Elternzeit und Mutterschutz

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fjordi 13.05.10 - 11:01 Uhr

Vielleicht kann mir kemand von euch meine Frage beantworten:

Mutterschutz ist ja 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit bekommt man sein geregeltes Nettoeinkommen. Während der Elternzeit (ich werde 12 Monate nehmen) bekommt man 67% des letzten Nettogehaltes. Nun habe ich gehört, dass die Elternzeit mit Geburt des Kindes beginnt, sprich, wenn das Kind 1 Jahr ist, ist die Elterngeldzahlung rum. Zum Zeitpunkt der Geburt und bis 8 Wochen danach hat man ja aber noch Mutterschutz. WIe wird das mit dem Geld gereglet? Bekommt man für 8 Wochen Nettolohn + Elterngeld???

Danke! ;-)

Beitrag von emmy06 13.05.10 - 11:02 Uhr

Lach - natürlich NICHT!!
Beides sind Entgeldersatzleistungen/ Lohnersatzleistungen und werden gegeneinander aufgerechnet...


LG

Beitrag von fjordi 13.05.10 - 11:04 Uhr

und was heißt das jetzt? Wie muss man sich das mit den Zahlungen genau vorstellen?

Beitrag von emmy06 13.05.10 - 11:07 Uhr

Na ganz einfach eigentlich...in den ersten 8 Wochen gibt es auf den Tag genau Mutterschaftsgeld und ab dann das Eltergeld....

Gib doch mal deine Daten in den Eltergeldrechner ein und der sagt und zeigt Dir das haargenau, auch wie es berechnet wird und wie sich der Betrag im Einzelnen zusammensetzt.



Beitrag von hardcorezicke 13.05.10 - 11:06 Uhr

nicht so richtig...

also normal bekommt man 8 wochen mutterschaftsgeld nach der entbindung..

meine krankenkasse hat mir erklärt-- da unsere kleine 12 tage eher kommt.. werden 12 tage weniger mutterschaftsgeld berechnet... somit bekommst du 12 tage eher elterngeld.. aber es wird nicht verlängert.. d.h das eltern geld schwindet auch 12 tage eher. ist unfair.. ist aber so.. ich hoffe es war so wie du es wissen wolltest

LG Diana KS ET-7

Beitrag von prinzhagen 13.05.10 - 11:41 Uhr

werden die tage nicht hinten dran gehängt?
also 6 wochen - 12 tage bedeuted nach et 8 wochen + 12 tage, oder?

Beitrag von emmy06 13.05.10 - 11:50 Uhr

Das schon, die Mutterschutzzeit und der Bezug von Mutterschaftsgeld wird nach der Geburt angehangen.
Elterngeld gibt es aber trotzdem nur bis zum 1. Geburtstag, das meinte die Schreiberin mit 12 Tagen EG, die verloren gehen.

Beitrag von hardcorezicke 13.05.10 - 12:55 Uhr

ich muss bei meiner krankenkasse 2 mal mutterschaftsgeld beantragen..

die 6 wochen vorher habe ich auf einen schlag bekommen.. das andere geld kann ich nach der entbindung beantragen....

ich bekomme 12 tage weniger mutterschaftsgeld.. da meine maus ja 12 tage eher kommt.. also bekomme ich auch das elterngeld eher... und dadurch bekomme ich 12 tage weniger elterngeld.. es werden sozusagen 12 tage mutterschaftsgeld abgezogen..

ist blöd schriftlich zu erklären

LG

Beitrag von yarina 13.05.10 - 11:56 Uhr

Stimmt nicht. Da hat deine KK dir Blödsinn erzählt.

Du bekommst so oder so 6 Wochen vor ET Mutterschutzgeld und auch nach der Geburt bekommst du Mutterschutzgeld. Wenn dein Kind vor ET kommt, bekommst du KEINE Kürzung, sondern du bekommst trotzdem das volle Geld bis zum ursprünglich errechneten Ende der Mutterschutzzeit.

Beispiel: Der ET meines Sohnes wäre damals der 22.04. gewesen, mein Mutterschutzbeginn am 11.03. und das Ende am 17.06.

Mein Sohn kam aber tatsächlich am 03.04., also fast 3 Wochen früher und ich bekam trotzdem die MuSchu-Geldzahlung bis zum 17.06.

Die dürfen dir nicht weniger an Mutterschutzgeld berechnen, da du 1. nichts dafür kannst, wenn dein Kind früher kommt und 2. sie dir die 14 Wochen somit kürzen würden und das rechtlich nicht zulässig ist.

Gruß Astrid mit Erik (3 Jahre) und Ronja (1 Jahr)

Beitrag von juleundemi 13.05.10 - 11:14 Uhr

Hallo,
das heißt ganz einfach, dass das Elterngeld nur 10 Monate gezahlt wird.
nicht 12


LG jule

Beitrag von yarina 13.05.10 - 11:46 Uhr

1. Nein, du bekommst nicht dein geregeltes Nettoeinkommen, zumindest nicht von deinem AG und in der Form, wie du es gewohnt bist, denn

2. unterteilt sich das auf 6 Wochen x 13 € pro Tag von der KK als Einmalzahlung und den Rest vom AG und nach der Geburt auf 8 Wochen x 13 € pro Tag von der KK als Einmahlzahlung und den Rest vom AG.

3. Ja, die Elternzeit wird schon ab dem Tag der Geburt gerechnet und nein, du bekommst keine doppelte Zahlung, denn das Mutterschutzgeld wird mit dem Elterngeld verrechnet. In der Realität erhält man als Arbeitnehmer also nur 10 Monate Elterngeld, bzw. 22 Monate.

4. Bekommst du keine 67 % vom letzten Nettogehalt, sondern 67 % vom Nettogehalt der letzten 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes und evtl. noch einen kleinen Aufschlag, wenn du unter 1.000 € bleibst.

5. Liegt es bei dir, ob die Elterngeldzahlung zum 1. Geburtstag deines Kindes endet, oder ob du dir das Elterngeld auf 2 Jahre auszahlen lässt, als quasi halbierten Wert.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen beantworten konnte.

Gruß Astrid mit Erik (3 Jahre) und Ronja (1 Jahr)