Weise! Sieh mal, du bist immerhin schon so weit, dass du siehst, dass da bei Euch etwas in Schieflage gerät! Das ist schon viel weiter, als es manche andere je schaffen!

Wirst sehen, wenn du dir Hilfe holst, vielleicht auch erst mal mittels Antidepressiva aus dem schlimmsten Loch gewuppt wirst, damit du deine Probleme und die Depression von Grund auf angehen kannst, wird es dir bald sehr viel besser gehen. Und dann wirst du endlich die Kraft haben, dich hauptsächlich an deinem Kind zu erfreuen und es genießen, wenn du siehst, wie er an dir hängt, wie er wächst und immer Neues lernt!

Ich habe selbst schon unter schweren Depressionen gelitten, rückblickend weiß ich, dass ich auch schon Schübe hatte, als mein Kind so alt war wie deines jetzt. Ich hatte zum Glück meine beste Freundin, die mir viel half und viel an "Kümmern" übernahm und später meinen Mann, als die Depression mich so richtig schlimm erwischt hat. Mein Kind war da aber auch schon älter und man konnte ihm erklären "Mama ist krank und deswegen dauernd erschöpft und müde, es liegt nicht an dir und es wird ihr bald besser gehen". Dass geht bei deinem Knirps noch nicht. Bitte mach ihm und dir das Geschenk, dass du für dich sorgst. Denn nur dann kannst du auch für ihn sorgen!

Alles Gute fur Euch zwei! #blume

Ch.

Beitrag von miriamama 12.05.10 - 11:14 Uhr

Ganz ehrlich? Du tust mir leid... ich denke du solltest nach Hilfe suchen.

Ich bin auch den ganzen Tag alleine mit Charlotte. Wobei das eigentlich garnicht stimmt. Meinen Mann sehe ich vllt 3 Std am Tag, sowie auch Charlotte. Meine Mama kommt häufig vorbei und mein Bruder auch. Ich hab eine Bekannte deren Tochter bald 2 wird und mit denen treffen wir uns auch einmal die Woche. Aber das wars dann auch schon! Charlotte spricht auch nicht. Aber ich denke nicht, dass es an mir oder an ihr liegt. Es ist halt einfach so, dass sie noch nicht redet und später kräht eh kein Hahn mehr danach, wann das Kind endlich anfing zu sprechen!

>>Er quengelt fast immer den ganzen Tag und ich habe angefangen, die Tür zuzumachen und ihn allein zu lassen, weil ich es nicht mehr hören kann.<<

Irgendwie hab ich bei diesem Satz ein trauriges mulmiges Gefühl bekommen. Du solltest dir wirklich Hilfe suchen. Geh zu deinem Hausarzt und frag, was man machen kann gehen deine Depressionen. Vllt ne Therapie? Oder irgendwas ähnliches? Ich hab da leider nicht so die Ahnung von.

Aber gibt es bei euch denn keine Müttertreffen oder sowas? Ich war ne kurze Zeit in einer Krabbelgruppe, die mir aber nicht gefiel. Jetzt gehe ich alle 2 Wochen in ein "Müttercafe´". Das wurde von den Hebammen hier organisiert und ist 2x im Monat. Vllt ist das mal eine Möglickeit für dich= Reappel dich auf und geh raus!! Deinem Sohn zu liebe!

LG!

Beitrag von sunshine7505 12.05.10 - 12:08 Uhr

Hallo,
such' dir DRINGEND Hilfe!
1. Psychiater
2. Jugendamt und frage nach einer Familienhilfe.
Bitte denk an dein Kind und mach' das!!!
LG und alles Gute! #klee
Katja mit Julia (5) und Sebastian (23 Monate) #sonne

Beitrag von svecoly 12.05.10 - 12:41 Uhr

Hallo,

bitte wende Dich an deinem Hausarzt und erzähle Ihm dein Problem.

Er wird Dich dann entweder an einem Nervenarzt überweisen oder Dir anderweitig Rat geben können.--

Warte bitte nicht zulange

Liebe Grüsse
Corinna#klee

Beitrag von nantke 12.05.10 - 13:04 Uhr

... der erste Weg zur Besserung ist die Selbsteinsicht.
Du hast ja schon gut verstanden woran es liegen könnte. Jetzt muss Du Dein Verhalten nur noch ändern. Manchmal hilft es feste Termine mit Deinem Sohn zu haben .. zB. Krabbelgruppe am Montag, Babyschwimmen am Mittwoch, Kinderturnen am Freitag usw. So kann man sich schön darauf einstellen. Du wirst sehen es wird auch Dir Spaß machen etwas mit ihm zu unternehmen. Ausserdem wirst Du selber viele nette Mütter kennenlernen.
Dein Sohn wird dann auch im Alltag viel ausgeglichener sein und Du hast es dann oft einfacher. Mache es zur Gewohnheit mit ihm zum Spielplatz zu gehen.
Ich gehe mit meiner Tochter zur Krabbelgruppe und zum Kinderturnen - sie liebt diese Termine und ist glücklich, wenn sie mit anderen Kindern zusammen sein kann.
Kopf hoch - Nantke

Beitrag von schnubbi83 12.05.10 - 13:33 Uhr

Hallo...

Dein Beitrag tut mir sehr leid:-(#schmoll

Du hörst dich für mich irgendwie verzweifelt und traurig an...
Hmmmm , versuch dich mal zu "zwingen" irgendwo Anschluß mit dem Kleinen zu finden! Ich bin eigentlich gar kein Fan von Mütter-Kind Treffen ABER muss wirklich sagen, dass ich jetzt 1-2 wirklich nette Mamas kennen gelernt habe und auch die Kinder jemanden zum Spielen haben...

Wünsche euch alles Guteund lass dich mal vom Arzt wegen deiner Depressiven Verstimmungen beraten...oft hilft es schon wenn man einen Ausgleich zum Alltag schafft!


LG

Schnubbi83

Beitrag von arienne41 13.05.10 - 00:08 Uhr

Hallo

Nach der Trennung meines EX ging es mir ähnlich.

4 Wochen verkroch ich mich, ich hatte nur mein Baby damals 8 Wochen alt.

Ich hang viel in www.rum wenn der Kleine schlief.

Ich machte mich im Internet schlau was ich wohl machen kann.

Fand das Mütterzentrum ging Nachmittags da hin. Ich hatte Glück, es war nichts los und die Dame die Dienst hatte hörte mir zu, ich redete mir alles von der Seele die Trennung der Kleine und allein sein.
Es kostete überwindung dort hinzu gehen.
Ich erfuhr das sich Mütter mit ihren Baby´s morgens treffen immer Mittwochs.

Morgens fand ich total blöd, wo ich morgens doch rumgämmelte soweit es mein Baby zu ließ :-).

Aber ich dachte mir auch entweder was tun gegen die Einsamkeit oder mit Kind in der Wohnung verblöden.

Ich raffte mich dann wirklich auf, ich fuhr dahin stand davor und hatte angst reinzugehen. Alles Fremde#zitter.

Wieder hatte ich Glück :-). Die Diensthabende die das Frühstückscafe betreute brgrüßte mich freundlich nahm mir den Kleinen ab damit ich meine Jacke ausziehen kann, naja und dann gleich ein small talk wie ach ist der süß und #bla na so das übliche.

Eine Mama viel jünger als ich saß dann neben mir und die Kinder waren nur eine Woche auseinander :-).
Wir quatschten und ich redete auch mit den anderen.
Es tat mir einfach gut und ich ging wieder hin.

Die erste Zeit mußte ich mich aufraffen um dort hinzugehen aber ich freute mich auch immer.

Das ist nun über 5 Jahre her und zu vielen hab ich keinen Kontakt mehr.
ABER es haben sich 2 Freunschaften entwickelt und ich meine richtig gute Freundinnen :-).
Eine ist die Patentante von meinem Sohn :-).

Was ich damit sagen will

Such Dir Krabbelgruppen, geh immer raus mit deinem Kind auf gut besuchte Spielplätze wo man Mütter trifft.

Ein Psychater kann dich unterstützen aber die Schritte mußt du selber gehen.

An manchen Tagen würde ich gerne einfach nach Hause gehen und mich aufs Sofa legen aber mein Sohn will auf den Spielplatz was wir auch tun.

Mittlerweile kenne ich viele und mit manchen Mami`s bin ich mehr oder weniger befreundet und ich hab Leute um mich zum reden.

Auch wenn es nicht immer tiefgreifende Gespräche sind die wir auf dem Spielplatz führen aber es ist ok und hält mich aufrecht :-)