Geh wieder arbeiten - Rabenmama???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schlumpf25 12.05.10 - 12:39 Uhr

Soooo, also ich geh jetzt wieder arbeiten. Bin zwar eigentlich noch im Mutterschutz, aber ein Arbeitskollege ist schon krank und auf Arbeit gehts drunter und drüber. Jetzt geh ich für 3 -4 Monate für bis zu 16 Std/Woche arbeiten.
Ich kann im Prinzip kommen und gehen wann ich will - bin also sehr flexibel und mein kleiner Schatz (14 Monate) ist solange bei meinen Eltern. Dort ist er auch gerne!

Ich hab ja sooooo ein schlechtes Gewissen! Bin abends schon am heulen weil ich weiss, dass ich ihn wieder abgeben muss. Obwohl ich weiß, dass es ihn sehr gut geht!

Ist das denn normal? Hab so schreckliche Angst, dass er es mir übel nimmt oder sich verlassen fühlt.

Versuch die Zeit mit Ihm so gut zu nutzen wie möglich - er schläft morgend noch aus (bis ca halb 9 Uhr) dann frühstücken wir und dann geb ich ihn ab. Ca. 6 Stunden später hol ich ihn wieder. So gegen 15/16 Uhr.
Das ist 3 mal pro Woche so. Die restliche Zeit bin ich zu Hause.

Ich mach mir richtig Vorwürfe. Ich wollte ihm alles beibringen und jeden Entwicklungsschritt mitbekommen. Ich weiß ganicht, wie andere das machen, die arbeiten müssen... Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer. Ich müsste nicht arbeiten, aber ich konnte nicht "NEIN" sagen.

Mein Mann meint ich wär wie ne Glucke. ;-) Aber abstellen lässt sich das nicht so recht.

Beitrag von diana1101 12.05.10 - 12:49 Uhr

Hi,

du bist keine Rabenmutter, soviele Frauen gehen wieder arbeiten, wenn die Kleinen 1 Jahr alt sind.

Ausserdem tut es dir doch bestimmt auch gut, oder?
Und bei Opa & Oma ist er doch gut aufgehoben.

Ich gehe noch nicht wieder arbeiten, ist aber auch eine längere Geschichte..und werde wohl auch erst wieder nächstes Jahr arbeiten, wenn Johanna - mit viel Glück - einen Kindergartenplatz (Ganztags) bekommt.
Sie ist dann 2 Jahre und 2 Monate alt..und ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen.. aber die Kinder werden damit wohl weniger Probleme habe, als die Mama selbst.

Kopf hoch, es schadet ihm nicht.

LG Diana & Johanna *22 mai 2009

Beitrag von punkt3 12.05.10 - 12:50 Uhr

Als ich gelesen habe, Du bist im Mutterschutz und arbeitest schon wieder, habe ich gedacht, wow ist das früh und das darf man doch nicht!

Aber: Du bist ja "nur" ;-) in Elternzeit.... (8 Wochen nach Entbindung ist Mutterschutz und absolutes Beschäftigungsverbot...)

Wenn Du heulst, bekommt Dein Zwerg mit, dass etwas nicht richtig ist udn das ist dann falsch. Wenn er sich wohl fühlt und sich auf Dich freut, das ist doch prima! So ein Kind braucht auch andere Anregungen, die von außen kommen. Und Du brauchst die Bestätigung durch die Arbeit, das ist doch optimal!

Also Kopf hoch udn auch wenns weh tut: Das Kind an sich zu klammern ist ein Stück Egoismus!

LG
Punkt und Eule (seit dem ersten Geburtrtag bei ner Tagesmutter und mit 2,5 im Kindergarten)

Beitrag von enni12 12.05.10 - 12:51 Uhr

Hallo,

wollte erst JA schreiben weil du geschrieben hattest, dass du noch im Mutterschutz bist (der geht ja nur 8 Wochen) aber dein Kleiner ist ja "schon" 14 Monate und die Rahmenbedingungen klingen doch super!

Mach dir keine Sorgen, alles OK :-)

LG

Dani

Beitrag von kleene_maus18 12.05.10 - 12:51 Uhr

Juhu!

erstmal tief durchatmen.. #liebdrueck

Du bist ganz sicher deswegen keine Rabenmama.. Du musst dir immer sagen: "Raben sind gute Mama´s!"

Aber wenn du doch sagst das er gut aufgehoben ist und es ist 3 mal die Woche wird es euch beiden gut tun.
Meine Tochter ging damals mit 11 Monaten in die Kita da ich meine Lehre beendet habe. Es war für mich sehr schwer. Es klappte alles Prima!

Ich finde bei dir ist es noch was anderes da es Oma und Opa sind.
Ich denke nach den 3-4 Monaten kannst du dir das Arbeiten kaum mehr weg denken.

Alles Liebe!

Beitrag von helga-1980 12.05.10 - 12:53 Uhr

Hallo,

mach Dir mal nicht so einen Kopf. Deinem kleinen wird es schon gut gehen.
Ich gehe wieder Arbeiten, seit dem Summer 1 Jahr ist und sie geht seit dem sie 8 Monate war in den Kindergarten.
Und ehrlich gesagt, ich genieße die Zeit in der ich Arbeiten bin.
Ich bin seit dem vieeel entspannter und habe nicht mehr das Gefühl nur noch für Kind und Haushalt zuständig zu sein.
Ich liebe es nicht nur über Kinder reden zu müssen und das es auch noch etwas anderes gibt.
Für Summer denke ich, dass sie sich wohl fühlt und ich die richtige Entscheidung für uns alle getroffen habe.

Als mach Dir nicht so ein Stress und genieße die Zeit alleine und lasse Deinen kleinen die paar Std. mit der Oma.

Gruss
Nicole

Beitrag von dany2410 12.05.10 - 12:54 Uhr

hallo,

dein kind ist ja bei deinen eltern,... also bei oma und opa... besser kanns gar nicht sein oder?

leon war 10 monate alt, da habe ich für 18 stunden angefangen zu arbeiten.... mittlerweilen bi nich im muschutz zum 2. kind und ich muss Leon trotzdem 1 tag zu meinen eltern bringen.... 1. weil er das will und 2. weil meine eltern das wollen...

meine schwiegereltern wohnen übrigens im haus und haben in fast täglich eine Stunde......

und er liebt beide großeltern über alles..... .... macht morgens die augen auf und sagt : wo is der opa? wo ist die oma?

ist doch schön wenn die kids so aufwachsen ich war auch immer gerne bei meiner oma... obwohl meine mutter nicht arbeiten gegangen ist....

lg DAny

Beitrag von gingerbun 12.05.10 - 13:17 Uhr

Hallo!
Unsere Tochter geht zur Tagesmutter seit sie 14 Monate alt ist. Es ist für alle ein Gewinn (sie ist dort mit anderen Kindern zusammen). Ein schlechtes Gewissen hatte ich zu keiner Zeit. Warum denn auch?
Ich habe stark dass Gefühl dass Du nicht dahinterstehst. Warum denn? Wer macht Dir denn das schlechte Gewissen?
Alles Gute!
Britta

Beitrag von kruemlschen 12.05.10 - 13:24 Uhr

Hallo,

wenn Du schon Dich für eine Rabenmutter hältst, was musst Du dann erst von mir halten?

Ich habe mich wie irre GEFREUT endlich wieder arbeiten gehen zu dürfen! Die letzten paar Monate bevor mein Sohn 14 Monate alt wurde habe ich die Tage gezählt bis es endlich wieder los geht.
Ich bin auch gleich mit 29h pro Woche wieder eingestiegen.

Mein Sohn wurde von Juli bis mitte September von meinem Papa betreut und geht seit dem in die Krippe. Ich bringe ihn morgens um 07:45 Uhr hin und hole ihn gegen 16 Uhr wieder ab.

Er liebt die Krippe und will meistens gar nicht nach hause wenn ich ihn holen komme, aber der späte Nachmittag und die WE's gehören uns und wir genießen dann unsere gemeinsame Zeit - ergo wir sind beide glücklich also ist doch alles gut so.

Gruß Krüml

Beitrag von 77_tanja 12.05.10 - 13:25 Uhr

Hallo,

natürlich bist Du einen Rabenmutter ;-), bin ich auch.
Ich gehe wieder Arbeiten seit dem Joana 1 Jahr alt ist, 2x die Woche. Unsere kleine ist in der Zeit auch bei Oma und Opa und freut sich auch mittlerweile auf ihre Omatage :-).
An den anderen Tagen bin ich aber für sie den ganzen Tag da.
Hab das Arbeiten doch irgendwie vermisst, so ein Jahr zu Hause und nur Kind und Haushalt war nicht so ganz meins, seitdem ich die 2 Tage arbeiten gehe geht es mir wieder besser und das ist ja auch gut für die kleine.

GLG Tanja und Joana (7.1.08)

(das wird schon alles)

Beitrag von anneli1105 12.05.10 - 13:41 Uhr

du ist sooooooooooo eine rabenmutter ;-)

ne mal ehrlich, klar hast du n schlechtes gewissen, aber deinem schatz gehts doch gut ..... mit der zeit wirst du bestimmt lockerer, warts ab :O)

LG

Beitrag von dur 12.05.10 - 13:45 Uhr

Hei

Warum sollst du eine Rabenmutter sein? Deinem Kind geht es doch bei den Großeltern gut. Ich arbeite auch seit April wieder in Vollzeit. Mein Mann passt auf unsere Kurze auf und das geht gut. Nee du bist keine Rabenmutter.
Da müsste ja jede Frau die wieder arbeiten geht eine Rabenmutter sein.
Mach dir keinen Kopf.

Ich habe auch Angst einen wichtigen schritt im Leben meiner Tochter zu verpassen. Aber so schlimm ist das nicht den das meiste bekomme ich mit und was ich nicht mitbekomme das schickt mir dann mein Mann als Video oder MMS.
Und ausserdem ist Arbeiten auch ein bissi Abwechslung. Findest du nicht auch?

lg, dur

Beitrag von unsicher8981 12.05.10 - 13:47 Uhr

Ich kann nur sagen, man gewöhnt sich daran. Ich gehe arbeiten, seit Simon 5 Monate alt ist. Seit er 8 Monate alt ist sogar vier volle Tage pro Woche. Mittwochs ist mein "Mami-Tag", da bin ich zu Hause. Bei mir ging es nicht anders weil ich noch in der Ausbildung bin. Beim nächsten Kind möchte ich nicht so schnell wieder arbeiten. Am Anfang war es extrem schwer für mich, aber jetzt ist es für uns alle ok.

Lg Moni

Beitrag von marjatta 12.05.10 - 13:53 Uhr

Was soll das denn??? #kratz

Ich gehe seit Anfang Mai wieder arbeiten, 30h/Woche. Mein Sohn, jetzt 12,5 Monate alt, geht seit Anfang April in die Krippe. Seit Arbeitsbeginn ist er ca. 7h/Tag in der Krippe. Der maximale Betreuungsumfang ist 8h/Tag.

Den Begriff Rabenmutter gibt es nur in der deutschen Sprache. Alle anderen europäischen Länder kennen so etwas nicht. Deshalb kann ich das auch überhaupt nicht verstehen, wie man sich überhaupt mit diesem Unwort auseinandersetzen kann.

Was ist denn besser? Dass die Familie Not leidet, weil das Geld nicht reicht, die Mutter unglücklich ist, weil sie ihren Beruf und ihre eigenen Perspektiven vermisst, das Kind übermäßig begluckt wird, weil man selbst nichts anderes zu tun hat?

Naja, vermutlich werde ich dafür zerrissen, aber in meinen Augen gibt es keine Rabenmütter.

Du hast nicht Nein sagen können, weil Dir was an Deiner alten Stelle liegt. Und Du hast Spaß an der Arbeit. Das ist doch prima. Denn wenn Du Spaß und Zufriedenheit aus Deiner Arbeit ziehst, geht es auch Deinem Kind besser, denn Du wirst nichts vermissen.

Habe mir auch Gedanken gemacht, ob ich was verpassen würde. Aber jetzt weiß ich schon, dass es das überhaupt nicht gibt. Egal wann wir das erste Mal entdecken, dass unser Kind etwas kann, es bleibt für uns das Erste Mal, dass es läuft / steht / ein Bild malt etc. pp.

Für mich ist es ganz einfach. Mir geht es gut, weil meine Perspektiven stimmen, meine Rentenanwartschaften, die familiäre wirtschaftliche Situation und mein Kind die Gesellschaft der anderen Kinder absolut genießt. Warum sollte ich ihn dann zuhause halten? Die sozialen Erfahrungen und Lernprozesse in der Krippe kann ich ihm alleine doch gar nicht bieten.

Also, mach Dich nicht verrückt. Du wirst sehen, nach einer Weile ist alles prima.

Gruß
marjatta, die auf das Foto ihres Sohnes schaut und weiß, dass er jetzt in der Krippe schläft :-)

Beitrag von la1973 12.05.10 - 14:10 Uhr

Nein, bist Du nicht! Das Wort Rabenmutter gibt es ohnehin nur im deutschen Wortschatz.
Auch ich werde wieder arbeiten (müssen), wenn Lucy im September 1 Jahr alt wird, da dann mein Elterngeld ausläuft und dann wird es einfach finanziell zu eng.
Ich liebe meine Tochter über alles, weiß aber, dass sie in der Zeit, wo ich arbeiten werde, bei Oma und Opa super aufgehoben ist.

Beitrag von dschinie82 12.05.10 - 14:36 Uhr

Also ich kann da nur lächeln... Sorry, aber das ist doch totaler Quatsch!

Sind dann alle Mütter, die arbeiten gehen udn Geld für die Familie verdienen Rabenmütter? Also, ich bitte dich...

Ich arbeite 39h/Woche und klar, es fiel mir auch schwer, meinen Sohn mit 12 Monaten in die Krippe zu geben. Aber ich wusste, dass es ihm gut tun wird. Er braucht auch mal was anderes, als immer nur die Mama. Er ist dort sehr gut aufgehoben, freut sich, wenn er hin geht, weint nicht und lernt dort auch wahnsinnig viel.
Und auch für MICH war es ein guter Schritt, nach einem Jahr wieder zu arbeiten. Man muss doch mal unter Leute, was anderes tun... ich könnte mir NIE vorstellen, nur Hausfrau und Mutter zu sein.

Klar vermisse ich meinen Spatz, wenn ich auf Arbeit bin, aber dann denke dran, dass wir ihm so ja auch viel mehr bieten können, die Zeit die wir haben, können wir nutzen um shcöne Ausflüge zu machen, Urlaub, etc. Ohne Geld wäre das nicht möglich. Klar, Geld ist nich talles, aber es ist auch gut, wenn man ein wenig mehr davon hat.

Also mach dir keine Vorwürfe. Dein Kind hat es doch gut bei den Großeltern und freut sich doch auch, wenns hin darf oder nicht?

Ach ja, wnen ich mit Tim zusammen bin, dann bin ich auch ne Glucke. Ich mag ihn auch ungerne dann noch zu Oma und Opa geben für ein paar Stunden. Aber dennoch sage ich: Arbeit muss sein und da muss ich eben durch...

Und es scheint dir ja auch Spaß zu machen auf Arbeit, sonst hättest du wohl Nein gesagt, oder? ;-)

LG

Beitrag von yamyam74 12.05.10 - 15:48 Uhr

Du bist doch eine tolle Mama, so wie Du das hier schreibst und Dein Sohnemann ist doch in guten Händen:-))

Beitrag von lucie.lu 12.05.10 - 20:08 Uhr

Hallihallo,

ich kann das teilweise nachvollziehen, ich gehe zwar noch nicht arbeiten, geh aber schon, seit er 3 Monate alt ist, wieder singen (weil wir damit gutes Geld dazu verdienen). Dafür verbringt er die Nacht beim Patenonkel und seinen Eltern, die er sehr gerne mag. Anfangs war es super (es ist so 2x im Monat), aber im Moment brüllt er immer, sobald ich den Raum verlasse (er wird am 29.05. 1 Jahr alt). Nützt aber nichts, ich muss ja los - habe aber auch total schlechtes Gewissen... die Mama vom Patenonkel schreibt dann immer sofort eine sms, wenn Nick wieder ruhig spielt (max. 5-10 Minuten später)..
Ich komme nachts dann nach dem Auftritt wieder dazu und schlafe dann mit ihm zusammen im Gästezimmer und vormittags fahren wir wieder heim.

Aber auch für die 2 Nächte im Monat habe ich schon ein schlechtes Gewissen und fühle mich nicht gut dabei, vor allem, wenn ich sehe, dass er weint.. Wie schlimm ist es dann, wenn er in den Kindergarten muss? *schluchz*

Ich kann es auch nicht abstellen, auch wenn andere Leute (vor allem welche ohne Kinder) mich absolut nicht verstehen können..

Ich sag mir aber immer, dass er bei guten Leuten ist, die er gerne mag und die ihn mögen, wie ein eigenes Enkelkind (die sind total vernarrt in den Kleinen) - besser kann er es "in der Fremde" eigentlich gar nicht haben.. und arbeiten muss man nunmal, schon allein aus finanziellen Gründen.

Liebe Grüße
Lucie

Beitrag von pinklady666 12.05.10 - 21:49 Uhr

Hallo

Mir ging es genauso wie dir.
Habe wieder begonnen zu arbeiten, da war Marie gerade 8 Monate alt, allerdings gleich 22 Std. die Woche (also jeden Tag 4 Std., Mittwochs 6 Std. Plus Täglich eine Stunde Fahrt). Zwei Wochen lang hab ich nur geweint und mir Vorwürfe gemacht. Ich kam damit nicht klar alles aus der Hand zu geben. Marie wurde im wöchentlichen Wechsel von meinem Mann und meinen Eltern betreut. Hab ihnen anfangs sogar Zettelchen mit genauen Anweisungen geschrieben.
Mit meinem Mann habe ich dann vereinbart, dass ich Ende des ersten Monats entscheide ob ich weiter arbeiten gehe oder doch wieder aufhöre.
Tja, noch bevor die Frist abgelaufen war hatte ich mich entschieden; ich bin eine berufstätige Mama geworden. Und das tatsächlisch nur knapp drei Wochen nach meinem Wiedereinstieg mit Leib und Seele.
Mittlerweile ist es für uns alle ganz normal. Marie macht schon ein komisches Gesicht, wenn ich mal nen Tag Urlaub einschiebe. Sie genießt es aber unheimlich. Und seit gut einem Jahr bin ich endlich wieder in der Einrichtung, wo ich schon vor der Elternzeit gerbeitet habe. Seit dem darf Marie auch immer mitkommen, wenn sie das möchte. Meine Chefin und sie sind ein Herz und eine Seele.
Tja, ab Monatg wird sie nun hier im Ort in den Kiga gehen und nur noch in den Ferien mit mir mitkommen.
Meine Familie hat mich übrigens ausgelacht, als ich total verweint von meinem Problem nicht loslassen zu können erzählte. Franzosen kennen eine dreijährige Auszeit überhaupt nicht, die gehen schon recht früh nach der Geburt wieder arbeiten. Da sieht man mal wie eingedeutscht ich bin!

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von acid-burnxx 12.05.10 - 21:56 Uhr

Ich kann schon verstehen,dass du traurig bist....aber du bist nun mal nicht nur Mama-du bist auch eine eigenständige Person.

Ich musste wieder arbeiten,als meine Maus knapp 1 Jahr war....vormittags ihr Papa,nachmittags ich.

Das Leben ist nun mal leider kein Wunschkonzert.....falls es das bei dir doch ist....damit meine ich,ob du es dir aussuchen kannst mit der Arbeit,dann hör in dich rein und schau,ob dir die Arbeit wirklich gut tut.
Oder ob du ständig nur an dein Kind denkst und eh nicht richtig arbeiten kannst....denn dann tust du niemand einen Gefallen.;)