U9: Maus hat knackende Knie, "überstreckbare" Gelenke...

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sandramutti 13.05.10 - 14:02 Uhr

hallo!

kurze vorgeschichte: meine maus (fast 5 1/2) geht seit fast 2 jahren begeierst zum ballettunterricht.
jedoch fiel uns stets bei manchen übungen auf, dass ihre knie laut "knacksten".
es wurde immer schlimmer. selbst wenn sie springt...
hatten nun die u9, der kinderartzt sah sie an (er ist der kollege unserer ursprünglichn kinderärtztin) sah nun die knie der maus an und war erschrocken:
sie hat überstreckbare knie. dadurch wohl das knacken.
beim genauen hinsehen im vergleich zur kleinen schwester fiel es mir auch auf. ihre knie sind überstreckt, wenn sie dasteht, eher nach hinten durchgebogen.
er sprach auch eine erbkrankheit an (hat soweit ich weiß niemand in der familie) und bin nun sehr besorgt.
im juni sollen wir zum kinderorthopäden.

hat noch jemand erfahrung mit soetwas? bin etwas bestürtzt und mache mir sorgen. wie gehts nun weiter mit dem sport, den sie so liebt?

der kinderartzt meinte, man kann wohl nichts machen, ausser beobachten, kniegelenke nützen sich wohl schneller ab als gesunde.

könnte heulen. :-(

lg, sandra

Beitrag von 71292 14.05.10 - 09:35 Uhr

hallo!

nicht so traurig! also bei uns ist es meine mutter und ich selbst, die überstreckbare kniegelenke haben.
wir haben dadurch keine schaden genommen, bis auf die abnutzung, das stimmt schon.
allesdings lassen sich durch krankengym. die muskeln so stärken, dass sie eine andere haltung annimmt. soll heissen, dass wenn sie steht z.b. ihre knie nicht durchdrück wie andere, sondern einfach vorher aufhört.

meine kinder haben es übrigends nicht. aber ich fühle mich deshalb auch nicht krank oder behindert ;o)

lg und alles gute,
sonja

Beitrag von sandramutti 14.05.10 - 09:52 Uhr

hallo!
danke für deine antwort.
du machst mir mut.
habe nur angst, wg. einer evtl. erbkrankheit. das ist bei euch auch nicht der fall, oder?
krankengymnastik ist ein toller tipp. viell. rät uns der orthopäde auch dazu.

lg, sandra

Beitrag von 71292 14.05.10 - 10:30 Uhr

es wurde bei uns nie weiter untersucht. man hat es festgestellt, als es bei mir in der kindheit diagnostiziert wurde. daraufhin hat man alle familienmitglieder "angeschaut".
es war meine uroma (mütterlicherseits), meine mutter und ich betroffen. es ist wirklich nicht schlimm. wir wissen damit umzugehen.
ich bin linkshänder, das schränkt mich manchmal mehr ein ;o)

lg sonja

Beitrag von haarerauf 14.05.10 - 18:04 Uhr

Hallo sandra,

ganz viel Knee extension üben in der Phyiotherapie/Krankengymnastik, als Gegenübung kontrolliert Knee flex!!!

Haarerauf

Beitrag von kati543 15.05.10 - 20:18 Uhr

Ich habe das auch. Ich wurde mittlerweile auch am Knie operiert. Bei mir war es allerdings so, dass das Ballett (habe ich auch geliebt) meine Muskeln so sehr gestärkt hat, dass meine Knochen gut entlastet wurden. Meine Knie sollten schon operiert werden, als ich 13 war. Damals habe ich die OP allerdings strikt abegelehnt. Die OP wurde dann 13 Jahre später gemacht. Meine Kniescheibe war ständig heraus gesprungen und so an die Seite gerutscht, weil die Knochen toital abgerieben waren. Die OP war minimalinvasiv, alles wurde wieder ordentlich sauber gemacht und seit 4 Jahren habe ich gar keine Probleme mehr.
Also... eine Karriere als Primaballerina kann deine Tochter vergessen, aber erkundigt euch genau, ob ihr eurer Tochter das Ballett streichen solltet oder nur ein paar bestimmte Sprünge.