Entscheidung fällt so schwer: Kündigen für Wunsch-Kindergarten?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von honolulumieze 13.05.10 - 15:04 Uhr

Hallo,
ich habe vor ein paar Tagen schon mal geschrieben, dass ich mir große Sorgen mache, ob ich mein Kind schon mit einem Jahr in die Kita geben soll. Diese Kita würde uns 120 Euro kosten (Rheinland-Pfalz) und die Öffnungszeiten wären von 7.15 - 16.00 Uhr. Für die meisten Mütter hier wahrscheinlich ein Traum. Ich lese immer wieder von horrenden Preisen in anderen Bundesländern. In diese Einrichtung gehen insgesamt 85 Kinder. Für dörfliche Verhältnisse eine sehr hohe Anzahl. In die Krippengruppe gehen zwar nur 10 Kinder, aber dennoch sind 85 Kinder in diesem relativ kleinen Gebäude mit kaum Außengelände. Ich habe das bei der Besichtigung als sehr beengt, dunkel, schmutzig, miefig und unordentlich empfunden. Mein Freund meinte aber damals ich würde übertreiben und in Kindergärten würde es so aussehen...

Nun habe ich mir einen anderen Kindergarten, direkt in unserem Ortsteil, angeguckt und bin aus allen Wolken gefallen. Es gehen gerade mal 37 Kinder dorthin. Alles war wunderbar. Sauber, gepflegt, ordentlich. Hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich gedacht, der Kindergarten wäre ein Privatkindergarten für Besserverdienende... Die Leiterin war auch sehr nett und es hat sich heraus gestellt, dass in Rheinland-Pfalz der Kindergarten ab diesem Jahr August sogar für 2jährige umsonst ist. Aber nur in Kindergärten, die keine Krippen haben. Also könnte meine Kleine nächstes Jahr ganz umsonst in diesen tollen Kindergarten gehen.

Meine Elternzeit verlängern kann ich nicht. Mein Chef besteht darauf, dass ich "im Juli wieder bei ihm sitze". Meine Kleine müsste also, damit ich meinen Job behalte in die Krippe in dem unschönen Kindergarten gehen. Nach Abzug der Kosten und der Spritkosten würde nicht mehr viel übrig bleiben bei einem Halbtagsjob bei einem Geizkragen wie meinem Chef.

Dennoch plagt mich irgendwie das schlechte Gewissen. Nicht unbedingt meinem Chef gegenüber. Dem habe ich zwar hoch und heilig versprochen, nach einem Jahr wieder zu kommen, aber mehr als aufregen könnte er sich ja nicht, wenn ich kündigen würde.

Ich habe allerdings gerade erste eine Fachweiterbildung absolviert und natürlich habe ich auch Angst, dass ich nächstes Jahr keinen Job finde. Ich müsste quasi schon hoch pokern, um meiner Tochter diesen tollen Kindergarten zu ermöglichen. Ich kann es mir so gut vorstellen. In dem kleinen Ort, in dem auch ich aufgewachsen bin, in familiärer Atmosphäre in diesem tollen Gebäude mit den vielen Möglichkeiten und tollem Außengelände. Noch dazu völlig umsonst, Mittagessen gibt es auch, Windeln werden gemacht etc.
Ich plage mich schon die ganze Zeit mit dieser endgültigen Entscheidung herum.

Ich mache mir immer wieder Gedanken um alles mögliche. Irgendwie machen das andere Mütter gar nicht. Ich kenne persönlich wirklich niemanden, der sein Kind mit einem Jahr in die Kita gegeben hat und alle sagen "Das Kind ist doch noch so klein, bleib doch noch ein Jahr zu Hause." Wieder andere sagen "Ich würde niemals mit so einem kleinen Kind arbeiten gehen."

Warum fällt anderen die Entscheidung immer so leicht? Nur ich denke immer und immer wieder darüber nach.

Wie würdet ihr entscheiden? Wenn meine Kleine erstmal in die Krippe geht, muss sie ja auch da bleiben. Sie hätte ja dann Freunde und sich gut eingelebt...

Beitrag von sunjoy 13.05.10 - 15:19 Uhr

Hallo,

Wie wäre es mit einer Tagesmutter?

ICH würde den Job nicht kündigen, denn du weisst ja nie, ob du schnell einen neuen Job bekommst. Und es ist immer schwer sich aus Arbeitslosigkeit heraus zu bewerben.

Ich würde allerdings auch mein Kind nur dann in die KITA geben, wenn ich weiss, dass es dort gut aufgehoben ist. Ich finde, ehrlich gesagt egal, wieviel Kinder insgesamt in der KITA sind. Wichitg ist zu wissen, wieviel Kinder in der Gruppe sind, wieviel Erzieher usw.

Letzendlich musst du die Entscheidung selbst treffen. Du hast dir doch auch was dabei gedacht, wenn du die Eltenzeit nur 1 Jahr beantragt hast

LG

Beitrag von caitrionagh 13.05.10 - 15:29 Uhr

Hallo,
ich würde, wenn ich es mir finanziell irgendwie erlauben könnte, die Kleine ein Jahr länger zu Hause lassen und in den besseren Kindergarten geben. Wie stehen denn die Chanchen in deinem Job eine Anstellung zu finden? Und könntest du es dir finanziell erlauben längere Zeit nach einer Anstellung zu suchen, falls du nichts findest? Eine andere Alternative wäre die Tagesmutter. Da könntest du deinem Beruf nachgehen und die Kleine nach einem Jahr trotzdem in der schöneren Kindergarten geben.
LG, caitrionagh

Beitrag von geralundelias 13.05.10 - 15:31 Uhr

Hallo,

das ist wirklich keine einfache Entscheidung...

Was sagt dir denn dein Bauchgefühl?
Würde deine Kleine sich in der unschönen Kita wohlfühlen?
Sie wird sicherlich auch dort lieben Erzieherinnen und Kindern begegnen, was letztendlich ausschlaggebend für ihr Wohlbefinden sein wird.

Kündigen würde ich nicht, mir wäre es zu riskant, in einem Jahr keine Stelle zu finden.

Wie sieht´s mit einer lieben Tagesmutter für das eine Jahr aus?
Vielleicht sogar eine, die evtl. selber Kinder oder Tageskinder in dem Wunschkindergarten hat, sodass deine Kleine Kinder kennenlernt, mit denen sie später in den Kiga geht.

Ich hatte damals ganz großes Glück, dass wir in einer tollen Kita einen U3 Platz ergattern konnten. Großes Gebäude, sehr hell, 1000m² Außengelände, 90 Kinder in vier Gruppen. Ich habe nun den zweiten Sohn in der Einrichtung.
Hier gibt´s auch andere Kindergärten, die eben klein,dunkel und in keiner schönen Umgebung gelegen sind...dennoch höre ich nie negatives über die Einrichtungen, die Kinder fühlen sich dort natürlich pudelwohl und genießen ihre Kindergartenjahre.

Beitrag von koopsi 13.05.10 - 15:39 Uhr

Hi,

die Entscheidung ist wirklich nicht leicht.

Und wenn Du Dein Kind erstmal in den nicht so guten KiGa gibst und nach einem Jahr wechselst? Mußt Du ja nicht sagen, daß Du später wechseln willst.

Haben wir im auch gemacht (allerdings war es so nicht geplant, sondern hat sich so ergeben, daß wir den Platz in meinem absoluten Wunschkiga angeboten bekommen haben). Für uns war es genau das Richtige so. Aber Johanna hat sich auch in dem ersten KiGa wohlgefühlt und ich hatte ein gutes Bauchgefühl dabei (finde ich immer sehr wichtig).

Ihr werdet für Euch schon die richtige Entscheidung treffen.

Gruß aus Hamburg
koopsi + Johanna (3.8.07)

Beitrag von skbochum 13.05.10 - 15:41 Uhr

Hallo,

du hast sooo viele Antworten auf deine letzte Frage bekommen und hast nicht bei einer zurückgeschrieben. Ganz viele Frauen haben dir beschrieben, wie es für sie war.

Etwas überheblich finde ich von daher deine Sätze "Warum fällt anderen die Entscheidung immer so leicht? Nur ich denke immer und immer wieder darüber nach." "Irgendwie machen das andere Mütter gar nicht".
Genau!! NUR DU machst dir Gedanken um die Betreuung deines Kindes #augen
Damit sprichst du irgendwie allen Müttern, die ihr Kind früh abgegeben haben, ab, genau überlegt zu haben. Es sei denn du meinst das nicht so, zumindest hast du es aber so geschrieben.

Im Prinzip kannst nur du allein entscheiden was für dich gut ist. Möglichkeiten hast du ja mehrere.

1.Kündigen und in einem Jahr in den WunschKiGa geben
2. Kündigen und erst in zwei Jahren wieder arbeiten
3. Arbeiten gehen, die Kleine ein Jahr in den einen KiGa, dann in den Anderen
4. Arbeiten gehen, Tagesmutter nehmen.
... und noch andere die mir vielleicht gerade nicht einfallen.

Allerdings solltest du auch bedenken, dass bis Juli nur noch 1.5 Monate Kündigungszeit bleibt, ich denke auch du musst Fristen einhalten.
Sowohl gegenüber deinem Arbeitnehmer, als auch dem Kindergarten gegenüber. Den Platz möchten die nämlich bestimmt wieder zeitnah vergeben.

Du zählst soo viele Gründe gegen das Arbeiten auf, dass ich den Eindruck habe du hast dich innerlich schon längst entschieden!

Beitrag von honolulumieze 13.05.10 - 16:16 Uhr

Hallo,
als ich das nächste Mal nach meinem ersten Beitrag geschaut habe, war der so weit nach hinten gerutscht, dass ich nicht mehr geantwortet habe. Liest ja dann doch meist niemand mehr.

Du hast mich falsch verstanden. Die Mütter, die ich kenne, sagen ganz einfach, dass sie das alles nicht interessiert und sie von ihrem Recht Gebrauch machen, 2 oder 3 Jahre zu Hause zu bleiben. Einige lassen sich das Elterngeld auf 2 Jahre auszahlen, andere sind getrennt und erhalten Unterhalt und wieder andere gehen schlichtweg aufs Arbeitsamt. Notfalls auch unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, um an ALG I zu kommen. Die meisten, denen ich erzähle, dass ich nach einem Jahr wieder arbeiten müsste, schütteln den Kopf und sagen einfach, das käme für sie nicht in Frage.

Ich mache mir immer solche Gedanken, ob ich dann als faul betrachtet werde oder dann ein Mensch zweiter Klasse bin, weil ich dann arbeitslos bin. Ich habe ja eine gute Ausbildung und verheiratet bin ich auch nicht. Also nicht wirklich abgesichert im finanziellen Sinne. Aber ich kann mich einfach nicht dazu entschließen, die Kleine so früh abzugeben. Vielleicht bleibt sie mein einziges Kind. Es wären ja nur zwei Jahre und dann könnte ich einen neuen Job suchen. Eigentlich sollte es mir egal sein, was andere denken. Puh.

Beitrag von skbochum 13.05.10 - 21:18 Uhr

Im Prinzip kann es dir wirklich egal sein, was andere so denken, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es irgendwie doch nicht soooo egal ist.

Mein Sohn auch nach einem Jahr in die KiTa gegangen, weil ich 1. nur ein Jahr Elternzeit beantragt hatte und 2. gab es da noch kein Elterngeld und nur von einem Gehalt konnten wir nicht unseren Lebensstandart halten.

Unverständnis kam von der Familie meines Mannes und auch von Bekannte, aber wir hatten uns entschieden! Meine Gefühle ihn abzugeben oder das schlechte Gewissen standen da auf einem ganz anderen Blatt.

Ich, ganz persönlich, würde meine Arbeitsplatz nicht kündigen, dafür bin ich viel zu sicherheitsliebend und würde den arbeitslosen Zustand nicht wirklich aushalten können.

Du hast zwar geschrieben, dass du nicht verheiratet bist, aber nicht ob du einen Partner hast. Solltest du allein sein, würde ich noch weniger kündigen, dann braucht ihr die Sicherheit.
Kommt ihr aber mit dem Geld deines Partners aus und es würde irgendwie gehen, dann nimm dir die Zeit für dich und dein Kind.

GrussGruss

Beitrag von geli0178 13.05.10 - 15:53 Uhr

Hallo,

besteht die Möglichkeit die Elternzeit zu verlängern? Immerhin kann Frau sich bis zu 3 Jahre Auszeit nehmen bis zur Vollendung des 6.Lebensjahres des Kindes. Unsere Bekannte macht das so. Sie hat ein Jahr Elternzeit genommen, geht ein halbes Jahr arbeiten und nimmt danach nochmals Elternzeit da ihr großes Kind in die Schule kommt. Gibt es bei Euch so was wie Landeserziehungsgeld (Landeselterngeld)? Bei uns gab es zumindest mal so was - einzigste Bedingung war das das Kind noch nicht in eine Einrichtung geht.

Viele Grüße

Geli

Beitrag von pollerkermit 13.05.10 - 16:59 Uhr

Wenn Du jetzt schon so ein ungutes Gefühl hast, wirst Du und Dein Kind mit diesem Kindergarten nie glücklich werden.
Den beruflichen Druck kenne ich, ich würde versuchen, das Jahr zu überbrücken - Tagesmutter oder gibt es die Möglichkeit, von der Familie Hilfe zu bekommen, was die Betreuung angeht???
Sprich doch mal mit der Leiterin deines favorisierten Kindergartens und erkläre die Situation. Sie hat doch bestimmt die besten Kontakte und kann dir ggf. sogar helfen, eine Lösung für dieses eine Jahr zu finden.

Wenn ich Dich recht verstehe, wird deine Tochter jetzt 1, d.h. sie müsste es fünf Jahre in dem anderen Kindergarten "aushalten". Kannst Du dir das vorstellen???

LG
Doro

Beitrag von engelchen28 13.05.10 - 17:55 Uhr

hallo!
um den chef würde ich mich gar nicht sorgen.
ich würde mit einer tagesmutter überbrücken und mein kind dann in den tollen kindergarten geben. mein kind in einem miesen kiga abzugeben würde mir nicht einfallen, auch nicht, wenn der tollste job warten würde. kind geht vor, immer!
lg
julia

Beitrag von honolulumieze 13.05.10 - 18:44 Uhr

Es war ja nur der optische Eindruck des Kindergartens. Aber auch das Büro der Leiterin sah so chaotisch aus. Im zweiten schönen Kindergarten war z.B. auch das Büro der Leiterin ordentlich, sie hatte alles sofort griffbereit etc. Der erste Kindergarten ist in kirchlicher Trägerschaft, was mir ohnehin nicht passt. Mein Kind ist nicht getauft und das soll auch so bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie, gerade weil wir auf dem Land wohnen, dann benachteiligt wird. Außerdem muss sie dort die ganzen religiösen Feierlichkeiten mit machen bzw. es ist alles so extrem katholisch ausgerichtet. Der zweite Kindergarten ist ein Gemeindekindergarten. Dem steht der Bürgermeister vor.

Eine Tagesmutter kann ich mir nicht leisten. Die kostet 5-10 Euro Eigenanteil die Stunde. Da würde ja mein komplettes Geld für Sprit und Tagesmutter drauf gehen. Und mein Freund verdient auch nicht so extrem gut, dass er mal eben eine Tagesmutter finanzieren könnte. Das wären ja mehrere hundert Euro im Monat. Oder bin ich da falsch informiert?

Außerdem habe ich damals den Fall verfolgt wo die Tagesmutter das Kind getötet hat. Ich bin daher Tagesmüttern gegenüber sehr skeptisch eingestellt.

Beitrag von sunjoy 13.05.10 - 19:00 Uhr

"Eine Tagesmutter kann ich mir nicht leisten. Die kostet 5-10 Euro Eigenanteil die Stunde. Da würde ja mein komplettes Geld für Sprit und Tagesmutter drauf gehen. Und mein Freund verdient auch nicht so extrem gut, dass er mal eben eine Tagesmutter finanzieren könnte. Das wären ja mehrere hundert Euro im Monat. Oder bin ich da falsch informiert? "

Ich glaube, du bist falsch informiert. Bei uns war es einkommensabhängig und ich denke, bei Euch wird es ähnlich sein (und wenn nicht, dann wird die Zuzahlung nicht sooo hoch sein). Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Eigenanteil bei 10 Euro die Stunde liegt. Informiere dich beim Jugendamt.

"Außerdem habe ich damals den Fall verfolgt wo die Tagesmutter das Kind getötet hat. Ich bin daher Tagesmüttern gegenüber sehr skeptisch eingestellt."

Es gab schon Fälle, wo die Kinder im Kindergarten misbraucht wurden. Hmmm dann sollst du den Kindergärten auch mistrauen.




Beitrag von shorty23 13.05.10 - 19:51 Uhr

Also ich kenne keine TaMu, die 10 Euro die Stunde verlangt, 5 ja. Aber wenn du NICHT arbeitest, dann bekommst du ja auch KEIN Geld und wenn du arbeitest und viel geht für die TaMu drauf, dann hast du auch wenig, aber immerhin den Fuß in der Tür! Außerdem gibt es oft Unterstützun, wenn man nicht so gut verdient, erkundige dich mal.

Und natürlich gibt es immer wieder solche Fälle, aber die gibt es doch auch in Krippen und Kitas. Schau und hör dich doch mal um, es gibt sehr sehr nette Tagesmütter, die sich liebevoll um die Kinder kümmern!

Aber das hört sich für mich eigentlich so an, als ob du dich schon entschieden hättest, dein Kind das Jahr daheim zu lassen und zu kündigen, oder? Naja, das musst du natürlich selbst entscheiden, ich würd's nicht tun. Aber wie gesagt, das musst natürlich du entscheiden.

Beitrag von windsbraut69 14.05.10 - 09:31 Uhr

"Außerdem habe ich damals den Fall verfolgt wo die Tagesmutter das Kind getötet hat. Ich bin daher Tagesmüttern gegenüber sehr skeptisch eingestellt. "

Ich bitte Dich!
Es töten auch Mütter und Väter oder Kindergärtnerinnen/Lehrer Kinder....

Wenn Ihr Euch keine Tagesmutter leisten könnt, wie könnt Ihr Euch dann ein Jahr Arbeitslosigkeit ohne Bezüge leisten?
Davon mal abgesehen, gibt es je nach Einkommen Zuschüsse durch das Jugendamt.

Gruß,

W

Beitrag von landmaus 13.05.10 - 19:33 Uhr

Hallo,

ich hatte Dir auch beim letzten Mal schon geschrieben, aber jetzt hat mich Dein Post auch direkt zur Tagesmutter gebracht. Das wäre doch sicher eine gute Lösung nach der Du Dich erkundigen solltest.

Das Gefühl Dich für nichts so einfach entscheiden zu können, kann ich Dir im Übrigen erklären. Lies mal Dein Post in Erziehung. Kein Wunder, dass Du Dich bei dem rigiden Erziehungsstil Deiner Großeltern nicht entscheiden kannst und Dir über alles mögliche Gedanken machst, Du hast ja nur in sehr geringem Umfang gelernt Dich aktiv zu verhalten. Strenge Erziehung blockt genau das Verhalten ab, was Du Dir jetzt so sehr wünschst. Das ist einer der Gründe, wieso diese Art hierarischer Erziehung heute so verpönt ist. Auch wenn Du mich jetzt anmassend findest und diesen Gedanken zutiefst ablehnst, Du wirst für Dich ein freieres Leben führen können und Deinem Kind ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen können, wenn Du ihn zulässt#liebdrueck.

Liebe Grüße

Beitrag von shorty23 13.05.10 - 19:44 Uhr

Hallo,

also ich meine: Gib dein Kind nirgens hin, wo du es nicht hingeben willst! Ich denke, das wird dein Kind spüren und dann wird's auch nichts.

Wenn du den Platz in dem Wunsch KiGa wirklich sicher bekommst (schriftlich zugesichert?!), dann würde ich sagen, mach das so.

Könnt ihr beide eure Arbeitszeit vielleicht so reduzieren, dass immer jemand daheim ist?
Gibt es eine Oma / einen Opa der euer Kind für das Jahr betreuen könnte?
Wenn das alles nicht geht, such dir eine nettes Tagesmutter. Das wird zwar nicht billig werden, aber dafür hast du ja dann nächstes Jahr einen KiGa Platz umsonst!!

Übrigens geht meine Tochter seit sie 18 Monate ist in die Krippe und eigentlich alle, die ich kenne machen das so, die meisten gehen schon seit sie 1 sind. Ich kenne nur ganz ganz wenige, die länger als 1 Jahr daheim bleiben (viele gehen sogar schon viel schneller wieder arbeiten).

LG