Nun zur Humangenetik.... Schluck

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von laterne74 12.05.10 - 12:08 Uhr

Hallo,

arg... nachdem das Blut meines Sohnes (3) nun auf Rheuma und Borreliose negativ getestet wurde und auch der Chirurg im Kinderzentrum meinte außer Op der medianen Halszyste (Herbst) würde erstmal nichts gemacht (mit der Bakerszyste im Knie) war ich ja erstmal einigermaßen beruhigt. Er meinte es ist nichts Schlimmes.

So und nun eben, bekomme ich vom Kinderarzt nen Anruf. Er hat mit einer Ärztin aus der Humangenetik über meinen Kleinen gesprochen. Diese will sich meinen Sohn nun auch nochmal ansehen. Hab da nun nen Termin, allerdings erst Ende Juni.

Mediane Halszyste und Bakerszyste sind beide recht selten. Mein Sohn hat nun aber beides. Jetzt gehts schon wieder los, ich bekomm voll Panik. Was wenn er ne schlimme Erbkrankheit hat #zitter#zitter#zitter

Meine Mutti hatte ein Aneurysma (war nach Platzen dessen 11 Jahre schwerstbehindert bevor Sie in diesem Frühjahr starb).

Ich habe das dem Chirurgen erzählt und der meint das wäre was völlig anderes...

...aber was, wenn doch nicht...#heul

Ich weiß, ich nerve, aber ich mach mich echt fertig. Hab so Angst um meinen Schatz!

Beitrag von scrollan01 12.05.10 - 13:41 Uhr

Hallo,

nun mach dich nicht verrückt!

Ein Aneurysma - zumindest die Veranlagung dazu - kann sich zwar vererben, aber bei deinem Sohn geht es doch um etwas völlig anderes!

Schraub deine Angst herunter!

Ich weiß aber selber, wie man sich fühlt!
Der Kousin meiner kleinen Tochter ist aktuell wieder im KH und wird in 3 Jahren wohl eine neue Leber brauchen!
Meine Tochter ist 4 und schon so weit wie er jetzt mit der selben Geschichte!

Warte ab - ich warte auch gerade auf die Ergebnisse aus der Genetik!

LG

Beitrag von ninjap 12.05.10 - 15:37 Uhr

hallo,

habe zufällig deinen beitrag gelesen und bin über deine aussage gestolpert, dass die mediane halszyste selten sei.

mein sohn hatte eine laterale halsfistel und uns wurde allerorten (kinderärzte/krankenhaus) gesagt, dass dies, und allgemein eben fisteln und zysten am hals, häufig vorkommenwürde.

und hier

http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/9_09/pages2/zmed1.htm

steht nun z.b. noch:

"Mit einer Häufigkeit von 70 Prozent stellt die mediane Halszyste die häufigste entwicklungsbedingte Zyste im Halsbereich dar."

also das mit der angeblichen seltenheit ist wohl nicht so ganz richtig.


zu der sache mit dem knie kann ich nichts sagen.

don´t panic :)

lg, ninjap




Beitrag von 3wichtel 15.05.10 - 09:00 Uhr

Du nervst nicht!!! #liebdrueck

Ist doch klar, dass Du Dir Sorgen machst. Ich finde es gut, dass er in der Humangenetik getestet wird.
Vielleicht hat die Ärztin einen Verdacht, was es sein könnte. Dann hast Du zwei Möglichkeiten:
- Der Verdacht bestätigt sich. Dann hast Du wenigstens Gewissheit und kannst das Grübeln einstellen.
- Der Verdacht bestätigt sich nicht. Dann hast Du endlich Ruhe.