Hodenhochstand - Eure Erfahrungen....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kitty1979 13.05.10 - 11:06 Uhr

Hallo zusammen!

Ich habe am 31.05. einen Termin beim Kinderchirugen mit meinem Sohn. Der Kiarzt hat bei der letzten U-Untersuchung festgestellt, dass der linke Hoden noch nicht ganz da ist, wo er hin soll.

Jetzt müssen wir am 31. zum Kinderchirugen, und ich mache mir natürlich so meine Gedanken. Dieses "Problem" ist erblich bedingt. Sowohl der Onkel meines Mannes als auch sein Bruder hatten das. Ebenfalls beide linksseitig. Bei dem Onkel wurde das operativ korrigiert (ist aber bereits ca. 45 Jahre her), mein Schwager bekam Hormone (auch das liegt schon über 25 Jahre zurück).

Jetzt mache ich mir natürlich Gedanken, was ist, wenn es wirklich behandlungsbedürftig ist. Hab schon die schlimmsten Geschichten gehört, z.B. dass die Hormontherapie durch Spritzen in den entsprechenden Hoden gemacht wird....daran mag ich gar nicht denken.

Klar muss ich erstmal die endgültige Diagnose abwarten, aber darüber nachdenken muss ich trotzdem. Meinen Freund Google mag ich gar nicht befragen, das macht meistens noch mehr Angst ;-)

Ich wäre für Erfahrungsberichte dankbar!

Lg Nicole

Beitrag von lulu2003 13.05.10 - 15:17 Uhr

Hallo Nicole,

unser Großer (6Jahre) wurde mit knapp 2 Jahren an seinem linksseitigen Hodenhochstand operiert. Bei ihm habe wir eine Hormontherapie mittels Nasenspray gemacht. Hat nichts geholfen, daher die OP. Es wurde ambulant gemacht und alles ist wunderbar gelaufen.

Mit Luis (20Monate) hatten wir leider auch solche Probleme. Er hatte von Geburt an einen beidseitigen Hodenhochstand. Wir haben die Hormonspritzentherapie (5 Stück) hinter uns, die leider nichts gebracht hat. Dann mußten wir in die Kinderklinik um eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen, ob er überhaupt Hoden hat und wenn ja, wo sie liegen. Es wurde dann ein Hoden gleich operiert. Der Zweite kam dann ein halbes Jahr später dran, da die Gefäße zu kurz waren und es wohl zu kompliziert war es gleichzeitig zu machen. Er hat alles super überstanden.

Ach ja, wir sollten bei Luis auch erst das Nasenspray nehmen und dann, wenn es nichts bringt, die Spritzen. Wir haben uns nur für die Spritzen entschieden weil mir beides zuviel gewesen wäre und es keine Studien gibt die belegen, dass die Gabe von beidem die Chancen erhöhen, dass der Hoden herunter kommt.

Ich drücke euch die Daumen.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von vampy76 13.05.10 - 19:04 Uhr

Wir sind gerade dabei die Hormontherapie durchzuführen, ob es was bringt kann ich noch nicht sagen. Ist mittels Nasenspray und er macht das auch jeden Tag brav 3 x.

lg vampy

Beitrag von cookie79 13.05.10 - 19:43 Uhr

Hallo Nicole,


keine Sorge da wird nichts in seine Hoden gespritzt. Mein Mann hatte als Kind einen Hodenhochstand, der hat die Spritzen in den Po bekommen und es hat geholfen. Mein Sohn hatte es auch und bekam die Hormone als Nasenspray. Leider hat es bei ihm nicht geholfen und er musste mit 2 Jahren operiert werden. Da wird ein kleiner Schnitt in der Leiste gemacht, der als Erwachsener nicht mehr zu sehen ist, da er dann im Schamhaar verschwindet. Dann werden eventuelle Verwachsungen gelöst und der Hoden wird nach unten in den Hodensack gezogen und dort mit einem sich wieder auflösenden Faden fixiert. Wir waren 1 Tag im KH und danach war er auch schon wieder fit und wir konnten nach Hause. Und jetzt ist alles in Ordnung. (er ist jetzt 4 Jahre) Ich hoffe das hilft dir weiter.

LG


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