gestern termin mit dem spz

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lucy22 12.05.10 - 14:12 Uhr

hallo,

wir waren gestern im spz.

also unser kleiner ist gut entwickelt. er hat zwar noch diesen greifrelex aber ansonsten macht er sich gut.
tja auch diese ärztin meinte dann, dass er leichtes übergewicht hat und das wir nach 6 monaten bloß nicht auf die 2 er nahrung umstellen sollen, sondern wir sollen bei der 1 er bleiben und dann lieber mehr zufüttern.

ich hab sie dann auch direkt gefragt ab wann wir überhaupt zufüttern sollen, weil sich da ja bei frühchen echt die geister scheiden. sie meinte, dass es wirklich individuell vom kind abhängig ist. wenn es interesse, so wie tristan, am essen zeigt, dann kann man es mit möhre oder pastinake probieren. halt einmal am tag zwei löffelchen und dann die flasche.

als dank, dass er jetzt auch mal was anderes als milch bekommt, hat tristan die ärztin gleich zwei mal angepinkelt. :-)

abends gabs dann auch gleich pastinake und was soll ich euch sagen : er hat es geliebt...#mampf

ich hab noch ne frage: geht ihr alle zu diesen terminen? die sind doch nicht pflicht und eigentlich ist es doch nichts anderes als ne u untersuchung oder sehe ich das falsch?

lg
melanie

Beitrag von 98honolulu 12.05.10 - 17:40 Uhr

Hallo Lucy,
schön, dass sich Tristan so gut entwickelt!!!
Bleibt auf jeden Fall bei der 1er Nahrung, die 2er ist absolut nicht nötig. Paul bekam das ganze erste Jahr Pre nach Bedarf! Es ist klar, dass sie in Wachstumsphasen mehr und öfter trinken. Tristan wird von beikost im übrigen nicht satter als von Milch, da Milch viel mehr Kalorien hat als Gemüse etc., daher macht langsam bei der Beikosteinführung.

Alles Gute
Honolulu

Beitrag von gille112 12.05.10 - 22:20 Uhr

Hallo Melanie,
mensch das ist doch super, das er sich so toll macht.freut mich!!!
Ich glaub dir, das er geschmack hat an was anderem.
ich werde auch bei 1er Nahrung bleiben..bisher macht sie das beide noch super satt.
ich hab übrigens bei Hannah auch mit 4,5 monaten angefangen (auf Tip des KIA)
Sie ist ein echter Gourmet...oder sollte ich sagen Müllschlucker?Denn sie ißt alles was sie in den Mund bekommt - sogar heute beinahe ihre neuen Schuhe...#rofl

LG Gille

Beitrag von 98honolulu 13.05.10 - 11:08 Uhr

Wieso fängt man bei einem 4,5 Monate altem FRÜHCHEN mit 4,5 Monaten mit Beikost an? Das ist mir unbegreiflich! Kiä haben meist keine Ahnung von Ernährung!!! Ist er Neonatologe? Unserer ja, er hat mir absolut abgeraten, vor dem 6. Monat zu beginnen.

LG

Beitrag von gille112 13.05.10 - 11:32 Uhr

Ja ist er, er war auch vorher auf der Intensiv, wo meine beiden lagen.Hannah hat es super vertragen und ißt gut.Hätte ich gemerkt, sie ist noch net soweit, hätte ich gewartet.

LG Gille

Beitrag von 98honolulu 13.05.10 - 14:42 Uhr

Aha. Dann finde ich zwar, dass er wirklich schlecht informiert ist bzgl. Beikosteinführung, aber das ist ja nun auch egal.
Ob sie es vertragen hat, wirst du erst in einigen Jahren wissen, denn nicht nur Verstopfung oder Blähungen sind mögliche "Nebenwirkungen" von zu früher Beikost. Dass sie gut isst, ist kein Zeichen von Beikostreife, diese Zeichen sehen anders aus und werden normalerweise von keinem Kind mit 4,5 Monaten "gesendet".
Ich finde es immer schade, dass ich so oft hier im Frühchen-Forum lese, dass Babies so früh Beikost bekommen, denn selbst bei einem reif geborenen Kind sollte man 5-6 Monate warten.

Beitrag von mylife35 14.05.10 - 06:58 Uhr

Dem stimme ich voll und ganz zu, meine Kiä hat uns davon abgeraten, so früh zu beginnen, Amelie wollte ja mit 6 Monaten noch nicht, mit 7 Monaten fingen wir langsam an.

Leider sind viele auf dem Gebiet der Ernährung einfach schlecht bis garnicht informiert, weder Ärzte noch die Mütter, weshalb man mit einem so wichtigen Teil aber so laienhaft umgeht, bleibt mir ein Rätsel.