Ärger mit dem 5Jährigen Sohn meines Freundes

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von chorbi 12.05.10 - 10:56 Uhr

Hallo Zusammen

Nun wollte mal meine(unsere) Situation beschreiben und hätte gerne eure Meinungen dazu gehört:
Mein Freund und ich sind seit 2 Jahren zusammen, er hat einen 5 Jährigen Sohn. Nun ist es so das der kleine sehr sehr anstrengend ist. Er spricht nicht wie ein 5Jähriger sondern wie ein 10jähriger. Er weiss immer alles besser...er kommt nur dann wenn er etwas von einem braucht sonst erhält man von ihm 0 beachtung. Er spricht respektlos mit den Leuten. Er lacht wenn man in zurechtweist. Ich habe schon alles probiert....von miteinander zusammen sitzen und reden....von streng und konsequent sein....bis was mit ihm zu unternehmen. Jedoch macht ihm absolut nichts freude.....weder in den Park Fahrrad fahren....noch miteinander Puzzle machen...noch neue Spiderman Schuhe #aerger .Eifach nichts macht ihm eine freude. Wir haben den kleinen Jedes Wochenende und fast alle Feiertage (die Mutter arbeitet 100% und immer kümmrn sich oma und opa oder tante und onkel um ihn) Ich weiss das er zuhause keine stabilität hat da immer jemand anders sich um ihn kümmert. Wenn er bei uns ist ist er bei meinem Freund und bei mir und nicht bei Jemand anderem! Ich ärgere mich soooo! Ich weiss nicht was wir noch machen können! Er verhaltet sich nach 2 Jahren immernoch als wären wir alle fremde für ihn...auch mit seiner familie seitens meines freundes ist er sehr distanziert. UNd doch ist er doch so oft bei uns. Ich verstehe es nicht. Es ist so weit das ich mancham nicht mehr mag.....Die eigene MUtter hat ihr kind alle 2 Sonntage im MOnat und ich jedes WOchenende und Feiertage weil sie ihn meinem Freund "überlässt" ständig hat sie ausreden wieso sie sich freie tage nicht um ihn kümmern kann. Auch in der KIGA ist er scho negativ aufgefallen...er ärgere ständig andere Kinder und höre nie zu!!

Gestern hatten mein Freund und ich richtig streit weil sie schon für die nächsten Feiertage wie morgen oder übernächsten Montag schon gefragt hat ob er ihn nehmen möchte. Ich meine gehts noch???? Sie war doch auch stark an der zeugung dieses Kindes beteiligt. Mein Freund ist ein super Vater jedoch oft zu wenig konsequent und strend und der kleine weiss das natrülich. Ich weiss echt nicht mehr weiter und ständig die Frage im Kopf...Wieso hat die Mutter des kleinen mehr freizeit und zeit für sich (obwohl sie Mutter ist) als ich die kein Kind hat??? Wie möchte bloss ab und zu auch mal einen Tag nichts machen und etwas Zeit haben für mich und meinen Freund oder mal ein wochenende wegfahren aber das ist nicht möglich!! #schmoll
Ich liebe meinen Freund über alles und ich werde auch weiterhin geduld haben aber die Situation muss sich einfach verbessern.....

Sorry wurde doch etwas lang danke fürs lesen #bla


LG

Beitrag von kruemlschen 12.05.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

bei Beiträgen wie Deinem muss ich mich immer arg zusammenreissen!

Du wusstest von Anfang an, dass es Deinen Freund nur im Doppelpack gibt!

Ich finde es erschreckend, dass Du seinen Sohn als lästig empfindest und die "Schuld" bei einem 5 jährigen suchst der absolut NICHTS für seine Lebensverhältnisse kann!

Akzeptiere den Sohn Deines Freundes als Bestandteil EURER Familie, das ist der 1. Schritt zu einem harmonischen Familienleben.

Wenn Dir etwas an Deinem Freund liegt, dann sollte Dir auch etwas an seinem Sohn liegen und Du solltest Dich darum bemühen dem Kind ein stabiles Umfeld bieten zu können.
Mit Deiner Abneigung gegen ihn verstärkst Du sein negatives Verhalten, auch wenn das unbewusst passiert.

Ich empfehle Dir mal zusammen mit Deinem Freund eine Erziehungsberatunsstelle (z.B. ProFamilia) aufzusuchen, das ist nichts schlimmes, die Urteilen auch nicht über Euch, sie helfen und zeigen Euch Eure Fehler auf, machen Vorschläge wie Ihr Eure Situation verbessern könnt.

Gruß Krüml

Beitrag von kati543 12.05.10 - 11:18 Uhr

"Er verhaltet sich nach 2 Jahren immernoch als wären wir alle fremde für ihn"
"Wieso hat die Mutter des kleinen mehr freizeit und zeit für sich (obwohl sie Mutter ist) als ich die kein Kind hat???"
Tja, das ist dein Problem, du willst auf der einen Seite vom Kind akzeptiert werden wie ein Familienmitglied und auf der anderen Seite willst du weiterhin dein Kinderloses Leben führen. Vielleicht solltest du dir mal überlegen, was du wirklich willst. Die Mutter hat ihr Kind 5 Tage die Woche. Bei euch ist es 2 Tage die Woche. Damit verbringt der Kleine deutlich mehr Zeit bei seiner Mutter als bei euch. Fair währe es wohl, wenn der Kleine eher öfter bei euch wäre...bzw. eigentlich bei deinen Freund. Denn du bist nicht Teil seiner Familie. Dich besucht er auch nicht. Eigentlich kannst du durchaus auch die Beiden allein lassen. Vielleicht wäre das mal eine Lösung.
Du kämpfst gegen ein 5-jähriges Kind. Du wusstest dass dein Freund ein Kind hat. Das Kind hatte nie eine Wahl.

Beitrag von pinki_pooh 12.05.10 - 11:19 Uhr

Ich will da nicht viel zu sagen, weil ich mich sonst aufrege... Seid einfach froh, dass ihr ihn so oft habt... Wieviel Väter gibts, die MÜSSEN drum KÄMPFEN, dass sie ihr Kind wenigstens mal ein paar stunden am WE sehen... Ich kenne jemand, der froh wäre, wenn die mutter seine tochter immer zu ihm "abschieben" würde... denn sie hätte am liebsten, dass er die tochter garnicht sieht, obwohl die maus ein totales papakind ist..

Also schätzt euch glücklich!

Der Junge reagiert viell. so, weil er Angst hat, den Papa mit dir teilen zu müssen!!! Er ist auch ERST 5 Jahre alt!!! Lasst ihm Zeit, es ist für ihn sicher schwer, da er ständig rumgereicht wird...

LG, Svenja

Beitrag von emeliza 12.05.10 - 11:19 Uhr

Hallo,

jetzt lies Dir Deinen Text nochmal in Ruhe durch und ich glaube dann findest Du die Antwort auf Dein Problem selber.

Das Kind wird von einem zum anderen geschoben und ist scheinbar jedem irgendwie eine Last. Wie soll er denn reagieren? Ich denke, er macht das, was er für sich selbst am sinnvollsten findet - er schützt sich vor dem Verletztwerden und läßt einfach keinen an sich ran.

Ich denke, das Kind braucht weniger Kosequenz, als mehr Liebe!

Natürlich verstehe ich Dich irgendwie (er ist ja nicht Dein Kind) aber dennoch ist er ein Teil Deiner Familie - und ein hilfloser noch dazu.

Du schreibst, er redet wie ein 10jähriger. Das ist zwar an sich schön, birgt aber ein großes Risiko. Man neigt bei solchen Kinder (ich kann da mitreden, da meine Tochter auch sehr gut spricht) dazu, sie zu überfordern. Das Kind ist zwar sprachlich so weit, das heißt aber nicht, dass er auch das Verständnis eines 10-jährigen hat. Er ist ein kleiner Junge.

Gibt es denn jemanden, der ihn einfach mal in den Arm nimmt und ihm sagt, dass er ihn liebt, egal was er macht? Ich kenne Euch nicht und kann mir natürlich kein Urteil erlauben, aber ein Kind in dem Alter braucht Stabilität und Menschen, denen er vertrauen kann und die miteinander klare Absprachen treffen, an die sich alle halten.

Wäre es nicht vielleicht möglich, dass ihr den Kleinen unter der Woche zu Euch nehmt und er dann am Wochenende zu seiner Mutter geht. Dann könntet Ihr ihm während der Woche Stabilität geben und hättet auch mal ein Wochenende für Euch.

LG Sandra

Beitrag von chorbi 12.05.10 - 11:45 Uhr

Also erstmal danke für eure Antworten...

Also ich weiss nicht ob ich mich richtig ausgedrückt habe....Ich beklage mich keinen falls das mein Freund ein Kind hat.....oder das er zeit bei uns verbring.....
Ich hoffe ihr versteht das ich daruch dass ich keine Kinder habe auch oft nicht weiss wie ich reagieren soll oder wie ich mit etwas umgehen soll. Mir ist weder mein Freund noch der kleine egal, ist doch nicht ok das ich hier angriffen werde und kommentar hören muss wie: ich muss mir verkneifen....! 1.Hätte ich ein Problem mit dem kleinen wäre ich erst gar nicht mit meinem Freund zusammen gekommen 2. Würde ich mich nicht damit beschäftigen und über Kinder und erziehung lesen um auch bei mir vieles zu korrigieren und sehen was ich anders machen kann.

Ich wollte nur wissen ob au so ein Verhalten einfach eine Phase ist. WIe gesagt seine Mutter ist nie da....Für den fall das man dies nicht verstanden hat #kratz Und mir ist bewusst das er sicher auch eifach auf das reagiert was zuhause sich abspielt....wie das er immer hin und her geschoben wird...diesen Freitag wir der neue Freund der Tante auf ihn aupassen ich meine #klatsch glaubt man doch fast nicht. Aber leider kann ich was diese zustände angeht überhaupt nichts machen...ausser wenn er bei uns ist ihm sicherheit geben und das WIR immer da sind aber ist klar er braucht seine MAMA das spürt man....aber leider nimmt Sie sich nicht die Zeit....

Ich weiss einfach nicht wie ich mich verhalten soll...oder machen kann damit er zufriedener ist....ausgeglichener.....Dies ist eigendlich mein Anliegen....
Bin eifach manchmal auch müde und frustiert momentan besonders deshalb ist es jetzt evt falsch rübergekommen...

Beitrag von polar99 12.05.10 - 12:18 Uhr

Hallo,

als Mutter einer fast 5 Jährigen kann ich Dir sagen, dass das noch eine Weile anhält ;-)

Ich verstehe aber durchaus dass Du auch mal ein Wochenende für Dich und deinen Freund haben möchtest. Geht mir ja auch so bei meinem eigenen Kind so #schwitz Und das ist ne liebe Maus und mein eigenes Kind. Aber wer sehnt sich nicht mal nach einem freien Wochenende #liebdrueck

Von daher mache ich Dir da keine Vorwürfe.

Der kleine reagiert so, weil er sich wahrscheinlich nirgends so richtig zu Hause fühlt. Er wird ja ständig hin und hergerissen. Meine Maus würde da wahrscheinlich durchdrehen und das gar nicht mitmachen.

Am besten wäre für den kleinen Mann, wenn es feste Zeiten gibt und er ganz genau weiß, worauf er sich einrichten kann. Viel tun kannst Du wahrscheinlich nicht, ausser ihm versuchen Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Ich denke sicherlich nicht, dass ein 5 Jähriger mit Geschenken oder Freizeitaktivitäten zu "kaufen" ist. Vielleicht braucht er auch nur etwas Ruhe. Schöner wäre es, wenn die Termine der Übernachtungen für den Jungen auch nach einem Rhythmus erfolgen würde und er sich besser drauf einstellen könnte.

lg polar

Beitrag von chorbi 12.05.10 - 13:36 Uhr

Vielen herzlichen Dank das du mich nicht gleich köpfst... ;-)

Ich möchte auch daran arbeiten mit meinem Freund zusammen dass alles besser läuft ich möchte daran teilnehmen und dies mit ihm zusammen schaffen dass es dem kleinen besser geht.

JEder ärgert sich über seine kidis aber nur weil es nicht mein eigens ist werde ich hier verurteilt. Nur weil es nicht meins ist darf ich mich nicht ärgern? oder mal nerven? oder mal mit was nicht einverstanden sein? ist doch auch nicht fair.....

Ich würde nichts ändern....ich liebe mein lebe so wie es ist....nur einige momente die ich einfach auch manchmal nicht kann...Und gedanken die da sind...aber sonst nichts....

übrigens die Wochenenden sind gar nicht das Problem es war immer so und soll auch so bleiben klar....Nur jeden einzigen Feiertag JEDEN....1Tag bloss....nichts anderes...Wir haben ihn auch schon in die Ferien mitgenommen und bleibt 1 woche bei uns wenn die Mutter wegfährt alles überhaupt keine sache.....Aber bloss ab und zu 1 TAG...nichts anderes habe ich gesagt...#schmoll

lg

Beitrag von jono 12.05.10 - 15:22 Uhr

Hallo,

ich finde Dein Anliegen vollkommen in Ordnung.

Nun zu Deinem "Problem". Gin dem Zwerg einen Rhythmus, morgens zu festen Zeiten bestimmte Rituale, wie um 9.00 gem. Frühstück, anschliessend gemeinsam einkaufen gehen oder etwas schönes Unternehmen.
Dann Mittagessen, hier beteiligst Du ihn einfach beim Kochen, dann macht es auch noch allen Spaß.
Anschliessend eine kleine Ruhephase, in der er auch gerne einmal vor der Flimmerkiste (für alle urbia-Mütter, natürlich nur bei schlechtem Wetter) sitzen darf oder er schaut sich Bücher an und ihr könnt ein wenig verschnaufen. Am Nachmittag jagt ihr ihn dann über den Spielplatz, durch den Wald etc. Abends geht ihr Essen, kocht oder..... Dann noch Zähneputzen, Bettfein machen und mit `.ner Geschichte ins Bett.

Ich denke, wenn ihr für eine bestimmte Zeit einen Rhytmus vorgebt, wird er auch ausgeglichener, da er weiß was ihn erwartet und wo er dran ist. Den meisten Kindern gibt das ein gewisses Maß an Stabilität.

ich wünsche Dir viel Erfolg und mal ein freies wochenende

LG
Jono

Beitrag von rienchen77 12.05.10 - 11:52 Uhr

werd erwachsen...

Beitrag von chorbi 12.05.10 - 13:26 Uhr

#klatsch
ou bitte....bei deinem Kommentar muss du seeeehr erwachsen sein.....
Aus einer Situation die ich beschreibe erlaubst du dir mich zu beurteilen?!? Na ganz eine grosse bist du!

Beitrag von rienchen77 12.05.10 - 15:31 Uhr

ja... klar... was du schreibst ist sowas von "erwachsen"...

such dir am besten einen Partner ohne Kind, dann hast du deine Ruhe...

Beitrag von schnabel2009 12.05.10 - 13:40 Uhr

Hm, wieso hat die Mutter mehr Freizeit? Sie hat den Kleinen 5 Tage die Woche und ihr habt ihn 2 Tage die Woche. Dein Freund ist der Vater und hat sich zu kümmern, das ist kein netter Gefallen von ihm sondern seine Pflicht.
Dass der Kleine unter der Trennung leidet und auch unter der Unbeständigkeit der Betreuung ist völlig klar! Da hilft nur Geduld, er ist doch noch klein!!

LG schnabel

Beitrag von bluehorse 12.05.10 - 14:47 Uhr

Hallo,

ich kann dich verstehen, auch den Wunsch nach einem freien Tag mit deinem Freund. Der Wunsch ist doch nichts ungewöhnliches. Bei jedem anderen Beitrag würdest du Unterstützung dafür bekommen. Aber weil es das Kind deines Freundes ist wirst du gleich niedergemacht.
Was du tust verdient Achtung. Du kümmerst dich mit um ein Kind, das nicht dein eigenes ist. Und das ist nicht immer leicht (der Unterschied ist da, ob es das leibliche Kind ist oder nicht). Ich verstehe nicht, wieso hier immer gleich so richtig bösartig losgehackt wird. Wahrscheinlich war keiner der Frauen je in einer solchen Situation, sonst würden sie mehr Verständnis aufbringen.

LG bluehorse

Beitrag von qayw 12.05.10 - 14:59 Uhr

Hallo,

na, da hast Du ja schon ein paar "tolle" Antworten bekommen. #augen

Die Damen hier hatten ja bei ihren 5-jährigen 5 Jahre Zeit, sich an das Leben mit Kind zu gewöhnen, und die Kinder in ihrem Sinne zu erziehen.
Du hast gar keine Kinder und wirst gleich mit einem 5-jährigen konfrontiert, der offensichtlich in seinem Leben weder besonders viel Liebe und Sicherheit, noch Erziehung erhalten hat, sondern seiner Mutter lästig ist und ständig woanders hin abgeschoben wird.
Dazu kommt, daß Du für ihn ein "Eindringling" bist.

Wirklich weiter helfen, kann ich Dir nicht, weil ich noch nicht wirklich was mit solchen Kindern zu tun hatte. Ich denke auch, daß Du bei einer Familienberatungsstelle gut aufgehoben bist.

LG
Heike

Beitrag von woodgo 12.05.10 - 15:51 Uhr

Wie wäre es mal mit lieb haben und einfach mal etwas Geduld aufbringen??? Du magst den Jungen nicht? Dann solltest Du Dir einen Mann suchen, der keine lästigen Kinder hat#klatsch

Beitrag von curlysue2 12.05.10 - 19:33 Uhr

Hi,

ich weiß ja nicht, was manche sich immer wider aus einigen Beiträgen herausziehen. Bei einigen Antworten kann man sehr deutlich erkennen, dass sie Deinen Beitrag doch nur überflogen und dann direkt in die Kategorie "wieder eine Zweitfrau, die das Kind des Partners nicht mag und ihre Ruhe, sowie den Partner am liebsten nur für sich hätte"

Du hast doch deutlich geschrieben, dass die leibliche Mutter 100% arbeiten geht und wenn sie dann daheim ist, der Kleine dennoch bei Oma, Opa, Tante (bzw. deren neuen Freund) betreut wird und dass der Großteil aller Feiertage und Wochenenden ausschließlich dann zu Euch abgeschoben wird. Wo bitte hat dann die leibliche Mutter den Kleinen öfter als ihr (ausser vielleicht, wenn er schläft)?

Ich habe es so verstanden, dass Du Hilfe haben möchtest, wie Du am Besten die jetzige Situation durchstehen kannst und auch dem Kleinen helfen kannst und nebenher wolltest Du einfach mal Deinen Frust abladen. Ich kann es auch verstehen, denn es ist weder für das Kind, noch für Deinen Freund noch für Dich eine einfache Situation.

Du hast ihn als 3-jährigen kennengelernt. Im Gegensatz zu einer leiblichen Mutter hast Du nicht mit dem Kind wachsen können, sondern bist (zwar bewußt,a ber dennoch unerfahren) in eine bereits bestehende Situation hineingekommen und musst Dir nun irgendwie die Erfahrungen aneignen. Dass kann mitunter um einiges schwieriger sein als wenn Du das Kind schon von Säugling an kennst.

Mein Sohn wird jetzt sechs, ist also noch 5.Kann ab und an auch ganz schön altklug und vorlaut sein (versucht es zumindest). Ist launisch und alles was zum wunderschönen Vorschulalter dazugehört;-) . Momentan haben wir auch eine "alles ist doof, ich finde auf alle Fälle an allemwas zu meckern"-Phase. Bei Euch kommt dann noch hinzu, dass der Sohn von Deinem Freund keine stabile Grundlage hat. Die ELtern getrennt, die Mutter nicht wirklich anwesend, dauernd wechselnde Betreuung usw. Da würde ich in dem Alter auch dicht machen. Ich würde mir einen Schutzpanzer anlegen und keinen wirklich mehr an mich heranlassen, damit ich nicht noch mehr verunsichert und verletzt werde. Das Ganze läuft allerdings nicht bewußt ab. Was Euch bewußt sein muss (und ich glaube, das weißt Du auch) ist, dass der Kleine nur REAGIERT, auf Euch auf den Rest der Familie auf die Situation. Es ist an den Erwachsenen ihm die notwendige Stütze zu geben und ihm zu helfen. Allerdings glaube ich auch nicht, dass Dein Freund und Du das alleine bewerkstelligen können.

An Eurer Stelle würde ich wirklich eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen und Euch Tips und Rat holen wie Ihr in Eurer Situation am Besten reagieren könnt. Evtl. sogar mal ein Beratungsgespräch beim Jugendamt. Hättet Ihr denn die Möglichkeit den Jungen zu Euch zu nehmen und die Mutter würde dann den Jungen zu Besuch in (hoffentlich) regelmäßigen Abständen bekommen? So hätte er evtl. auch wieder etwas mehr Stabilität und Regelmäßigkeit. Allerdings musst auch Du dazu bereit sein, denn einfacher wird es (zumindest in der ersten Zeit) bestimmt nicht. Um da wieder Ruhe hineinzubringen und dem Kleinen zu helfen braucht es Zeit.

Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr bald eine Regelmäßigkeit hineinbekommt und mehr Stress herausnehmen könnt.

LG

curlysue

Beitrag von chorbi 14.05.10 - 09:36 Uhr

Hallo curlysue

Danke das du genau gelesen hast.
Die meisten hier haben nicht die hälfte gelesen denn es kommen Kommentare die ich nie geschrieben habe.

Es ist richtig er ist von MO-FR bei der Mutter jedoch arbeitet diese 100%. SIe wohnen ihm Haus ihrer ELtern zusammen mit tante und onkel. Von wegen sie ist allein #augen.

Es ist so ich bin ab und zu gefrustet weil ich unter anderem auch nicht an den kleinen rankomme....Aber ich verstehe ihn total das er so reagiert. Wie gesagt ich würde mir sehr wünschen dass er eine Mutter hätte die ihm mehr zeit widmet. Ich kann nur beurteilen was ich sehe und mein Freund ist ein SUper Vater.

Ich würde machen was nötig ist damit es dem kleinen besser geht aber oft ist es so da ich überfordert bin. Aber ich werde versuchen einigen TIps von euch nachzugehen!

Danke viel mal für diese die meinen Beitrag richtig gelesen haben und nicht nur sehen ach das ist ja die neue vom papa die mit dem kind nicht klar kommt #kratz. Ist nicht so....ich liebe kinder und familie überalles das möchte ich hier noch einmal klarstellen.

#danke
LG chorbi

Beitrag von jeremiaskilian 12.05.10 - 20:53 Uhr

Gegenfrage: Fändest du es besser wenn ihr beide 100% arbeiten geht und den Kleinen in der Woche bei euch habt?? (Zumal sie ja noch alleine ist)

Ihr solltet euch eigentlich freuen, dass er so oft bei euch ist! Was sagt den dein Freund, der Papa, dazu?

" Wenn er bei uns ist ist er bei meinem Freund und bei mir und nicht bei Jemand anderem!"

Opa, Oma, Tante... sind andere und ihr nicht oder wie??